Beiträge von BieBoss

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    Bernd, ich schrieb doch "um den Po geht nicht wegen Rücken". Indi hat Spondylose in der Wirbelsäule und kann den Rücken nicht mehr in dem Maße biegen, wie es für ein unter-den-Po-greifen notwendig wäre. DAS täte ihr weh. Ich habe das alles probiert.
    Ich greife natürlich nicht voll in die Weichteile, ich achte schon darauf, wo ich genau fasse und dass meine Hand möglichst viel Auflagefläche hat. Sie liegt also nicht auf meinem Unterarm auf.

    Das wollt ich noch schreiben: wenn man den Hund so trägt, die Hände/Arme natürlich nicht in Richtung "zusammen" nehmen, weil man dabei den Rücken biegt. Bleiben die Arme weit genug auseinander, "liegt" der Hund ja quasi mit dem Po (den Oberschenkeln) auf Deinem Arm, und dann wird der Rücken auch nicht gebogen und tut nicht weh. Kommt also darauf an, die Arme nicht zueinander zu drücken, sondern einfach in der Position grad nach vorne zu belassen.

    Mit meiner Kleinen hab ich immer geübt, daß sie mir auf "Hopp!" auf den Arm springt (ok, wenn der 20-Kilo-Hund ausgewachsen ist, würde das lustig *gg Meine hat ja nur 5 Kilo. Führt bei Prüfungen immer zu allgemeiner Belustigung, diese Art von Hochnehmen....). Ansonsten könnte man auch versuchen, daß der Hund auf den Schoß oder einen Stuhl klettert, Du faßt ihn richtig, und stehst dann auf - gleich wieder hinsetzen, Lob/Leckerli. Wenn das klappt, kann man´s vom Boden aus versuchen. Oder -als Zwischenstep - von der ersten Treppenstufe aus.

    Wichtig dabei, wie Bernd schon schrieb: kein Erfolg mit Zappeln - der Hund wird nicht runtergelassen, solange er zappelt. Sobald er zappelt, in der Bewegung verharren, wenn er ruhig ist, weiter Richtung Absetzen runtergehen.

    Wenns bei uns schnell gehen soll (Treppen), nehm ich den Hund auch einfach mal rechts neben mir stehend unter den Rippen hoch und klemm sie mir unter den Arm. Der ganze Brustkorb (und damit der größte Teil des Gewichts) liegt dann auf meiner Handfläche auf, der Hund fühlt sich sicher, Weichteile werden nicht gequetscht, den Po stütze ich mit den Ellenbogen am Körper. Dafür gibt´s das Kommando "Helfen?", und wenn sie möchte, daß ich sie trage (oft früh, wenn sie noch net ganz wach ist ;-) ), dreht sie sich dann zu mir und stellt sich schon bereit, wenn die Hand bei ihr ist, springt sie schon ungeduldig hoch auf die Hand *gg

    Alternative zu der o.g. Trageposition ist, den Hund einfach so auf dem Arm zu halten, daß er mit dem Po auf dem Arm sitzt, und der Rest an Deinem Oberkörper lehnt (gibt Sicherheit) und sie/er über die Schulter gucken kann. Trägt sich auch gut, weil das Gewicht näher an Deinem Schwerpunkt ist, geht später nicht so auf den Rücken. Auch das kann man gut erstmal im Sitzen auf dem Sofa austesten, dann mal kurz aufstehen etc., halt langsam ans Laufen in dieser Position gewöhnen.

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    ......Ich denke, er wird zur Strafe angeleint, weil er auf Rückruf nicht kam.

    Nö - er wird angeleint, wenn ich ihn abholen mußte, weil ich ihn zu dem Punkt mitnehmen möchte, an dem ich gerufen hatte. Einfach, um Konsequenz zu zeigen - "wenn ich rufe, möchte, ich Du kommst, und zwar genau dahin, wo ich stehe".

    Das ist ja keine Strafe, sondern macht´s mir einfacher, ihn mitzunehmen. Wenn ich ihn erst zu dem Punkt hindirigieren muß, wo ich stand (mit Sichtzeichen oder verbal) bis dahin hat er vergessen, warum er dort hin soll, und der nicht befolgte Abruf ist in seinem Hirn längst abgehakt... ;-) Abgesehen davon, daß, wenn ich ihn hindirigiere, ich dazu ja etliche Kommandos (Richtungsanweisungen) gebe, die zwischen dem nicht befolgten Kommando und dem Ankommen auf dem Punkt des Abrufs liegen, und er dadurch dann auch noch weniger weiß, worum´s mir beim Abholen ging...

    Also, mit solchen Nachbarn auf allen Seiten möcht ich net geschenkt leben - ich hätte jede Sekunde, in der ich nicht daheim bin, Angst, daß denen was Dummes einfällt...... Was weiß ich, vor der Haustüre stehen und die Hunde zum Bellen animieren oder so, Straftaten will ich jetzt mal gar nicht erwähnen.

    Dann lieber noch nen Nebenjob neben der Ausbildung und Geld für ne Kaution einer neuen Wohnung sparen und umziehen....

    Du tust Dir doch selbst keinen Gefallen, lebt in ständigem Streß.....

    Bis es soweit ist, würde ich einfach "die Ruhe in Person" geben - ganz ruhig durch den Hausflur, jegliches Generve ignorierend, bis die merken, das bringt nix.

    Den Tip mit der BH find ich auch klasse.

    Wenn mit denen zu reden wäre (hört sich aber net so an), könnte man feste Gassizeiten ausmachen, sodaß die eben, wenn sie wissen, Du gehst Punkt 7 Uhr früh Gassi, etwas früher oder später rausgehen können, wenn sie das möchten.

    PS: Hast Du nicht irgendeinen Bekannten, der bei der Polizei arbeitet, und Dich ab und an in Uniform besuchen kann? *gg Bin mir ziemlich sicher, dann würden die sich auf einmal gesittet benehmen...... Wenn denen die Hunde net passen, sollen sie doch ausziehen... Aber nachdem sie das wahrscheinlich nicht tun werden, mußt Du´s wohl oder übel irgendwann machen, wenn Du Deine Ruhe haben willst... könntest denen ja anbieten, auszuziehen, wenn sie die Umzugskosten und Kaution übernehmen - dann haben sie ihre Wohnung für ihre Freunde/Verwandten..... *gg

    Gestern Abend unterwegs: ein Labbi beim Spielen mit seinem Ball am Wasser, er und meine beiden freilaufend. Ich geh vorbei, der Labbi stürmt in Richtung meiner Kleinen (5 Kilo), und wird postwendend erstmal angeschnauzt von ihr (ein einzelnes sehhr angenervtes Wuff) - so benimmt man sich schließlich nicht einer Dame gegenüber ;-)

    Kommentar: "jaja, die Kleinen immer...:" - was soll man da noch sagen? So spontan fiel mir jedenfalls nix ein.

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    ..... Genauso wie ein unangeleinter Hund, wenn meiner angeleint ist. Besonders noch in einem Gebite mit Leinenpflicht. Sehe ich jemanden, ich rufe das Ordnungsamt. Ich mach das.

    Jetzt sind wir schon in nem Thread, indem besprochen wird, wie man gegenüber Leuten, die Hundehalter anmachen, reagieren kann - dann kommst Du an und fängst an, mit sowas als Hundehalter anderen auch noch das Leben schwer zu machen..... Muß das sein, daß sich die Hundehalter untereinander auch noch gegenseitig ans Bein p...en? Wenn jemand schlechte Erfahrungen gemacht hat mit unangeleinten Hunden, gut und schön. Aber dafür dann den nächsten anderen Hundehalter, bei dem der Gehorsam dann vielleicht frei laufend klappt, beim Ordnungsamt anzuzeigen, das hilft Dir sicherlich auch nicht weiter. Zumal die bestimmt Besseres zu tun haben als solchen "Ällabätsch, Mama, der hat... gemacht"-Anzeigen (die sich meines ganz persönlichen Erachtens nach auf Kindergarten-Niveau bewegen) nachzugehen.....

    Findest Du nicht, daß man wenigstens unter Hundehaltern doch eher zusammenhalten sollte? ;-) (ja, ich weiß - die Frage ist suggestiv *gg)

    "App" hier, "App" da (kann man eigentlich das Wort nicht ausschreiben? Oder gar in der deutschen Version verwenden?) - das Einzige, was ich mir wünschen würde, wäre eine App, die allen Anderen den Garaus macht, damit man sich mit seinen Mitmenschen auch mal wieder live unterhalten kann, und nicht lauter Stummfische um einen rumlaufen. Man kann ja heutzutage nicht mal mehr wen nach dem Weg fragen, ohne mit vollkommen überraschtem Blick angeguckt zu werden, weil man es gewagt hat, jemanden aus seinem geistigen "App-Film" rauszureißen....

    Aber dann blieben ja immer noch der MP3-Player & Co.....

    Hab neulich erst miterlebt, daß eine Gruppe Menschen, die sich immer gut unterhalten hatten, plötzlich vollkommen verstummt war, weil einer irgendeinen Käse mit dem Handy angefangen hatte mit irgendeiner App, und plötzlich alle nur noch stumm dasaßen und mit der App rumgemacht hatten..... Wir paar Leute, die dann noch übrigblieben, weil sie schlichtweg "nur" ein Handy benutzen (mit Absicht), haben uns dann als "Spießer" abgesetzt und uns ein wenig miteinander unterhalten.... *gg

    Aber nachdem man der modernen Technik so gar nicht ausweichen kann, dann ist die Idee, was Sinnvolles anzubieten, ja vielleicht die weniger schlimme Lösung.... ;-) Vielleicht was, womit man den Hund wiederfinden kann, wenn er abhaut - so ne Tracking-Funktion..... Mit Checkliste, wo man überall Bescheid geben kann in der Umgebung, falls der Hund wo auftauchen sollte, daß er mir zugeordnet werden kann. Am besten gleich mit Tasso-Nummern-Hinterlegung. Oder für unterwegs - ne Hotels-mit-Hund-App? Oder eine Freizeit-mit-Hund-App, wenn man wo unterwegs ist und nicht weiß, was man mit dem Hund dort unternehmen kann? Z.B. wenn ich in der Pampa steh im Urlaub und Lust habe, am Training einer fremden Trailgruppe teilzunehmen, einfach, um Leute kennenzulernen oder mit meinem Hund auch im Urlaub was zu machen.... Oder ne Hundesitter-App, wo ich auch wenn ich unterwegs bin, einen Hundesitter finden kann (z.B. wenn ich plötzlich krank werde). Oder im jeweiligen Ort Hundefutter und Zubehör bekommen kann, TA-Praxen, Physiotherapie-Praxen etc., Notfall-Dienste rund um den Hund (wenn mit meinen was passiert, dann immer entweder am Wochenende, oder eben wo, wo man keine Ahnung hat, wo man hin könnte mit dem Kerle). Ne App für Reise-Checklisten fürs liebe Vieh....

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    BieBoss

    gestern war ich mit Eddy beim Notdienst...die TÄ u. ich waren alleine. Wenn ich bei meinem TA bin, dann sind dann auch genügend Leute da, die ihn festhalten...dort ist er auch noch nie so ausgetickt...

    Ah, alles klar ;-)
    Kann natürlich sein, daß die TÄ etwas beeindruckt war von dem Verhalten. Auch wenn sie´s Dir net zeigt, der Hund merkt es, daß er beeindrucken kann, und dann ermutigt das so ein Verhalten natürlich noch zusätzlich.

    Ich find immer, wenn der Hund schnell kompetent festgehalten wird und die Spritze gesetzt wird (oder was halt nötig ist), ist das für den Hund nicht so stressig, wie wenn wer dran rumfummelt, der selbst etwas unsicher ist, und das bei nem eh schon unsicheren oder meidenden Hund. Aber im notfall kann man sich natürlich die Besatzung der klinik net aussuchen, das ist ja immer das doofe.... ;-)

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    Wieso ham sie sich denn daneben benommen, wenn sie es nicht wussten?

    Hey die waren im Wald beim Spielen, klar rennen die da rum und toben. Wenn dann noch jemand kommt, dann übertreibt man es halt mal.

    Angenommen die wussten nicht, dass der Hund Angst hat, dann ham die sich auch nicht daneben benommen. Und da ja überhaupt nichts gesagt wurde zu ihnen, find ich das Verhalten auch nicht so schlimm..

    Wie gesagt, nach nem normalen Versuch kann gerne der Anschiss folgen, aber ich finde zwei 12jährige Mädels haben auch das Recht erst mal normal behandelt zu werden, obwohl sie grade vielleicht Mist gemacht haben...

    Naja, die TS schrieb doch:
    "Das jedoch merkten die Kinder, die sich von da an einen Spaß daraus machten, zu warten, bis wir wieder bei ihnen ankamen um laut schreiend, klatschend, kreischend los zu rennen und meinen Hund damit zu erschrecken. "

    Ich glaub, sowas kann man schon einschätzen, daß das absichtlich gemacht worden war. Und wer es mit 12 Jahren noch lustig findet, ein Tier zu erschrecken (und den Halter damit auch noch sichtlich in eine blöde Situation zu bringen), benimmt sich in meinen Augen "daneben". ;-)