Beiträge von BieBoss

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    ......
    Is doch Plemplem oder net???


    Hm - wenn es plemplem ist, sich Sorgen zu machen, wenn´s Hundi rumläuft wie Falschgeld mit hängendem Schwänzchen, dann bin ich auch plemplem ;-)

    Ich glaub, wenn die Biene oder die Frieda nimmer fressen würden, das wär bei uns ein Grund, zum TA zu gehen - die beiden sind sowas von verfressen, da würde ich mir dann ernsthaft Sorgen machen......

    Wenn sie ein anderes Geschirr nicht mag, dann nimm das, das sie nicht stört, und fertig. Hab ich mit Frieda genauso. Sie wird dann immer am Halsband zum Start geführt, und dann wird die Leine ans Geschirr umgehängt - das reicht ihr als Unterscheidung zwischen Spaziergang und Trailen. Hat selbst funktioniert, als sie nur im Geschirr, nicht am Halsband spazierengegangen ist.

    Immerhin hast Du ja dann noch das gesamte Startritual, das auf die Arbeit einstimmt: absitzen, umleinen, Geruchsartikel zeigen und Startkommando. Das reicht normalerweise.

    Leinenlänge zum Trailen bei Anfängern, mindestens 5, besser noch 7 Meter. 2m sind definitiv zu kurz, da sitzt ihr ja immer sozusagen im Nacken ;-) Hintergrund: je mehr Du "auf dem Hund" sitzt, desto eher läßt er sich von Dir beeinflussen. Immerhin ist es ja so, daß er im Alltag auf Dich hören soll, und da verlangt man plötzlich, daß er selbständig arbeitet und entscheidet. Da ist dieses "ich sitz Dir im Nacken" kontraproduktiv und vermittelt das Gefühl, kontrolliert zu werden, und verstärkt die Orientierung am/zum Hundeführer, die beim Trailen ja gar nicht gewünscht ist.

    Viel Spaß ;-)

    Dein Hund ist noch recht neu bei Dir und durfte bisher noch nicht die Erfahrung machen, daß Du ihn souverän anderen Hunden gegenüber sicherst, sodaß ihm nichts passiert. Er muß erstmal Vertrauen zu Dir lernen (und das geht nur, wenn Du ruhig und souverän reagierst, sicherlich aber nicht mit Rucken oder sonstigen negativen Einwirkungen - sowas signalisiert dem Hund nur Hilflosigkeit von Dir und bestätigt ihn darin, daß er das selbst regeln muß).

    Ich würde daher auf keinen Fall mit solchen Methoden arbeiten. Zumal er ja noch gar nicht weiß, was Du in solchen Situationen von ihm erwartest.

    Besser ist es, in solchen Fällen dafür zu sorgen, daß ein Fehlverhalten gar nicht erst entsteht, das heißt, noch bevor Dein Hund zu pöbeln beginnt (siehst Du daran, daß er hinguckt, sich aufbaut, Nackenhaare aufstellt o.ä. Wenn nicht, ein guter Trainer erkärt´s Dir an Deinem Hund), ihm zu sagen, was er tun soll - z.B. Fußgehen (wenn er das schon kann!), oder mitkommen o.ä.

    Sowas wie einen Ruck (und dann sicherlich nicht so brutal wie von Dir beschrieben!!) o.ä. würde ich allerhöchstens dann mal anbringen, wenn der Hund bereits weiß, was ich von ihm erwarte, und meint, er müßte austesten, ob das immer gilt - und echt nur in hartnäckigen Fällen (mein Terriertier testet z.B. dann und wann die Konsequenz vom Fraule und will daran erinnert werden, daß es mich auch noch gibt *gg). Aber strafen kannst Du doch sinnvollerweise nur dann, wenn der Hund weiß, wie er´s richtig machen sollte. Deiner weiß noch nicht, was er tun soll, und er weiß auch noch nicht, daß er das Gepöbel lassen soll. Die negative Einwirkung erfolgt also für ihn vollkommen unverständlich aus dem Nichts heraus und vermittelt ihm, daß Du "unberechenbar" bist. Nicht wirklich die ultimative Lösung zum Vertrauensaufbau....

    Und das ist jetzt Deine Aufgabe: ihm zu zeigen, was er tun soll. Erst dann macht es Sinn, ein evtl. Gepöbel abzubrechen mit einem NEIN o.ä. (nicht zu bestrafen). Z.B. mit einem "Nein - komm mit", und sofortiger Bestätigung, wenn der Hund sich Dir zuwendet.

    Vergleich: Kind in der Grundschule, Rechenaufgabe. Ich hab ihm noch net erzählt, was 1+1 ist - aber verteile Ohrfeigen, weil das Kind keine Wurzel ziehen kann *gg Macht wenig Sinn, oder? ;-)

    Langer Rede kurzer Sinn: Ja - such Dir nen g´scheiten Trainer. Frag ihn, wie er das Training aufbauen würde, und gib den Hund nicht aus der Hand, bevor er gesagt hat, was er mit ihm dann macht, wenn er bellt. Und bewahr Dir Dein gutes Bauchgefühl, setz Deinen Willen durch - DU allein bestimmst, was mit dem Hund gemacht wird ;-)

    PS: wenn ein Trainer was zeigen will, kan er das auch mit seinem Hund tun. Wenn er das nicht will, kannst Dir wohl an 3 Fingern abzählen, warum - dann würde ich die Methode auch net ausprobieren.... Ich hab das in der Welpenstunde immer gemacht, daß ich meine Hunde als "Demonstrationsobjekt" genommen habe, und nicht die Welpen der Hundebesitzer. An meinen Hund hat keiner Hand anzulegen, also mach ich das auch net. Und wenn man dann mit dem eigenen Hund was "komisches" macht, der verzeiht das eher, weil er einem vertraut, und weiß, woher es kommt, bzw. ob´s ernst gemeint ist. Aber man "versaut" keinen "Kunden"hund.

    Mich haben vor ein paar Tagen etliche Hundehalter genervt.

    Bei uns war im Park ein kleines Konzert mit Gospel-Songs. Echt schön, da werden immer Bänke aufgestellt in der Wiese, aber viele gehen auch nur drumherum spazieren und hören dabei zu. ein-zwei Stände mit Bratwürstchen und Getränken, so richtig gemütlich, Kleinstadt halt.

    Ich saß mit Töchterchen und Bossi auf einer Parkbank etwas weiter weg, und versuchte, meinen Hibbel-Bossi (die anderen Hunde waren nicht dabei) halbwegs ruhig zu halten, um das Konzert nicht zu stören und selbst zu genießen.

    Da mußten dann mehrere Welpen- und Junghundehalter 50 Meter weiter vor uns anfangen, ihre Hunde an der Leine miteinander (lautstark) rumbalgen zu lassen. Mein Terriertier natürlich gleich auf 180 - hat gedauert, bis ich den wieder ruhig gekriegt hab. Mal abgesehen davon, daß sowas nicht sein muß, finde ich es schon den Konzertierenden gegenüber eine Frechheit, da Halligalli mit den Hunden zu machen... Dafür, daß mein Hund dann zu fiepen anfängt können die ja nix - aber sehr wohl dafür, daß sie dann trotzdem weitermachen, obwohl sie sehen, was los ist. Hatte gute Lust, ihn von der Leine zu machen, damit er "da vorne" mal aufräumt *gg Aber ich hab mich beherrscht....

    Neben uns auf der nächsten Bank saß dann noch ein Pärchen mit einem wohl recht jungen Rüden (gehe daher mal ganz vorurteilsfrei *hust... zu deren Gunsten auch von wenig Hundeerfahrung aus)- ein Bild von Hund, Fellmonster (das Fell collieähnlich, aber der Kerle massiver) Beine bis zum Himmel, also größentechnisch ein richtiges Kalb, aber wohl vom Körperbau her noch nicht ausgewachsen, bisserl schlaksig noch. Der hatte die ganze Zeit schon mit Bossi geliebäugelt, und umgekehrt. Ab und an ein auffordernder Beller in unsere Richtung, bisserl hergerobbt (die Bank war aber so 6-8 Meter entfernt, kam also nicht her), Schwanzwedeln. Bossi ab und an im Sitzen rüber gegeiert, gefiept, hielt sich aber brav. Die hätten mit Sicherheit gerne zusammen den Rest vom Park aufgemischt *gg

    Irgendwann wollten die dann gehen, kommt doch glatt der Mann mit dem Hund direkt auf uns zu und wollte, daß die Hunde sich beschnüffeln können, "weil die doch die ganze Zeit schon zueinander wollten"..... Mein Terriertier, das eh alle Mühe hatte, sich bei so vielen Hunden und in seinem Spielpark (normalerweise hat der dort Freilauf) ruhig zu verhalten, Frust, weil er die ganze Zeit nicht zu den anderen Hunden durfte, ein Konzert, wo eher Ruhe angesagt war, und der kam dann frontal auf uns zu mit voll ziehendem und bellendem Freuhund *hust..... Bossi hat dann natürlich umgehend lautstark zu pöbeln begonnen, das hat dem immer noch net gereicht - und dann hab ich (immer noch sehr höflich.... Impulskontrolle is auch für Fraule was Feines.... *gg) erklärt, daß das jetzt keine gute Idee ist, diesem gefrusteten Hund jetzt noch eine Leinen-Begegnung zuzumuten.... Hab gesagt, das würde jetzt eskalieren wegen Leine und so. Ich glaub, trotz Bossis Gepöbel hat er´s verstanden, ist dann abgedreht. Dann war wieder Ruhe im Karton, und die da vorn konnten von uns ungestört weitersingen....

    Schön war´s...... ;-)

    Wir haben eigentlich keinen "Erzfeind" - aber trotzdem einige Hunde, bei denen ich meinen dann besser abrufe aus Sicherheitsgründen:

    eine (ziemlich gleich große) Hündin, die sich mal mit Bossi angelegt hat, weil die ressourcenverteidigend reagiert, und ihn daher "gelocht" hatte ;-) (Balli war "im Spiel" - nein, eigentlich nur genau wegen dieser Reaktionen neben Fraule gelegen - sie kennt ja ihren Hund -, also ausm Spiel rausgenommen worden, aber Bossi hat´s angekuckt!) Naja - was ein richtiger Terrier ist, überlebt das *gg und Fraule und ich haben das mit Anstand geregelt bekommen und quatschen immer noch miteinander, wenn wir uns sehen.)

    Dieser Hündin weicht Hundili (offenbar sind auch Terrier nicht immer lebensmüde *gg) selbständig aus, wenn er sie sieht. Allerdings muß ich aufpassen, daß er nicht, wenn ich mit der Halterin quatsche, das Weite sucht, weil das Mädel ihm unheimlich ist. Kommt sie in die Nähe (beide angeleint in der Stadt, wird er umgehend angepöbelt, er weicht aus).

    Und einen Halter mit 4 großen Hunden (Listis), von denen 2 artgenossen-aggressiv sind. Mit denen geht der aber nur 2-stück-weise spazieren (sehr vernünftig), und die sind immer angeleint. Wenn die ums Eck kommen, rufe ich Bossi ab, das funktioniert gut, auch wenn er schon losgedüst ist, und leine ihn an. Je nach Platz auf dem Weg gehen wir dann im Bogen vorbei oder warten, bis die vorbei sind (am Wegrand, Hunde hinter mir sitzend). Die Kröten sind aber auch nur aggressiv, weil sie Angst haben.... Wenn ich mich denen z.B. nähere, weichen sie zurück. Nur auf Hunde gehen sie halt "rein präventiv" mal eben drauf.... Wenn die also mal herkommen würden (bei ner anderen Hündin ist dem mal das Halsband eines Hundes gerissen, aber die war zum Glück nur leicht verletzt, nachdem er seinen wieder abgepflückt hatte), würde ich mich schon trauen dazwischenzugehen, und die Hunde entsprechend mutig auszubremsen. Ruhig, aber bestimmt.

    Nachdem ich mit Frieda ein gleiches Kaliber an der Leine hab (naja - a weng (viel) kleiner isse schon *ggg - aber die Reaktion war anfangs dieselbe, wollte ich damit sagen - inzwischen geht´s, solange der andere Hund nicht direkt vor ihr steht), hab ich dafür Verständnis, daß man da aufpassen muß.

    Und wen ich umgekehrt mit Frieda (für sie ist jeder Hund potentieller LIeblingsfeind) unterwegs bin, sage ich den Leuten eben, sie möchten etwas Abstand halten, und stelle mich im Falle des Falles vor Frieda, damit sie nichts machen kann, oder nehme sie hoch, oder halte sie am Halsband mit einer Hand und den anderen Hund blocke/halte ich mit der anderen. Inzwischen geht das sehr gut, anfangs war ich immer etwas panisch, wenn einer seinen Hund nicht gleich abgerufen gekriegt hatte... *gg in letzter Zeit hatten wir sogar einige Begegnungen, wo ein anderer Hund auf 20 cm ran kam, und Frieda sich hat weiterlotsen lassen, ohne daß sie irgendwie aggressiv geworden wäre. Der Andere darf nur net bellen oder knurren - da geht sie kreischend los....(Angst) In dem Fall gehe ich mit der Aufforderung "weiter" einfach weg und spreche ganz normal mit ihr, damit sie wieder runterkommt.

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    .....Umgekehrt kenne ich es fast nicht, also wenn jemand die Ausstellungsfrisuren vorzieht, dass er über die kurzgeschorenen Pudel lästert...

    Dann hast Du bisher Glück gehabt. Ich war vor Jahren mit Biene mal "hier" (Nürnberg) auf der CACIB bei den Pudeln, um zu gucken, weil mich das halt einfach interessiert hat. Du glaubst gar net, wie arrogant die alle gekuckt haben, als ich mit meinem Hund da herumlief und die Pudel bewunderte - keiner der Hunde durfte auch nur irgenwo schnuppern an meinem Hund oder Kontakt aufnehmen (obwohl sie ganz ruhig gekuckt hat und keineswegs aufdringlich war oder so). Untereinander aber sehr wohl.

    Einer hat dann sogar gefragt, was das für ne Rasse ist. Nur weil´s anders geschoren ist - also echt...... (und den Mix sieht man ihr in meinen Augen echt nicht an)

    Und ich war ne Zeitlang in ner Ortsgruppe des ADP (brauchte ne Mitgliedschaft in nem VHD-angehörigen Club für die Begleithundeprüfung) - auch dort haben mir viele erzählt, daß ein Pudel doch anders geschoren gehört... Im tadelnden Tone von "so geht das ja gaaaaar nicht".....

    Wobei ich´s da noch verstehe - da waren viele ältere Leute, die z.T. auch in früheren Jahren gezüchtet hatten mit den Hunden, die haben ihre halt noch so geschoren, wie ihnen das beigebracht wurde damals, und wie es für die Ausstellungen erforderlich war. Und ich denke, wenn man das Jahrzehntelang so sieht, findet man das anders Geschorene vielleicht komisch, einfach weil´s ungewohnt ist.

    Aber ich find´s im Gegenzug schade, wenn man durch das Ausstellungs-Reglement oder evtl. subjektive Wertungen des Richters (der eine bestimmte Schur bevorzugen könnte) gezwungen ist, den Hund in dieser oder jener Weise zu scheren. Wär doch viel sinnvoller, den Hund so scheren zu dürfen, wie man möchte, damit er dann optisch optimal dargestellt werden kann. Einen Hund mit tollem Fell eben so, daß er aufgeplüscht ist, und einen mit tollem Körperbau evtl. eben kürzer, damit man das rausstellen kann. Aber gut - ausstellungstechnisch hab ich keinerlei Erfahrungen, das ist also auch nur ein ganz persönlicher Gedanke von mir... ;-)

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    @ Maanu, deine Signatur ist mir gerade zum ersten Mal aufgefallen, irgendwie musst ich spontan an die DDR denken. :D ....


    *gg - also der Gedanke wür mir jetzt überhaupt nicht gekommen.....

    Aber liegt vielleicht auch daran, daß ich genau derselben Meinung bin. Immerhin: je klarer ich meinen Hunden ihre Grenzen setze und darauf achte, daß sie grundsätzlich eingehalten werden, desto mehr Freiheiten kann der Hund genießen: mehr Freilauf draußen, aber auch mal auf dem Sofa sitzen, wenn er weiß, daß er vorher nachzufragen hat und nicht draufspringt, wenn ich weg bin oder er wegen Schmodderpfoten keine Freigabe kriegt.

    Ich glaub, so war der Spruch auch gemeint, oder, Maanu?

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    Ich finds so schade, wenn solche Seitenhiebe schon unter den "Pudelleuten" vorkommen. Jeder hat seinen eigenen Geschmack und kann den äußern, aber zu sagen, dass alle Pudel mit Krone und Bommeln jetzt nicht schön sind, finde ich total unglücklich......

    Hab damit doch nur ausgedrückt, daß es mir persönlich nicht gefällt, sonst hätte ich geschrieben, daß es blöd aussieht. Ist nur meine ganz persönliche Meinung, würde halt meinen Hund so nicht rumlaufen lassen. Und wenn mir Bömmelchen nicht gefallen, hat das auch noch nichts damit zu tun, ob der Hund selbst in meinen Augen hübsch ist. Ist doch beim Menschen auch net anders: jemand kann hübsch sein, und trotzdem eine äääähm..... *hust "unvorteilhafte" Frisur tragen - oder einfach eine, die ich nicht haben möchte. Und das zu äußern, ist ja dann auch keine Beleidigung in Richtung der Person.

    Außedem sieht es z.B. bei vielen Hunden einfach komisch aus, wenn das Fell an einer Stelle 10-20 cm lang erscheint, und direkt daneben dann alles ausgeschoren ist - irgendwie nicht passend, so wie Sommerrock mit Winter-Boots beim Menschen oder so ;-) Kanns schlecht beschreiben.

    Wobei ich z.B. trotzdem Falbala´s Großen wunderschön finde, und dieses Plüschfell so gepflegt sieht toll aus! Aber das wär mir z.B. zu viel Arbeit, weil ich mit dem Hund regelmäßig im Gebüsch rumrenn ;-) Denn ich finde, das sieht nur so toll aus, wenns so gepflegt ist - und ich hab für tägliches Kämmen einfach die Zeit nicht, in der Zeit geh ich lieber raus mit den Monsters ;-) Will heißen, ein Pudel mit so nem langen Fell in meinen Händen würde wahrscheinlich eher erbarmungswürdig aussehen, und jeder Passant würde mir was spenden - für ne neue Bürste *gg

    Ich fand anfangs auch die nackigen Füßchen so ausgeschoren fürchterlich, weil schön aufgekämmte Beine, und dazu Füßchen, die mich an nen Nager erinnert haben, so schmal und knochig. Tja - inzwischen hab ich festgestellt, wenn die Füßchen von Biene anständig und gepflegt gemacht sind, sodaß die Ballen ausgeschnitten sind, sieht man automatisch auch die Krallen - und ich lebe damit immer noch *gg und liebe meinen Hund...

    Ist also keineswegs böse gemeint, wenn ich das so schreibe!

    Falls das mißverständlich war: SORRY! Selbstverständlich sind unsere Pudel alle die hübschesten auf der Welt :rollsmile: Ich selbst mag nur manche Frisuren net.

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    Weil das kleine Kind namens Pia oder Frieda soviel einschätzbarer ist fürn Fahrradfahrer? Muss er da nicht langsamer fahren und damit rechnen das es stolpert und ihm vors Rad fällt?
    ......


    Ne, das net - aber ich schätze mal, hätte er gewußt, daß ein Hund kommt, kann er damit rechnen, daß was was ziemlich schnell angedüst kommt *gg So guckt man eher nach nem spielenden Kind.

    Und daß es wieder so viele Friedas gibt, wußt ich gar net - bei meiner Tochter in der Klasse gabe es nie welche - aber die is auch schon 20 ;-) Heißt also nix.....

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    Danke für die super-ausführliche Antwort. Klar, einen Ganztagsbetreuer fände ich ebenfalls klasse, irgendwie bin ich aber bei der Suche (gerade im Umkreis Beuel) noch nicht sehr erfolgreich gewesen - insbesondere, weil viele Hundetgagesstätten eine Kastration wünschen - die steht bei Elio noch aus.

    Wenn Du aber einen Tipp hast, freue ich mich sehr über eine Nachricht.

    Ne, hab ich leider nix in Deiner Gegend.

    Aber ich hab wie gesagt meine über den Hundeverein kennengelernt. Evtl. könntest Du da mal nachfragen bei den Trainern oder anderen Kursteilnehmern. In vielen Kursen sind z.B. Hausfrauen oder Rentner, die mit ihrem Hund auf dem Platz arbeiten, und tagsüber vielleicht Zeit hätten, gegen einen Obulus Deinen Hund zu sitten oder auszuführen mittags.

    Oder mach Anschläge an schwarzen Brettern in weiterführenden Schulen (bestimmtes Mindestalter sollte schon sein) oder Vereinen, beim Tierarzt, oder an Unis. Oder in Tierfachgeschäften oder -märkten (F..napf oder so), an schwarzen Brettern.

    Oder bei Gassigängen Hundebekanntschaften fragen, wie sie das machen mit Betreuung.

    Oder in der Nachbarschaft herumfrage bzw. Zettel aushängen. Inserate in der lokalen Tageszeitung.

    Eine Kastration würde ich ohne Grund nicht machen lassen - und eine Hundepension wäre für mich kein Grund.... ;-) Grund wären für mich ein medizinisches Problem, ein chronisch triebgesteuerter, nie entspannter Hund etc., oder hormonbedingte Aggressionen anderen Hunden gegenüber (wobei man das wahrscheinlich erst hinterher feststellt, obs echt die Hormone waren, wenn er nimmer oder immer noch aggressiv ist *gg). Normalerweise sagt eine Hundestagesstätte nur, daß läufige Hündinnen nicht genommen werden - insofern gibt´s keinen Grund, Deinen Hund kastrieren zu lassen.

    Und wenn´s ein Schüler/Student wird, der stellt auch nicht solche Forderungen wie eine Kastration, denn die haben ja nicht -zig Hunde in Betreuung. (ein gewisses Hundeverständnis muß natürlich gerade bei Schülern oder Studenten abgefragt werden, und oberste Voraussetzung sind gemeinsame Spaziergänge, um zu sehen, ob derjenige überhaupt mit Hunden umgehen kann, sie "lesen" kann, Verhalten richtig interpretiert und rechtzeitig reagiert (wenn der Hund z.B. weglaufen will/jagen will oder sich "kloppen" möchte *gg)

    Last but not least könnt Ihr versuchen Eure Arbeitstage abzustimmen: z.B. einer hat Frühschicht, einer Spät, einer beginnt um 7 mit seiner Gleitzeit und ist früh daheim, der andere um 9 und arbeitet dafür bis später abends. So kannst die Alleinsein-Zeiten für den Hund minimieren. Und evtl. dürft Ihr ja jeder jeweils einen Tag die Woche den Hund in die Arbeit mitnehmen, als Kompromißlösung für die Chefs? Dann bräuchtet Ihr nicht jeden Tag einen Hundesitter zu bezahlen.