Also ich finde die Schlafzeit ganz normal, meine Hunde waren als junge Hunde genau so, sobald ich wach war, waren sie es auch. Auch wenn sie nur dachten ich bin wach. Ich lag oft morgens im Bett und habe mich ja nicht bewegt. ![]()
Beiträge von lillameja
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Ich erkenne dieses Verhalten von meiner Rumänien wieder. Sie ist eine unsichere Hündin, findet fremde Menschen generell überflüssig und fing in diesem Alter (erwachsen werden) dann auch an diese Menschen zu verbellen. Ich kenne das von vielen Rumänen.
Helfen kann eine ruhige und sichere Führung, nimm sie hinter dich und sage den Leuten, das sie sie ignorieren sollen. Und belohne ruhiges Verhalten. -
Oh ja, dieses Schmatzen um etwas zu bekommen habe ich eine Zeit lang auch antrainiert. Gina stand nachts neben meinem Bett (und zwar immer nur bei mir) und hat sich einen Happen Futter geholt. Und das hat sie irgendwann mehrmals nachts gemacht. Bis ich ihr irgendwann auch nicht mehr geglaubt habe, und sie rigoros ins Körbchen zurück geschickt habe. Inzwischen merke ich ganz gut, ob sie nur unruhig ist oder ob ihr wirklich übel ist.
Auslastung ist bei uns auch sehr wichtig, nach einem anstrengenden Tag kuschelt sie sich in ihr Körbchen und schläft in der Regel durch. -
Wichtig ist auch, das du deine Mitmenschen instruierst. Ich sage den Leuten wirklich, das sie den Hund nicht direkt ansehen, ansprechen oder anfassen sollen. Das mag sie nicht und das tut sie dann auch laut kund. Solange sich die fremden Menschen an diese drei Dinge halten, ist für Mia in der Regel alles gut. Vor allem die "Aber vor mir brauchst du doch keine Angst haben" Menschen, die sich dann auch noch schön nach vorne beugen und von oben streicheln wollen, findet Mia ganz schrecklich.

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Wie schon geschrieben wurde, ist es wichtig, dass du ruhig und gelassen bleibst.
An engen Stellen wie z.B. im Treppenhaus nehme ich meine unsichere Hündin grundsätzlich hinter mich. Falls dann doch plötzlich jemand kommt bilde ich zumindest einen Puffer und kann besser reagieren.
Die meisten Rumänen die ich kenne sind zudem recht territorial und reagieren in "ihrem" Haus noch stärker als in neutraler Umgebung. Da muss der gefährliche fremde Mensch gemeldet und vertrieben werden. Wenn meine Hündin meldet sage ich ihr " alles okej" (zu Beginn bin ich sogar an die Tür gucken gegangen) und wenn sie dann der Meinung ist immer noch bellen zu müssen schicke ich sie in ihre sichere Höhle (Box), wo sie gut entspannen kann.
Alles Gute euch! -
Bei uns hat das Natron deutlich besser geholfen als die Heilerde. Ganz gut ist es nicht, aber sie spuckt so nur noch 1-2 mal im Monat und nicht mehr jede Nacht. Allerdings hat Gina IBD, ist also chronisch Magen-Darm-krank.
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Ich habe hier ja genau das gleiche Problem, Gina spuckt auch diesen gelben Schaum. Sie bekommt nachts auch immer mal wieder einen Happen, entweder wenn sie unruhig wird oder ich eh wach bin.
Außerdem gebe ich eine Prise Kaisernatron über's Futter, das hilft auch sehr gut. Vielleicht willst du das mal testen, ist eine günstige und verträgliche Alternative zu Medikamenten. -
Es ist ja schon eine Weile her, dass ich dort war, aber damals gab es auf dem Land eigentlich nur Hofhunde (meist an der Kette) oder Streuner. Gassi gehen gab es da nicht. In der Stadt ebenfalls Wachhunde im Hof oder Straßenhunde.
Ich persönlich hätte nach den Eindrücken von damals meinen Hund wohl nicht mitgenommen, außer ich hätte ein wirklich großes Gelände und einen Hund, der auf Gassi verzichten kann. -
Wohin in Paraguay geht ihr denn? Stadt, Pampa?
Ich habe früher einmal ein Praktikum dort gemacht, war sehr spannend Land und Leute etwas zu erleben. Die Hundehaltung war definitiv nicht vergleichbar mit unserer... -
wir haben beim Halten das Problem, dass Hecci Holz ganz gerne beknabbert. also findet er es supi zu kauen bis der click kommt. jetzt warte ich immer ab bis er mal nicht kaut und clicke dann. habe mir aber schon überlegt mit einem Plastikrohr oder so das Halten aufzubauen. das ist nicht so toll zum beknabbern.
das Holzkau-Problem haben wir leider schon seit er da ist. alles was Holz ist wird mit Leidenschaft zerlegt
Ein ähnliches Problem hatten wir auch. Ich bekam dann den Tipp, das Halten mit einem Schaschlikspieß zu trainieren. Ich habe den Spieß gaaaanz vorsichtig gehalten. Wie ein kostbares rohes Ei. Wenn der Hund danach schnappen wollte, habe ich gleich ganz entrüstet "oh nein, vorsichtig!!!" gesagt. Bei Kauen habe ich den Spieß geschnappt und geklagt "oh nein, jetzt ist er kaputt, der arme Spieß, heul...". Mein Hund hat mich völlig entgeistert angesehen (dachte wahrscheinlich jetzt ist Frauchen völlig verrückt geworden) aber hat tatsächlich beim nächsten Mal den Spieß gaaaanz vorsichtig gehalten.

Jetzt sage ich noch ab und an vooorsichtig, und dann weiß mein Hund, dass er das Apportel ganz ruhig halten muss.