Ist es für dich Ideologie, die These in den Raum zu stellen, dass es dem Hund gegenüber unfair ist, wenn man ihm aus Prinzip nicht rückmeldet, dass man sein Verhalten jetzt scheisse findet?
Aus Prinzip, weil man eine bestimmte Ideologie vertritt, ist für mich tatsächlich in ein Korsett pressen.
Ist es also nicht sinnvoll, dass jeder Hund Signale lernt, die ihm punktgenau mitteilen können, das Verhalten, das du jetzt gerade zeigst, ist richtig und das Verhalten sollst du jetzt besser lassen?
Grundsätzlich Signale lernen, ist nie verkehrt - nur würde ich nicht pauschal positive Strafe, Korrektur oder Korrekturwort anwenden, um einem Hund zu vermitteln, dass sein Verhalten Käse ist, schlicht und ergreifend, weil alles, was ich bei bestimmten Hunden in bestimmten Situation reinbringe, entweder nur Öl ins Feuer gießt oder weit ins tierschutzwidrige Training geht.