Beiträge von BieBoss

    Zitat

    ...... der Aussie ist ein Hund, der optisch richtig was hermacht.....

    Hm - und genau DA scheiden sich die Geister - was ist am Aussie anders als z.B. bei nem Berner Sennenhund? Das sind halt einfach Plüschfell-Hunde und fertig (die ewig Fellpflege brauchen und wenn naß, ewig nicht trocknen und müffeln- bäh..... Mein Terriertier schüttelt sich einmal und das war´s dann... *gg). Wo sind die so besonders toll? Weiß gar net, warum die Leut da immer so nen Hype draus machen..... Keines der Exemplare dieser Rasse, die ich kenne, würde ich daheim haben wollen-obwohl ich arbeite mit meinen Hunden, und sie ja immer als Arbeitshunde präsentiert werden.

    Und "speziell" in der Handhabung sind viele andere Hunde auch: Jagdhunde (ja, auch die Jagdterrier *hust...) sind "speziell", Windhunde genauso, Hütehunde etc. Versteh diesen Hype echt nicht.

    Zitat

    Das blaue Teil, das Schara hat gabs mal beim zooplus im Angebot und es ist fast unkaputtbar. Die anderen zwei Sachen sind ja selber gemacht. Ich finde man kann vieles selber basteln und das ist auch viel interessanter. So ein Holzteil hatte ich für Schara auch mal, aber das war zu easy. Das hab ich gleich wieder zurück geschickt.

    Jo - selbst gemacht ist besser - kost (fast) nix, und ist daher beliebig oft veränderbar oder neu erstellbar. Dann lohnt sich das schon eher. Wenn man genügend davon hat, kann man auch mal eines ne Weile leigenlassen und nach ein paar Wochen wieder rasuräumen, und der Hund weiß net sofort, um was es geht. Hat er nur eines, dann sind die paar Wochen dazwischen meist egal, und er weiß gleich wieder, wie´s geht. ;-)

    Ich weiß net, aber solche "Intelligenz"spielchen für viel Geld zu kaufen, halt ich nix von. Selbstgemacht, ok - aber die gekauften sind viel zu teuer. Hab einmal so ein Teil gekauft, wo Hund kleine Holzblöcke auf die Seite schieben mußte, um ans Futter im Loch darunter zu kommen - hat net mal ne Minute gedauert, bis die Biene das leergefressen hatte. Seitdem steht´s im Regal.

    Für Bossi ist so Holzkram nur für eins gut: zerkaut zu werden *ggggg Der wollt´s gleich auseinandernehmen und diesem Zweck zuführen. Dafür war´s mir denn aber doch zu teuer.... ;-)

    kann nimmer editieren.....

    Noch was zu Deiner Frage in der Überschrift: der Hund wird ruhiger, wenn DU Ruhe ausstrahlst. Wenn Du sie also mitnimmst in den Urlaub, bereitet Euch darauf vor. Sag Deinem Mann, wir werden Ruhe üben. Bleib einfach ganz gechillt, wenn sie austickt, warte, bis sie etwas anderes anbietet, nicht schreien, nicht ungeduldig werden - gib ihr die Zeit, selbst runterzukommen, und nimm Dir einfach die Zeit und Geduld mit - wenn nicht in Deinem Urlaub, wann dann?

    Wenn der Hund aufdreht, sobald Du die Leine ergreifst, bleib stehen, rühr Dich nicht. Setzt sie sich irgendwann hin, sagst Du ganz ruhig "Fein!" (nicht zu qietschig, das dreht sie wieder hoch), machst die Leine dran und gehst zur Haustüre. Fängt sie an, dorthin zu ziehen oder an Dir hochzuspringen, bleibst Du stehen. Du gehst keinen Millimeter mehr mit einem ungeduldigen, ziehenden oder springenden Hund zur Haustüre. Dieses Rumgehibbel darf ihr nix bringen, sie muß dadurch lernen, daß Ruhe und anständig laufen sie weiter bringt als das Gehibbel. Möchte sie draußen rennen bzw. willst Du sie rennen lassen - bleib stehen, wenn sie hampelt, warte, bis sie was Vernünftiges anbietet (z.B. ein Blick in Deine Richtung (schnell wieder mit ruhigem "Fein" bestätigen), ein ruhiges Hinsetzen mti Blick zu Dir, ein Hinlegen, was auch immer. Irgendwas, das sie dazu bringt, ruhig zu sein und sich auf Dich zu konzentrieren). Das ist der Zeitpunkt, in dem Du die Leine abmachst, und dann das Freigabekommando gibst, daß sie laufen darf (ist hilfreich, damit sie nicht lernt, einfach loszustürmen, sobald der Karabiner der Leine klickt).

    Bist Du daheim (im Hotel/Ferienwohnung), hat der Hund im Körbchen zu liegen; notfalls anleinen. Wenn er ruhig liegt, kann mal einer hingehen und streicheln/Leckerli bringen. Oder sie darf mal aufstehen und ein verstecktes Leckerli suchen.

    Generell bringen Suchspiele Ruhe in den Hund. Leckerli verstecken oder Geruchsunterscheidungsspiele, bei denen sie sich konzentrieren muß. Schnüffeln baut Streß ab und fördert die Konzentration. Lastet aus. Also künftig eher keine Ball-Wurf-Spielchen oder Rennereien, sondern eher Schnüffelkram ;-) als Beschäftigung. Was nicht heißt, daß die Hündin nicht mal ne Runde laufen darf, das braucht´s schon - Bewegung baut Streß ab. Deswegen ist sie ja so hibbelig, weil der Streß raus muß. und der soll auch weiterhin raus können, auch wenn man währenddessen daran arbeitet, daß sie mit Streßsituationen besser umgehen kann, und nicht mehr so hochfährt.

    Kannst Dich auch mal in der Stadt in die Fußgängerzone (nicht zur Haupteinkaufszeit.... *gg) setzen, nimm Dir Zeit, nen Kaffee zu trinken (oder 2 oder 3 - Du darfst nicht unter Zeitdruck sein!). Ignorier sie, wenn sie rumsteht, binde die Leine an Dein Stuhlbein o.ä. So lange, bis sie aufgibt mit Rumgehibbel, und sich hinlegt. Ruhiges Lob. Dann kannst ganz ruhig zahlen und wieder heimgehen.

    Nach einer Situation, in der sie denn mal hochgedreht ist, mach einfach was, das sie wieder zur Ruhe bringt: Unterordnung, ein kleines Suchspiel o.ä., bevor Du sie wieder ins Auto packst zum Heimfahren. Damit sie mit Autofahren nicht dieses Hibbelgefühl und Hochgedrehtsein verbindet. Ziel: Autofahren soll "chillig" sein, sie soll dort entspannt reingehen und drinsein können, auch ohne "Hilfe" durch Arzneimittel.

    Je mehr Ruhe und Souveränität Du zeigst, desto ruhiger (weil sicherer) wird der Hund werden. Du zeigst, es gibt keinen Grund zum Aufregen, es ist alles ok. Und wenn Du so souverän bist, kann Dir der Hund alles überlassen - Begegnungen mit anderen Hunden kannst Du regeln, weil er weiß, Du kriegst das in den Griff, in der Fußgängerzone passiert nichts, weil Du zeigst, Du hast alles im Griff, indem Du ganz ruhig und entspannt sitzt, etc. Wer selbst hektisch wird, der zeigt, daß er unsicher ist, und das verunsichert den Hund, weil er sich dann um alles kümmern muß: andere Hunde, fremde Leute etc. Zeig ihr, was Du von ihr erwartest (z.B. hinlegen, wenn Du Dich mit wem unterhälst, als Alternative dazu, an dieser Person hochzuspringen), gib ihr Alternativen zum "Rumspacken" - sie muß lernen, was sie stattdessen tun soll.

    Du wirst Deine Hündin so sicherlich nicht bis zur Reise FÜR die Reise ruhig bekommen - aber nutz die Ferien/den Urlaub, um daran zu arbeiten. Da hast keinen sonstigen Streß und hast Zeit, entspannt daran zu arbeiten. Und nur, wenn Dein Mann und Du am selben Strang ziehen, nur dann kann das was werden - da muß er dann halt mal durch in puncto Geduld; ansonsten (und das kannst ihm ruhig so sagen) braucht er sich nicht zu beschweren über den Hund, wenn er net mitarbeitet und Dich nervös macht, weil er genervt ist.

    Was Conny geschrieben hat, finde ich klasse! Ich hab ja mit dem Jagdterrier-"Monster" auch so nen Hibbel bekommen damals, und es hat lange gedauert, bis der mal runterfahren konnte. Inzwischen fährt der genauso schnell wieder runter, wie er vorher hochgedreht hat. Aber ich habe in der Zeit ganz schnell festgestellt, daß er, wenn ich DIE Super-Belohnung nehme (wild mit dem Zerrseil zergeln), nicht mehr in der Lage war, runterzufahren und anschließend z.B. ruhig weiterzuarbeiten. Daher arbeite ich, wenn ich Konzentration von ihm verlange, nur noch mit Leckerli. Nur für den Rückruf nehm ich noch Zerrseil unterwegs mit, um das immer wieder aufzufrischen, damit der einfach "sitzt" ;-)

    Wenn also Spieli ihr größtes ist - dann belohnt sie besser beim Arbeiten mit tollen Leckerlis. Solange sie nicht gelernt hat, dann wieder abzuschalten, wäre das kontraproduktiv.

    Spieli würde ich erst wieder als Bestätigung nehmen, wenn der Hund gelernt hat, schnell wieder zu entspannen nach einer kurzen Spielphase oder generell einer kurzen Aufregung. Und auch dann nur als Super-Belohnung, z.B. bei Bossi als Jagdhund eben der Abruf von einer Wildspur o.ä.; was für Deinen Hund so schwierig ist, daß die Super-Belohnung angebracht wäre, mußt dann eben entscheiden, wenn´s so weit ist.

    Die würd ich eiskalt verscheuchen - Deine Wohnung ist kein Katzenpark..... ;-)

    Bei mir ist es inzwischen so, daß Hunde und Katzen sich gegenseitig verstehen. Bossi oder Biene sitzen im Körbchen, Kater kommt - Hund knurrt, Kater geht ganz weit außenrum. Dem Kater ist der Hund zu stürmisch, macht Buckel und faucht - kein Problem, Hund nimmt Abstand bzw. wird vorsichtiger. Kater schubbert mit dem Kopf liebevoll an Bossi entlang - und Hundi schlabbert dem Kater übers Ohr..... *gg (anfangs ist er dann immer ausgewichen, weil er dachte, er wird auf die Seite geschoben vom Kater *gg Inzwischen hat er kapiert, daß das lieb gemeint ist.)

    Aber alleine laß ich die trotzdem nicht miteinander, immerhin ist Bossi doch ein Jäger, und Biene dem großen Kater gewichtsmäßig haushoch unterlegen (Norweger-Mix).

    Wenn es sich jedoch um fremde Katzen handelt - die müssen meine nicht mögen, zu denen müssen sie auch nicht freundlich sein, die werden ferngehalten bzw. dürfen verscheucht werden. Bei uns gibt´s nur einen einzigen Kater, der sich gegenüber den Hunden durchsetzen würde (wohl genügend Erfahrung), aber der verirrt sich selten zu uns. Die anderen treten, wenn wir z.B. den Garten betreten, den geordneten Rückzug an, angesichts des überschäumenden Terrier-Temperaments.... *gg

    Zitat

    .....
    Das ist auch einer der gründe warum ich niemals wieder so einen kleinen hund haben will!
    Mein kleiner hatte 12kg, wenn ich mir die leute mit den 4kg-mini-mini-zwergen anschaue, da hätt ich wahrscheinlich den ganzen tag nur angst das dem was passiert!
    (U in der gewichtsklasse muss das von einem anderen nicht mal böse absicht sein, da reichts wenn ein großer sich umdreht u auf so einen winzling drauf steigt!!)
    Unter mind 30kg kommt mir nix mehr ins haus!!
    (Obwohl ich zb boston/bosten -?? :???: -terrier ganz toll finde!)


    Ach, Du, die Terrier sind schnell genug, um bei sowas auszuweichen. Als alte Jäger haben sie eine entsprechende Reaktionsfähigkeit *gg

    Ich mach mir bei sowas überhaupt keine Gedanken, da hätt ich viel zu tun bei 5 und 7,5 und 9 Kilo Hund *gg Biene findet andere Hund net so prickelnd, die läßt mal schnuffeln, ganz kurz, und wenns zu viel wird, keift sie ihn an - das hat bisher noch jeder verstanden. Frieda frißt eh jeden anderen Hund, die kommen mir nicht mal auf 5 Meter ran an sie. Und Bossi liebt andere Hunde, ist aber schnell genug, im Zweifel auszuweichen.

    Ein einziges Mal mußte ich richtig die Luft anhalten - aber dummerweise waren´s Biene und Bossi, die "aneinandergeraten" waren *gg
    Hintergrund: Biene lauert Bossi immer auf, wenn ich ihn rufe, um ihn dann wild anzurempeln und anzuknurren, anschließend rennen sie dann zusammen ein paar Meter, und dann ist gut. Ich sag immer, sie mobbt ihn, evtl. mag das auch ne Korrektur von ihr sein, weil ich ihn erst rufen mußte, keine Ahnung sieht aber eher spielerisch aus, so aus Übermut raus. Jedenfalls wir im Feld, ich rufe Bossi ab, und Biene sprintet wieder los in seine Richtung, als er rankommt. Irgendwie hat sie sich beim Anrempeln verschätzt, knallt gegen ihn und fliegt über ihn hinweg übers Feld! :gott: Ich dacht´, etz ist alles zu spät. Und Bienchen steht auf und humpelt 2 Schritte, und rennt weiter..... DA hab ich echt geschwitzt, und ich möchte nicht wissen, wie ein Zusammenstoß von ihr mit nem 20-30-Kilo-Hund ausgesehen hätte. Aber auf die rennt sie auch net so zu...

    Wir haben 3 TÄ:

    einen vor Ort auf´m Kaff, der ist "für´s Grobe" - sprich, wenn einer der Hunde mal geflickt werden müßte, oder was hat, das sofort zu behandeln ist, aber nicht schwierig oder lebensbedrohlich.

    Ne Praxis 70 km weit weg (dort, wo ich früher gewohnt hab, daher kenn ich die), für wichtige/schwierige Dinge, OPs etc.. Und eine Tierklinik, weil die eben am Wochenende da ist, und die Viechers schon kennen soll, bevor ich mit nem Notfall dort auftauche (war schon 2mal der Fall - aber davon einmal nix Wildes, Füßi war verstaucht, Hund trat am Wochenende nicht auf und zeigte Schmerzen, zitternd. Beim anderen Mal war´s, als sich meine Weiber kurz nach Frieda´s Ankunft in die Haare gekriegt hatten und Biene verletzt und im Schock war, da war dann Röntgen und Ultraschall fällig (wegen evtl. innerer Verletzungen), Schmerz- und Antibiotika-Spritzen) - und die machen auch die Impfungen, weil´s der Doc vor Ort verweigert, 3jährig zu impfen.

    Ansonsten hab ich die Telefonnummern von sämtlichen Tierkliniken im Handy aus den Gegenden, in denen wir uns hauptsächlich herumtreiben. Falls doch mal was sein sollte - man weiß ja nie.....

    Hat Deine Arbeitskollegin schonmal versucht, den anderen Hund einfach nur zu blocken? Ihm irgendwas vor die Füße zu werfen, um ihn zu stoppen? Wenn der Halter nix dagegen macht, muß man halt selbst tätig werden und oft reicht schon ne eindeutige Ansage an den anderen Hund, und die Sache ist gegessen...

    Oder notfalls, wenn man Angst davor hat, der Hund könnte gegen einen selbst vorgehen (was ich bezweifle), einfach ne Hand voll Leckerli dem Hund entgegenwerfen, sobald er sich dem Zaun nähert? Muß man halt einfach schnell sein.....

    Ansonsten: Zaun erhöhen, wenn der Kerle drüberspringt...... Oder dem Besitzer androhen, den vorhandenen Zaun mit Strom zu versorgen *hust..... (muß man ja net echt machen, der arme Hund kann ja nix dafür - aber vielleicht bringt´s den Halter zur Besinnung....) Notfalls (wenn der Nachbar net drauaf eingeht) gerichtlich klären, daß der den höheren Zaun bezahlen muß, zumindest zur Hälfte.

    Also, daß der Hund torkelig ist nach der Narkose, das kenn ich auch. Als ich Frieda damals operieren lassen mußte (Gesäugetumore), war ich bei ihr, bis sie eingeschlafen war in meinem Arm (das hat ihr nix ausgemacht, die fand die Docs alle lustig - Menschen sind generell toll), war auch in der sehr kurzen Zeit vollkommen normal (also voll hibbelig *gg), nicht panisch oder so, die ist quasi einfach "weggesackt".

    Und beim Aufwachen kam ich dazu, sobald sie sich gerührt hat, da hat sie sich auch nur wackelig hingesetzt, geschwankt, und erst nach ner halben Stunde geschafft, den Hintern auch noch hochzukriegen, damit sie wieder gehen konnte. Erst als sie halbwegs sicher stand, durfte ich sie mitnehmen. Aber auch hier keinerlei Geschrei oder Geheule, keine Krämpfe etc. Sie hatte aber auch Inhalationsnarkose während der OP, das erste Mittel, das per Spritze gesetzt wurde, sollte wohl nur kurz wirken oder so, weil sie ja schon 10 war damals. Da ist die Inhalationsnarkose wohl schonender. Evtl. daher auch geringere Nebenwirkungen?

    War voll süß - da sie andere Hunde angreift, haben wir ein Einzelzimmer (kleines Büro) zum Aufwachen gekriegt, da lag sie auf so nem Fell, und wir durften uns Zeit lassen, und sie hatte keinen Streß.

    Auf alle Fälle würd ich mir das Mittel nochmal nennen lassen (normalerweise steht´s auf der Rechnung für Medikamente während der OP drauf!), mit der Begründung, daß Du beim nächsten Mal lieber nicht nochmal das Zeugs verabreichen lassen möchtest.

    Ich denk übrigens, wenn der Hund schon plärrt, weil die Narkose nachläßt, dann hat der Doc zu spät nachgespritzt - kann doch net sein, daß ich erst warte mit der Spritze, bis der Hund schreit?? Das muß ich doch merken, wenn die Narkose nachläßt?