Beiträge von BieBoss

    Na, aber sicher doch ;-)

    Biene: als Bestätigung Dinge apportieren; Leckerli werfen, die sie dann einsammeln darf. Durchknuddeln oder raufen. Zergelspielchen - aber das alles funktioniert nur mit mir. Wenn wir in der Staffel arbeiten, da möchte sie nicht spielen, läßt sich kaum mal mit wem auf ein Spiel ein, da wird sie ausschließlich mit Leckerli bestätigt, das ist ihr Höchstes. Daheim und unterwegs sucht sie gerne Leckerli (daheim auch versteckt auf einem niedrigen Regal, unterm Teppich, hinter Türen oder in Schuhe (nur TroFu *gg) o.ä., oder sie macht gerne Tricks mit mir, da dreht sie voll auf, wenn sie was zeigen darf. Auch Apportieren tut sie gern daheim, mein Handy, Schuhe, ein Halsband o.ä. Egal, was - Hauptsache, mit Fraule zusammen was tun.

    Bossi: als Bestätigung Zergel-/Rennspiele (z.B. ich laß ihn absitzen, renn weg, und irgendwann schrei ich qietschend, daß er loslaufen kann und mich dann "fangen" bzw. einholen darf), Leckerli werfen, die er aus der Luft fängt, quietschendes Lob, Durchknuddeln, Zerrseil apportieren lassen (er apportiert nur Dinge, an denen er hinterher Spaß hat, z.B. beim Zerrseil mit anschließendem Zergeln mit mir - Apportieren um des Apportierens Willen ist bei ihm nur Unterordnung). Daheim (als reiners Spiel) gerne auch Raufen mit mir (draußen hat er für "sowas" keine Zeit... *gg), oder ein Quietschie bringen lassen (wenn ich´s ihm überließe, würde er den Ton rausoperieren mit Hilfe der Zähnchen *gg dauert max. 2 Minuten bei ihm...), aber auch Leckerlisuche.

    Frieda: reagiert generell kaum auf Spielen mit Gegenständen. Höchstens mal als Bestätigung ein Rennspiel, wenn ich animierend (quietschend) weglaufe, oder Leckerli über den Boden rollen, die sie dann erschnüffeln kann. Ansonsten unterwegs lobender Tonfall oder Leckerli - sie ist genauso verfressen und leckerlifixiert wie Biene *gg Daheim als Spiel nimmt sie mal für 2 Minuten ein Zerrseil an (auch das mußte ich ihr erst beibringen, anfangs konnte sie so gar nix damit anfangen), und zergelt damit mit mir. Und wenn wir rausgehen, zergelt sie ab und an gerne mit der Leine, aber komischerweise nur direkt nach dem Rausgehen, unterwegs eigentlich nicht. Ist wohl eher eine Streßreaktion ("juhu - raus!") als Spielen in dem Sinne. Auch mit mir rumkaspern und meine Hand fressen tut sie gerne, aber nur daheim. Dabei wirft sie sich auf dem Boden/Bett auf den Rücken, zappelt mit allen Füßchen gleichzeitig wie ein Käfer und ich muß Bauchi kraulen, während sie dann meine Hand fängt (als Blindi nicht so einfach!) und dann liebevoll durchkaut (während die andere Hand weiterhin Bauchi kraulen darf) und anschließend ansabbert *gg. Zum Durchkauen wird die Hand dann richtig mit den Pfötchen festgehalten *süß..... Oder sie darf zu mir aufs Bett/Sofa und wirft sich auf mich drauf und möchte geknuddelt werden. Achja - daheim steht auch das Leckerli-Suchspiel hoch im Kurs - z.B. als Abendessen mal TroFu im Zimmer verstreuen.

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    Naja - einigen Schulen (habe auch gerade bei dieser schon persönlich eine Trainerin erlebt, die auch ins selbe Horn bläst) ist nichts zu profan, um damit andere Schulen niederzumachen, und sich als die einig Wahren hinzustellen (meist anhand einzelner Episoden, und die noch aus dem Zusammenhang gerissen). Allein wenn mir einer mit sowas kommt (andere schlecht machen), dann könnte die Schule die beste der Welt sein, ich würde nicht hingehen. Wer wirklich gut ist, hat es nicht nötig, andere schlechtzumachen. Der macht seinen Stiefel, erklärt, warum, begründet sein Vorgehen, und zeigt damit erlangte Erfolge - der braucht sich nicht damit zu rechtfertigen, wie tierquälerisch andere Trainer und Schulen vorgehen, und dann noch solche Artikel auf seiner Website zu veröffentlichen. Sowas kommt bei mir persönlich mega-schlecht an!

    Ist ja jüngst erst dasselbe mit der Grewe-Sache gewesen: klar war das unmöglich - aber muß sich eine Hundeschule dadurch profilieren, auf nem anderen Trainer auch noch rumzuhacken? Der hatte sich doch mit der Aktion selbst schon ins Aus befördert....

    Kein Sympathiefaktor für mich, so ein Vorgehen.... Das kommt mir immer vor wie bei den Hyänen: kaum strauchelt einer, kommen alle an, um sich an dem Fehler des Anderen zu weiden und darin zu baden.

    Ich persönlich kenne Schlegel nicht (werde das auch nicht, weil das schlicht und ergreifend nur möglich ist, wenn ich Seminare bezahle - und das sehe ich nicht ein, weil einfach kein Bedarf bei mir dafür da ist), kann und will daher über seine Ausbildung nicht urteilen. (Kenne allerdings wen, der dort eine Ausbildung machen wollte, und abgebrochen hat wegen Methoden, mit denen er sich nicht identifizieren konnte.)

    Aber diese Art anderer Trainer, ihn schlecht zu machen, stößt mir halt etwas auf..... ;-)

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    Sprenger hat sie in bunt? Seit wann das denn? Schwarz, kupfer und silber ja. Aber bunt? :???:

    Jo - ich wunderte mich auch grad, weil ich im Net nix finde (sonst hätt ich nen Link mit eingestellt), aber ich weiß, daß es mal nen Link gab, und ich hab mir aus diesem Link den Namen Sprenger gemerkt.......

    Wer´s partout mit Zugstop will: die Dinger gibt´s auch von Sprenger, irgendwer hatte mal nen Link im Forum eingestellt. Weiß aber nimmer, wer.

    Jedenfalls hab ich neulich im Fre...pf welche gesehen - in schwarz...... Juhu, da mußte ich zuschlagen für Bossi. Schwarz im schwarzen Fell, endlich ein Halsband, das man NICHT auf 7 km Entfernung sieht.... *gg Mein Geschmack: je weniger Gedöns am Hund, desto schöner..... Meine 3 haben alle schwarze Halsbänder, die kaum auffallen. Bin ich jetzt ein Spielverderber? *gg

    So ne Stoffbox würde ich auf keinen Fall nehmen. Wenn Du sie später für´s Auto oder unterwegs mitnehmen möchtest, würde ich was nehmen, worin der Hund auf jeden Fall auch gesichert ist. Das Stoffteil hält nix aus im Falle eines (Un-)Falles, und würde auch in 2 Minuten durchgekaut sein - selbst meine Zwergpudeline tötet Reißverschlüsse, wenn sie partout wo ran will *gg Dann lieber eine aus Kunststoff oder Metall, die ausbruchsicher ist und im Auto weiterverwendet werden kann.

    Die Stoffdinger sind zwar schön leicht, aber eben nur daheim einsetzbar. Woanders habe ich meinen Hund lieber so gesichert, daß er net raus kommt, auch wenn der Erzfeind dran vorbeispaziert, oder einer ein Würstel davorlegt.... ;-)

    Und zu groß hat bei einem Unfall im Auto evtl. zur Folge, daß der Hund trotzdem ganz schön rumgeschleudert wird darin. Allerdings ist das Geschmackssache: fahre ich sehr oft, und möchte, daß die Hunde sich während der Fahrt etwas bewegen auch ausstrecken können und sich wohl fühlen, oder möchte ich, daß der Hund möglichst sicher ist unterwegs..... In unserem Fall hab ich mich für die Bequemlichkeit unterwegs entschieden, da wir doch sehr oft im Auto unterwegs sind, auch längere Strecken, aber mit einer Gitterbox, die ein bißchen was aushält und ausbruchsicher ist. Evtl. kann man das Ding ja für kürzere Strecken auspolstern und so etwas Raum nehmen (gibt doch so Kinderbettchen-Kopfteilpolster, die man dafür verwenden könnte) und Sicherheit geben (durch die Polsterung), das wäre auch noch ein Kompromiß.

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    .......Wir wohnen in einem hellhörigen Berliner Neubau ;)....

    ...und dann schafft Ihr Euch nen Spitz an? Na denn mal viel Spaß..... *gg

    Aber im Ernst: bei mir daheim liegt auch Spielzeug rum, zumindest diese Fadenknochen/Zerrseile oder wie immer man die bezeichnen mag. Das schont die Teppiche und Decken, und die Hundis können die Zähnchen pflegen -is wie Zahnseide *gg und sie tragen sie gerne rum, zerren damit zusammen oder knabbern dran.

    Also man muß nicht immer buchstabengetreu alles umsetzen, was in den Büchern steht...

    Diese Empfehlung ist ein Relikt aus Zeiten, als man noch an einen Rangordnung Hund-Mensch glaubte, sodaß man mit dem Besitz des Spielzeugs als Frauchen/Herrchen zeigte, daß man quasi der Chef ist, der einteilt, wann gespielt wird. Hab ich net nötig - mein Hund erkennt auch so, daß man meine Kommandos befolgen sollte, weil ich sie schlicht und ergreifend durchsetze (also konsequent auf der Ausführung bestehe). Dazu brauch ich kein Schild á la "ich bin hier der Chef!" ;-), sondern Autorität hat man einfach, wenn man souverän und zuverlässig immer gleich reagiert, und eben konsequent ist. Dann kann man sich das (virtuelle) "Ich bin Chef"-Schild sparen... :D

    Es kann evtl. passieren, wenn ein Hund daheim Spiezeug zur freien Verfügung hat, daß Du dann draußen weniger Möglichkeiten hast, ihn auf Dich konzentriert zu kriegen, weil selbst wenn Du das Teil dann mitnimmst und ein Spiel anbietest - er hat´s ja eh den ganzen Tag und ignoriert´s dann draußen, weil es Aufregenderes gibt. Das wäre z.B. ein sinnvoller Hintergrund zu solchen Empfehlungen.... Aber das ist abhängig vom Hund. Wenn der Hund draußen eh für Leckerli alles tut, zurückkommt etc., ist es egal, wenn er das Spielzeug daheim rumliegen hat.
    Mein Bossi hat aber z.B. anfangs gar kein Leckerli genommen unterwegs als Bestätigung für den Rückruf - "keine Zeit, muß alles erkunden" ;-) Den hab ich dann mit Spielzeug gekriegt, weil er dann mit mir zusammen spielen konnte (Zerrspiel oder Apportieren), und das fand er noch viel toller als andere Hunde/Leute etc., während er für Leckerli sich nicht hatte abrufen lassen anfangs. Daher hatte er in dem Zeitraum erstmal kein Spiele daheim. Heute haben sie es wieder, aber ich spiele auch heute nur draußen mit ihnen damit. Sozusagen als Kompromiß... Weil Zerrseil allein zum Kauen ok - aber Spielen mit Fraule is superdupertoll..... und das gibt´s eben nur draußen, damit Hund auf mich fokussiert ist und sich gerne abrufen läßt, weil er weiß, das kriegt er zur Bestätigung.

    Außerdem - und den Grund würde ich auch als sinnvollen akzeptieren: es könnte passieren, daß ein Hund anfängt, sein Spielzeug als seine Ressource zu verteidigen. Dies sollte nicht vorkommen, denn die Aktion "etwas hergeben" betrifft auch z.B. mögliche Giftköder oder ekliges Zeugs unterwegs, das er nicht aufnehmen bzw. problemlos wieder hergeben soll aus Sicherheitsgründen. Also muß er lernen, im Zweifel alles, was er hat, auch wieder herzugeben, ohne es dem Menschen gegenüber zu verteidigen (und das noch gerne, weil es sonst nicht zuverlässig klappt! Also über Tauschgeschäfte o.ä. mit Superleckerli.).
    Sollte also ein Hund anfangen, seine Ressourcen (und dazu gehören neben Spielzeugen auch Futter, sein Fraule/Herrchen, Körbchen u.v.a., je nach Hund) zu verteidigen (und sich evtl. mit anderen Hunden zu prügeln dafür), das wäre dann der Moment, wo ich kein Spielzeug mehr zur freien Verfügung geben würde, getrennt füttern würde, jedem sein festes Körbchen zuweisen würde mit dem Verbot, das jeweils andere zu betreten etc., und natürlich extrem daran arbeiten würde, dies alles wieder problemlos vom Hund anvertraut zu bekommen - aber das ist dann ne andere Baustelle... Wenn der Hund aber keine Ressourcen verteidigt, sehe ich das für mich als überflüssig an. Klar, man kann´s als Vorsichtsmaßnahme umsetzen, aber - naja, ich fänd´s übertrieben....

    Hast Du mal die Rassebeschreibung vom Aussie angekuckt -- der hat nunmal nen gehörigen Wachtrieb.... Wegkriegen kannst das net, höchstens eben damit umgehen, wie schon beschrieben. "Wie - da ist was?" - Hund loben für´s Melden, nachgucken, "Alles ok" sagen und wieder hinsetzen. Weiterbellen unterbinden. Er darf melden, aber net Dauerkläffen. evtl. kannst ihm beibringen, einfach nur zu Dir zu kommen, statt zu bellen, indem Du, sobald er nach nem Geräusch bellt, ihn zu Dir rufst und ein Leckerli gibst. Irgendwann verknüpft er dann: "vorbeigehende Person = Leckerli bei Fraule", und läßt dann das längere Bellen, weil er ja zu Dir kommen muß, um das Leckerli abzuholen. Da muß man nur mit dem timing aufpassen - nicht Leckerli geben, während der Hund noch bellt, sonst verknüpft er "intensiv Melden = Leckerli" - und ist ja gerade nicht das, was man erreichen will *gg Wenn das so klappt, als nächsten Schritt evtl. statt zu Dir rufen, ins Körbchen schicken und das Leckerli dort hinbringen und geben, wenn der Hund ruhig ist. Wichtig: Du mußt selbst hören, was der Hund gerade meldet. Weil sonst hat man nämlich ganz schnell bei nem klugen Hund das Problem, daß er tagsüber immer wieder mal kläfft, weil er, wenn er kläfft, ja immer Leckerli kriegt. Also nur Leckerli geben, wenn Du selbst genau gehört hast, daß da echt was ist... (sonst heißt die Verknüpfung "Bellen = Leckerli"....*hilfe....)

    So mach ich das mit meiner Biene auch - die hat auch das "Wachgen", als Pudel-/Pinscher-Mix auch noch von beiden Seiten mitbekommen.... *gg

    Das mit dem Kläffen, wenn ich im Bett bin, kenn ich auch: ich tief am Schlafen, die Madame in meiner Halsbeuge zusammengerollt, draußen geht wer an der Wohnungstüre vorbei. Hund kläfft in voller Lautstärke, Fraule fällt fast vom Bett vor Schreck...... Immerhin liegt ja die Hundeline direkt neben dem Ohr.... *aua.... Dann gibt´s auch regelmäßig Ärger (ein Maulen "EEEEy-spinnst Du?" oder ähnliche Nettigkeiten :lol: und nen Schubser), weil sowas brauch ich net. (Hab ich erwähnt, daß ich, wenn ich müde bin, eklig werden kann? *gg)