Mußt ja net ne Stunde Fuß gehen lassen, das arme Kerlchen *gg Aber z.B. die Dauer der Ablage (da muß er ja net "arbeiten") kann man trainieren, oder kurze Strecken sauberes Fuß, oder einen Abruf, oder anständige Wendungen. Einfach kurze, kleine Sequenzen.
Bei der Ablage kan man notfalls sogar an der Ablagestelle zum Training nen Sonnenschirm hinstellen?
Oder man geht mit dem Hund einfach raus in den Wald und trainiert dort - mal dem Trainer vorschlagen. Dann habt Ihr Ablenkung (Wildspuren, evtl. ein paar Spaziergänger) auch mit dabei. Bei der Prüfung stehen ja auch etliche Leute in Sichtweite rum, jemandem fällt was runter oder so - wenn der Hund das nicht kennt, springt er evtl. bei der Prüfung aus der Ablage auf o.ä. Wenn er das vorab kennenlernt, ist´s sicher besser.
Bestätigen würde ich bei so ner Hitze eher mit Leckerli (kaltes Joghurt aus der Tube, Obst-/Gemüsestücke, wenns der Hund mag) als mit Spielzeug oder dann eben nur ganz kurz spielen lassen.
Und viiiel Wasser mitnehmen und darauf achten, daß die Hunde auch trinken zwischendurch.
Wichtig ist auch, wo die Hunde zwischen den Übungen untergebracht werden können. Auto könnte recht heiß sein, auch wenn abgedeckt, wir hatten auf dem Platz groooße Boxen im Schatten, die wir selbst dort gebaut hatten (Waldrand), da haben sich die Hunde dann recht wohl gefühlt, auch wenns warm war. Allerdings kam dann von etlichen "Familien-Hätschel-Hundebesitzern" die große Panik: sie könnten doch den "aaaarmen Hund" nicht einfach wegsperren...... Na klar, lieber erstickt er im Kofferraum des Fahrzeugs, oder wie? (und in der nächsten Stunde wurde dann gefragt, was man falsch macht, weil der Hund immer plärrt, wenn man daheim die Bude verläßt, und der Hund allein sein muß *hust...*kopfkratz.....)
Kommt auch immer drauf an, was man macht - mit der Rettungshundestaffel sind wir eh im Wald unterwegs, dann werden halt nur kleine Suchgebiete abgesucht, oder Anzeigen geübt, oder einfach mal "komische" Versteckpersonen eingeführt (z.B. wenn ein Hund sitzende, aber noch keine laufenden Personen kennt, die er finden und anzeigen soll, oder "Hochopfer", sprich auf dem Jäger-Ansitz befindliche Personen, versteckte Personen, solche, die vor sich hinsingen u.v.a.), sodaß nicht groß gesucht wird, sondern der Schwerpunkt bei der sauberen Anzeige auch in ungewohnten Situationen liegt, und der Hund viel Spaß hat, weil er immer nach sehr kurzer Zeit Erfolg hat, und trotzdem dabei lernt.
Beim Trailen machen wir dann nur kurze Trails mit max. 1-2 Schwierigkeiten drin, die letzten Male haben wir´s aber echt ausfallen lassen (das machen wir ja nur als Hobby; bei der Rettungshundestaffel kann man ja im Einsatz auch nur begrenzt aussuchen, ob der Hund bei 25 Grad in der Nacht suchen möchte oder net, da muß er einfach die Suchausdauer haben. Klar, kleinere Gebiete sind auch im Einsatz möglich, aber dazu braucht´s ja auch eine gewisse Kondition, also muß das auch in Grenzen und vernünftigen Maßen geübt werden, bei höheren Temperaturen zu suchen. Die Person, die verletzt und möglicherweise ohne Wasser dabei irgendwo liegt, ist schließlich in Gefahr. Sicher kann man bei nem älteren Hund z.B. auch sagen, der sucht heute besser nicht, weil´s zu heiß ist, keine Frage - aber je mehr Hunde einsatzbereit sind auch bei höheren Temperaturen, desto größer die Chance, vermißte Personen doch zu finden.).
Agility o.ä. würde ich bei großer Hitze wohl eher nicht empfehlen *gg Obwohl´s da sicherlich auch Dinge gibt, die trotzdem geübt werden können im Hinblick auf korrekteres Arbeiten des Hundes, Kommunikatin Halter-Hund, Wendungen o.ä. - aber halt vielleicht net unbedingt Läufe auf Zeit bei so nem Wetter *gg