Beiträge von lillameja

    Jaja, die lieben Pünktchen schwinden in den höheren Klassen immer mehr...

    In meiner letzten Prüfung meinte der Richter zu mir: "In der 3 wird die Luft eben dünner." Recht hat er wohl. =)
    Trotzdem (oder gerade deswegen) bin ich mit Mia und mir und unseren 216 Punkten zufrieden. Und bis zum nächsten Start im Frühling haben wir viele Kleinigkeiten um daran zu feilen. Langweilig wird es also nicht. :D

    Erst mal vorweg: Ich bin auch der Meinung, dass jeder HH auf seinen Hund so achten sollte, dass er keine Gefahr für Menschen oder andere Tiere darstellt.

    Aber mir kommen in deinem Fall schon auch noch andere Gedanken.
    - Dein Hund wurde ja nicht verletzt, oder? Manchmal sehen "Kämpfe" schlimmer aus als sie sind und nicht immer bemerkt man, was zuvor schon unter den Hunden kommuniziert wurde.
    - In einem Verein gibt es immer solche und solche Menschen. Nur weil man das gleiche Hobby "Hund" teilt, hat man noch nicht die gleichen Einstellungen zu Hundehaltung, Erziehung, ... Manchmal ist es einfacher sich einfach von solchen Personen fern zu halten, die einem nicht liegen als ewig zu diskutieren. Gleich den Verein wechseln muss man deswegen ja noch nicht. Im Training lässt sich sicher Abstand halten.
    - Was wäre für dich die Lösung? Maulkorb? Im Agitraining doch eher schwierig, oder?

    Nicht falsch verstehen, ich will dich nicht angreifen oder so. Ich finde es halt immer gut, wenn man von verschiedenen Standpunkten aus nachdenkt. ;-)

    Viele Grüße von einer, die auch in einem Verein ist, in dem nicht alle Hunde friedlich sind und nicht alle HH einsichtig sind. ;)

    Jagen aus Langeweile? Bei meiner Hündin definitiv JA! Allerdings geht es da in erster Linie nicht um Beschäftigung auf dem Spaziergang, sondern ums Gesamtpaket. Trainieren wir viel (Flächensuche und Obedience) dann ist sie auf den Spaziergängen ausgeglichen, schüffelt, rennt usw. aber ist nicht dauernd auf der Suche nach Jagdobjekten. Trainiere ich über längere Zeit kaum etwas, dann sucht sie sich auf den Spaziergängen Gelegenheiten zum Auspowern. Bei ihr am liebsten die Hasenjagd. Darf sie aber net und muss dann eben an die Leine. :p

    Fußarbeit "muss" für dich als Hundeführer das Tollste überhaupt sein. Mit mir Fuß laufen zu dürfen, ist für meine Hündin ein tolles Spiel. Sie liebt es. Es darf nur nicht langweilig und stupide sein. Ich baue die Belohnungen variierend ein. Mal gibt es nach zwei Schritten ein tolles Spiel, mal nach dreißig Schritten ein Leckerli, mal machen wir einfach nur "Party" zwischenrein, laufen dann nochmal und dann gibt es den Jackpot - alles nicht berechenbar für den Hund. Außerdem laufen wir nicht nur rum. Tempo- und Richtungswechsel sind klar, aber mal schicke ich sie aus dem Fuß laufen um einen Baum rum, mal durch einen Tunnel oder ein Hindernis. Alles was eben Spaß macht. Dann schnell wieder ins Fuß flitzen und weiter geht es.

    Wichtig ist, dass der Hund seine Position gut kennt und mag. Kann der Hund das noch nicht, dann erst mal die Grundstellung üben und das langsam ausbauen.

    Hi, ich habe die Distanzkontrolle auch so trainiert, dass die Hinterbeine fest bleiben. Um die Bewegung erst mal zu verinnerlichen, habe ich diese zig mal auf sehr nahe Distanz (also ich direkt vor dem Hund) traniert. Immer und immer wieder. Und dann, wie Lockenwolf schon schrieb die Distanz gaaanz langsam vergrößert. Obi ist eben ein Geduldsspiel. :-)
    Interessanterweise geht Gina (ebenfalls Beauceron) bei den Wechseln auch viel hartnäckiger mit ihrem Poppes auf Wanderschaft als es Mia je gemacht hat. Aber mit Gina ist das Training ja auch noch am Anfang...

    Als Mia das letzte Mal eine Kralle abgerissen hatte, bekam sie eine "Ersatzkralle". Also eine Plastikralle, die auf die kaputte Kralle (nachdem diese abgetrocknet war) aufgeklebt wurde. Sah zwar etwas lustig aus, hat aber seinen Zweck erfüllt und Mia hat die Kralle in Ruhe gelassen und konnte auch wieder normal laufen. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit für euch. Die Kralle konnte dann in aller Ruhe unter der Kunstkralle wieder heilen.

    Hi,

    ich würde auf jeden Fall auch noch mal IBD ansprechen. Gerade bei blutigem Durchfall. Wenn man merkt, dass es dem Hund mies geht ist es eigentlich schon "zu spät".
    Bei Gina hat es von blutigem Durchfall aber dem Hund geht es noch "gut" nur 1 Tag gedauert bis sie als Notfall stationär aufgenommen werden musste (vor allem Flüssigkeitsverlust). Bei ihr kam allerdings noch Erbrechen hinzu. Wir haben jetzt die Diagnose IBD und sind jetzt bei Hills gelandet, aber auch die superaufgeschlossenen Futter werden nicht gleich gut vertragen. (Royal Canin ging nur ein paar Wochen gut). Barfen ging auch nicht lange gut, trotz Ausschlussdiät kam bei Gina der nächste Schub.
    An das Futter muss man sich also herantesten, wichtig ist, dass der Hund nix nebenbei bekommt oder unbemerkt frisst!