Also ich weiß net - ich hab halt von Anfang an das so gehandhabt, daß die Hunde gefälligst so lange Ruhe zu halten hatten, bis ich aufgestanden bin, speziell am Wochenende. Abends vorher recht spät nochmal raus, um sicherzugehen, daß sie nicht um 5 Uhr (in Deinem Fall) mal müssen, und wenn einer um 5 morgens muckt, ins Körbchen schicken. Wenn das net hilft, halt ein bisserl nachdrücklicher. Du wirst Dich doch von den Hundis net rumschikanieren lassen...... *gg
Sowas kommt davon, wenn die Hunde nicht von Anfang an eine gewisse Flexibilität kennenlernen (und das ist jetzt nocht als Vorwurf gedacht, nicht daß Ihr das mißversteht! Als Neu-Hundebesitzer hört man ja oft, der Hund braucht Regelmäßigkeit, Verläßlichkeit und so. Aber damit kann man sich halt unbewußt sowas "einbrocken"...).
Wie es bei uns ist: Futter gibt´s bei uns immer abends, wenn ich Lust drauf habe, meist nach dem letzten Gassigang - und der variiert: mal um 20 Uhr, mal um 22 Uhr - und wenn ich einmal die Woche im Nebenjob bis nachts um 2 arbeite, gibt´s das Futter eben erst nachts um 2 - und keiner denkt sich was dabei (meine Tochter ist an diesen Tagen nachmittags/abends daheim, keine Sorge, die geht dann schon Gassi und beschäftigt die Wauzels). Manchmal gibt´s auch gar nix, wenn Biene z.B. beim Training war und dort schon 4 Wienerle gefressen hat als Bestätigung, dann braucht sie abends nix mehr. Oder wenn die Terrinen beim Trailen waren - die Bestätigungen sind mehr als genug Kalorien an dem Tag. Oder es gibt halt noch paar Krümel TroFu als "Alibi-Abendessen" *gg
Ich bin bzw. wir sind auch oft zu unterschiedlichen Zeiten daheim. Oft kommt meine Tochter mittags von der Schule, ab und an hatte sie aber 1-2 Stunden nachmittags Unterricht nd kam später. Selten waren die Hunde zusammen den ganzen Tag alleine - auch so wurde unbewußt Flexibilität trainiert. Und die Hunde haben auch das Vertrauen bekommen, daß wir IMMER wiederkommen, egal, wie lange wir weg waren (muß man natürlich langsam einführen). Und am Wochenende bin ich manchmal den ganzen Tag daheim, mal mit Biene beim Training, sodaß Bossi und Frieda alleine daheim sind beim Töchterchen, oder mit den Terriern weg, sodaß Biene bei meiner Tochter allein daheim ist. Mal stehe ich früh auf (Training), mal schlafe ich bis 10 (nachdem ich um 2 erst Gassi war z.B.).
Gewohnheiten können sich so nicht einschleichen und werden damit dann auch nicht eingefordert.
So lief das bei uns ganz automatisch, daß die Hunde in jeder Hinsicht flexibel reagieren; inzwischen stört es sie auch nicht, wenn ich mit denen im Hotel bin, fremdes Zimmer, gerade erst angekommen, und sie alleine lasse, um essen zu gehen. Sie wissen, mein Zeugs (Jacke, Koffer) ist da, ich komme wieder. Und nachdem sie keine festen Allein-Bleibe-Zeiten haben (bei uns hat sich´s so ergeben im Laufe der Zeit, ich hätte anfangs von alleine auch net an sowas gedacht!), ist sowas kein Problem für sie.
Also: einfach künftig ganz bewußt etwas mehr Unregelmäßigkeit in Euren Tagesablauf reinbringen, auch was Gassizeiten und -dauer betrifft (mal früh, mal nachmittags den großen Spaziergang z.B.) oder Fütterungszeiten, Spielzeiten etc. - und das Problem wird sich auf Dauer von selbst lösen. Kannst ja damit anfangen, daß Du statt um 5 Uhr früh mal ein Wochenende um 4 Uhr aufstehst, ne Runde Gassi gehst, dann wieder schlafen gehst. Dann hast nicht das Problem, nörgelnde Hunde ignorieren zu müssen, während Du schlafen möchtest *gg, sondern kommst ihnen zuvor. Und eben Futter zu unregelmäßigen Zeiten, mal am Wochenende tagsüvber weggehen zu einer ungewohnten Zeit (und wenns nur 10 Minuten sind). Und vielleicht erst als Letztes dann eben mal länger schlafen, wenn sie dann schon gewohnt sind, daß nicht immer alles nach "Schema F" abläuft. So umgehst Du sogar, daß Du sie früh nachdrücklich ins Körbchen schicken mußt, wenn Du länger schlafen willst, was ich oben vorgeschlagen hatte, weil sie schon an unregelmäßige Zeiten gewöhnt sind.
Kann ein bißchen dauern, wenn die Abläufe seit Jahren eben "drin" sind - aber ich bin sicher, das klappt so! Ihr schafft das schon ;-)