Beiträge von lillameja
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Wenn es nur ein bisschen überfressen war und der Hund zwar Bauchweh hat aber sonst fit ist, würde ich einen langen Spaziergang machen, in der Hoffnung, das die Bewegung die Darmtätigkeit so weit anregt, dass sich die Sache schnell von selbst erledigt. Außerdem natürlich erst mal nichts zusätzlich füttern und auch Wasser nur in kleinen Portionen anbieten. (Ich hätte Angst, dass die Teile sonst noch zusätzlich aufquellen, aber du kannst ja mal eins ins Wasser legen und schauen, was passiert.)
Geht es dem Hund richtig schlecht, dann eben in der nächsten Tierklinik anrufen und nachfragen.
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Mein Tipp: Gib dir Zeit. Es ist einfach typabhängig, wie schnell man sich an so eine neue Situation gewöhnt. Mein Start mit meiner Hündin war ebenfalls holprig, ich habe viel daran gezweifelt, dass ich es mit Hund schaffe. Am liebsten hätte ich sie wieder abgegeben. Die ersten Wochen waren nicht einfach. Und heute: kann ich mir keinen Tag mehr ohne sie vorstellen, wir gehören einfach zusammen.
Aber wie du siehst, du bist nicht alleine mit diesen Gefühlen und Gedanken. Ich habe mich erst am Wochenende lange mit einer Neuhundebesitzerin unterhalten, der es genauso geht.
Wenn du in zwei, drei Wochen merkst es ensteht keine Bindung zwischen euch, kannst du dich immer noch nach einem neuen Zuhause für den Kleinen umsehen. Ich denke aber, dass du bis dahin über dich selbst lachen kannst. -
Ich verstehe diese Wut und die daraus resultierenden Gedanken nicht. Ich werde es wohl auch nie nachvollziehen können, wie sich die Menschen im Internet bei solchen Themen auslassen. Solche Sätze wie "Wenn ich dejenigen erwische (der das Tier gequält, die Giftköder ausgelegt oder anderes passendes einsetzen) dann werde ich ... " (auch hier bitte wieder passendes einsetzten, aber bitte auch ausreichende gewaltbereit und menschenverachtend) werde ich wohl nicht verstehen können. Damit stellt man sich selbst doch im besten Fall auf eine Stufe mit den Tätern!
Ich unterstütze lieber positive Kampagnen. Ich finde es super, wenn für eine bessere Erziehung der Hunde und Rücksichtsnahme von Seiten der Hundehalter geworben wird um den Hundehassern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Oder wenn kostenlose Seminare gegeben werden, wie man seinem Hund beibringt nichts (und eben auch keine Giftköder) aufzunehmen. Oder ich unterstütze den Tierschutzverein, der auch vor Ort im Ausland Aufklärung betreibt und bspw. kastriert.
Dieses Gemotze und die sinnlose Androhung von Gewalt hat noch nie geholfen und werden es wohl auch nie. Im Gegenteil wird es eher dazu beitragen, existierende Fronten zu verhärten und mehr Extreme zu schaffen. Nein danke!
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Meine Hündin arbeitet ja auch als Schulhund in einer Grundschule, wenn im Moment auch nur im Rahmen einer freiweilligen Hunde-AG.
Das Kennenlernen von neuen Klassen und Kindergruppen läuft bei mir mit meiner Hündin immer gleich ab.
Die erste Anweisung an die Kinder ist den Hund zu ignorieren, das üben wir vorher. Die Anweisung ist quasi: "Werden ein Baum" wenn sich der Hund für dich interessiert. Bleibe stehen, schau vom Hund weg und verschränke die Arme vor der Brust. Ich finde das ist auch das beste, was Kinder machen können wenn sie auf fremde Hunde treffen vor denen sie Angst haben.
Wir gehen dann meist eine Runde Gassi, das fällt aber bei dir aus. Statt dessen würde ich in dieser Phase etwas über den Hund erzählen: Name, Rasse, Alter, Lieblingsfutter, Hobbies ;), ... Wenn du merkst dein Hund oder die Kiinder haben Angst, dann leg den Hund im Kreis neben dich.
Dann bilden wir einen Kreis (habt ihr ja dann schon) und die Kinder bekommen jeweils ein Leckerli. Im ruft ein Kind nach dem anderen den Hund zu sich, ich rufe die Kinder auf die dürfen. Es macht die Kinder oft unglaublich stolz, wenn der Hund auf sie reagiert und angeflitzt kommt und das Leckerli frisst. Wer sich nicht traut, das Leckerli aus der Hand zu geben, kann es einfach auf den Boden werfen. Meine Hündin liebt diese Übung, rumrennnen und fressen - perfekt!
Dann würde ich an deiner Stelle ein Thema aufreifen, in Absprache mit der Lehrerin. Zum Beispiel Körpersprache. Oder Pflege o.ä.
Ich würde nicht zu viele verschiedenen Themen anschneiden, das verwirrt nur und die Kinder wissen nachher doch nicht viel mehr als davor. Lieber ein Thema vertiefen und Gegenstände oder Bilder dazu mitbringen.
Ein schöner Abschluss wäre es dann noch ein bisschen was mit dem Hund vorzuführen, z.B. einige Kommandos oder Tricks.
Und dann ist deine Zeit wahrscheinlich schon längst um.
Ich finde es ist eine schöne Möglichkeit auch den Kindern Hunde nahe zu bringen, die eben selbst keinen haben.Um Eltereinwilligungen und so weiter musst du dir keine Gedanken machen, ob und in welcher Form sie das braucht sollte wohl die Lehrerin wissen.
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- Bei uns im Verein kann eine Familien Mitgliedschaft gemacht werden, dann können auch mehrere Familienmitglieder mit einem Hund trainieren. Außer dem Mitgliedsbeitrag für den Mensch wird bei uns eine Ausbildungsgebühr für den Hund erhoben. Wer also mit mehreren Hunden trainiert, zahlt entsprechend mehr Ausbildungsgebühr. Die Arbeitsstunden hängen ebenfalls von der Anzahl der Hunde mit ab, das heißt bei nur einem Hund müssen auch bei zwei Menschen die mit dem Hund trainieren nur einmal Arbeitsstunden abgeleistet werden, bei uns im Verein sind das zwölf Arbeitsstunden pro Jahr. Ich muss einigen anderen hier aber zustimmen, wer sich nicht im Verein einbringen möchte oder kann, ist in eine Hundeschule sicher besser aufgehoben. Mit der Erwartungshaltung Training zu bekommen, aber wenig Gegenleistung zu bringen, ist man in einem Verein an der falschen Adresse. Schließlich lebt jeder Verein von der ehrenamtlichen Mitarbeit seiner Mitglieder. Ohne diese fände nun mal auch kein Training statt.
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Ich genieße diese Vorurteile. Die Leute gehen aus dem Weg, keiner lässt seine Hunde ungefragt einfach in meine reinbrettern.
Den Hundehaltern die wir kennen und mit deren Hunden meine gut auskommen habe ich erklärt, dass der Maulkorb wegen ihrer Krankheit drauf ist, die verstehen es und wissen, dass die Hündin ein absolutes Lämmchen ist. Und wer es nicht weiß und denkt der Hund ist gefährlich, darf denken was er will. -
Genau so sehen bei uns die angeknabberten Sachen aus. Und zumindest meine Hündin kommt ganz locker an die Stelle dran, bewundernswert wie die ihren Hals biegen kann.

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Hi,
Meine Hündin hat ja auch sowohl eine SDU als auch die IBD. Sie begkommt aber als Medikament für die Schilddrüse das Leventa, das ist flüssig, wird also mit einer Spritze (ohne Nadel natürlich) eine halbe Stunde vor dem fressen direkt ins Maul gegeben.
Die Tabletten wegen der IBD gebe ich, in dem ich die oben auf etwas Trockenfutter (wir geben ebenfalls dass Lupovet) lege, wenn der andere Hund dann gierig daneben steht, wird es schnell mit gefuttert... Klappt das nicht kommt die Tablette hinten in den Rachen, Maul zu und warten bis geschluckt wird.