Beiträge von lillameja

    Wir kämpfen auch immer gegen die Kristalle, bei Mia sind es sowohl Struvit, als auch Kalziumoxalatkristalle.
    Regel Nr 1 ist viel trinken (Mia trinkt freiwillig zu wenig), also gibt es mind. drei mal am Tag Suppe. Ich variiere, mal gibt es ein paar Stücke gekochtes gleich im Kochwasser, mal einen Schuss Milch oder einen Klecks Joghurt im Wasser, mal einen Löffel Nassfutter im Wasser vermischt. So versuchen wir die Dichte des Urins geringer zu bekommen. In akuten Phasen haben wir so 1-2 l in den Hund geschummelt. Natürlich dann auch öfter Gassi gehen. ;)
    Außerdem geben wir jetzt Nephrostat dazu, ist pflanzlich und eigentlich für die Niere, hat uns unsere TÄ empfohlen. Dann geben wir noch Structum von Lupovet, unterstützt unter anderem auch die Blase.
    Das Trinken ist bei uns aber das wichtigste, vernachlässigen wir das, fängt es bald wieder an...

    Wir haben auch so einen Kotzbrocken;) hier.
    Bei uns hat geholfen:
    Mehrmals täglich (in der Regel gibt es hier drei mal) zu futtern, bei Bedarf gibt es auch nachts noch eine kleine Handvoll Trockenfutter (wenn Hund schmatzend da steht, gibt es was und alle können entspannt weiter schlafen).
    Dann hat die Zugabe von Kaisernatron sehr viel geholfen. Von den typischen Magensäureblockern wie Omeprazol sind wir ganz weg, da passt zu vieles nicht.
    Wir füttern von Lupovet das IBDerma Hyposens, inzwischen auch gemischt mit Nassfutter, ein bisschen Lupovet ist aber immer dabei.
    Das spucken konnten wir so von mehrmals täglich auf einmal alle paar Wochen reduzieren.
    Viel Erfolg euch, das spucken ist weder für Hund noch Mensch schön.

    @lillameja
    Danke für deinen Beitrag. Das klingt sehr positiv für uns. Lediglich über einen Elch hätte ich mich doch sehr gefreut, da wäre der Bohusleden wohl von Vorteil gewesen aber ob man da letztlich einen gesehen hätte...
    Siehst du es denn ansonsten als "vertretbar" an den Hund (nicht jagend) direkt am Weg ohne Leine laufen zu lassen? Zu anderen hinrennen lassen wir ohnehin nicht, da kommt sie neben uns. Wir fahren wohl Ende Juli/Anfang August offiziell ist es ja erst später wieder erlaubt. Ich will keinen Freihfahrtsschein aber als ehemalige Bewohnerin der Gegend hast du dazu vielleicht eine Meinung?

    Ich habe ehrlich gesagt noch nie so viele Hunde an Flexileinen gesehen, wie in Skåne. Kontakte zu fremden Hunden hatten wir gar nicht, was auch sehr angenehm sein kann.
    Mir wurde gesagt, das der Hund offiziell an der Leine sein muss, das aber auch so ausgelegt werden kann, dass der Hund kontrollierbar sein muss. Im Zweifel habe ich angeleint und meine Hündin nur frei laufen lassen, wenn die Gegend menschenleer war.

    Ich bin einige Teile des Skåneleden bereits gelaufen, als Tagestouren aber auch eine mehrtägige Tour.
    Abwechslungsreich ist er sicher, aber eben Skåne, also nicht das typische Schweden. Da ich dort gelebt habe, finde ich es trotzdem wunderschön. Recht einfach zu laufen ebenfalls. Ich war damals allerdings noch ohne Hund unterwegs, als Hundehalter hat man ja noch mal einen anderen Blick auf die Wege. Nur die letzte Tour war mit Hund, die war auf der Strecke meist angeleint, da entweder zu viele Menschen, Weidetiere, Wildtiere oder Straßen vorhanden waren.
    Trotzdem würde ich zu gerne wieder dort hin, ist leider eine ganze Ecke entfernt.

    Wir haben auch eine Hündin die dauerhaft Cortison bekommt. Ihr ging es ohne sehr schlecht (auch IBD) und mit der dauerhaften Gabe geht es ihr super.
    Ich sehe das ganz pragmatisch, lieber habe ich einen Hund, der Lebensqualität hat und beschwerdefrei leben kann und dafür eventuell eine verkürzte Lebenserwartung hat, als einen leidenden Hund, der dafür vielleicht ein Jahr länger lebt.

    Ich halte unsere 35 kg Hündin locker am guten Bauchgurt (mit Beinschlaufen damit er an der richtigen Stelle sitzt) und Leine mit Ruckdämpfer. Wichtig ist nur, dass der Ruck mich nicht unvorbereitet trifft, deswegen den Hund immer gut im Blick haben.
    Vielleicht zu Beginn einzeln gehen, bist du sicher bist dass du sie auch zusammen hängen kannst. Und natürlich vor der OP in gesunden Zustand testen!

    Typische "Schübe" liefen bei uns mit Durchfall (schleimig bis hin zu flüssig wie Wasser und teilweise mehrmals pro Stunde) und erbrechen (ebenfalls mehrmals am Tag, oft direkt nach der Futteraufnahme), lauten Bauchgeräuschen und deutlichem Gewichtsverlust ab. Als es am schlimmsten war, musste sie dann 3 Tage in die Tierklinik an den Tropf um nicht zu "verhungern". Dann wurde eben auch die Spiegelung gemacht.

    Bei der anderen Hündin sind es nur leichte Minischübe mit tagelangem Durchfall (s.o.), seltenem Erbrechen und Bauchschmerzen. Bei ihr wurde irgendwann der Verdacht auf Darmverschluss gestellt und sie wurde operiert. Es war dann doch kein Verschluss, aber im Rahmen der OP wurden dann Proben von Magen und Darm entnommen und dann die Diagnose IBD gestellt.

    Dieses Krankheitsbild ist einfach so vielfältig, das macht es ja so schwierig. Und es ist ein Stückweit doch einfach auch die Feststellung, dass man nicht genau weiß, was die Magen-Darm-Problematik ist, alles andere ausgeschlossen ist und dann ist es halt IBD.

    @ Lilllameja: Wie geht es den beiden denn Heute?

    Im Moment geht es den Beiden richtig gut. Okay, die letzten Tage hatten wir wieder Durchfall komplett flüssig, aber da es beide zeitgleich erwischt hat, denke ich es war entweder ein Infekt oder doch etwas falsches gefuttert... Aber sie erholen sich eben von so etwas auch recht schnell wieder und sind nicht direkt im nächsten Schub drinnen.
    Ich denke jedoch, dass wir gerade bei der, die es schlimmer hat nicht mehr vom Dexamethason weg kommen, aber bis jetzt zeigt es keine Nebenwirkungen und wir hoffen einfach, dass das noch lange so bleibt!