Mit diesem Hintergrund kannst du nicht mal eben so eine Pflegestelle finden, nur unter der Voraussetzung, dass dort kein weiterer Hund ist.. Da musst du schon jemanden suchen, der sich mit solchen "Fällen" auskennt und weiß, wie er das zu händeln hat. Es gibt Orgas, die haben manchmal solche Leute, die genau wissen, was da auf sie kommt. Aber um himmelswillen, nimmt die Hündin erst einmal aus der Vermittlung raus, egal wo sie gerade ist und reicht sie nicht in die nächstbeste Pflegestelle weiter!
Beiträge von Die Swiffer
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Habt Geduld, dann klappt das auch mit den Männers
Bei uns war es so, dass GöGa lange keinen Zweiten wollte, bis wir kurz vor dem Umzug standen und ich ihm erklärt hab, dass es bei der territorialen Motte genau dann der richtige Zeitpunkt sei, ich ihm ein paar Kandidaten vorgestellt hab, Inchen sie hab daten lassen - joah und dann kam Sam. Der Problemhund, den ich erst nicht wollte, mein Mann aber unbedingt, Inchen fand den klasse und der ist dann geblieben...
Gedanke an Nr. drei schwirrt schon länger, gerade damit der kleine Blödmann Sam nicht ganz so leidet und zurückgeworfen wird, wenn Inchen geht (sie ist ja schon älter und die beiden lieben sich mittlerweile heiß und innig)... Aber Männe wollte nicht so ganz.. Bis ich ihm gesagt hab, dass wir Inchen wieder die Wahl überlassen, welcher es denn nun sein soll und ihm erklärt hab, dass ich auch, den von ihm so gewünschten Welpen nehmen würde und keinen Erwachsenen - da war die Sache dann klar
Aber erst, wenn Sam "fertig" ist und sein Leben dauerhaft ohne MK bestreiten darf und ich mich auf ihn verlassen kann
Wenn Sam so weiter macht, sind wir allerdings schneller an dem Punkt, als wir guggen können
Und natürlich immer sagen, dass man (Frau) die ganze Arbeit selbst übernimmt. Zieht und hält sich eigentlich auf Dauer kaum ein GöGa dran, weil er dann doch auch mal möchte
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Also da wo Inchen pieselt, wächst rein gar nix mehr - verbrannte Erde
Aber auch erst nach der Kastra
Seit dem wird mit der Gießkanne weggespült (unsere Rasenfläche ist nicht sooo riesig, da ist nach ein paar Mal pieseln schon der ganze Garten kahl
)
Bei Sam passiert da nix mit dem Rasen oder den Sträuchern.. Aber sie lösen sich meistens auf den Spaziergängen und machen höchst selten mal in den Garten..Die Haufen wollen die beiden aber gar nicht in den Garten machen, selbst bei Durchfall wollen sie auf die Wiese... Von daher sind und bleiben kleine sowie große Geschäfte nur die Ausnahme..
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Also, ich weiß, dass die HuSchu Weiterstadt (der rote Hund) eine Gruppe "run & fun" anbietet. Freilauf im gesicherten Gelände mit Kaffee und Kuchen, kostet allerdings was..
Die Hundeakademie DA bietet sowas auch an, wohl immer Samstags..
Allerdings sind es jeweils nur Gruppen für sozialverträgliche Hunde..Bei TiNo im Odenwald gibt es die "Raufergruppe" für die etwas mehr pöbelnden Jungspunde
, die dort frei laufen können, sich aber nicht wild kloppen dürfen. Spielen ok - Kloppen nein... Das heißt, sie lernen da auch noch was.. Mi und SA mit Kaffee und Kuchen... Kostet aber auch was.
Absolut kostenfreie Laufwiesen habe ich noch nicht gefunden, wobei für mich (und den bekloppten Troll) ist die Raufergruppe das Richtige. Da wissen alle, worauf sie sich eingelassen haben, es sind Leute dabei, die Hunde auseinander halten können und Sam lernt, sich anständig zu benehmen...
Ich hab schon ernsthaft überlegt, mit irgendeinem Wiesenbesitzer was zu vereinbaren, ob ich einmal in der Woche seine Wiese mieten darf
Aber wie gesagt, ich fahre mit der Raufergruppe am Besten..
Also wenn wer eine Wiese weiß:
RAUS DAMIT!! -
Hm, schwierige Situation...
Mal eine Frage (nur so für mein Verständnis): bist du denn auch mal ohne Luna auf der Couch? Oder kuschelst du auch mal längere Zeit nur mit deinem Freund? Oder kuschelst du nur mit Luna auf der Couch oder zu dritt? Weil wenn es so wäre, dann könnte ich deinen Freund etwas verstehen... Und das, obwohl ich täglich gern und viel mit meinen Hunden kuschle... Und das auf der Couch
Mein Mann hatte nie eigene Hunde und dann kam ich und er musste dadurch... Inchen zog ein, Couch und Bett waren in den Augen meines Mannes ein absolutes TABU.. Ich hatte damit kein Problem, sie weder ins Bett noch auf die Couch zu lassen und habe mich dafür auch nicht verbogen. Schließlich musste sich mein Mann auch erst einmal in den Alltag und das Zusammenleben mit Hund eingewöhnen.. Und irgendwann, weil sie sich so gern an der Couch schubbert - durfte sie (mein Mann war derjenige, der sie dann irgendwann unbedingt auf der Couch haben wollte) drauf..
Joaaa und das Bett? Wenn ich morgens knatschig bin und nicht aufstehen will, schickt er mir die Mäuse ins Bett und auf den Hals.. Am Wochenende wird dann auch mal zu viert gekuschelt...
Es kann sich also noch ändern
Verbiege dich nicht für einen Menschen und überlege dir gut, welche Kompromisse du eingehst.. Überprüf genau, was gibst du auf und was bekommst du dafür?! Lohnt es sich, in diese Beziehung zu investieren oder wird es immer jemanden geben, der mit irgendwelchen Kompromissen unglücklich ist?!
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Ich bitte höchst selten darum, den Hund zu sich zu rufen bzw. anzuleinen.
Früher, als wir bei Inchen noch mitten im Resozialisierungsprozess waren und bei Kontakt Blut geflossen wäre, habe ich drum gebeten oder bin eben meine Bögen gelaufen.
Wobei ich dann auch schon Sprüche gehört hab wie "Misttöle", "Drecksvieh" etc., während Inchen sich aufgeregt hat. Aber nach solchen Sprüchen hab ich dann auch keine Lust, zu erklären, dass ich diesen Hund so verkorkst und aggressiv aus dem TS übernommen habe, warum sie so ist und das wir daran arbeiten..Bei Sam habe ich von Anfang an nichts gesagt, weil es für ihn lange die größte Gemeinheit überhaupt war, wenn er an der Leine war und sein Gegenüber eben nicht - und für Samchen war es dann gutes Training
Und bei den netten, jungen Rüden hier, die auch mal eben 300 Meter zurücklegen, nur weil sie einen anderen Hund sehen und dann das Glück haben, an uns zu geraten: die blocke ich so ab, dass sie sich schnell trollen und fertig. Da brauch ich dem anderen HH gar nicht erst irgendwas zu sagen, die Hunde hören eh nicht und die HH würden sich auch nie die Mühe machen, die 300 Meter zu laufen und Hund einzusacken.
Aber die meisten HH nehmen ihre Hunde zu sich, wenn sie uns sehen und von daher alles okWenn ich es mache, dann an solchen Tagen wie heute, wenn beide Mäuse nach dem Mist gestern und dem Gegengift total in den Seilen hängen und einfach nur fertig mit der Welt sind.
Oder als Inchen läufig war bzw. später dann frisch kastriert.
Oder ich gerade mit ihnen im Training bin, da hab ich dann auch keine Lust drauf, dass mir ein fremder Hund in den trailenden Sam brettert oder Inchen bei der Dummyarbeit behindert.Ich geh halt meine Wege, ermögliche den Hunden Kontakte zu Artgenossen, die ich kenne bzw. bei Sam in Situationen, die ich gut kontrollieren kann, wo er dann lernt weder Frust an Artgenossen noch am Menschen rauszulassen..
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Aus aktuellem Anlass:
In der Aubergenviller Allee auf dem Damm, der in die Wiesen führt, hat jemand Fleischbällchen mit Gift ausgelegt!
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Es gibt ja auch verschiedene Arten von Knurren und wenn man die kennt, wird es einfacher...
Beispiel: Sam ist nen Grunzkäfer, der knurrt beim Strecken, beim Toben mit Ina, wenn er seinen Stock in der Mangel hat, wenn ein Auto auf den Hof fährt knurrt und fiept er gleichzeitig, wenn Ina seinem Napf einen sehnsüchtigen Blick zuwirft, dann knurrt er auch manchmal, wenn er auf seiner Decke bleiben soll, wenn ihm was richtig weh tut knurrt Sam auch oder einfach nur, um mal seinen Protest zu äußern, dass er das jetzt voll doof findet.. Und in allen Situationen ist es unterschiedlich. Sam hat also viele unterschiedliche Gründe zum Knurren und das dann in verschiedenen TonartenUnd genau in diesen Situationen sollen beide Mäuse "sagen", was sie denken! Wenn Inchen derzeit Sam zu forsch zum Spielen auffordert, da bekommt sie schon mal nen unfreundlichen Knurrer, aber genauso ist es umgekehrt, wenn Sam ihr in seiner Tollpatschigkeit ihren Bobbes mit seinem Trichter vor sich her schiebt, dann knurrt Ina auch und das ist voll und ganz ok
(würd ich ja auch und da wäre ich wohl wesentlich unfreundlicher als Inchen
)
Beispiel:
Ganz am Anfang seiner Nagelbettentzündung hat Sam beim Eincremen einen riesen Terz veranstaltet gezappelt und geknurrt, was das Zeug hält, dabei still liegen, geschweige denn locker lassen, ging gar nicht.. Allerdings war es bei ihm dieses sehr, sehr dunkle warnende Knurren, mit dem er mir "Bescheid" gegeben hat, das was nach "WARNUNG" klingt. DIESES Knurren habe ich nicht unterbunden oder verboten. Denn es war ok, so hat er mir wunderbar gezeigt, dass ihm das jetzt gerade ziemlich weh tut und es für ihn durchaus Ernst ist..
Jetzt, die Entzündung ist so gut wie weg und es nervt Sam einfach nur, wenn ich ihn eincreme, es tut ihm nicht mehr weh, aber dann "bockt" er halt rum und sein Knurren klingt wesentlich heller, freundlicher und eher nach "oh nöö, hör auf, ich mag jetzt net...", lässt es aber über sich "ergehen", zappelt nicht oder ähnliches. Es ist dann einfach nur Protest... Und da sag ich dann schon durch aus mal: "Sam, es reicht jetzt" und dann hält er auch die Klappe, lässt locker und macht auch mal die Augen zu
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Hm, du weißt ja, dass Inchen durchaus zickig sein kann & war, dementsprechend auch mal "eifersüchtig", sich dazwischen drängelte, Sam wegschickte etc. Wir haben es so gehändelt: jedes Mal, wenn es dabei um UNS ging, also meinen Mann und ich, darum wen wir gerad kraulen, wer gerad bei uns liegen darf etc. & egal wer dann knurrte, wurden BEIDE weggeschickt..
Das haben beide sehr, sehr schnell begriffen und dann war Ruhe, da für beide das Wichtigste war, in unserer Nähe zu sein und da akzeptiert man den "Gegner" dann auch
Wenn es nur um Sam & Ina dabei ging, dann durften und sollten sie es "ausplaudern", wenn ihnen was nicht passte -
Ach Ati, lass Tasia doch mal ein wenig Zeit!! Und vor allem dir! Das wird werden, ihr nehmt es in Angriff und arbeitet dran! Und alles andere wird die Zeit bringen!
Und jeder Hund ist nun mal anders, bei dem einen dauert sowas länger, bei dem anderen geht es recht schnell. Also freu dich auf die nächsten Monate, wo du dann am Ende sagen kannst: "holla, was für einen Sprung Tasia gemacht hat, sowas hätte ich vor 6 Monaten nicht für möglich gehalten!"
Und vor allem: freu dich über die kleinen Erfolge und streich die Rückschritte einfach aus dem Kalender