Beiträge von Die Swiffer

    Zitat

    Ja, und Mats ist noch 15 cm größer, wenn mich nicht alles täuscht.
    Dann heißt es halt: "Willkommen im Land der Riesen!"

    Das macht die gute Seeluft.

    Ey, ich war auch lange im Norden!!

    Aber macht nix, ich halt mich an mein Lieblingsgedicht:

    KLEIN sein

    Klein sein
    heißt Knie wund,
    klein sein
    heißt Sand im Mund,
    klein sein
    heißt Wasser spritzen,
    klein sein
    heißt barfuß flitzen,
    klein sein
    heißt Blumen pflücken,
    klein sein
    heißt Gras am Rücken,
    klein sein
    heißt insgeheim
    der Erde näher sein.

    von Manfred Sestendrup

    :D

    Ich eile ,Gaby, ich eile :D


    Zitat

    Bei uns wars damals zumindest so, dass je länger die Hunde zusammen waren, desto besser hat sich das erwartete Verhalten gezeigt und die Unsicherheit gelegt.
    Und Anita hat uns das so erklärt.

    :hust: Bist du noch nie darauf gekommen, dass das völlig normal ist? Dass man sich erst einmal "abschecken" muss, damit man weiß, mit wem man es zu tun hat und dann auch weiß, wie man miteinander agieren muss?

    Wenn ich nen neuen Chef kriege, dann guck ich mir den auch erst mal an, damit ich weiß, was geht und was nicht. Bei ner neuen Kollegin ebenfalls, bei nem neuen Hund genauso, bei nem neuen Mann ebenfalls! Und wenn ein Hund bei mir einzieht, dann dauert das ne Weile, bis die Felle sich kennen und wissen, was sie sich beim anderen erlauben dürfen und was nicht und hey, ja, ich konnte dann auch vorraussagen, dass Nono und Inchen miteinander kuscheln und ein ganz eigenes Toben haben, während Troll und Nono wieder ganz anders toben. Ich habe auch erwartet, dass es nicht großartig knallt, eben weil ich die Charaktere der Hunde eingeschätzt habe! Und ja, meine Hunde haben sich genauso verhalten, wie ich es erwartet habe. Aber das hat doch nichts mit Stellungen zu tun! Könnte es laut der Theorie ja auch nicht, weil ja immer noch ich hier regulierend mit den Hunden lebe.

    Edit: Gaby und Nicky waren schneller.

    Edit wegen Ethogramm, Buddy-Joy hat das schon so schön mit Sternzeichen geschrieben =)


    Aussie 1987, ich zitiere dich mal eben:

    Zitat

    Dass die Hunde dort verunsichert wirken finde ich nicht verwunderlich, viele Hunde reagieren beim Zusammentreffen mit fremden Hunde so und schließlich merken sie ja auch irgendwo dass sie beobachtet werden.

    Und da finde ich nen Punkt:
    Laut der Theorie, sollten die Hunde aber ja gerade nicht verunsichert sein, weil ihnen ja genau der stellungspassende Hund vor die Nase gesetzt wird. Und wenn da ein Vorrangiger und ein Nachrangiger agieren, soll sich der Nachrangigere ja automatisch an dem anderen orientieren. Was ich aber auf dem Video so gar nicht sehen konnte. Das würde für mich im Umkehrschluss bedeuten, dass die Verantwortlichen da ziemliche Fehler gemacht haben und eben nicht die passenden Hunde zusammengesetzt haben.

    Zitat

    Genau über den Punkt, bin ich die letzten Tage immer wieder gestolpert und habe es auch heute Morgen schon geschrieben. Die Frage ist, ob nicht unter einen falschen Annahmen etwas in Hundeverhalten interpretiert wird, was nicht vorhanden ist. Und ich muss sagen, dass ich für mich immer mehr zu diesem Schluss komme.

    Viele Grüße
    Frank

    So viel ich weiß, wäre dieses Vorgehen falsch, wenn man schon gleich bei der Beobachtung eine Bewertung abgibt.

    Ich meine mich zu erinnern, dass man erst ein Ethogramm erstellt und eben nicht!! zu interpretieren, wie man es gerade sieht, denn im Nachhinein stellt sich die Situation vielleicht ganz anders da.

    So weiß ich, dass es während der Ausbildung bei Canis eine Extra-Woche nur für Ethogramm Hund und Ethogramm Wolf gibt, eben damit man lernt, völlig WERTFREI seine Beobachtungen zu machen, um eben nicht in einer falschen Schiene zu landen.

    Beispiel: wenn ich vorher durch eine dritte Person ein bestimmtes BILD von dem Charakter eines Hundes bekommen habe, dann muss ich höllisch aufpassen, dass ich dieses Bild NICHT automatisch in meine Beobachtungen einfließen lasse und es schaffe, völlig wertfrei und neutral zu beobachten.