Im Endeffekt soll der Hund doch gar nicht mehr das "Bedürfnis" haben zu jaulen. Da geht es also weniger um falsch und richtig.
Beiträge von lillameja
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Vielleicht ein Problem der Städte? Ich wohne auch am Stadtrand und hier werden es mehr und mehr Hunde - und damit natürlich auch mehr unerzogene (aber auch mehr erzogene
).
Auf dem Land (ich komme aus einem kleinen Dorf) treffe ich aber beim Spazieren gehen aber kaum Hunde. -
Hi,
ich hatte die ersten Monate nur eine alte Bettdecke mit Überzug. Kann notfalls ganz gewaschen werden und war umsonst.
Außerdem ist es in der Größe mitgewachsen. -
Schon alleine über die Tatsache dass du wieder kommst dürfte sich dein Hund freuen.

Was erwartest du von deinem Hund, solange du weg bist?
Ich möchte das meine Hündin sich dann irgendwo entspannt hinlegt und schläft. Sie soll nicht vor der Türe stehen und warten wann Frauchen kommt und es ein Lob gibt.
Deshalb war es mir wichtig meiner Hündin zu vermitteln, ich gehe, ich komme wieder. Weiter passiert nichts, außer der Gewissheit das ich wieder komme. Und solange kann sie gaaanz relaxt warten, denn es passiert ja eh nichts spannendes.
Ist der Hund schon so gestresst, dass er jault, in der Wohnung herumläuft, ... kann er auch nicht entspannt schlafen.
Ihr könnt versuchen ihm die Sicherheit zu geben, das ihr wieder kommt indem ihr erst nur so kurze Zeitspannen weg seid wie er es noch "verträgt" und dann die Zeit steigert.
Macht ihr aber jedesmal ein großes Aufheben darum wird es etwas Besonderes für den Hund, und das wollt ihr ja nicht.
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Warum den Hund belohnen und begrüßen? Meiner Meinung nach soll es für den Hund absolut nichts besonderes sein mal alleine zu bleiben. Das heißt ich gehe ohne großes Trara und komme einfach wieder.
Ich komme z.B. rein, ziehe Jacke und Schuhe aus und gehe dann zum Hund (der entspannt am anderen Ende des Flures liegt) und sage dann Hallo. Mal gehe ich auch erst noch in die Küche, ... aber alles ohne große Action.
Wenn er jault würde ich es wie Deliara machen und nicht reingehen. Deswegen würde ich aber auch so kleinschrittig wie nötig anfangen, am Anfang z.B. eben nur den Schlüssel in die Hand nehmen (wenn das für deinen Hund schon ein Alarmzeichen ist) usw.. -
Ihr solltet so kleinschrittig anfangen, dass der Hund gar nicht jaulen muss. So kann er also auch nix falsch machen. Ich würde den Hund aber auch nicht belohnen. Einfach wieder reingehen und den Hund ignorieren. Es soll für den Hund ganz normal sein, dass die Türe auf und zu geht, ihr die Jacke an und auszieht und später geht und wiederkommt ohne das etwas besonderes passiert. Alles ganz ruhig.

Ob der Hund dann nach einer Woche Urlaub gant entspannt zu Hause bleibt ist fraglich, darum die Idee mit der Betreuung. Dann macht ihr die Trainingserfolge nicht wieder kaputt, sondern könnt euch langsam an die endgültige Zeit herantasten.
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Ich habe heute auch wieder Advantix auf den Hund gegeben. Mia war nicht begeistert, aber letztes Jahr hat es super geholfen. Und da es bei uns viele Zecken gibt musste sie da eben durch.

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Ich finde es schon hilfreich zu wissen wann und evtl. auch warum der Hund jault.
Hört er etwas im Treppenhaus, jault er erst nach einer Stunde oder beginnt er gleich, jault er durchgängig, ...?
Darum das Alleinebleiben noch mal zu trainieren werdet ihr aber wohl nicht herum kommen.Ich persönlich würde so vorgehen, dass der Hund in kleinen Schritten das alleine bleiben lernt. Also erst mal nur Türe auf und wieder zumachen. Bleibt der Hund dabei entspannt geht man einen Schritt hinaus und wieder hinein.
Dann raus und Türe zu und wieder rein. Und dann eben die Zeit steigern.
Dazu braucht man natürlich Zeit.Vielleicht könnt ihr für diese Phase jemanden finden, der euren Hund tagsüber betreut? Dann wäre das nachbarschaftliche Problem das ja akut zu sein scheint erst einmal gelöst und ihr könnt in Ruhe mit dem Hund üben.
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Haben deine Nachbarn dir gesagt wie lange er das schon macht? (Wenn sie schon so genervt sind, scheint er das ja schon eine Weile zu machen.)
Hat sich bei euch irgendetwas verändert? (Umzug, Arbeitszeiten, ...?)
Evtl. kannst du deinen Hund auch mal aufnehmen (z.B. mit einer Webcam) um zu sehen wie er sich tatsächlich verhält. -
Unterbinden kannst du es indem du sie erst einmal anleinst.

Dann solltest du den Rückruf so trainieren, dass sie auch unter Ablenkung durch Fremde zu dir kommt. So kannst du sie abrufen, bevor sie sich den Leuten nähert und sie anspringen kann.