Meiner Meinung nach liest es sich so, als hätte euer Hund nie gelernt mit "Frust" umzugehen. Erfolg hat er ja mit seinem Verhalten. 
Zum Bellen im Haus: Es ist klar, dass wenn er Aufmerksamkeit für sein Bellen erreicht er dieses Verhalten immer wieder zeigen wird.
Geh auf das Bellen gar nicht ein, du kannst z.B. auch den Raum verlassen. Futter gibt es nur wenn er ruhig ist, genauso Aufmerksamkeit (auch schimpfen scheint er als positive Aufmerksamkeit wahrzunehmen).
Gleichzeitig würde ich mit ihm an seiner Frustrationstoleranz üben. Z.B. warten (Futter erst auf Befehl nehmen, nicht gleich aus der Tür zu rennen, im Spiel, ...)
Da er ein aktiver Junghund ist, würde ich gezielt ruhige Sachen machen, die ihm müde machen, Suchspiele etc..
Zu anderen Hunden hinwollen finde ich in dem Alter auch nicht ungewöhnlich. Da kannst du vieles über den Gehorsam regeln. (Hund ins Sitz nehmen, Hund bei Fuß o.ä.). Den Gehorsam muss man trainieren, immer und immer wieder. Aber der schöne Nebeneffekt - auch hiervon wird das Hundetier müde. 