Beiträge von lillameja

    Fußarbeit "muss" für dich als Hundeführer das Tollste überhaupt sein. Mit mir Fuß laufen zu dürfen, ist für meine Hündin ein tolles Spiel. Sie liebt es. Es darf nur nicht langweilig und stupide sein. Ich baue die Belohnungen variierend ein. Mal gibt es nach zwei Schritten ein tolles Spiel, mal nach dreißig Schritten ein Leckerli, mal machen wir einfach nur "Party" zwischenrein, laufen dann nochmal und dann gibt es den Jackpot - alles nicht berechenbar für den Hund. Außerdem laufen wir nicht nur rum. Tempo- und Richtungswechsel sind klar, aber mal schicke ich sie aus dem Fuß laufen um einen Baum rum, mal durch einen Tunnel oder ein Hindernis. Alles was eben Spaß macht. Dann schnell wieder ins Fuß flitzen und weiter geht es.

    Wichtig ist, dass der Hund seine Position gut kennt und mag. Kann der Hund das noch nicht, dann erst mal die Grundstellung üben und das langsam ausbauen.

    Hi, ich habe die Distanzkontrolle auch so trainiert, dass die Hinterbeine fest bleiben. Um die Bewegung erst mal zu verinnerlichen, habe ich diese zig mal auf sehr nahe Distanz (also ich direkt vor dem Hund) traniert. Immer und immer wieder. Und dann, wie Lockenwolf schon schrieb die Distanz gaaanz langsam vergrößert. Obi ist eben ein Geduldsspiel. :-)
    Interessanterweise geht Gina (ebenfalls Beauceron) bei den Wechseln auch viel hartnäckiger mit ihrem Poppes auf Wanderschaft als es Mia je gemacht hat. Aber mit Gina ist das Training ja auch noch am Anfang...

    Als Mia das letzte Mal eine Kralle abgerissen hatte, bekam sie eine "Ersatzkralle". Also eine Plastikralle, die auf die kaputte Kralle (nachdem diese abgetrocknet war) aufgeklebt wurde. Sah zwar etwas lustig aus, hat aber seinen Zweck erfüllt und Mia hat die Kralle in Ruhe gelassen und konnte auch wieder normal laufen. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit für euch. Die Kralle konnte dann in aller Ruhe unter der Kunstkralle wieder heilen.

    Hi,

    ich würde auf jeden Fall auch noch mal IBD ansprechen. Gerade bei blutigem Durchfall. Wenn man merkt, dass es dem Hund mies geht ist es eigentlich schon "zu spät".
    Bei Gina hat es von blutigem Durchfall aber dem Hund geht es noch "gut" nur 1 Tag gedauert bis sie als Notfall stationär aufgenommen werden musste (vor allem Flüssigkeitsverlust). Bei ihr kam allerdings noch Erbrechen hinzu. Wir haben jetzt die Diagnose IBD und sind jetzt bei Hills gelandet, aber auch die superaufgeschlossenen Futter werden nicht gleich gut vertragen. (Royal Canin ging nur ein paar Wochen gut). Barfen ging auch nicht lange gut, trotz Ausschlussdiät kam bei Gina der nächste Schub.
    An das Futter muss man sich also herantesten, wichtig ist, dass der Hund nix nebenbei bekommt oder unbemerkt frisst!

    Zitat

    Mit richtig Ausholen und einer Lederleine einen Hund zu verprügeln, soll keine Tierquälerei oder Misshandlung sein? :oO: Bei welchen Maßstäben sind wir denn?
    Anrempeln, selbst einen kurzen Tritt oder ein Rucken am Halsband, da kommt man bei einer Anzeige wohl wirklich nicht weit, aber damit? Wo würde es denn losgehen? Wenn der Hund schreit oder blutet?

    Ich kenne Hunde die schreien schon, wenn man sie mal kurz anstupst. Soll ich die Besitzer jetzt anzeigen?
    Und Anrempeln, ein Rucken oder ein kurzer Tritt oder Knuff sind sicher nicht jedermans Erziehungsmethode (auch nicht meine ;) ) aber darum auch noch keine üble Tierquälerei. Der beschriebene Vorfall ist sicher nicht schön für den Hund und bestimmt auch unnötig, aber anzeigbare Tierquälerei? Sicherlich hat jeder andere Maßstäbe, aber um jemanden anzuzeigen müsste ich doch sehen, dass der Hund über einen Zeitraum hinweg körperlich oder psychisch (was sicher schwerer zu sehen ist) verletzt wird.
    Zuvor würde ich, wie schon geschrieben, das freundliche Gespräch suchen.

    Mit Anpöbeln, "dummen" Fragen und erzwungenen Belehrungen erreicht man in der Regel wenig. Und mal ganz im Ernst: Mit einem Filmchen von einem mit der Leine geschlagenem Hund zum OA??? Und dann? Anzeige wegen Tierquälerei? Ist doch irgendwie lächerlich. So eine üble Misshandlung ist das ja nun wirklich nicht.

    Ich würde versuchen das freundliche Gespräch zwischen Hundebesitzern zu suchen und irgendwann kommt man dann eben auf seinen Hund, dessen Problemchen und Erziehungsmethoden, ... zu sprechen. Wer weiß, vielleicht ist der Mann sogar ganz nett und freut sich über neue Kontakte in der Nachbarschaft? :smile:

    Mia hat nun auch schon länger nicht mehr besonders viel Jagdinteresse gezeigt. Vor einiger Zeit war sie mit Freund und Hundefreundin unterwegs, als vor ihnen auf dem Weg Rehe gekreuzt haben. Mein Freund hat wohl recht laut und deutlich Nein! gesagt und was macht Madame... bricht das gerade durchgestartete Hetzen ab und schmeißt sich auf den Rücken. =) Ob sie das bei mir auch machen würde? Wohl eher nicht, aber ich kann sie inzwischen gut lesen und in brenzligen Situationen auch ohne Leine gut bei mir behalten.
    Also alles gut an der Jagdfront - ich hoffe es bleibt so! :D