Beiträge von lillameja

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    War das deine Schuld, sprich, du hast einfach weit weg gewohnt oder lagen die Schulen einfach weit auseinander?

    Meine Schule und mein Seminarort lagen ca. eine Fahrtstunde auseinander, von mir zu Hause aus waren es 45min, bzw. 30min (bei Berufsverkehr auch mal länger). Dann waren es noch ca. 5 Schulen an denen einzelne Nachmittage bis hin zu einer Woche Veranstaltungen stattfanden, die waren im Umkreis von ca. 50km (das Weiteste war eine Woche ganztätig lang an einer ca. 100km entfernten Schule).
    So ging die Mittagspause eben für Fahrten drauf, bzw. es war zeitlich nicht möglich heimzufahren.

    Hi,

    ich kann dir nur aus meiner Studin, Ref- und nun Arbeitszeit erzählen.
    Während dem Studium wäre ein Hund zeitlich gar kein Problem gewesen, so viel Zeit wie damals hatte ich nie wieder. ;)

    Während des Ref´s dagegen wäre ein Hund bei mir zumindest im Alleingang unmöglich gewesen. Ich war viele Tage von 6.00 Uhr bis 19.00 Uhr unterwegs, einfach dadurch, dass Schule, Seminar und andere Ausbildungsschulen nicht in der Nähe lagen. Zu manchen Ausbildungsschulen (an denen dann nachmittags noch Kurse stattfanden oder mal eine Seminarwoche statt fand) musste ich 100 km fahren. Durch die vorgegebenen Zeiten wurde man da echt unflexibel. Hatte ich nach der Schule noch Seminar hätte es mir zeitlich zwischenrein auch nicht nach Hause gereicht. Also ohne Hilfe wäre da ein Hund schlicht unmöglich gewesen.

    Während der Arbeit... Im ersten Jahr musste ich noch recht weit fahren (2 Stunden jeden Tag) und hatte noch einen Recht hohen Aufwand an der Schule (reinarbeiten, alles kennen lernen, viel mit den Kollegen besprochen, ...) - auch in dieser Zeit wäre es wohl schwieriger gewesen.

    Heute habe ich einige Jahre Berufserfahrung (was vieles einfacher und zeitlich effizienter macht), die Schule in der Nähe, Kollegen die es erlauben, dass der Hund auch mal mit in die Besprechung darf und Zeiten in denen der Hund mitarbeitet. Es geht also im normalen Alltag super, auch wenn der Hund an manchen Tagen lange alleine ist (ich kann dann z.B. zwischen Unterricht und Konferenz Gassi gehen, trotzdem ist der Hund insgesamt gesehen lange alleine). Ich habe aber nicht den Eindruck, dass das meinen Hund stört, trotzdem bin ich an extrem vollen Tagen froh, dass ich jemanden habe der den Hund gerne nimmt.
    Aber das ist wohl bei den meisten Berufstätigen so. :D

    Mein Fazit: Lehrerberuf und Hund sind super vereinbar, vor allem wenn man eine fixe Betreeungsperson hat, die mal einspringt. :smile:

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    Also das im stehen kriegen wir ja noch hin (das abwarten müssen wir eher trainieren) aber im laufen tut er grundsätzlich noch einen Schritt. Wäre es dann besser zuerst stehen zu bleiben und dan das Signal zu geben?

    Ich übe die Positionen (Steh, Sitz und Platz) aus der Bewegung heraus nicht gleich aus der Fußposition heraus. Ich mache es gerne so, dass der Hund mir erst einmal im Rückwärtslaufen folgt (also ich laufe rückwärts und der Hund läuft vorwärts mir aufmerksam nach). Dann gebe ich das Kommando und gebe zu Beginn die notwendige Hilfe dazu (z.B. stehen bleiben und Finger hoch beim Sitz). Diese Hilfen baue ich dann langsam wieder ab, bis ich rückwärts laufen kann und der Hund das verbale Kommando ohne Hilfestellungen direkt annimmt. Dann drehe ich mich langsam wieder ein (erst mal laufe ich seitwärts zum Hund, dann später laufen wir beide wieder vorwärts) und dabei nimmt der Hund die Fußposition dann allmählich wieder ein. Und braucht in der Fußposition im Idealfall keine Hilfe mehr, weil er das Kommando bis dahin beherrscht. :D

    Hallo,

    kennst du den Pfotenschutz von Pwaz? Vielleicht würde es funktionieren erst einen Socken drüber zu ziehen und dann so einen Pfotenschutz?
    Allerdings sind die wasserdicht, ich weiß nicht ob sie deswegen für den dauerhaften Gebrauch in Frage kommen...?

    Mit Kreppband oben an der Socke umwickeln hast du sicher schon getestet, oder?

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    Doch er kennt das Auflösekommando. Also ich finde es passt eigentlich immer. Ok, dann werde ich das jetzt einfach mal üben. Ich bringe ihn in den Sitz warte ein bisschen und dann gebe ich das Auflösekommando oder eben ein Folgekommando.

    Uih das ist wirklich eine Aufgabe für uns. Denn er wird hunderpro gleich aufstehen. Dann kann ich doch eigentlich entgegenwirken in dem ich im richtigen Zeitpunkt "lauf" sage, oder? Dann denkt er ich hab's ihm empfohlen. Habe mal davon in einem Erziehungsbuch gelesen, oder ist das quatsch?

    Ja, das richtige Timing ist alles. ;) Wichtig ist eben, dass wirklich du auflöst und nicht der Hund beschließt aufzustehen und du noch schnell dein Auflösekommando hinterherschickst. =)
    Ich gebe am Anfang gerne auch mal ein Sitz-Leckerli- Mini Pause-Leckerli-Auflösekommando. So dass der Hund nicht Leckerli=Übung zu Ende verknüpft.

    Ich habe hier nur ein Auflösekommando (ebenfalls "Lauf!"), das gilt immer. Warum passt das denn manchmal nicht?

    Kennt dein Hund es noch gar nicht? Dann würde ich so üben:
    Kommando und eventuell (wenn nötig) Hilfe geben, dann im Sitz belohnen und direkt wieder Auflösekommando und das mit Hand- und Körperbewegung unterstützen. Dann mit der Zeit die Sitzenbleibzeit ausdehnen (variabel).

    Ich persönlich meine Sitz wenn ich Sitz sagen und nicht Platz. D.h. wenn der Hund sich hinlegt, dann bringe ich ihn wieder ins Sitz.

    Ist es mir egal wie der Hund wartet, heißt es bei uns "Warte!". Da darf dann gesessen oder auch geschnuffelt werden aber eben an der Stelle bleibend.

    Richtiges Sitz wäre für mich wenn:

    - der Hund sich sofort auf Kommando setzt (beim Junghund würde ich eben darauf achten, dass ich erst die Aufmerksamkeit des Hundes habe)
    - der Hund sitzen bleibt, bis ich das Auflösekommando gebe (am Anfang eben nur sehr kurz)
    - der Hund auf Handzeichen und später auch auf ausschließliches verbales Kommando (auch ohne Blickkontakt) reagiert
    - für den Hundeport der Hund sitzt ohne mit der Hinterhand wegzukippen und mit seiner Aufmerksamkeit bei mir bleibt.

    Das wären so meine Kriterien. ;)

    Wir füttern das Hills z/d und das IBDerma von Lupovet. Angefangen haben wir mit dem entsprechenden Royal Canin Futter, das ging aber nur einige Wochen gut. Das Hills z/d ging beim einen Hund lange gut, dann kam das Erbrechen verstärkt wieder... mit Lupovet geht es im Moment (toitoitoi) ganz gut. Die andere verträgt beides ganz gut, obwohl bei ihr die IBD auch nicht so schlimm ausgeprägt ist.

    Vom Barfen und selbst kochen bin ich im Moment ganz weg. Beim einem Hund hat das (Ausschlussdiät) zum schlimmsten Schub geführt, bei der anderen dachte man jahrelang man hat das mit dem Futter im Griff und jetzt wurde eben doch bei einer Biopsie die chronische Entzündung festgestellt. Solange es den Beiden mit Spezialfutter gut geht bekommen sie das. Auch wenn anderes Futter vielleicht artgerechter und schöner wäre. Geht aber eben nicht.