Beiträge von Pandora

    Hallo Shelby,


    freut mich zuhören. Aber ich tendiere bei solchen Sachen immer auf eine zweite Meinung oder wenigsten dass der TA ein Röntgenbild macht, damit wirklich eine Verletzung ausgeschlossen werden kann.


    Freu mich aber dass es der Nassnase wieder gut geht.


    Liebe Größe nach Bella Italia ;)


    Pandora

    Hallo liebe Susan,


    das könnte durchaus Panostitis sein, Eiweißeinlagerungen nach Wachstumsschüben, daraufhin entsteht ein Druck in in den Röhrenknochen, die eben zu den Schmerzen führen. Kommt auch u. a. bei Kindern vor.


    Was du machen kannst, lass sicher stellen, dass es sich tatsächlich darum handelt. Sprich, lass beide Vorderpfoten röntgen, Pano ist als weiße "Wölkchen" an den Röhrenknochen sichtbar.


    Das leichte Schmerzmittel ist gut und auch besonders Schonung ganz wichtig. Mein Leonberger hatte diese selbstheilende Krankheit ebenfalls mit 6 Monaten. Ist nicht so schlimm wie es an manchen Tagen den Anschein hat. Es bleibt nach Ausheilen nichts zurück, keinerlei Schäden null. Leider kann das aber auf alle vier Pfoten bis zum Alter von etwa 2 bis 2,5 Jahren wandern.


    Um die Zeit zu verkürzen kannst du deinem Jungspunt Wobenzym aus der Apo holen. Er darf die Dragees nicht kauen sondern muss sich unzerkaut runterschlucken. Dosierung je nach Gewicht. 2x Täglich 3 Tabletten. Durch die Enzyme der Ananas in dem Medikament wird überflüssiges Eiweiß abgebaut und hilft dabei die Selbstheilung zu beschleunigen.


    Keine Panik wenn es in den ersten zwei bis drei Tagen schlimmer wird, nach einnahme ... du gibst die Tabletten solange (Schmerzmittel nur wenn nötig) bis die Symptome abklingen und reduzierst die Dosis langsam bis null.


    Bei meinem Hundekerl hat es wirklich gewirkt und die Pano hat er schnell hinter sich gebracht. Was du zusätzlich in der Zeit machen kannst, ist, ihn auf ein Diabetesfutter mit geringem Rohproteingehalt setzen ... Und eventuell mal sehen, ob du das Futter mit einem geringeren Rohprotein im allgemeinen setzt. Eventuell auch falls noch nicht passiert auf Erwachsenenfutter umstellst.


    Aber erst Röntgen lassen, um sich zu gehen, dass es sich bei den Problemen tatsächlich um Pano handelt. Fieberschüben könnten mit ein Zeichen dafür sein. Aber bitte erst sicher gehen.


    Gute Besserung an das Hundchen.


    Liebe Grüsse
    Pandora

    Hallo Shelby,


    da ich Erfahrung mit Panostis habe, rate ich dringend eine zweite Meinung von einem anderen TA. wenns möglich ist vielleicht sogar eher in einer Tierklinik einzuholen.


    Lass dort bitte ein Röntgenbild von dem verletzten Bein anfertigen, um sicher zu stellen, dass es sich dabei "nur" um eine Verstauchung handelt. DAS ist definitiv keine Pano. Pano tritt bei meist großwüchsigen Junghunden ab dem 6. Monat bis meist weit bis zum 18. Lebensmonat auf und ist eine Stauung in den Röhrenknochen von einer Überproduktion von Eiweißen. Nennt man allgemein schmerzhafter Wachstumsschub, wo die Röhrenknochen dem Innenliegenden Knochenmark im Grunde noch nicht folgen.


    Eine Pano kann ein TA auch nur 100%ig an einem Röntgenbild des Röhrenknochen feststellen. (Pano zeigt sich am Knochen wie eine art helle Wölkchen)


    Ich weiß nicht ob dein Hund noch im Wachstum ist, aber nach deinem Bericht zuurteilen handelt es sich um eine Verletzung. Lass bitte einen anderen TA drübersehen, ein Bildchen machen, um schlimmeres Auszuschließen.


    Ich drück die Daumen und wünsch deiner Nassnase gute Besserung


    Liebe Grüsse
    Pandora

    Ganz viele positive Gedanken und sämtliche Pfoten und Daumen werden auch hier gedrückt und wie ich aus eigener Erfahrung kenne, die DF-Daumen/Pfoten-Kombi ist magisch ;)


    Liebe Grüsse
    Pandora

    :umarmen: Das war doch kein Fettnäpfchen, Liebes. Es ist schön zu wissen, dass Nitas Geschichte doch einiges bewegt hat, wenn ich mir den Thread Schicksale ansehe und noch immer wird Nita hier genannt, wenn wiedereinmal ein Halter Stöckchenstur spielen mag.


    Ich mag die Zeit jetzt rund um November traurig finden, aber mittlerweile denke ich an die vielen schönen Dingen, die die beiden Mäuse hinterlassen haben. Schöne Erinnerungen, lustige Anekdoten und so viel Liebe, die geblieben ist. Es ist traurig und schön zu gleich darüber zu reden oder zu schreiben. Daher mach dir keine Gedanken, ich finde es schön dass du nachgefragt hast.


    :umarmen:


    Liebe Grüsse
    Pandora

    Hallo Silke,


    zwei Weibsen ein Gedanke, ich habe eben gerade noch an Nita gedacht, weil in ein paar Tagen wieder der Tag näher rückt, an dem sie gestorben ist.


    Leider ist da gar nichts weiter passiert, ich hatte mich wohl in der Tierärztekammer definitiv getäuscht und hab ihnen das auch in einem weiteren Brief so geschrieben. Keine Ahnung wieviel Mist sich ein Typ wie er erlauben darf, bis endlich jemand eingreift. Aber leider scheint es wohl auch hier so zu sein. "eine Krähe hakt der anderen kein Auge aus!"


    Vor allem frage ich mich, wieviel Beweise dieser Verein noch braucht, um einem solchen Menschen den Gar aus zu machen. Er darf immer noch praktizieren und ist in meinem Augen immer noch eine Gefahr für ahnungslose Tierhalter, die voller Vertrauen darauf, dass er weiß was er tut, ihre Haustiere dort behandeln lassen. Selbst die Ärztin von der TK die damals mit bei der OP von Nita dabei ist, ist fassungslos. Es ist einfach so im Sande verlaufen und scheinbar interessiert es dort niemanden.


    Nun eins hab ich nicht dran gegeben, via Mundpropaganda jeden Halter, der mir erzählt er würde dorthin gehen, von Nita zu erzählen. Es ist vielleicht nicht sonderlich effektiv, aber ich hoffe, es spricht sich weiterhin rum.


    Wenn man es bedenkt, hat er nicht nur meine süße Kleine auf dem Gewissen, sondern hätte auch fast damals Cheyene noch das Leben gekostet. Wäre sie nicht kurz darauf mit ihrer Gebärmuttervereiterung gleich operiert worden, wären mir praktisch gleich kurz hintereinander zwei Hunde unter der Hand weggestorben.


    Ich bin selbst immer noch fassungslos darüber, wie wenig Interesse eine Einrichtung zeigt, die eigens für solche Fälle gegründet wurde. Und in solch einem Gremium sitzen Tierärzte, die teils selbst noch praktizieren.


    Selbst auf meinem letzten Brief wurde mir nicht einmal mehr geantwortet. Aus den Augen aus dem Sinn ... es ist wirklich traurig.


    *knuddel* Aber danke für die Nachfrage. Ich hasse diese Zeit, Nita starb am 02.11. Cheyenne am 05.11 zwei Jahre später ... man glaubt gar nicht wie sehr diese Süßen mir noch immer fehlen ...


    Liebe Grüsse
    Pandora

    Hallo Lia,


    meine Rottihündin hatte mit 10 Jahren eine offene Gebärmuttervereiterung und wurde auch zuerst mit Medis behandelt bis ich vom damaligen TA in eine Tierklinik gewechselt bin, die mir damals zur sofortigen Not-Kastration geraten haben.


    Eiter ist ätzend, das heißt, die gefüllte Gebärmutter kann porös werden, was übel enden kann. Ich kann dir ehrlich nur den Rat geben, lass die Hundin umgehend und schnellstmöglich operieren. Durch das damalige Rumgedoktere mit Medikamenten, war die OP damals kurz vor Ende gewesen, die Gebärmutter meine Hündin war schon unheimlich angefressen, wurde aber rechtzeitig noch entfernt, sodass nichts in die Bauchhöhle fließen konnte.


    Ich wünsch der Hundemaus gute Besserung, lass es schnellstmöglich machen. Je länger du wartest, desto gefährlicher wird es.


    Ich drück die Daumen.
    Liebe Grüsse
    Pandora

    Es gibt heute richtig gute Neuigkeiten und weil ich es oft schade finde, dass meist hier selten erzählt ist, wie die Geschichten ausgegangen sind, will ich mich nicht einreihen.


    Nach der erfolgreichen Amputation des rechten Hinterlaufs bei dem kleinen Hibbelkeks meines Vaters, hat sie sich unglaublich schnell wieder erholt und kam auch super mit dem Dreibeinleben klar. Einzig die Treppe im Haus meines Vaters meidet sie. Wobei ich stark davon ausgehe, dass es ein psychisches Problem ist, dass sie die Treppe mit Schmerzen verbindet.


    Sie ist wieder der alte aufdringliche Hibbelkecks wie vorher geworden, quietschfidel, fit wie ein Turnschuh und alles hat sich wieder zur Normalität umgewandelt. Ich hatte hier ja angesprochen, dass Osteosarkome leider sehr schnell wachsen und recht schnell zu Streukrebs führen können. Daher haben wir uns vorgenommenn dass testen zu lassen. Damals vor der OP war nichts sichtbar.


    Heute waren wir wieder da und es gibt tolle Neuigkeiten. KEINE METASTASEN! Weder in Lunge, noch anderen Organen, der Stumpf ist sauber und auch weder in der Hüfte noch in der Wirbelsäule ist was zusehen. Die Knochenkrebsampu ist jetzt genau 10 Monate her und die Ärztin war so begeistert, weil es selten ist, dass ein Hund solche eine OP wegsteckt und auch obendrein noch früh genug erkannte wurde, sodass die Maus jetzt mit drei Beinchen noch ein sehr langes Leben vor sich haben wird. Wir werden jedes Jahr jetzt weiter natürlich beobachten, damit nichts nachkommt, aber eine solche Erfolgsgeschichte, hat selbst die Ärztin so noch nicht gehabt.


    Jetzt warten wir noch Montag die Bluttests ab, aber sie ist sicher, dass alles tutti sein wird.


    Ihr habt damals alle so mitgefiebert und Daumen gedrückt, vor allem jedoch hoffe ich dass es andere Haltern mit Osteosarkomhunden Mut macht zur frühzeitigen Amputation, denn wie man ja in Akashas Fall sehen kann ... sie kommt super klar, hat den Krebs überstanden und auch wenn die Prognose für ihre 5 Jahre nicht wirklich rosig aussah ... sie hats geschafft und kann noch ein altes Mädchen werden.


    Nochmals lieben Dank fürs Daumendrücken, die DF-Daumen sind einfach magisch!


    Liebe Grüsse
    Eure Pandora