Hi,
ich kann dir nur aus meiner Studin, Ref- und nun Arbeitszeit erzählen.
Während dem Studium wäre ein Hund zeitlich gar kein Problem gewesen, so viel Zeit wie damals hatte ich nie wieder. 
Während des Ref´s dagegen wäre ein Hund bei mir zumindest im Alleingang unmöglich gewesen. Ich war viele Tage von 6.00 Uhr bis 19.00 Uhr unterwegs, einfach dadurch, dass Schule, Seminar und andere Ausbildungsschulen nicht in der Nähe lagen. Zu manchen Ausbildungsschulen (an denen dann nachmittags noch Kurse stattfanden oder mal eine Seminarwoche statt fand) musste ich 100 km fahren. Durch die vorgegebenen Zeiten wurde man da echt unflexibel. Hatte ich nach der Schule noch Seminar hätte es mir zeitlich zwischenrein auch nicht nach Hause gereicht. Also ohne Hilfe wäre da ein Hund schlicht unmöglich gewesen.
Während der Arbeit... Im ersten Jahr musste ich noch recht weit fahren (2 Stunden jeden Tag) und hatte noch einen Recht hohen Aufwand an der Schule (reinarbeiten, alles kennen lernen, viel mit den Kollegen besprochen, ...) - auch in dieser Zeit wäre es wohl schwieriger gewesen.
Heute habe ich einige Jahre Berufserfahrung (was vieles einfacher und zeitlich effizienter macht), die Schule in der Nähe, Kollegen die es erlauben, dass der Hund auch mal mit in die Besprechung darf und Zeiten in denen der Hund mitarbeitet. Es geht also im normalen Alltag super, auch wenn der Hund an manchen Tagen lange alleine ist (ich kann dann z.B. zwischen Unterricht und Konferenz Gassi gehen, trotzdem ist der Hund insgesamt gesehen lange alleine). Ich habe aber nicht den Eindruck, dass das meinen Hund stört, trotzdem bin ich an extrem vollen Tagen froh, dass ich jemanden habe der den Hund gerne nimmt.
Aber das ist wohl bei den meisten Berufstätigen so. 
Mein Fazit: Lehrerberuf und Hund sind super vereinbar, vor allem wenn man eine fixe Betreeungsperson hat, die mal einspringt. 