Beiträge von BieBoss

    Kannst Dir auch die geplante Strecke in Google Maps mal angucken. Bei ca. der Hälfte schaust Dir die Umgebung der Ausfahrt an, und siehst, obs da Wald/Felder gibt, oder sogar (für heiße Tage) nen kleinen Baggersee, Tümpel o.ä.. Direkt am Rastplatz ist immer ein bisserl gefährlich, wenn einem der Hund da auskommt, ist er zu schnell auf der Autobahn. Außerdem: frei laufen lassen, damit er Bewegung kriegt, kann man ihn ja dort eh net.

    Viel Spaß im Urlaub! ;-)

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    ....Ja, genau, so hat sie geklungen. Aber sie ist wirklich weit gelaufen in ihrer Angst. Ich kann schlecht schätzen, aber es waren bestimmt 200m in einer Gegend, die sie nicht kannte. Und ich schreiend hinter ihr her....

    Das ist immer das Problem: Hund eh schon verängstigt, und dann rennt noch wer plärrend und im Zeifelsfall auch noch schnaufend hinter ihm her, zu dem er noch kein Vertrauen hat..... Aber einfach laufenlassen kann man net, weil die nächste Straße naht..... Ist echt blöd, die Situation, weil man muß hinterher und ist dadurch evtl. der Faktor, der den Hund dazu treibt, statt nur 50 gleich mal 200 Meter zu laufen.

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    ...Wusste gar nicht, dass ich noch so lange und so schnell rennen kann. Adrenalin ist echt ein Wunderzeugs ;)


    *ggg

    Zu Punkt 2 von Kareki: Evtl. könntest Du dem Hund im Garten eine leichte 1-Meter-Leine anlassen, ohne Schlaufe, damit er nirgends hängenbleiben kann. Dann, wenn er sich im Garten aufführt, weil der andere Hund kläfft, hingehen, die Leine aufnehmen (damit Du den Hund nicht anfassen mußt, und der nicht im Übersprung nach Dir schnappen kann), und mit Kommendo (z.B. "komm mit!") einfach mit wegnehmen von dem Hund. Wenn Du ein bißchen Abstand erreicht hast, und Dein Hund wieder ansprechbar ist (wichtig!), dann laß ihn evtl. absitzen, gib Leckerli o.ä., und guck mit ihm zusammen zum anderen Hund hin. Leckerli, wenn Ruhe ist, NEIN und etwas weiter weggehen, wenn er kläfft. Sodaß er quasi lernt, Ruhigsein ist erwünscht, und wenn ihm der Andere zu nah ist, kann er auch weggehen statt zu kläffen, also als Alternative.

    Dein "2 Stunden ohne Leine rennen und Spielen": kann es sein, daß das einfach für den Hund zu viel ist? Diese Rassemischung sollte als erstes lernen, sich entspannen zu können. Bewegung ist wichtig - aber Rennen und Spielen (je nach Spiel) können den Hund zusätzlich aufpushen, sodaß er überhaupt nicht mehr in der Lage ist, runterzukommen. Ich würde ihn schon täglich ne Runde rennen lassen, aber doch viel mehr Ruhigsein üben - Gehen an der Leine, und Spiele, die ihn eher runterfahren als zu pushen: Suchspiele, Nasenarbeit, Unterordnung, Tricks lernen, wo er halt sein Hirn einsetzen kann und nicht sinnlos rumrennen kann. Er hat ja draußen eh schon Streß, weil er nicht viel kennengelernt hat, der äußert sich im Rennen (Bewegung = Streßabbau), aber gleichzeitig kann das Rennen ihn noch hochpushen, weil´s selbstbestätigend wirkt. Rennen ist toll..... Lieber mehrere ruhige Spaziergänge einstreuen, auf denen gemeinsam "komische" oder unbekannte Dinge angesehen und erforscht werden. Du wirst sehen, danach ist der Hund platt und schläft viel besser als nach 2 Stunden nur rennen/Spielen! Geh z.B. mit ihm in der Straße neben dem Marktplatz spazieren. Setz Dich auf ne Bank und seht euch das Treiben an. Da gibt´s so viel zu gucken und zu verarbeiten - mehr braucht der nicht für den Spaziergang. Anschließend daheim schlafen lassen, um das alles zu verarbeiten.

    Du schreibst, er kann mit Männern nicht, obwohl er bei Frauen aufgewachsen ist. Ich tendiere eher dazu, zu sagen, weil er nur bei Frauen aufgewachsen ist. Such Dir gezielt männliche Freunde, die einfach mal was Tolles mit dem Hund machen könne (aber was Ruhiges, das ihn nicht erschrecken kann). z.B. Leckerli wegrollen lassen, die der Hnd dann fangen/suchen darf o.ä. Oder laß gezielt den Napf abends von Deinem Freund hinstellen o.ä. Positive Erlebnisse mit Männern stellen, sodaß der hund lernt, er hat auch von Männern nichts zu befürchten.
    Ansonsten weiß ich nicht, ob er wirklich schlechte Erfahrungen machen mußte, oder nur einfach nichts kennengelernt hat, weil die keine Zeit hatten, sich zu kümmern. Wenn der z.B. beim Essen aus der Küche ausgesperrt wurde, weil er genervt hat, ist es kein Wunder, wenn er keine Gabeln kennt. Bei 3 Kindern ist es auch wahrscheinlich, daß ab und an einem was runtergefallen ist. Wenn der Hund nicht vorsichtig an solche Lärmkulissen schon beim Züchter gewöhnt wird, kann es sein, daß diese Geräusche ihn geängstigt haben, und er deswegen bei Euch noch vorsichtig reagiert hat. Da muß nichtmal was Böses passiert sei. (ein seriöser Züchter sozialisiert auch auf Lärm; und ein "Züchter", der seinen Hund in so ne Familie gibt, die eh schon zu viel Action haben, kann net seriös sein...Also wahrscheinlich net an Lärm gewöhnt worden.)

    Ich finde, so wie Du beschreibst, wie Ihr mit dem Hund umgeht, hört sich das schon ganz vernünftig an, Abblocken gegenüber anderen Hunedn, wenn er bellt, und so. Das mit dem Bellen beim Klingeln - nun ja, Ihr habt ne Kombinaton aus 2 Rassen, die gerne wachen und bellen *gg Aber einfach konsequent dranbleiben wie bisher, find ich ne gute Idee. Wichtig: nicht alle 2 Wochen was Neues austesten, sonst ist der Hund komplett verwirrt. Längere Zeit dabeibleiben.

    Nicht aufgeben - wenn der Hund nicht viel kennengelernt hat als Welpe, hat man später ein ganzes Stück mehr Arbeit, aber es ist hinzukriegen. Habt einfach Geduld, nehmt Euch eine Baustelle nach der anderen vor, net alles gleichzeitig. Und evtl. notiert Ihr einfach, was Ihr schon erreicht habt. Das hilft manchmal, wenn man dasitzt und denkt "Ey, das wird niiiie was" - dann kann man seine bisherigen Erfolge schwarz auf weiß sehen, und merkt, daß man doch schon ganz schön was erreicht hat..... ;-)

    Wenn Ihr z.B. beim Spazierengehen an Hundebegegnungen arbeiten wollt, "überseht" das Ziehen erstmal, und arbeitet nur an diesen Begegnungen. Sonst verzettelt Ihr Euch, und der Hund bringt alles durcheinander, weil er 7 Baustellen gleichzeitig nicht verstehen kann. Dies darf er net, da soll er anders, aber er ist doch eh schon im Streß, weil er noch nix kennt - und schon ist er auf 180, und in dem Zustand kann er sich dann gar nix mehr merken. Ist wie bei ner Prüfung: ein Schuß Adrenalin, und man hat auf einmal alles vergessen, was man tagelang sorgfältig gelernt hatte.... *gg

    Und wenn Ihr z.B. am "anständig laufen ohne zu ziehen" arbeitet, und dann kommt ein anderer Hund entgegen, dann schließ das Üben sofort mit nem einfachen SITZ o.ä. (und Leckerli) ab, wo Du sicher bist, der Hund macht´s auf die Distanz noch, und dann fertig. Weil wenn der Hund dann wegen des anderen näherkommenden Hundes hochdreht, ist weiterüben sinnlos. Dann erst beim nächsten Spaziergang weitermachen.

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    .......gemeinsam spazierengehen, natürlich so gesichert, daß keinem der Tiere etwas passieren kann. ......

    Das ist ein guter Anfang. Auf größere Entfernung, sodaß die Hunde sich sehen können, aber nicht ins Kläffen o.ä. verfallen. Wenn das funktioniert, aber unbedingt einfach mal ableinen. Wer nicht angeleint ist und damit Frauchen im Rücken hat (!), mit der er sich stark fühlen kann, wird auch net "in der Leine waagrecht hängen" können, wie von Dir beschrieben. Meist gehen Begegnungen ohne Leine sehr viel entspannter vonstatten, nicht umsonst mögen viele HH keinen Leinenkontakt mit anderen Hunden. Bellt der Hund, dreh Dich um und geh weg, das nimmt ihm seine Unterstützung, und er wird aufhören oder mitkommen.

    Als allerersten Schritt würde ich aber an Deiner Stelle die Hunde mal alleine angucken (sprich, ohne Deinen Hund), und ein bißchen herauszufinden versuchen, ob die anständig erzogen sind, oder zu Größenwahn neigen, und dabei zu lernen, die beiden einzuschätzen. Dann gehst Du an die erste direkte Begegnung sehr viel entspannter ran, und nachdem die Hunde Deine Anspannung genau merken würden, wird´s so entspannter verlaufen beim ersten "Date".

    Generell: Ob Besuch oder nicht, Mitbewohner oder nicht - das ist EURE Entscheidung, nicht seine. Und entsprechend würde ich reagieren: jede Anfeindung abbrechen. "Nein! MEINE Gäste!" Hundi hat das zu akzeptieren..... Bellt der Hund die anderen an - umdrehen und weggehen. Wenn er in die Leine springt, heißt das ja, daß er hin will - in dem Moment, wo Ihr konsequent und immer (!) umdreht bei Gekläffe und In-Die-Leine-Springen, lernt er, daß er mit dem Gebell nicht weiterkommt, und wird ein anderes Verhalten zeigen. Hundis sind ja net dumm.... *gg

    Ich denke, so schnell wird das nicht mehr passieren - man paßt besser auf, wenn einem sowas einmal passiert ist *gg Weiß ich aus eigener Erfahrung.... Seit meine Frieda mal nen anderen Hund gepackt hatte, der sich ihr von hinten (daher unbemerkt von mir) genähert hatte (die Besitzer haben den rausgeschickt zum Pinkeln, ohne Aufsicht etc.!), habe ich meine Augen echt überall. ;-) Gab ein Löchlein bei dem anderen Hund, aber nur klein, keine Folgeschäden. Die kommt nimmer von hinten, schätze ich..... *gg

    Du mußt nur aufpassen, daß Du jetzt nicht selbt den Hund in eine Angst reintreibst, indem Du bei weiteren Begegnungen Unsicherheit zeigst. Denn wenn Du Unsicherheit zeigst, kommt bei ihr an, daß sie von Dir keinen Schutz erwarten kann, und dann könnte sie weiterhin bei jeder Begegnung Angst haben.

    Versuch einfach bei den nächsten paar Begegnungen, die Hunde einfach wegzuschicken oder abzublocken (auch wenn sie friedlich sind) - einfach, um ihr zu zeigen, daß Du durchaus in der Lage bist, sie zu beschützen.

    War halt eine blöde Situation, wenn andere Hunde so vollkommen ungeplant auftauchen. Aber das kann passieren. Wie hat den die andere Hundehalterin reagiert? Hat sie wenigstens ihre Tel.-Nummer dagelassen, falls noch irgendwelche Verletzungen auftauchen sollten bei dem angegriffenen Spitz? Oder sich entschuldigt?

    Gaaanz wichtig: niemals beruhigen in so ner Situation. Ds kommt eher noch als Lob rüber, und Du weißt nicht, wie das beim Hund ankommt - z.B. "Gut, daß Du weggelaufen bist und Dich nicht auf mich verlassen hast" - wäre ja kontraproduktiv. Lieber dann zum Hundi hingehen zum Abholen, und in zuversichtlich-erfreutem Tonfall (ich weiß, das ist schwer, wenn man so erschrickt selbst...) sagen "ja, da bist Du ja, na, komm wieder her. Notfalls in die Hocke gehen, wenn sie Angst zeigt, mit Leckerli locken. Und wenn Du sie hast, ganz normal mit ihr umgehen, ermutigend sprechen: "Na komm, gehn wir wieder heim, ja? Der war ganz schön doof...." Oder irgendso nen Käse - wichtig ist eben der Tonfall: keinesfalls tröstend, sondern ermunternd, weil das zeigt, es ist nichts Schlimmes passiert, es ist alles ok, keiner wollte sie fressen.

    Ich würde sogar, wenn nicht auf den ersten Blick schwere Verletzungen sichtbar sind, erstmal mit dem Hund ein Stückchen gehen, evtl. sogar ein Minütchen spielen und herumkaspern, und erst dann, wenn er sich wieder beruhigt hat, ne Runde kuscheln und dabei unauffällig schauen, ob er evtl. ein Löchlein davongetragen hat. Denn wenn man nach so dem Schrecken den Hund erstmal packt, verunsichert das auch nochmal (sie kennt Dich ja noch net so lang), und man macht auch mehr Trara um den Vorfall, als gut ist, wenn der Hund das schnell überwinden soll. Es muß rüberkommen "Nix passiert, alles ok, bei mir bist Du sicher".

    PS: wenn ein Hund schläft und träumt, dann ist das eben so, Punkt. Der Hund verarbeitet das Geschehene im Traum, daher würde ich ihn keinesfalls im Schlaf stören! Wie gesagt, mach keinen Hype um den Vorfall, dann wird der Hund es auch nicht tun und das gut verkraften können. Und vergiß auch nicht für die Zukunft: klar, Deine Maus hatte jetzt deutlich Angst (sonst hätte sie nicht gekotet und gepieselt) - aber generell gilt: Welpen können auch unglaublich gut schauspielern bzw. übertreiben mit ihrem Geschrei - das soll einen evtl. Angreifer abhalten, weiterzumachen. Meist ist es halb so schlimm, wenn ein Welpi quiekt, als hätt ihn einer grad gevierteilt *gg

    Wenn das bei Rosa derart ausartet, wenn andere Hunde sich nähern, gäbe es für mich nur eines: Stöckchen & Co. verbieten. Geh mit ihr spazieren, und sobald sie etwas aufnimmt (Äste, Buzeln etc.), gib ihr sofort ein Nein und nimm´s ihr notfalls weg (wenn sie Dir gegenüber nicht aggressiv reagiert dabei!). Nachdem sie´s bisher immer gedurft hat, wird´s ein Weilchen dauern, bis sie kapiert hat, ab jetzt gilt absolutes Rumtrage-Verbot.

    Dafür würde ich, wenn ich in "ungefährlichen" (sprich überschaubaren und hundearmen) Gegenden unterwegs bin, ein Spielzeug mitnehmen. So lernt sie: herumgetragen wird nur dieses eine Spielzeug. Sobald ein anderer Hund am Horizont auftaucht, ist das Spielzeug wieder Deines.

    Das Problem hab ich mit meinem Bossi auch: ich kriege den auch in der Stadt von anderen Hunden gut abgehalten, wenn er weiß, ich hab sein Quietschie dabei. Aber ein anderer Hund in meiner Nähe, und er flippt aus (naja, größenwahnsinniger Terrier halt *gg) und fängt an, mich mitsamt dem Ball zu verteidigen dem Hund gegenüber - da kann ich drauf warten.... Daher mach ich das inzwischen auch nimmer, oder passe extrem auf, daß keiner in die Nähe kommt.

    Zu dem Vorfall bei der Freundin: wenn mir bekannt ist, daß die Freundin einen aggressiven Hund hat, lasse ich meine daheim, und fertig. Oder ich treffe eine Vereinbarung, daß immer nur eine der Hündinnen frei läuft und währenddessen die andere weggepackt wird. Und wenn ich dann schon meine, eine gefährlich (wie von Dir beschrieben!) aggressive Hündin mit meiner laufen zu lassen, dann nehme ich doch wenigstens vorher alles Spielzeug und Sonstige, wo es Krachen könnte, aus der Reichweite beider Hunde! Also, diese "Klopperei" habt ihr echt selbst verschuldet, da beißt die Maus keinen Faden ab ;-) Und von der Freundin ist es auch verantwortungslos, wenn ich so einen Hund habe, den mit einem anderen Hund zusammen frei laufen zu lassen. Und ich weiß, wovon ich rede: ich hab auch so ein Exemplar daheim, zum Glück nur ein 7-Kilo-Exemplar, aber dafür Terrier *gg NIEMALS würd ich die mit nem anderen Hund laufen lassen - ich weiß, wie das ausgehen würde.... Mit Bossi und ner anderen Hündin, die mein Frieda-Monster kennt, haben wir´s neulich probiert, aber die Monsterine war angeleint am nächsten Baum, und Bossi und die andere wußten genau, wie weit sie hin durften, ohne in Gefahr zu geraten (das klappt Nase an Nase). Die beiden sind verläßlich und gehen nicht hin. Aber Frieda würde hingehen und zupacken, wenn sie frei laufen würde, und das brauch ich net..... Hat allerdings ne Weile gedauert, bis Frieda so viel Vertrauen hatte, daß die anderen sie nicht fressen wollen, bis sie ruhig und entspannt in der Wiese liegen konnte, während die anderen beiden rumgedackelt sind ;-) Aaaber: seither ist sie auch bei Hundebegegnungen wesentlich ruhiger - aber das ist ein anderes Kapitel und OT.

    Verbucht es einfach unter "dumm gelaufen", die Hunde können nix dafür, wenn Ihr die Situation so habt zustandekommen lassen. Und eben künftig Hund daheimlassen, oder klare Absprachen. Ist kein Weltuntergang, wenn sowas passiert ist, solange man daraus gelernt hat ;-)

    Aber an der Ressourcen-Sache würde ich unabhängig davon auf alle Fälle üben, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis irgendein schlecht erzogener Hund von Rosa nicht abgerufen werden kann, und sie auf den losgeht, weil sie ein Stöckchen verteidigen zu müssen glaubt.

    Um also auf den Titel kurz und knapp einzugehen: solche Kämpfe vermeiden durch vorausschauendes Handeln, dann brauchst net einzugreifen. Denn das würde nur dich selbst gefährden, wenn Du dazwischengehst..... Mein Monsterli hat mich anfangs mal in so ner Situation erwischt (sofort losgelassen, als sie merkte, dß es meine Hand war und nicht der andere Hund) - aber das hat bei der Kleinen schon weh getan (Fingernagel war durchlöchert!), möchte nicht wissen, wie das aussieht bei nem größeren Hund.....

    Pinscher sind klasse und passen denke ich perfekt zu Deinen Anforderungen.

    Allerdings muß man echt auf sportliche Hunde stehen, die etwas Auslastung brauchen. Hab mal eine Trailerin (!) kennengelernt, deren Kommentar zu ihrem Pinscher war: "Nie wieder! Den kriegste net kaputt!" :lol: (und das trotz der Auslastung durchs Trailen...)

    Naja - mein Bienchen ist ja auch eine halbe Pinscherin, und das merkt man eindeutig. Nicht müde zu kriegen..... ;-)

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    .......Denn solange die Hunde auch wirklich nicht an die Lebensmittel ran kommen oder die Gelegenheit dazu haben, etwas voll zu sabbern oder irgendwo hinzupinkeln, stört es mich nicht...

    Du glaubst gar nicht, wie wenige Leute es interessiert, wo ihre Hunde hinpinkeln - ich muß leider sagen, ich habe jegliches Verständnis, wenn ein Hund wo nicht mit reingenommen werden darf, nach dem, was ich schon bei uns gesehen habe. Beispiele: Hundchen (ausgewachsen) im Einkaufszentrum, Ladenpassage. Fraule läuft, Hundi an der Leine etwas langsamer hinterher, bleibt stehen, hebt´s Beinchen - am Türpfosten der Eingangstüre zur Eisdiele..... Daneben saßen die Leute an ihren Tischen und aßen ihr Eis (danach nicht mehr...) Guten Appetit.....

    Oder im Klamottenladen: Hund hebt´s Beinchen am Klamottenständer, Halter sieht´s nicht mal, weil er/sie Klamotten aussucht...

    Die Gelegenheit, hinzupinkeln, haben sie einfach, weil es die Halter nicht interessiert, was ihr Hund in dem Moment macht, vielleicht auch, weil ihnen nicht klar ist, daß ein Laden nicht "zuhause" ist, wo man als Hund nicht hinpinkelt. Hauptsache, der hängt noch irgendwo an der Leine; ob der hinter einem Unsinn macht, Angst zeigt oder wer gerade drauftritt, egal - aber mit muß er in die Stadt.... ;-( Auf ihn geachtet wird aber nicht wirklich.

    Und evtl. kann es auch, wenn in der Stadt viel los ist, einfach streßbedingt sein, daß ein Hund mal ne Pfütze hinterläßt, was auch Vielen nicht bewußt ist, und deswegen auch darauf nicht geachtet wird.