Beiträge von BieBoss

    Ich hoffte übrigens auch, ich könnte ohne das Giftzeugs auskommen (vor allem nach der heftigen Reaktion von Biene auf die letzte Impfung vor 3 Wochen: 3 Tage Durchfall, ne Riesenschwellung an der Einstichstelle); letztes Jahr hab ichs nur einmal draufgemacht, im Frühling. Anschließend haben wir´s nimmer gebraucht.

    Vor allem, wenn ich sehe, daß in den Beipackzetteln immer steht, man soll selbst damit nicht in Kontakt kommen und die Hände nach dem Auftragen waschen, frag ich mich schon, was ich meinen Viechern damit antue - die sind ja doch noch wesentlich kleiner als ich....

    Aber nachdem ich in den letzten Tagen so viele Zecken aus allen drei Mäusen rausgezogen hatte, wird mir nix Anderes übrigbleiben, als wieder zu Frontline zu greifen (hilft bei uns gut). Will schließlich keine Zecken irgendwann an mir selbst haben, nur weil Hundi im oder auf dem Bett übernachtet hatte..... *grusel..... Und nachdem ich mit Biene halt in der Flächensuche fast nur im Wald und Feld und Wiesen unterwegs bin - das Risiko ist mir echt zu groß... ;-(

    Also ich weiß net - ich hab halt von Anfang an das so gehandhabt, daß die Hunde gefälligst so lange Ruhe zu halten hatten, bis ich aufgestanden bin, speziell am Wochenende. Abends vorher recht spät nochmal raus, um sicherzugehen, daß sie nicht um 5 Uhr (in Deinem Fall) mal müssen, und wenn einer um 5 morgens muckt, ins Körbchen schicken. Wenn das net hilft, halt ein bisserl nachdrücklicher. Du wirst Dich doch von den Hundis net rumschikanieren lassen...... *gg

    Sowas kommt davon, wenn die Hunde nicht von Anfang an eine gewisse Flexibilität kennenlernen (und das ist jetzt nocht als Vorwurf gedacht, nicht daß Ihr das mißversteht! Als Neu-Hundebesitzer hört man ja oft, der Hund braucht Regelmäßigkeit, Verläßlichkeit und so. Aber damit kann man sich halt unbewußt sowas "einbrocken"...).

    Wie es bei uns ist: Futter gibt´s bei uns immer abends, wenn ich Lust drauf habe, meist nach dem letzten Gassigang - und der variiert: mal um 20 Uhr, mal um 22 Uhr - und wenn ich einmal die Woche im Nebenjob bis nachts um 2 arbeite, gibt´s das Futter eben erst nachts um 2 - und keiner denkt sich was dabei (meine Tochter ist an diesen Tagen nachmittags/abends daheim, keine Sorge, die geht dann schon Gassi und beschäftigt die Wauzels). Manchmal gibt´s auch gar nix, wenn Biene z.B. beim Training war und dort schon 4 Wienerle gefressen hat als Bestätigung, dann braucht sie abends nix mehr. Oder wenn die Terrinen beim Trailen waren - die Bestätigungen sind mehr als genug Kalorien an dem Tag. Oder es gibt halt noch paar Krümel TroFu als "Alibi-Abendessen" *gg

    Ich bin bzw. wir sind auch oft zu unterschiedlichen Zeiten daheim. Oft kommt meine Tochter mittags von der Schule, ab und an hatte sie aber 1-2 Stunden nachmittags Unterricht nd kam später. Selten waren die Hunde zusammen den ganzen Tag alleine - auch so wurde unbewußt Flexibilität trainiert. Und die Hunde haben auch das Vertrauen bekommen, daß wir IMMER wiederkommen, egal, wie lange wir weg waren (muß man natürlich langsam einführen). Und am Wochenende bin ich manchmal den ganzen Tag daheim, mal mit Biene beim Training, sodaß Bossi und Frieda alleine daheim sind beim Töchterchen, oder mit den Terriern weg, sodaß Biene bei meiner Tochter allein daheim ist. Mal stehe ich früh auf (Training), mal schlafe ich bis 10 (nachdem ich um 2 erst Gassi war z.B.).
    Gewohnheiten können sich so nicht einschleichen und werden damit dann auch nicht eingefordert.

    So lief das bei uns ganz automatisch, daß die Hunde in jeder Hinsicht flexibel reagieren; inzwischen stört es sie auch nicht, wenn ich mit denen im Hotel bin, fremdes Zimmer, gerade erst angekommen, und sie alleine lasse, um essen zu gehen. Sie wissen, mein Zeugs (Jacke, Koffer) ist da, ich komme wieder. Und nachdem sie keine festen Allein-Bleibe-Zeiten haben (bei uns hat sich´s so ergeben im Laufe der Zeit, ich hätte anfangs von alleine auch net an sowas gedacht!), ist sowas kein Problem für sie.

    Also: einfach künftig ganz bewußt etwas mehr Unregelmäßigkeit in Euren Tagesablauf reinbringen, auch was Gassizeiten und -dauer betrifft (mal früh, mal nachmittags den großen Spaziergang z.B.) oder Fütterungszeiten, Spielzeiten etc. - und das Problem wird sich auf Dauer von selbst lösen. Kannst ja damit anfangen, daß Du statt um 5 Uhr früh mal ein Wochenende um 4 Uhr aufstehst, ne Runde Gassi gehst, dann wieder schlafen gehst. Dann hast nicht das Problem, nörgelnde Hunde ignorieren zu müssen, während Du schlafen möchtest *gg, sondern kommst ihnen zuvor. Und eben Futter zu unregelmäßigen Zeiten, mal am Wochenende tagsüvber weggehen zu einer ungewohnten Zeit (und wenns nur 10 Minuten sind). Und vielleicht erst als Letztes dann eben mal länger schlafen, wenn sie dann schon gewohnt sind, daß nicht immer alles nach "Schema F" abläuft. So umgehst Du sogar, daß Du sie früh nachdrücklich ins Körbchen schicken mußt, wenn Du länger schlafen willst, was ich oben vorgeschlagen hatte, weil sie schon an unregelmäßige Zeiten gewöhnt sind.

    Kann ein bißchen dauern, wenn die Abläufe seit Jahren eben "drin" sind - aber ich bin sicher, das klappt so! Ihr schafft das schon ;-)

    Zitat

    .........Leider habe ich auch schon allergisches Asthma entwickelt, durch die Kaninchen, aber ich habe ja die Möglichkeit mich Sensibilisieren zu lassen....

    Bist Du sicher, daß Du nicht nicht lieber DEsensibilisieren lassen möchtest? ;-) ;-)

    Der muß in den Stilblüten-Thread.....

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    ....
    bei meiner tä gibts gsd stühle sehr weit vom wartezimmer entfernt, für die mit hunden die net so gern zu jedem und allem hallo sagen. find ich ganz angenehm ;)

    Jo - zumal es ja doch beim TA vorkommen kann, daß jemand nicht dort ist, um den Hund impfen zu lassen, sondern, weil der Krankheitszeichen zeigt. Wenn ich dann dasitze mit humpelndem (ansonsten gesundem) Hund, und Hinz und Kunz seinen kranken, potentiell ansteckenden Hund Kontakt aufnehmen lassen muß mit meinem, sind mir so Einzelplätze dann doch lieber..... *gg

    Ich würde die Box anders verwenden als vorgeschlagen: nämlich den Hund bei jedem Gekläffe mit einem energischen "NEIN-RUHE!" in die Box verfrachten, Tür zu und fertig. Ist er wieder ruhig (5 Min. später), darf er wieder raus. Das natürlich auch erstmal daheim üben oder in den Abendstunden, damit sie erstmal verknüpfen kann, daß auf Gebelle "Boxenhaft" folgt. ;-) Keine Sorge, die Box wird damit nicht notwendigerweise negativ belegt, sie darf ja, sobald sie ruhig ist, wieder raus. Und wenn sie zwischendurch immer wieder mal Leckerli o.ä. da drin kriegt, ist das kein Problem. Bei meinen funktioniert das daheim auch, wenn Biene beim Klingeln kläfft und ich sie für 5 Min. ins Körbchen schicke, bis z.B. der Besuch reingekommen ist. Deswegen ist das Körbchen auch net "blöd" geworden der so.....

    Ansonsten: welche Rasse ist der Hund? Kann auch sein, daß in dem Alter z.B. ein Wach-/Schutztrieb rauskommt, der sich im Kläffen zeigt. Meine Biene (Pudel/Pinscher-Mix) ist so eine.... Sobald wer am Bürozimmer vorbeigeht bzw. sich auch nur nähert (Schritte zu hören), wird gekläfft und gemeldet: "Achtung - da ist wer!" Daher kommt sie schlichtweg nimmer ins Büro mit ;-) Denn weder will ich meine Kollegen nerven udn ein Verbot riskieren, noch kommt der Hund dann zur Ruhe, wenn er ständig "auf Wache" ist.

    Bossi liegt friedlich im Eck (oder zwischen meinen Füßen *gg), wenn er mit darf (allerdings muß er alle Kollegen, die mich besuchen, begrüßen und sich knuddeln lassen, das ist für mich aber auch ok), und Frieda genauso - sie meckert ganz selten mal, wenn ich das Büro verlasse (sieht ja net, wo ich hingehe), hört aber wieder auf, wenn ich ein paar Schritte auf sie zugehe und sie dabei anmaule ;-) Aber bei ihr sind´s höchstens mal 1-2 einzelne Beller, und das war´s dann. Inzwischen hat sie gelernt, daß ich normalerweise gleich wiederkomme (Gang zum Drucker/in die Küche etc.).

    Aber meine müssen eh selten mit, die können daheim alleine bleiben (Biene und Bossi sind ja eh zu zweit). Ich mach das nur, wenn ich abends z.B. mit den Hunden arbeiten will (meist zwischen Arbeit und daheim gelegen, daher will ich net erst am Übungsort vorbei nach Hause fahren, um die Hunde zu holen - zu viele Kilometer), oder meine Tochter nachmittags net heimkommt oder wenig Zeit hat, und die Hunde somit zu lange ohne Pipirunde wären. Dann nehme ich mal den ein oder anderen mit, damit sie nur kurz ne Pipirunde machen muß, und gehe dann mit den Daheimgebliebenen später ne große Runde. Die, die ich dabei habe, machen mit mir mittags die große Runde.

    Auf Dauer würde ich auf jeden Fall versuchen, ob der Hund auch mal daheimbleiben kann. Ihr braucht bloß mal wen einzustellen, der auf Hunde allergisch reagiert, und schon hast ein Problem, wenn der Hund das nicht kann.

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    .......
    Ach echt? Ich bin ja auch bei der JUH aber uns wurde das noch nicht gesagt. Werde mal unseren Staffelleiter darauf ansetzen, dass er das mal rausfinden soll.

    Hab lang nimmer reingekuckt in dieses Thema...
    Und - was hat er gesagt, wie es bei Euch ist? Bei uns ist es ja nur die staffeleigene Satzung, die die BH vorschreibt, hat ja nix mit anderen Staffeln zu tun. Das kann durchaus anders sein, bei uns ist die Regelung auch noch relativ neu, weil wir eben die Erfahrung gemacht hatten, daß sonst kaum einer richtig was tut. ;-)

    Welche Staffel bist Du nochmal? Ich glaub, irgendwann hatte ich schonmal gefragt, aber vergessen *schäm.....

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    ....
    Wir sind in der Gießener JUH-Staffel.....


    Hab das grad erst gelesen beim Stöbern - kann es sein, daß wir uns evtl. gesehen haben in Gießen bei der letzten Prüfung (Lich)? Da waren wir nämlich dabei ;-)

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    .....Wie "helfen" eure Hunde euch im Haus (ob gewollt oder nicht)? :roll:

    Meine schreddern gemeinschaftlich Kartons, beliebt sind auch Eierkartons - sollen eigentlich ins Altpapier und warten in der Küche auf den Abtransport. Dort werden sie geholt und dann im Flur (Teppich...) geschreddert.

    Meist genau dann, wenn ich grad frisch gesaugt habe - irgendwie haben die da den Riecher für..... *gg

    Biene bringt auch Schuhe, wenn wir rausgehen wollen (können auch mal 2 verschiedene sein *gg, aber sie weiß, was Schuhe sind!).

    Frieda wäscht Wäsche - sie lutscht mit Hingabe meine Socken; wenn ich die Abends ins Eck werfe, um sie später ins Bad zu bringen, sind sie schon "vorgespült" *gg

    Bossi hilft auch bei der Wäsche: er legt Fleece-Decken zusammen. Leider nicht wirklich glatt aber dafür so gemütlich, daß er darauf dann schlafen kann ;-) Macht er auch mit meinen Jacken, wenn die im Flur irgendwo rumliegen auf nem niedrigen Hocker: runterzerren, "zusammenlegen" (böswillige Zuschauer würden sagen knautschen), und sich drauflegen.....

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    ....
    Ich möchte nur darauf hinweisen, das Tollwutfreiheit nicht aus Jux und Dollerei ausgerufen wird.
    Und jeder Tollwutfall wird in Deutschland 8 mal durch die Presse genudelt.
    Also ist diese "Aussage, einer Tierklinik" ( ? ) das Gerücht eines einzelnen.
    Wer hat das gesagt?
    Hat der Klinikleiter das mitgeteilt? Oder wer?

    Auf Gerüchte geb ich nichts.

    Das war die Ärztin, die meine Hunde zuletzt geimpft hat, hier in der Tierklinik, auf meine Bemerkung hin, warum das Zeugs überhaupt noch gegeben werden muß, wenn D tollwutfrei ist. Und die impfen nicht aus Spaß oder hauen alles in den Hund rein, sondern sind durchaus kritisch, haben Einzel-Impfstoffe da, und impfen auch ohne Aufforderung oder gar Diskussion TW & Co. nur 3jährig - also kein Grund für einen Verdacht, daß die solche Gerüchte von sich geben, um impfmüden Patienten ne jährliche Impfung zu verkaufen. Daher gehe ich davon aus, daß es tatsächlich vereinzelte aktuelle Fälle gab. Nach Belegen hab ich natürlich dann nicht mehr gefragt, weil die Impfung bei meinen eh sein muß (Vorgabe in der Rettungshundearbeit), und sich daher (leider) die Frage nicht stellt, ob sinnvoll oder nicht.