Beiträge von lillameja

    Zitat

    Doch er kennt das Auflösekommando. Also ich finde es passt eigentlich immer. Ok, dann werde ich das jetzt einfach mal üben. Ich bringe ihn in den Sitz warte ein bisschen und dann gebe ich das Auflösekommando oder eben ein Folgekommando.

    Uih das ist wirklich eine Aufgabe für uns. Denn er wird hunderpro gleich aufstehen. Dann kann ich doch eigentlich entgegenwirken in dem ich im richtigen Zeitpunkt "lauf" sage, oder? Dann denkt er ich hab's ihm empfohlen. Habe mal davon in einem Erziehungsbuch gelesen, oder ist das quatsch?

    Ja, das richtige Timing ist alles. ;) Wichtig ist eben, dass wirklich du auflöst und nicht der Hund beschließt aufzustehen und du noch schnell dein Auflösekommando hinterherschickst. =)
    Ich gebe am Anfang gerne auch mal ein Sitz-Leckerli- Mini Pause-Leckerli-Auflösekommando. So dass der Hund nicht Leckerli=Übung zu Ende verknüpft.

    Ich habe hier nur ein Auflösekommando (ebenfalls "Lauf!"), das gilt immer. Warum passt das denn manchmal nicht?

    Kennt dein Hund es noch gar nicht? Dann würde ich so üben:
    Kommando und eventuell (wenn nötig) Hilfe geben, dann im Sitz belohnen und direkt wieder Auflösekommando und das mit Hand- und Körperbewegung unterstützen. Dann mit der Zeit die Sitzenbleibzeit ausdehnen (variabel).

    Ich persönlich meine Sitz wenn ich Sitz sagen und nicht Platz. D.h. wenn der Hund sich hinlegt, dann bringe ich ihn wieder ins Sitz.

    Ist es mir egal wie der Hund wartet, heißt es bei uns "Warte!". Da darf dann gesessen oder auch geschnuffelt werden aber eben an der Stelle bleibend.

    Richtiges Sitz wäre für mich wenn:

    - der Hund sich sofort auf Kommando setzt (beim Junghund würde ich eben darauf achten, dass ich erst die Aufmerksamkeit des Hundes habe)
    - der Hund sitzen bleibt, bis ich das Auflösekommando gebe (am Anfang eben nur sehr kurz)
    - der Hund auf Handzeichen und später auch auf ausschließliches verbales Kommando (auch ohne Blickkontakt) reagiert
    - für den Hundeport der Hund sitzt ohne mit der Hinterhand wegzukippen und mit seiner Aufmerksamkeit bei mir bleibt.

    Das wären so meine Kriterien. ;)

    Wir füttern das Hills z/d und das IBDerma von Lupovet. Angefangen haben wir mit dem entsprechenden Royal Canin Futter, das ging aber nur einige Wochen gut. Das Hills z/d ging beim einen Hund lange gut, dann kam das Erbrechen verstärkt wieder... mit Lupovet geht es im Moment (toitoitoi) ganz gut. Die andere verträgt beides ganz gut, obwohl bei ihr die IBD auch nicht so schlimm ausgeprägt ist.

    Vom Barfen und selbst kochen bin ich im Moment ganz weg. Beim einem Hund hat das (Ausschlussdiät) zum schlimmsten Schub geführt, bei der anderen dachte man jahrelang man hat das mit dem Futter im Griff und jetzt wurde eben doch bei einer Biopsie die chronische Entzündung festgestellt. Solange es den Beiden mit Spezialfutter gut geht bekommen sie das. Auch wenn anderes Futter vielleicht artgerechter und schöner wäre. Geht aber eben nicht.

    Zwei Körbchen im gleichen Zimmer, aber nicht nebeneinander. Die Körbchen sind auch so groß, dass auch beiden Hunde reinpassen. Es hat aber gedauert, bis Mia das geduldet hat. ;)

    Futter gibt es bei uns auch im gleichen Zimmer aber räumlich getrennt. Beide warten vor ihrem Napf auf die Freigabe und dürfen nicht an den Napf des anderen, bis dieser verlassen wurde.

    Wichtig war bei uns auch den Hund der keine Nähe mag zu "schützen". Also, wenn einer zu aufdringlich wurde (bei uns der Junghund) wurde der Althund auch mal von uns geschützt und der Junghund auf seinen Platz verwiesen.

    Viel Erfolg beim Projekt Zweithund!

    Wie groß und schwer ist er denn? Bei den Beaucis gibt es ja durchaus unterschiedlicher Vertreter und gerade als Junghunde sind sie oft noch schlank und sehr temperamentvoll... :roll:
    Gerade die Färbung an den Pfoten (mit diesen optisch verlängerten Krallen) fällt mir auf dem Bild auf. Doppelte Wolfskrallen hinten hat er aber nicht, oder?

    Wenn es nur um das Trocknen nach dem Spaziergang geht, kann ich einen Hundebademantel empfehlen. Wenn das Hundetier hier nach dem Regen klatschnass ist (sie hat wunderschönes Kuschelfell, das irgendwie nicht so Allwettertauglich ist ;) ) bekommt sie einen Bademantel an, die Pfoten werden kurz trockengrubbelt und dann darf sie normal in die Wohnung. Der Bademantel verhindert, dass Dreck überall an den Wänden und sonst wo landet und saugt das Wasser richtig aus dem Fell. Nach einer Stunde ist der Hund wieder trocken und sauber (und der Bademantel kommt bei Bedarf in die Waschmaschine).