Beiträge von lillameja

    Fuß laufen soll Spaß machen, euch Beiden!

    Ich baue gerne alles mögliche ins Fuß ein: Richtungswechsel (sind ja klar) aber auch mal ein um den Baum schicken und dann schnell wieder die richtige Position finden, einen Sprung über ein Hinderniss, Sitz, Platz, Steh, mal nur 3 Schritte, mal 30. Dann und wann Futter, dann wieder ein tolles Spiel.

    Sei kreativ und hab Freude am Trainieren - dann spürt das auch dein Hund!

    Hi,

    du scheinst dir sehr viele Gedanken zu machen.

    Ich persönlich kann aber nicht nachvollziehen, wie man den Hund nur nach "Gesundheit" aussuchen kann.

    Was ist mit dem Charakter? Seinem Wesen? Seinem Verhalten euch gegenüber? Hat es "Klick" gemacht? Möchtest du diesen Hund bei dir haben?

    Durchfall ist behandelbar. Ebenso ein evtl. entzündetes Auge. Auch zufüttern kann man einen zu dünnen Hund. Alles kein Problem.

    Und: Auch wenn der Hund jetzt gesund wäre - wer weiß wie es in ein paar Monaten oder Jahren aussieht. Mit dem Risiko wirst du immer leben müssen. ;)

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    Ich habe nur manchmal das Gefühl daß viele HH sich selbst und ihre hunde überfordern mit sehr hohen ansprüche und relativ wenig geduld und toleranz.

    Naja, hier ist es den meisten HH eher egal was ihr Hund treibt, hauptsache er kommt irgendwann mal. :roll:

    Da ist mir ein HH lieber, der sich manchmal "überfordert". Geduld gehört in der Hundeerziehung eh dazu, Toleranz zum alltäglichen Leben auch (sonst könnte man sich gleich auf eine einsame Insel absetzen :D ).

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    ich hab ja auch gemeint daß es besonders schwierig ist einem Hund Jagdtrieb oder Revierverhalten auszutreiben und besonders gute Erziehungsmethode neben Konsequenz und Geduld vom HH abfordert.

    So klingt es ganz anders. ;)

    Ich habe heute nur leider schon zwei HH getroffen die diesem "ist halt ein Hund" entsprechen. Beide sind auf meine Hündin losgegangen, die Besitzer mussten sie abpflücken. :roll:
    Tja, und dann noch die Aussage "der will nur seine Dominanz zeigen" ... :zensur:

    Grundgehorsam heißt für mich ich kann den Hund kontrollieren - wenn nicht gehört der Hund gesichert. Da muss man als HH eben mitdenken, sich der Probleme mit seinem Hund bewusst sein und vorausschauend handeln. Für viele HH scheinbar schon ein großes Problem...

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    Ein Hund der dominant bis aggressiv mit anderen Hunden umgeht hat auch kein Problem, Hunde sind eben Rudeltiere mit Hierarchie System.

    Oh doch, in unserer Gesellschaft hat so ein Hund ein Problem. Bzw. sein Besitzer. ;) Er muss nämlich dann dafür sorgen, dass sein Hund andere Hunde in Ruhe lässt.
    Denn:
    Mit einem fremden Hund muss mein Hund keine Hierarchie ausmachen.

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    Ich möchte hier für mehr Toleranz plädieren, wenn mein Hund jagt so gehe ich mit ihm nicht in einem Hasenrevier es sei denn ich will ihn als Jagdhund ausbilden und einsetzen.

    Wenn ich mit meinem Hund Gebiete meide (weil z.B. Hasen dort leben) empfinde ich das auch als Problem. Dann ist doch definitiv der Jagdtrieb, bzw. die daraus resultierende schlechte Abrufbarkeit das Problem.

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    Ich frage mich ob es nicht daran liegt daß diese Schwierigkeiten einfach nur normale natürliche Triebe sind die eben jedem gesundn Hund angeboren sind und somit besonders stark ausgeprägt.

    Ich finde das liest sich wie eine Entschuldigung für fehlende Erziehung. Hund sind sehr wohl in der Lage sich uns Menschen und unserer Umgebung anzupassen. Wenn wir ihnen denn zeigen, wie sie sich verhalten sollen. Und hier ist wohl meist mangelnde Konsequenz der HH das Problem (z.B. Leinenführigkeit).