Nach der Trennung von meinem ersten Ehemann habe ich mich wegen der 4 Hunde vor 10Jahren selbstständig gemacht. Eben weil Job&Hunde&Betreuung nicht miteinander vereinbar waren.
U.a. Bin ich jetzt in dem Betreuungssektor selbstständig und ja - Pläne ändern sich, Umstände ändern sich, das Leben ändert sich.
Aus mancher vorübergehenden Lösung bin ich tatsächlich zum Bestandteil geworden, nicht mehr an 5 Tagen/Woche, aber doch regelmäßig und der Rest wird gut um die Hunde drum gebastelt. Trennung, Todesfall, unausschlagbares Jobangebot bekommen, Kündigung durch alten AG&Neuer AG hat andere Regeln, wegen Partner mit Hund umgezogen&neuen Job angefangen u.v.m.---- bei den ganzen Gründen spielten Trennung und der Wunsch nach berufliche Veränderungen tatsächlich die Hauptrollen.
Genau dazu hatte ich ein Gespräch mit jemanden:
Sie, TZ mit ihren eigenen Hunden im Büro, wegen Gipsfuß daheim.
"Also bevor ich auf eine Betreuung angewiesen bin, kündige ich lieber und wohne mit den Hunden im Bus"
Jetzt flatterte eine 4stellige TA-Diagnostik Rechnung ins Haus, die sie von ihrem TZ Gehalt nicht bezahlen kann. Und der Hund wird sehr teuer bleiben.
Ich bin gespannt, welchen Lösungsweg sie wählen wird.
Für mich persönlich sorgt mein Einkommen auch dafür, dass ich meine Hunde abgesichert weiß. Jetzt habe ich aber auch die Möglichkeiten, jederzeit die Stunden hoch zu setzen oder zu reduzieren.
Ich muss nicht mega glücklich sein. Aber zufrieden, mit dem was ich tue und wie mein Leben so ist.
Würde ich den Schritt in die Selbstständigkeit wieder gehen? Ja, wenn sich wieder keine andere Möglichkeit bieten würde - definitiv.