Beiträge von BieBoss

    Zitat

    ......
    Tiffy musste immer ihr Essen verteidigen und ich respektiere es auch, dass sie es nicht möchte das jemand an ihren Napf geht. Sie knurrt dann. Ihren Napf möchte ich ihr auch weiterhin nicht wegnehmen, mir soll auch keiner den Teller unter der Nase wegziehen :stick1: ......

    Dann bring ihr bei, daß sie den Napf nicht zu verteidigen braucht: indem immer, wenn Du dran vorbeigehst, irgendwas Leckeres runterfällt, erst in der Nähe dann direkt in den Napf. Will heißen: es ist toll, wenn Fraule an den Napf geht, weil dann wird was Leckeres reingeworfen. Und irgendwann kannst dann auch den Napf dabei berühren, den Napf dabei ein Stück zu Dir schieben und wieder zurück zu ihr, und dann erst kurz hochnehmen, was reinlegen, und ihr wieder geben. Napf wegnehmen ist toll ;-) ;-)

    Und bei der Übung könntest Du dann auch z.B. das AUS etablieren: wenn sie´s kann (also aushalten, daß Du den Napf kurz nimmst und wieder hinstellst), dann immer wieder beim Napf-Wegnehmen AUS sagen, und dann frisch befüllt wieder hinschieben. Wäre vielleicht sogar der Weg der Geringsten Widerstandes. ;-)

    Zitat

    Das Problem ist ja, dass meine Kröte sehr selten was macht, wo man ein Abbruchkommando braucht! Höchstens das sie mal bellt, wenn jemand im Treppenhaus ist! Ansonsten?
    Okay kann ich das dann so üben: ich lege heimlich still und leise Wurst auf den Weg. Wenn Hund kommt und zuschnappen will, dann "wegrempeln" und Aus sagen? Im richtigen Tonfall natürlich!
    Aber wenn sie die Wurst schon im Maul hat, wie begreift sie, dass sie die Ausspucken soll, wo das doch soooo lecker ist?

    Naja - das AUS mußt schon getrennt üben, wenn sie das noch nicht kennt, das würde ich über Tauschgeschäfte machen. Sprich, ihr irgendwas langweiliges geben (TroFu), und dann, wenn sie´s für die Wurst in Deiner Hand fallenläßt, AUS sagen, damit sie´s verknüpft. Oder, wenn ihr ein Spieli wichtiger ist, eben ein Spieli als Alternative zum langweiligen Leckerli, oder eben umgekehrt, je nach Vorliebe des Hundes. Hundi hat das weniger Wichtige, und Du kommst mit der ultimativen Alternative, sodaß sie gerne das unwichtige Ding fallenläßt dafür.

    Und für´s Abbruchkommando hab ich z.B. NEIN gesagt, wenn Hund auf das Würstel zumarschiert, in warnendem Ton. Geht er trotzdem weiter, wegschieben von dem Ding oder einfach sich selbst dann zwischen den Hund und das Teil schieben, sodaß er eben nicht hinkommt. So lernt er, daß NEIN heißt, Du willst nicht, daß er da hingeht. Wenn Du das Nein entsprechend energisch aussprichst (Dich dabei evtl noch etwas aufrichtest), versteht der Hund es bestimmt auch ohne, daß er geschubst/weggeschoben werden muß oder so ;-) Oder höchstens 1-2 Mal.

    Und Wurst herzugeben o.ä. kannst ihr beibringen, indem Du ihr als Belohnung für´s Loslassen eines einzelnen Stücks dann halt ne ganze Wurst (oder ne Handvoll Stückchen, je nach Hundegröße halt *gg) in den Rachen schiebst, wenn sie das Stückchen ausgibt. Also eben immer was Besseres als sie "gefunden" hat-dann lernt sie, hergeben lohnt sich immer.

    Zitat

    Hier gibt es einen Weimi namens Hubert und einen Viszla namens Waltraud :D


    Das ist aber so wie bei Frieda: kaum ein Mensch heißt heute noch Hubert oder Waltraut (ok, vielleicht ein paar ältere Semester vielleicht *gg). Damit kann man dann nicht gleich so viele Leute beleidigen *gg Manche reagieren ja empfindlich auf sowas.

    Und irgendwie isses halt auch so, wenn ich "Hasso" rufe, weiß jeder, da kommt gleich ein Hund, und kann sich, wenn er Angst hat, evtl. auf die Seite stellen, wenn der angerannt kommt, oder der Radler kann sein Tempo reduzieren, weil er weiß, da kommt gleich evtl. was geprungen. Rufe ich nen Menschennamen, rechnet der Andere halt net mit nem Hund und hundlichem Verhalten...

    Wozu Pfui - nimm doch einfach ein Abbruchkommando, das schon im Einsatz ist (oft ist das AUS, oder LAß ES, oder einfach ein Nein). Bei uns ist das ein warnendes "NEIN!" oder Räuspern, das gegeben wird, wenn der Hund sich dem verdächtigen Gegenstand nähert (so er nicht gerade 100 Meter weit weg herumturnt, und ich das Ding net rechtzeitig sehe.... *gg).

    Bei uns bedeutet das: "Was auch immer Du gerade vor hast - laß es....."

    Ansonsten, wenn Du das unbedingt haben möchtest: wenn der Hund auf sowas zurennt, einfach hingehen, Hund auf die Seite schieben und Pfui sagen. So daß er halt net hinkommt. Wenn das im passenden Tonfall gesagt wird, kapiert er schnell, was gemeint ist.

    Oder: Alternativverhalten einfordern. Mach ich, wenn da z.B. ne tolle Bratwurst auf dem Weg liegt, und ich seh die vor den Hunden, dann rufe ich z.B. ab oder lasse absitzen. Aber neulich war ich zu langsam, da hat Biene ein Stück schon im Maul gehabt, und sie hat auf AUS losgelassen. Allerdings wußte sie am nächsten Tag noch, wo sie es hatte fallenlassen. Aber Fraule kennt ja ihre Kröten, diesmal war ich schneller..... *gg Ist nämlich Biene´s Spezialität, sich z.B. wieder dem Gegenstand zuzuwenden, wenn ich schon weggucke und weitergehe oder so (schnuffelhierschnuffelda - und sobald ich mich weggedreht habe, geht´s zielstrebig wieder dort hin!), oder eben dann beim nächsten Gassigang zu gucken, ob das Ding noch daliegt!

    Zitat

    .......
    -der Hund von einer Cousine von mir hieß Assi, aber das schon vom Züchter. :hust: War immer sehr lustig, wenn man am Wegesrand gestanden hat und Assiiiiiiiiiiiii in den Wald gerufen hat....

    Wo ist das Problem? Das ist doch ein ganz normaler Name..... Mein Schwesterherz heißt Astrid, und die ganze Familie nennt sie Assi oder Ast. ;-)

    Find´s nur doof, wenn Hunde Menschennamen haben, die häufig verwendet werden. Ein Hund hier im Forum heißt z.B. Pia - wie meine Tochter.... *gg

    Allerdings hab ich auch ne Frieda - aber so nennt auch heut kein Mensch mehr sein Kind, und zum Dt. Jagdterrier paßt das so wie der "Waldi" zum Dackel - find ich....

    Ansonsten - beknackt find ich nur Namen, bei denen man sich schämen muß, wenn man sie unterwegs ruft.... Man versetze sich virtuell aufs Feld (noch peinlicher: auf den Marktplatz....) und rufe ganz laut "Hildeeeeguuuuund!""" oder sowas *ggggggg Oder solche, die schlecht auszusprechen sind, weil zu lang oder so, wenns schnell gehen muß (Abruf). Oder solche, bei denen man dreimal nachfragen muß, wie sich das schreibt, bevor man versteht, wie das arme Tier heißt....

    Namen, die einfach nur net passen, find ich schon wieder witzig: den Pinscher namens "Hektor" hier im Dorf, oder den Kleinhund "Brutus" (Mix) in der Staffel. Weil die einem so das Namens-Vorurteilsschema schonungslos vor die Augen halten... ;-)

    Also, ich weiß ja net - da hab ich damals ja für meine Ganztagsbetreuung (und das war meine Trainerin, die die Hunde also in - und auswendig kannte, auf die die beiden auch 1a gehört haben!) nur 15 Euro am Tag gezahlt, für den ersten Hund pro Tag. Der zweite dann zum halben Preis. Hab sie allerdings selbst dort abgeliefert morgens und abends geholt. Da waren 2 lange Spaziergänge in der Gruppe mit inclusive. Morgens gleich nach dem Bringen der erste, nachmittags nochmal. Und im Sommer ganztägig Garten zugänglich, Spielgefährten und Ruhezeiten dabei, Futter incl. Ab und an hab ich sogar als Draufgabe Bienchen frisch frisiert wieder zurückbekommen *gg

    Vielleicht wäre also ein Hundesitter für ganztägig günstiger für Euch?
    (Klar müssen die Gassigänger Geld verlangen für die Zeit, wo sie unterwegs sind, ist also keine Kritik an den Preisen, denn irgendwie müssen die ja davon leben - aber meine Trainerin hat´s eben nur nebenbei gemacht, das Geld war nicht ihr Lebensunterhalt. Wer davon leben muß, braucht halt nen Mindest-Stundensatz...) und einen Gassigänger für mittags findet man z.B. unter Schülern/Studenten oftmals wesentlich günstiger (wobei da natürlich genau hingeguckt werden muß wegen der Verläßlichkeit und Regelmäßigkeit).

    Ich würde ganz spontan versuchen, den Hund abzulenken und ihm zu zeigen, daß nix passiert ist. Einfach ansprechen: "Boah, was war denn das? War das laut?" , so im "überrascht"-Tonfall, dabei lachen. Dann irgendein Spielzeug holen, oder den Hund fröhlich herrufen, irgendwas machen lassen, was er gern tut: apportieren, Tricks, oder mit aufs Sofa kommen lassen, wenn er dort gerne liegt und sonst wenig drauf darf, um die Sicherheit zu geben, daß nichts passiert.

    Einfach signalisieren, daß das nix Wildes ist.

    Wenn Du da sitzt, und quasi nur auf den nächsten Donner wartest, und dabei auch noch zusammenzuckst, signalisierst dem Hund nur, daß das was Fürcherliches ist, dieser Lärm. Genauso mit dem "Beruhigen". Das zeigt nur, daß er Recht hat, sich zu fürchten.

    Was auch helfen könnte: Musik machen, die den Lärm ein bißchen übertüncht.

    Meine blinde Frieda hat anfangs auch panisch reagiert, hört aber sehr auf die Stimmung, die ich in dem Moment ausstrahle. Ich hab sie dann oft auf den Schoß/Arm genommen und neben mich gesetzt, mit ihr einfach locker "geplaudert" in fröhlichem Tonfall, Leckerli gegeben (die is so verfressen, da muß schon echt viel kommen, damit sie die verweigert.... *gg), und inzwischen können wir ohne Geschrei bei Gewitter Gassigehen. Ab und an guckt sie sich noch um zu mir (naja, gucken ist doof gesagt bei ner Blindeline - aber Ihr versteht schon, was ich meine, oder?), aber ansonsten ist sie relativ entspannt. Man muß ja bei dem Wetter auch net stundenlang raus, aber mir lag daran, daß sie zumindest so lang entspannt gehen kann, bis sie sich gelöst hat. Danach geh ich dann halt wieder rein. Und im Haus ist es ihr inzwischen völlig wurscht, weil sie gelernt hat, ihr passiert da nichts.

    Zitat

    .....
    Weiß auch gar nicht, was meine Eltern davon halten. Denke nicht, dass sie das besonders dolle finden. Wohne zwar nicht mehr zu hause, werde aber von ihnen finanziert & bin zumindest in der Hinsicht von ihnen abhängig.
    Ich habe aber einen kleinen Nebenjob, der das Geld für den Hund liefert. Mein eigentlicher Unterhalt ist davon also nicht berührt.

    Ganz ehrlich? Klär das vorher mit den Eltern ab. Wenn meine Tochter mir mit sowas käme, hätte ich sich spontan Eingebungen wie: "Wenn ich Dir so viel zahle, daß Du Dir mit der Zusatzarbeit nen Hund finanzieren kannst, dann kann ich ja meinen Unterhalt etwas kürzen". Wenn sie eh arbeiten würde, soll sie das Geld bitteschön für sich und das Studium bzw. den Lebensunterhalt nutzen, sodaß ich mich net so weit krummlegen muß (bin halt auch alleinverdienend), aber nicht noch zusätzlich nen Hund halten..... Ich finanzier doch nicht ein Studium komplett, damit die sich nen Hund hält in der Zeit..... Da erwarte ich, daß das Studium möglichst auf kürzestem Wege erfolgreich abgelegt wird..... (klar, ne versemmelte Prüfung ist kein Beinbruch, aber nebenbei Halligalli mit Hund, während ich hier schufte, damit sie ein Studium hat - ne, echt net.....) Immerhin darfst nicht vergessen, daß auch mal was Größeres anstehen kann an Zahlungen (chronische Krankheiten o.ä., was evtl. eine Krankenversicherung nicht bezahlt; oder Betreuungskosten für den Hund, wenn Du mal krank bist!), und dann müßten die Eltern halt doch einspringen, denn sie können Dich ja dann auch net einfach so "sitzen lassen" mit den Kosten, wenn Du auf sie angewiesen bist. Und darauf lassen sie sich evtl. nicht ein, oder sollten zumindest vorher ihr OK geben, ob sie dazu bereit sind, einzuspringen, wenn Not am Mann (bzw. Geld) ist.

    Nur so ein Gedankengang..... ;-)

    Eine Hündin, die nicht weiß, wann sie läufig ist? Hab ich das richtig verstanden? Schätze eher mal, sie ist NICHT läufig, und macht dem Rüden einfach klar, daß sie nicht belästigt werden möchte. Vollkommen normales Verhalten.

    Und einer Schwiegermutter, die so wenig Ahnung von Hunden hat, daß sie deren Verhalten nicht einschätzen kann, und dann noch ne Kastra fordert (mittels Erpressung, weil Ihr ja auf sie angewiesen zu sein scheint) würd ich meinen nicht anvertrauen wollen, wenn ich in Urlaub gehe...... *hust....

    Dann lieber daheimbleiben, Hundepension oder Hund mitnehmen... (kann mir eh nen Urlaub ohne Hund nicht vorstellen.....)

    Zitat

    Jetzt mal für Doofe: Werden bei den Pudeln die Gesichter ausgeschoren oder sind die von Haus aus eher kurzhaarig im Gesicht? :???:

    Ich hab nämlich noch nie, wirklich noch nie einen im Gesicht zugewucherten Pudel gesehen.

    Die Haare im Gesicht wachsen ganz normal wie überall am Körper. Meine wird nie ausgeschoren, mir gefällt´s so besser.

    Guckst Du hier:

    http://imageshack.us/a/img84/953/bienehohenfels04.jpg

    oder hier:

    http://imageshack.us/a/img121/3084/zwergiklein.jpg

    (das war sie im ersten Jahr, das obere ist vom letzten Jahr, da war sie also ca. 5 Jahre alt).

    Ist allerdings auch pflege-intensiver, weil gern mal das Fleisch nach dem Essen drinhängt.... *gg Da muß man dann halt bisserl helfen, sonst liegt´s auf dem Teppich (da kann man so nen Bart nämlich prima dran abschubbern..... *hust....) und würde zu müffeln beginnen.