Lakasha: Ich finde auf den ersten Blick hat Balou viel Ähnlichkeit mit einem Beauceron.
Die werden (auch reinrassig
immer für Rottweiler- oder Dobermann-Mixe gehalten...).
Beiträge von lillameja
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Ich seh es wie QuoVadis, der Bewegungsreiz war für deinen Hund in diesem Moment einfach zu stark. Was hätte den der andere HH ändern sollen (mal davon abgesehen, dass es evtl. etwas merkwürdig ist Gassi zu fahren, aber wer kennt schon die Gründe)? Der Hund hat ja scheinbar keinen Kontakt zu euch aufgenommen.
Was du also tun kannst? Deinen Hund noch besser im Blick zu haben und beim kleinsten Zucker schon reagieren und auf ein Sitz bestehen. Ich stelle mich beim großen Hund dann gerne vor den Hund und habe die Leine so kurz, dass ich den Hund beim Losstürmen unter Kontrolle haben kann. Und bestehe auf das Sitz, auch wenn der Hund losstürmen will. Und ja, ich hatte auch schon 32kg geballte Junghund-Power die gerne spielen wollen und nicht einsehen, das Frauchen-Spielverderber ein Sitz sehen will (und dazu noch 15kg Motztante, die sauer werden weil der Jungspung nicht aufs Frauchen hört
).Dran bleiben, immer wieder üben und konsequent sein. Dann wird das.

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Schöne Idee!
Ich bringe regelmäßig Grundschulkindern den Umgang mit Hunden bei. Erste wichtige Übung ist immer, den Hund zu ignorieren. Dazu spielen wir das "Sei-ein-Baum-Spiel" (still stehen, Arme verschränken und in die Luft schauen). Das fällt den Kindern super schwer, am liebsten würden sie gleich knuddeln...
Das wiederholen wir immer mal wieder, um zu vertiefen was man machen kann, wenn ein fremder Hund auf einen zukommt und man Angst bekommt.
Wichtig finde ich immer zu erklären, warum ein Hund ein wegrennendes Kind spannender findet als ein still stehendes Kind (z.B. könnte der Hund denken "Wenn du rennst, denke ich ich darf dich jagen.")Beim Streicheln muss der Hund immer Platz zum Ausweichen haben und darf nicht umarmt oder festgehalten werden. Außerdem besprechen wir, wie der Hund gestreichelt werden will (nicht von oben am Kopf, ...). Ich habe natürlich den Vorteil, dass wir immer gleich alles praktisch mit Hund umsetzen können.
Rein sollte auf jeden Fall, dass nicht alle Hunde gleich sind (auch wenn sie auf den ersten Blick gleich aussehen), wie: Alle Retriever sind lieb, die kann man einfach streicheln und Schäferhunde sind böse.
Vom VDH gibt es eine ganz gute Broschüre zu Kind und Hund und ein Buch, ich glaube es heißt "Der blaue Hund" gibt es auch. Es gibt bestimmt noch mehr.

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Hi,
ganz einfach, direkt beim Amt anrufen und nachfragen, was aus euren Unterlagen geworden ist. Habt ihr wirklich bei der richtigen Stelle gemeldet? Und sich bereit erklären nachzuzahlen. Aber wie sagt man so schön: Unwissenheit schütz vor Strafe nicht.
Aber ganz ehrlich, deine Geschichte klingt schon ziemlich unwahrscheinlich. Erst vergisst man drei Jahre die Hundesteuer, dann hat man keine Zeit stehen zu bleiben wenn einen ein Polizist auffordert, darauf hin droht einem ein Polizist direkt mit der Waffe, ... Nunja.
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Ein Kilo Fleisch?? Wenn ich mir einen schlanken Border Collie vorstelle (ca. 15kg?) finde ich das viel. Das sie dann ein paar Tage nicht viel fressen muss finde ich verständlich.
Euter ist Fett, es gibt auch Rinderfett zu kaufen, ich habe ganz gerne Schweineschmalz in den Gemüsebrei gegeben, fand Hund sehr lecker.
Ich persönlich würde eher die "Wegstellmethode" konsequent durchziehen. Heißt Hund frisst alles - gut, aber auch ohne Nachschlag. Hund frisst wenig - Napf kommt eben bis zur nächsten Fütterung weg.
Natürlich gibt es immer wieder Sachen, die der Hund nicht so mag (bei uns war das z.B. Kaninchen oder roher Fisch), darauf habe ich Rücksicht genommen, Fisch gab es dann eben immer gekocht. -
Das heißt, sie frisst dann soviel bis wieder ein Rest im Napf bleibt, den sie dann verschmäht?
Gerade bei einem mäkeligen Hund würde ich versuchen immer so zu füttern, das alles weggefuttert ist und nicht der Hund sagt "Jetzt mag ich nimmer, ist ja eh genug (zu viel) da." Wenn der Hund zu dünn wird eben die Ration auf Dauer angepasst (z.B. mit mehr Fett). -
Hallo,
kurze Nachfrage: Was heißt denn, sie bekommt nach ihrer Fleisch-Gemüse-Portion noch so viel Fleisch wie sie möchte?
Und warum gebt ihr nicht einfach ihre Ration (so viel sie eben braucht) auf einmal?
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Zitat
Das hatte ich mir auch überlegt, aber er flippt ja wie gesagt nur in Überraschungsmomenten aus und die kann man schlecht stellen...Na klar, zumindest für den Hund überaschend. Z.B. mit Hilfe einer Hausecke, Wegkreuzung, Hecke, Zaun, ...Ist für dich ja ein großer Vorteil wenn du weißt da kommt gleich ein anderer Hund.

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Zitat
Ich persönlich muss nicht mit jedem Hund Kontakt ermöglichen (ganz im Gegenteil, ich möchte mit meinen Hunden entspannt an anderen vorbei gehen und gut isses). Von daher pflegen wir Kontakt zu bekannten Hunden (bei denen ich weiß wie sie ticken und ob es miteinander klappt) und das geht mit und ohne Maulkorb gut.
Vielleicht kannst du dich ja gezielt verabreden um erst zu trainieren und danach leinenlos Kontakt zu ermöglichen?
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Da zum Thema Maulkorb noch nix gesagt wurde: Was spricht dagegen, mit einem gut passenden Maulkorb Gassi zu gehen? Mit einem gut sitzenden Maulkorb kann der Hund hecheln, Leckerli bekommen, schnuppern, ... Ich bin selbst eine ziemlich lange Zeit immer mit Maulkorb raus (bei uns wegen fressen vom Boden) und der Hund hat darunter definitiv nicht gelitten. Natürlich bekommt man eine Menge Kommentare, aber der Vorteil ist, die Leute machen einen Bogen um den "gefährlichen" Hund. Das wäre für dich natürlich ein besonderer Vorteil, den ein Maulkorb hat bei uns die Hundebegegnungen doch deutlich minimiert.

Wichtig ist eben, einen Maulkorb zu suchen, der wirklich passt!