Bei meiner Biene find ich soooo süß, wie die sich immer freut, wenn ich heimkomme - als hätte sie mich hundert Jahre nicht gesehn..... *gg Wie sie lieb im Körbchen liegt, wenn wir essen - während Bossi neben dem Tisch sitzt und uns in aller Seelenruhe die Wurst vom Brot guckt (erfolglos.... *gg).
Wie sie sich ins Bett unter die Decke mogelt, und abends beim Schlafengehen nach dem Essen erstmal voll aufdreht und rumkämpft mit meinem Arm und meiner Hand, bevor sie sich schlafenlegen kann. Wie wir uns wortlos verstehen und sie auf meine kleinste Geste reagiert..... mit welcher Begeisterung sie mir selbst meine Stiefel apportiert, die fast schon größer sind als sie selbst...... und daß sie sowas von durchgeknallt ist *gg Jeder denkt, so ein braves, unauffälliges Hündchen - aber wehe, wenn sie losgelassen...... 
Wenn sie mit dem Wassernapf demonstrativ klappert, wenn der leer ist, ist auch sehr schön
(das beherrscht Frieda übrigens auch bis zur Perfektion!)
Das leise Geschnarche, wenn sie schläft.
Nerven tut mich bei ihr nur eines: ihr Wachtrieb! Wer auch immer im Hausflur vorbeigeht (oder im Büroflur!), der wird gemeldet. OK, stehlen wird keiner was unbemerkt bei uns, aber wenn sie nachts um 3 (eng an meinen Hals gekuschelt - und damit direkt neben dem Ohr!) während meiner Tiefschlafphase laut in die Welt rausplärrt, daß da wer im Flur rumläuft, dann bin ich immer kurz vorm Herzinfarkt *gg
Achja - es nervt, daß sie, wenn sie mal muß, sich einfach nur vor die Haustüre setzt. Wenn ich schlafe, sehe ich das nämlich nicht. Bossi kommt her, stellt sich neben mich ins Bett, schnuffelt mich wach und zittert deutlich, wenn er mal muß, und wenn ich dann guck, springt er Richtung Türe und sagt damit "Laß uns rausgehen". Die Biene sitzt einfach wortlos vor der Türe und versucht´s erfolglos wahrscheinlich über Telepathie zu kommunizieren.....
Und wenn ichs recht bedenke: daß sie, wenn sie ihr Futter inhaliert hat, zu Bossi geht, den einmal so intensiv anguckt, daß er ihr den Rest seines Napfes überläßt - daher muß ich immer aufpassen, wenn die fressen, weil der arme Terrier sonst glaub ich auf Dauer verhungern würde, und die Biene durchs Leben rollen würde. Dafür ist sie aber andersrum wieder großzügig: das Gemüse in ihrem Napf überläßt sie ihm gerne.....
Bei Bossi: ich liebe sein Temperament, und die Tatsache, daß er trotzdem daheim so entspannt ist, daß ein Zuschauer, der ihn nicht kennt, als Schlaftablette einschätzen würde! Ich freue mich unbändig über das, was wir zusammen in den letzten Jahren erreicht haben, und wie aus einem selbständigen Terrier, der mich schlichtweg ignoriert hat, ein Hund geworden ist, der auf so gut wie jeden Rückruf (außer unter Rehsicht.... *gg) fast umgehend mit Lachgesicht zu mir sprintet, der unterwegs darauf achtet, wo ich entlanggehe, der einen etwas kleiner gewordenen Radius pflegt (nur noch 100 statt 500 Metern oder so *gg). Ich find´s unglaublich süß, wie er bewegungslos neben dem Wassernapf sitzt und einen totstarrt, bis wir kapieren, daß selbiger grad leer ist. Wie er sich auf dem Boden kullert und mit allen Vieren zappelt, wenn er sich einfach nur freut, daß alle daheim sind.
daß er mit fast allen Hunden super klarkommt - was ja für einen Terrier nicht wirklich selbstverständlich ist. Wie er frech einfach mit aufs Sofa springt, wenn ich mich draufsetze - während Biene bis zu ner Viertelstunde wedelnd mit Rehblick neben dem Sofa steht und mein OK erbettelt....
Süß ist auch, wie er nach jeder Mahlzeit, sobald ich fertig bin und mich zurücklehne, auf meinen Schoß muß - dann ist ne Runde Kuscheln angesagt. Hat er so als Ritual eingeführt!
Und wenn ich morgens aufwache und sehe neben mir sein Lachgesicht, dann springt er aufs Bett, freut sich, geht in Spielhaltung und bellt mich auffordernd an, damit ich endlich aufstehe und den Tag mit ihm feiere. Dabei bin ich doch so ein Morgenmuffel - aber der bringt´s fertig, daß ich dann erstmal lachen muß, und mich freue, daß er da ist.
Was ich net mag an ihm: die Pöbelei anderen Hunden gegenüber, wenn er angeleint ist (in der Stadt oder so). Daß er unterwegs echt jeden, der freundlich guckt, begrüßen gehen muß. Daß er gerne an den Leuten hochspringt, die ihn ansprechen (dafür wird er regelmäßig mit Ausrufen des Entzückens und Streicheleinheiten belohnt von den Passanten.....) Die Jagerei -obwohl ich inzwischen gelernt habe, damit umzugehen, wenn ich immer aufpassen muß unterwegs. Aber so ein EntspannungsSpaziergang wie mit Biene, wo Hundchen einfach hinterherdackelt, geht halt mit ihm net. Man muß also immer mit dem Kopf bei ihm sein.
Frieda: ihre unglaublich liebesbedürftige Art. Wer sich mit ihr beschäftigt, ist toll. Erwachsene, Kinder- sie ist trotz ihrer Blindheit da total unerschrocken. Wie sie sich nachts an mich kuschelt, und wenn ich auf die Seite ausweiche, gleich nachrückt, bis ich fast aus dem Bett falle.... *gg Ihr Temperament - sie steht mit ihren nunmehr ca. 12 Jahren dem Bossi in nichts nach, was die Hibbeligkeit betrifft, wenn sie hochgedreht ist. Ihre grade bei Sch...wetter sehr nette Eigenschaft, direkt nach dem Rausgehen zu pieseln, dann das Geschäft zu erledigen, sodaß ein 5-Minuten-Spaziergang dann reicht, und man nicht völlig durchweicht wieder heimkommt (dafür sorgen dann die anderen zwei *gg) Sie ist sooo verspielt, wirft sich auf den Rücken, läßt sich durchkraulen und versucht dabei, meinen Arm und die Hand mit dem Fang zu fangen, festzuhalten und liebevoll durchzukauen. Wenn sie ganz hochdreht dabei, kneift sie mich ganz liebevoll mit den Schneidezähnchen in die Innenseite vom Unterarm *aua.....
Was ich nicht mag: bei ihr muß ich dauern aufpassen unterwegs wegen ihrer Art, mit anderen Hunden umzugehen, und daß ich sie deswegen von den anderen beiden trennen muß. Obwohl die anderen immer mal wieder neugierig kucken, und sehr defensiv reagieren auf sie (knurren und weggehen, wegschauen, ausweichen) - aber da geh ich aus Erfahrung kein Risiko mehr ein... Außerdem duftet sie manchmal nicht wirklich gut aus dem Maul, weil ihre Zähnchen halt schon so kaputt waren, als ich sie bekommen hatte. Aber der Doc sagte, die sind so kaputt, daß sie keine Schmerzen hat, und mit dem Stümpfen kann sie wenigstens anständig kauen (ja - aua..... *gg) Achja - wenn sie mit dem Schlammpfoten von draußen über mein Bett marschiert, oder sich drauf wälzt, um wieder trocken zu werden... Sie sieht ja die Flecken net *hust.....
Das Einzige, womit dieser Hund Probleme hat, ist geknalle an Silvester oder auf Straßen-Parties (da dann auch noch Fraule nicht damit rechnet), wenn sie zu dicht dran ist - dann wird geschrien, als würde ich sie aufspießen. Kein Wunder - sie sieht ja nicht, daß sie nicht angegriffen wird..... Aber das kommt so selten vor, daß es uns nicht wirklich einschränkt.
Generell liebe ich an meinen Hunden, daß sie alle mit anderen Menschen umgehen können und keiner hier Angst zu haben braucht vor denen, sodaß ich sie ganz viel ohne Leine laufen lassen kann (naja gut, Frieda nicht ganz so viel bzw. nur mit Mauli dann eben wegen der anderen Hunde). Mit großen Hunden schaut das ja doch oft mal anders aus, weil die Leute Angst haben.