Schöne Idee!
Ich bringe regelmäßig Grundschulkindern den Umgang mit Hunden bei. Erste wichtige Übung ist immer, den Hund zu ignorieren. Dazu spielen wir das "Sei-ein-Baum-Spiel" (still stehen, Arme verschränken und in die Luft schauen). Das fällt den Kindern super schwer, am liebsten würden sie gleich knuddeln...
Das wiederholen wir immer mal wieder, um zu vertiefen was man machen kann, wenn ein fremder Hund auf einen zukommt und man Angst bekommt.
Wichtig finde ich immer zu erklären, warum ein Hund ein wegrennendes Kind spannender findet als ein still stehendes Kind (z.B. könnte der Hund denken "Wenn du rennst, denke ich ich darf dich jagen.")
Beim Streicheln muss der Hund immer Platz zum Ausweichen haben und darf nicht umarmt oder festgehalten werden. Außerdem besprechen wir, wie der Hund gestreichelt werden will (nicht von oben am Kopf, ...). Ich habe natürlich den Vorteil, dass wir immer gleich alles praktisch mit Hund umsetzen können.
Rein sollte auf jeden Fall, dass nicht alle Hunde gleich sind (auch wenn sie auf den ersten Blick gleich aussehen), wie: Alle Retriever sind lieb, die kann man einfach streicheln und Schäferhunde sind böse.
Vom VDH gibt es eine ganz gute Broschüre zu Kind und Hund und ein Buch, ich glaube es heißt "Der blaue Hund" gibt es auch. Es gibt bestimmt noch mehr. 