Beiträge von lillameja

    Hi,

    ich beschäftige mich gerade auch intensiv mit dem Thema Zweithund. Ganz wichtig für mich waren einige Punkte:

    - Hund Nr. 1 muss gut erzogen sein. Heißt für mich, das meine Hündin fast immer ohne Leine laufen kann (zwei Schleppleinen stelle ich mir sehr chaotisch vor), abrufbar ist und "umweltsicher".

    - Hund Nr. 2 kommt für mich. Ich möchte den Zweithund weil ich mich mit im beschäftigen will, Hundesport machen will, .... Wenn die zwei dann ein tolles Team werden ist das super, davon ausgehen würde ich nicht. Denn was wenn es nicht klappt? Dann Hund Nr. 2 wieder zurück ins Tierheim?

    - Habe ich wirklich Lust und Zeit auf den Mehraufwand an Arbeit? Ich habe echt Bammel den Mehraufwand zu unterschätzen. Deswegen gehe ich mal vom schlimmsten aus, also doppelte Gassigänge, Hunde auch mal trennen müssen, ... Bist du dazu bereit?

    - Für einen Hund habe ich diverse Notfallpläne. Fall ich mal krank werde, ... Habe ich auch Betreuung für zwei Hunde?

    Naja, vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken, aber ich möchte bei so einer Entscheidung keinen Fehler machen und den Hund nach ein paar Wochen wieder abgeben müssen.

    Ich bin ja der Meinung, dass gerade ein intelligenter Hund sehr schnell merkt bei wem er was machen kann. Ich kenne auch einen BC der eigentlich sehr gut leinenführig ist (wenn man ihn am Anfang daran erinnert, und das nur mit einem leisen Wort), der aber bei seinem Frauchen zieht wie ein Ochse.

    Und in der Hundeschule ist deswegen Leinenführigkeit auch so schwer zu erlernen. Man muss es im Alltag konsequent machen.

    uote="missplastik"]
    Aber ich werde meine Erziehung jetzt nicht vollends umkrempeln, ich bleibe beim Meideverhalten.
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    Worin siehst du denn die Vorteile dem Hund etwas übers Meideverhalten beizubringen?

    Natürlich verliert kein Hund das Vertrauen in seinen Halter wenn dieser klare Regeln zeigt und durchsetzt. Aber da gibt es noch einige riesen Unterschiede in der Art und Weise wie ich mich durchsetze.

    Grüßle, Meja mit Mia (die mich anknurren dürfte aber wohl noch nie die Notwendigkeit dafür gesehen hat)

    Meine Hündin war eine Zeitlang auch "gestresst". Aber nicht durch Sport, Spaziergänge, ... , sondern durch den ganz normalen Alltag bei ihrer Sitterfamilie. Jetzt ist sie vormittags fünf Stunden zu Hause alleine und ist viel entspannter.

    An Sport und Spaziergängen machen wir (nach der hier im Thread herrschenden Meinung) viel, laufen mindestens 2 Stunden am Tag und ich mache Suchhunde und Obedience mit ihr. Wir üben eigentlich jeden Tag eine kleine Einheit (clickern, Futterdummy, ...).
    Mache ich das nicht merke ich recht bald das meiner Hündin langweilig ist, dann beginnt sie nämlich selbstständig zu werden und alles zu jagen was sich bietet... Ist sie ausreichend körperlich und geistig beschäftigt macht sie das nicht.

    Unter dem Strich schläft meine Hündin mind. 15 Stunden am Tag, beschäftigt wird sie gut 3, mal 4 Stunden. Dann bleiben noch 5 Stunden zum dösen, kuscheln, ... So viel Stress muss mein Hund abkönnen. =)

    Mal angenommen der Hund hätte mit 12 Monaten eine A-Hüfte und mit 15 Monaten dann durch Abnutzung eine B-Hüfte... dann müsste der Hund doch ein gesundheitliches Problem haben, den so schnell nutzen sich Gelenke, Knochen, ... doch nicht ab. :???:

    Ich persönlich würde bis zum 15. Monat warten, denn gerade große Hunde sind doch nicht immer mit einem Jahr ausgewachsen.

    Ich halte es auch so, dass ich meinen Hund zu mir rufe wenn ich jemanden begegne, egal ob mit oder ohne Hund. Zu angeleinten Hunden darf meine auch grundsätzlich nicht hin, es kann ja so viele Gründe haben warum der Hund angeleint ist, da riskiere ich nix.

    Nicht HH kennen sich auch oft nicht so aus wo jetzt Freilaufgebiete sind, ... ich denke die achten da gar nicht drauf.

    Der Hund kann aber doch trotzdem frei laufen, auch wenn er immer mal wieder zum HH an die Seite muss? :???: