Beiträge von Die Swiffer

    Warum macht mein pubertärer Jungspund Unterschiede zwischen intakten und kastrierten Hunden und würde die Intakten am Liebsten immer und überall vermöbeln? Liegt es an der Pubertät? Wird sich das jemals legen?

    Die Fakten:
    Sam, ca. 1,5 Jahre, kastriert, haben ihn im Sept. 2010 als Problemhund übernommen, kastriert und mitten in der Pubertät :hust: , lebt mit unserer alten Dame zusammen und liebt diese von Anfang an heiß und innig, die beiden rennen zusammen, er orientiert sich an ihr und die Kommunikation zwischen den beiden ist einfach nur wunderbar.
    Der Troll hat sich seitdem super entwickelt und ich bin positiv überrascht, dass er trotz Pubertät so gut hört. Gut, er unterschätzt seine körperlichen Ausmaße manchmal und denkt, er wäre ein 5 Kg-Mini, ist tollpatschig und manchmal einfach nur bekloppt, aber so ist er halt. Wenn nur dieses Bedürfnis nach Verkloppen nicht wäre.... :roll:

    Bei anderen Hunden macht Sam Unterschiede zwischen kastriert, intakt, älter oder gleichalt. Da ist es dann immer das gleiche Spiel:

    Hunde, die kastriert sind, ab 3 Jahren aufwärts, da ist er friedlich, nett, spielt mit ihnen, kommuniziert einwandfrei, unabhängig ob Rüde oder Hündin und akzeptiert ohne Kontra zu geben, falls von denen mal eine Ansage kommt..

    Beispiel die 3 jährige kastrierte BC-Hündin meiner Freundin: am Samstag hat sie versucht, ihn zum Spielen zu animieren, worauf der Troll aber keine Lust hatte. Er hat ihre wirklich vorsichtigen Versuche sehr, sehr lange über sich "ergehen" lassen und erst nach geraumer Zeit mal leise gegrummelt und sich dann einen anderen Liegeplatz gesucht.
    Am späteren Abend war es dann umgekehrt, da wollte die Hündin ihre Ruhe haben, hat ihn, nachdem er etwas tollpatschig war mit einem Warnschnapper abgewiesen und Sam ist wieder gegangen. Ohne irgendwie zu motzen oder sonst irgendwas. =)

    Bei Hunden, die nicht kastriert sind oder aber im gleichen Alter sieht es gaaaanz anders aus: wenn ich ihn ließe, würde er pöbeln, motzen, zwicken, Scheinattacken fahren, selbst wenn Sam von nem anderen Hund ne klare Ansage bekäme, würd er sein Programm weiterfahren. Ich unterbinde so ein Verhalten immer, bin mit ihm 1 Mal in der Woche in einer Resozialisierungsgruppe, von einer Canis-Trainierin geleitet. Und auch hier macht er, genauso wie bei uns auf den Wiesen einen Unterschied. Die kastrierten Hunde lässt er in Ruhe, beim letzten Mal hat er auch einen zum Spielen aufgefordert, aber bei den Intakten würde er sooooo gern drauf hauen dürfen und sucht teilweise förmlich einen Grund :ops:

    Da denk ich mir manchmal, ich hab nen Hund mit zwei Gesichtern und frag mich, warum er sich bei den einen Hunden ein Engel ist und bei anderen eine Wildsau!

    Ist die Hoffnung berechtigt, dass sich das irgendwann durch das Unterbinden solcher Aktionen, Besuch der Resozialisierungsgruppe und dem Ende der Pubertät irgendwann legen wird?? :hilfe:

    Ich weiß.. Na dann denk an uns.. Vor drei Wochen sah das alles völlig anders aus.. Irgendwann mal umziehen, wenn man was Passendes hat und dann...
    Tja und nu? :???: Innerhalb von 24 H neues Heim gefunden und ggf. gibt es Nr. 3 doch schon vor dem Umzug ;)

    Man kann das Leben nicht sooo genau planen. Und es kommt sowieso alles so, wie es kommen soll..

    Sicher war die Vermittlung von Bob an uns leider nicht.. Wir haben ja vorgestern erst direkt die Anfrage an die Perrera geschickt und parallel wollte sich die Frau, die uns Sam vermittelt hat, auch da mal hinterklemmen...
    Nun denn, bis heute haben wir nix von der Perrera gehört, ich werd da morgen mal anrufen, heute Abend ging noch einmal eine Email raus, mit der Frage, was aus Bob geworden ist... Allerdings ist da heute ein großer Schwung "Neuer" angekommen und wenn dann da der Platz eng wird.... :mute:
    Aber irgendwie scheinen wir als PS ziemlich begehrt zu sein :ops: gab heute ne "Anfrage" vom TH, wo wir immer mit Sam in der Raufergruppe sind... Herrje... ist das alles kompliziert...
    Erst mal wegen Bob was rausfinden und dann weitersehen...