Beiträge von BieBoss

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    Angeregt durch den Therad https://www.dogforum.de/wie-is-das-mit…nd-t167054.html" frage ich mich (als völlig vollgefusselte Labradorhalterin :D ), ob die Pudelhalter für ihre nicht-haarenden Hunde nicht einfach nur anders büßen müssen.

    Wie oft muss man zum Friseur? Wie lange dauert das Scheren und was kostet das jedesmal?
    Lassen sich die Hunde das Scheren einfach so gefallen oder finden die das schon doof - oder sogar richtig scheiße?
    Wieviel Zeit braucht ihr täglich für die Fellpflege? Wie schnell verfilzt das Fell, wenn man mal schlampt?
    Kriegt man Tannennadeln und anderes Zeugs einigermaßen leicht rausgebürstet? Oder ist das eine längere Prozedur? Was ist mit Matsch und anderem Dreck?
    Wie lange dauert es bei einem relativ kurzgeschorenen nassen Pudel, bis er wieder trocken ist?

    Es interessiert mich wirklich - ich habe ja auch schon manchmal beim Staubsaugen gedacht "der nächste Hund wird ein Pudel"...


    Also - meinen Pudeline ist sehr pflegeleicht. Ich schere sie immer ganz kurz (auch im Winter - nasses langes Fell wärmt net besser als kurzes, aber Letzteres trocknet schneller). Ich schere selbst --> kostenlos. Daher ist die Frisur auch hübsch und net so ein typischer PlüschPudel mit diesen neckischen Krönchen und Böllern überall *gg

    Viel bleibt auch im kurzes Fell nicht hängen - wir sind mit Rettungshundetraining jede Woche im Wald unterwegs, auch in Brombeeren etc. Wenns schlimm ist, geh ich halt mal mit dem Kamm durch, aber meist reicht ein Schütteln bei ihr, wenn sie wieder raus ist. Auch Tannennadeln gehen so gut raus.

    Tägliche Fellpflege - was ist das? Alle 2 Wochen mal durchbürsten, das war´s dann. Sie wälzt sich eh beim nächsten Gassigang und kullert sich durch die nächstbeste Wiese.

    OK, Filzen tut´s recht schnell, wenns zu lang wird und man nicht kämmt. Aber Biene hat auch extrem fusseliges Fell, ich glaub, ein Ausstellungspudel müßte sich schämen - ich find´s schön, so flauschig weich ;-) Aber sie ist ja auch ein Mix, da hat ein Pinscher mitgespielt, vielleicht ist das der Grund. Aber aussehen tut´s wie Pudelfell.

    Matsch fällt nach dem Trocknen ab wie bei jedem Hund. Und wenn ich föhne, ist die Maus nach ner Viertelstunde trocken (ich wuschel dabei mit der Hand durchs Fell, ist also nicht so ein Auskämmen beim Trocknen wie für ne Ausstellungsfrisur - da sitz man glaub ich gut länger *gg). Zum Scheren brauch ich alle 6 Wochen 1-2 Stunden. Plus Badezeit vorher und Fönen (manchmal laß ich sie nach dem Baden erstmal ne Runde schlafen, und mach anschließend weiter). Biene steht still wie ne Zecke, wenn sie müde wird, sinkt allerdings der Kopf Millimeter für Millimeter nach unten *gg Und hinterher fegt sie durch die ganze Wohnung - weiß net, ob erleichtert darüber, daß es vorbei ist, oder in dem Wissen, daß sie jetzt wieder sooooo toll aussieht *gg

    Und was das Beste ist: Biene duftet eigentlich immer so richtig nach "Draußen", so frisch (wenn sie net grad ne Runde in was Ekligem gebadet hat, wie toter Igel oder so.... :hust: ), da versenke ich gern meine Nase in ihrem Fell.

    Also aus pflegetechnischen Gesichtspunkten: jederzeit wieder!

    Bei meiner Biene find ich soooo süß, wie die sich immer freut, wenn ich heimkomme - als hätte sie mich hundert Jahre nicht gesehn..... *gg Wie sie lieb im Körbchen liegt, wenn wir essen - während Bossi neben dem Tisch sitzt und uns in aller Seelenruhe die Wurst vom Brot guckt (erfolglos.... *gg).

    Wie sie sich ins Bett unter die Decke mogelt, und abends beim Schlafengehen nach dem Essen erstmal voll aufdreht und rumkämpft mit meinem Arm und meiner Hand, bevor sie sich schlafenlegen kann. Wie wir uns wortlos verstehen und sie auf meine kleinste Geste reagiert..... mit welcher Begeisterung sie mir selbst meine Stiefel apportiert, die fast schon größer sind als sie selbst...... und daß sie sowas von durchgeknallt ist *gg Jeder denkt, so ein braves, unauffälliges Hündchen - aber wehe, wenn sie losgelassen...... :lol:

    Wenn sie mit dem Wassernapf demonstrativ klappert, wenn der leer ist, ist auch sehr schön :headbash: (das beherrscht Frieda übrigens auch bis zur Perfektion!)

    Das leise Geschnarche, wenn sie schläft.

    Nerven tut mich bei ihr nur eines: ihr Wachtrieb! Wer auch immer im Hausflur vorbeigeht (oder im Büroflur!), der wird gemeldet. OK, stehlen wird keiner was unbemerkt bei uns, aber wenn sie nachts um 3 (eng an meinen Hals gekuschelt - und damit direkt neben dem Ohr!) während meiner Tiefschlafphase laut in die Welt rausplärrt, daß da wer im Flur rumläuft, dann bin ich immer kurz vorm Herzinfarkt *gg

    Achja - es nervt, daß sie, wenn sie mal muß, sich einfach nur vor die Haustüre setzt. Wenn ich schlafe, sehe ich das nämlich nicht. Bossi kommt her, stellt sich neben mich ins Bett, schnuffelt mich wach und zittert deutlich, wenn er mal muß, und wenn ich dann guck, springt er Richtung Türe und sagt damit "Laß uns rausgehen". Die Biene sitzt einfach wortlos vor der Türe und versucht´s erfolglos wahrscheinlich über Telepathie zu kommunizieren.....

    Und wenn ichs recht bedenke: daß sie, wenn sie ihr Futter inhaliert hat, zu Bossi geht, den einmal so intensiv anguckt, daß er ihr den Rest seines Napfes überläßt - daher muß ich immer aufpassen, wenn die fressen, weil der arme Terrier sonst glaub ich auf Dauer verhungern würde, und die Biene durchs Leben rollen würde. Dafür ist sie aber andersrum wieder großzügig: das Gemüse in ihrem Napf überläßt sie ihm gerne.....

    Bei Bossi: ich liebe sein Temperament, und die Tatsache, daß er trotzdem daheim so entspannt ist, daß ein Zuschauer, der ihn nicht kennt, als Schlaftablette einschätzen würde! Ich freue mich unbändig über das, was wir zusammen in den letzten Jahren erreicht haben, und wie aus einem selbständigen Terrier, der mich schlichtweg ignoriert hat, ein Hund geworden ist, der auf so gut wie jeden Rückruf (außer unter Rehsicht.... *gg) fast umgehend mit Lachgesicht zu mir sprintet, der unterwegs darauf achtet, wo ich entlanggehe, der einen etwas kleiner gewordenen Radius pflegt (nur noch 100 statt 500 Metern oder so *gg). Ich find´s unglaublich süß, wie er bewegungslos neben dem Wassernapf sitzt und einen totstarrt, bis wir kapieren, daß selbiger grad leer ist. Wie er sich auf dem Boden kullert und mit allen Vieren zappelt, wenn er sich einfach nur freut, daß alle daheim sind.
    daß er mit fast allen Hunden super klarkommt - was ja für einen Terrier nicht wirklich selbstverständlich ist. Wie er frech einfach mit aufs Sofa springt, wenn ich mich draufsetze - während Biene bis zu ner Viertelstunde wedelnd mit Rehblick neben dem Sofa steht und mein OK erbettelt....

    Süß ist auch, wie er nach jeder Mahlzeit, sobald ich fertig bin und mich zurücklehne, auf meinen Schoß muß - dann ist ne Runde Kuscheln angesagt. Hat er so als Ritual eingeführt!

    Und wenn ich morgens aufwache und sehe neben mir sein Lachgesicht, dann springt er aufs Bett, freut sich, geht in Spielhaltung und bellt mich auffordernd an, damit ich endlich aufstehe und den Tag mit ihm feiere. Dabei bin ich doch so ein Morgenmuffel - aber der bringt´s fertig, daß ich dann erstmal lachen muß, und mich freue, daß er da ist.

    Was ich net mag an ihm: die Pöbelei anderen Hunden gegenüber, wenn er angeleint ist (in der Stadt oder so). Daß er unterwegs echt jeden, der freundlich guckt, begrüßen gehen muß. Daß er gerne an den Leuten hochspringt, die ihn ansprechen (dafür wird er regelmäßig mit Ausrufen des Entzückens und Streicheleinheiten belohnt von den Passanten.....) Die Jagerei -obwohl ich inzwischen gelernt habe, damit umzugehen, wenn ich immer aufpassen muß unterwegs. Aber so ein EntspannungsSpaziergang wie mit Biene, wo Hundchen einfach hinterherdackelt, geht halt mit ihm net. Man muß also immer mit dem Kopf bei ihm sein.

    Frieda: ihre unglaublich liebesbedürftige Art. Wer sich mit ihr beschäftigt, ist toll. Erwachsene, Kinder- sie ist trotz ihrer Blindheit da total unerschrocken. Wie sie sich nachts an mich kuschelt, und wenn ich auf die Seite ausweiche, gleich nachrückt, bis ich fast aus dem Bett falle.... *gg Ihr Temperament - sie steht mit ihren nunmehr ca. 12 Jahren dem Bossi in nichts nach, was die Hibbeligkeit betrifft, wenn sie hochgedreht ist. Ihre grade bei Sch...wetter sehr nette Eigenschaft, direkt nach dem Rausgehen zu pieseln, dann das Geschäft zu erledigen, sodaß ein 5-Minuten-Spaziergang dann reicht, und man nicht völlig durchweicht wieder heimkommt (dafür sorgen dann die anderen zwei *gg) Sie ist sooo verspielt, wirft sich auf den Rücken, läßt sich durchkraulen und versucht dabei, meinen Arm und die Hand mit dem Fang zu fangen, festzuhalten und liebevoll durchzukauen. Wenn sie ganz hochdreht dabei, kneift sie mich ganz liebevoll mit den Schneidezähnchen in die Innenseite vom Unterarm *aua.....
    Was ich nicht mag: bei ihr muß ich dauern aufpassen unterwegs wegen ihrer Art, mit anderen Hunden umzugehen, und daß ich sie deswegen von den anderen beiden trennen muß. Obwohl die anderen immer mal wieder neugierig kucken, und sehr defensiv reagieren auf sie (knurren und weggehen, wegschauen, ausweichen) - aber da geh ich aus Erfahrung kein Risiko mehr ein... Außerdem duftet sie manchmal nicht wirklich gut aus dem Maul, weil ihre Zähnchen halt schon so kaputt waren, als ich sie bekommen hatte. Aber der Doc sagte, die sind so kaputt, daß sie keine Schmerzen hat, und mit dem Stümpfen kann sie wenigstens anständig kauen (ja - aua..... *gg) Achja - wenn sie mit dem Schlammpfoten von draußen über mein Bett marschiert, oder sich drauf wälzt, um wieder trocken zu werden... Sie sieht ja die Flecken net *hust.....

    Das Einzige, womit dieser Hund Probleme hat, ist geknalle an Silvester oder auf Straßen-Parties (da dann auch noch Fraule nicht damit rechnet), wenn sie zu dicht dran ist - dann wird geschrien, als würde ich sie aufspießen. Kein Wunder - sie sieht ja nicht, daß sie nicht angegriffen wird..... Aber das kommt so selten vor, daß es uns nicht wirklich einschränkt.

    Generell liebe ich an meinen Hunden, daß sie alle mit anderen Menschen umgehen können und keiner hier Angst zu haben braucht vor denen, sodaß ich sie ganz viel ohne Leine laufen lassen kann (naja gut, Frieda nicht ganz so viel bzw. nur mit Mauli dann eben wegen der anderen Hunde). Mit großen Hunden schaut das ja doch oft mal anders aus, weil die Leute Angst haben.

    Oh ja! Das hab ich erst zu spüren bekommen mit meiner Kleinen. Arbeite ja mit ihr in der Rettungshundestaffel (geprüft seit 2010). Seit Mitte letzten Jahres war mit uns in der Suche nix mehr anzufangen. Wir haben alles Mögliche ausgetestet, mal hat der Hund angezeigt, mal net, dann lief sie über Fährten zum Ziel und zeigte dafür nicht mehr an, wenn sie die Versteckperson über den Hochwind bekam (tausend Frageezeichen bei mir!!), oder sie ließ mich mal stump einfach stehen und machte Halligalli (und fand zu allem Überfluß auch noch - obwohl sie NULL mit mir zusammengearbeitet hatte, sprich wurde dann auch noch belohnt für ihren Alleingang.....).

    War schon vollkommen verzweifelt. Echt, ein halbes Jahr - ich hab ernsthaft überlegt, was ich noch tun könnte ;-( Die war vorher immer die Zuverlässigkeit in Person gewesen, hatte noch NIE jemanden nicht angezeigt oder so, immer in meiner Nähe, mit mir zusammengearbeitet - eigentlich ein Traum! Und dann auf einmal sowas.....

    Dann kamen die Weihnachtsferien (4 Wochen Trainingspause)- und siehe da: ich hatte eine Idee... Ein Schalter in meinem Hirn umgeklappt, mit anderer Einstellung zum Training im Januar, und schon flutschte es wieder. Seit Januar ununterborchen, als wär nie etwas verkehrt gewesen, inzwischen Wiederholungsprüfung erfolgreich bestanden und wieder einsatzfähig. Eine unglaublich tolle Teamarbeit wieder wie ehedem - daran war das halbe Jahr vorher gar nicht zu denken......

    Und das alles nur, weil ich in meinem Kopf die falsche Einstellung zur Arbeit hatte - das hat die Maus gemerkt, und infolgedessen gemacht, was SIE wollte, statt mit mir zusammenzuarbeiten. Ich war net bei ihr, also hat sie auch die Zusammenarbeit mit mir verweigert! Einfach unglaublich, wie die das merken.....

    Aber die Tierheime füttern doch auch nicht immer dasselbe, die sind doch auch eher von Futterspenden abhängig, oder? Insofern würd ich anfangs einfach das Futter, das ich habe, hinstellen zur freien Verfügung, sodaß der Hund dran kann, wenn der Streß sich ein bisserl gesetzt hat. Evtl. frißt er dann abends, wenn alle im Bett sind, weil er dann erstmals zur Ruhe kommt.

    Oder Du machst Futtersuchspiele, oder wirfst die Teilchen rum, sodaß er evtl. über den Beutetrieb schnell mal eines fängt bzw. hinterherjagt und dann natürlich frißt.

    Aber erstmal denk ich, muß er einfach nur ankommen - ist ja alles noch neu, woher soll er wissen, daß er jederzeit an sein Futter hin darf, ohne daß Du ihm das wegnimmst o.ä. Sprich, er muß lernen, daß das SEIN Napf ist, und das Futter darin ihm von niemandem streitig gemacht wird.

    Frißt er z.B., wenn Du ihm was aus der Hand gibst? Dann kannst das auch mal versuchen.

    Aber je weniger Hype Du um das Futter machst, desto eher wird er dann mal hingehen, denke ich.

    Und wenn er so mäkelig ist, daß er das nur mit Naßfutter zusammen gefressen hat bisher, dann wird´s Zeit, ihn daran zu gewöhnen, daß er´s eben jetzt auch ohne das nimmt. Gleich von Anfang an.

    Wenn Du natürlich selbst sowieso Naßfutter geben möchtest, kannst auch das anbieten. Aber ich würd der Mäkelei vom ersten Tag an nicht Vorschub leisten, wenn ich das schon weiß.... ;-)

    @Luby87: wenn ich Hunger hab, eß ich irgendwann, auch wenn kein Kaviar serviert wird...... Das angebotene Essen würde ich wohl nicht lange verschmähen.... Ich glaub, es ist noch kein Hund vorm vollen Napf verhungert - auch wenns 1-2 Tage dauern kann, bis er sich hintraut.... ;-)

    ....die hat das Gespräch mit der Tierklinik mitbekommen und beschlossen, sie zeigt keine Schmerzen mehr, damit sie net zum Doc muß *ggggg

    Ich würde auf alle Fälle trotzdem hingehen, um das abchecken zu lassen - wäre ja schon hilfreich, zu wissen, ob das nur ne vorübergehende Sache war, oder evtl. an irgendwelchen Gelenks-/Skelettproblemen liegt. Denn wenn das so ist, kannst evtl. mit Muskelaufbau oder Schonung weiteren Schäden vorbeugen. Aber dazu muß man ja erstmal wissen, was es ist.

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    Hab eben ne Nachricht bekommen, das Zwergi ist in der Klinik :verzweifelt: Sie hat ihn heute morgen hin gebracht weil er seine Hinterbeine nicht mehr bewegen konnte.. :nosmile:


    ...ich fasse es nicht.... Wie kann man so leichtfertig mit einem Lebewesen umgehen! Du hast sie doch noch gewarnt, daß das gefährlich ist..... Ich würd´s ja verstehen, wenn sie das nicht gewußt hätte, daß Schoki gefährlich werden kann - aber so?

    Ich drück dem Zwergi ganz doll die Daumen, daß der da heil durchkommt! Hoffentlich wird Frauchen künftig etwas vernünftiger sein. Der wünsche ich übrigens ne gesalzene Rechnung........ *grummel....

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    ........Die neue Form der Gartenarbeit: Unkraut nicht mehr jäten, sondern aufessen :D :D

    Wenn Du darauf stehst, darfst Dich bei uns gerne mal durch den ganzen Garten knabbern *gg Wenn ich Gras so schön viel hätte wie Brennesseln, dann wär mein Gras net eine wilde Fläche mit ein paar Grashalmen zwischen den Löwenzähnen, sondern ein englischer Rasen ;-) Hach, *träum......

    Also, ich würde die Box so groß wie möglich machen (sodaß Du halt Dein Gepäck noch mit ins Auto kriegst). Mein Bossi z.B. sitzt gerne unterwegs und guckt sitzend zum Fenster raus - wenn das nicht ginge, wär´s für ihn recht ungemütlich. Hab aber auch nen großen Kofferraum, sodaß das kein Thema war, sowas reinzubringen.

    Ich guck mal nach nem Bildchen der Box....

    Sowas mit der Schräge - allerdings so breit wie der Kofferraum, ich glaub, meine hat 90 cm Breite, und die Höhe ist bis kurz unters Autodach. Diese Drahtgitterboxen haben den Vorteil, daß Du, egal, wie groß die sind, noch nach hinten durchs Fenster gucken kannst. Und wenn Du das Auto verläßt, machst ein Vorhängeschloß dran, läßt den Kofferraum vom Kombi offen, ne Decke über den Deckel als Sonnenschutz - das halten die gut ne Weile aus, ohne daß es auch nur zu warm geschwiege denn heiß wird... (weiß net - Dein Polo ist ja wahrscheinlich kein Kombi, aber die Boxen gibt´s ja auch ohne Schräge und in verschiedensten Größen, auch mit Tür an der Schmalseite, das ist für die Rückbank natürlich passender).

    Außerdem ist das Ding mit 2-3 Handgriffen zusammengelegt auf 10 cm Höhe, und kann einfach mal rausgenommen werden, wenn Du mit dem Auto nen Großeinkauf machst oder den Platz mal anderweitig brauchst. Die Alu-Dinger sind glaub ich net so schnell zusammenzuklappen (dafür aber natürlich im (Un-)Falle stabiler!). Außerdem kannst damit in Urlaub fahren, und die Gitterbox ins Hotelzimmer stellen als Rückzugsort im fremden Zimmer, wird von meinen gerne angenommen.

    Als Boden hab ich einfach bei ARO nen Teppichrest auf die passende Größe schneiden lassen, kostet 5 Euro, und fertig. Rutscht nicht, ist bequem, ubnd trocknet schnell, wenns mal naßgesabbert ist vom Trinken. Und wenns kalt wird, werden Fleece-Decken mit reingegeben, in die die Hundis sich reinkuscheln können.

    Herumgeflogen ist da drin noch kein Hund bei mir, trotz der Größe (in der Rettungshundestaffel spotten die Kollegen immer, die Biene als kleinster Hund in der Staffel hat gleich ne 2-Zimmer-Wohnung im Auto *gg). Aber meist sind ja Biene und Bossi zusammen drin, dann haben sie Platz, Abstand zu halten (bei Wärme), ohne dabei im Wassernapf zu liegen *gg, und können sich bewegen da drin, können sich aber, wenns kalt wird, auch zusammenkuscheln. An die Gitterseiten kann man notfalls noch irgendwelche Polster hinmachen (gibts doch auch für Baby-Gitterbetten, sowas in der Richtung), wenn man Angst vor "Flughunden" und Verletzungen hat. Mir war´s halt wichtig, wenn ich 8-9 Stunden mit der Staffel zum Training unterwegs bin und die Biene doch recht lange Zeit im Auto verbringen muß, daß sie da Platz hat, sich wenigstens ein bißchen zu bewegen und im Liegen zu strecken etc.

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    ..... will ja gerne mal Züchter besuchen, aber käme mir komisch vor zu fragen ob ich mal eben 3, 4 Stunden mich in deren Wohnzimmer setzen darf.

    Guck doch einfach mal hier im Forum und frage, wer in der Nähe wohnt mit den betreffenden Rassen und Lust hätte, Dich zum Test-Gassigang und evtl. für nen Kaffee und Kuchen (den kannst Du ja dann mitbringen) mitzunehmen ;-)

    Evtl. geht das auch im Hundeverein vor Ort, einfach mal gucken, welche Rassen dort vorhanden sind, und am Hundeplatz als Helfer dabeisein. Wir haben z.B. im Verein damals oft nach dem Training zusammen Kaffee getrunken, und die Hunde waren dabei und konnten auch mal durchgeknuddelt werden.

    Meine sind:

    Biene - Pudel-Pinscher-Mix (den Namen hat meine Tochter rausgesucht, weil ihr meine Ideen alle zu exotisch waren *gg). Die hieß ursprünglich in ihrer Familie Dinah - aber nachdem meine beste Freundin Tina heißt, wollten wir was Anderes ;-) Zweitnamen: Miststück, Püppi, EEEEY!, Biiiiiniiiii, Schafi (aufgrund der Schur).

    Bossi (Fox-/Jagdterrier-Mix)- der hieß vorher schon so - und ich glaub, der Terrier in ihm hat sich damals diesen Namen ausgesucht *hust.... Nachdem er darauf schon hörte, haben wir´s dabei belassen. Lieblings-Zweitnamen: Bärchen, Huuuund (warnend oder rufend), Bossl, DABLEIBEN,..... *gg

    Frieda (Jagdterrine) - aus der "friedlichen Weihnacht", die mir die Tierschützerin damals (noch bevor das MÄdel zu uns kommen durfte) wünschte, wurde eine Fried(a)liche Weihnacht *gg Seitdem heißt die Maus Frieda, was ich auch für einen Dt. Jagdterrier sehr passend finde. Aber sie heißt auch Monsterli, Fussel (wegen der paar grauen Bartfusseln), Kröte/Frosch (sie pinkelt immer fast im Liegen in Frosch-Position *lach), Motte, Mausi, Schnecke (hupps, das ist ja bald ein Zoo *gg), NEIN, KOMM HER u.v.a. :hust: :lachtot: