Beiträge von BieBoss

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    .......
    Weiss jemand, ob man eine wohnung immer frisch reonviert übergeben muss? Jeder streicht doch sowieso nochmal, wenn er einzieht, oder?...

    Ist eine Sache, die Du individuell regeln mußt. Einerseits kannst natürlich für eine gut renovierte Wohnung sicher etwas mehr Miete verlangen. Andererseits hast Du recht, daß jeder gerne selbst seine Farben für den Anstrich aussuchen würde beim Einzug.

    Ich mags ganz gerne, wenn noch nichts gestrichen ist, beim Einzug, weil ich das dann beim Auszug normal auch so hinterlassen kann. Ist normal so, daß wenn die Wohnung frisch gemacht ist, Du sie im selben Zustand hinterlassen mußt. Ziehst Du also aus, und der Vermieter hatte die Whg. nicht gestrichen, kannst Du sie auch ohne Anstrich zurücklassen als Mieter.

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    Ich würde schon nach Schufa, Einkommensnachweis und vor allem Mietschuldenfreiheit fragen.......


    Sonst noch Wünsche? *gg also, an MICH würdest Du so keine Wohnung vermietet kriegen, da könntest mir ein Schloß für 3 Euro im Monat Miete anbieten.....

    Bei allem Verständnis eines Vermieters, irgendwie auf Nummer sicher zu gehen - aber für die Sicherheit gibt´s Kautionen, ich bin auch gern bereits aktuelle Gehaltsbescheinigungen beim künftigen Vermieter vorzuzeigen. Aber ne Schufa oder ein Schreiben vom Vorvermieter würde da keiner kriegen.

    Stell Dir mal vor, jemand hat Probleme, weil der Vermieter seine Finanzen sanieren zu müssen glaubt (alles schon erlebt!), und wegen 3er Kratzer in der Eingangstüre die Herausgabe der Kaution verweigert, oder auch ein Schreiben bzgl. Mietschuldenfreiheit - was soll der Mieter dann machen? Unter der Havelbrücke nächtigen, bis das gerichtlich geklärt ist?

    Ansonsten an die TS: ich wäre vorsichtig, ob ich mir Tierhalter ins Haus hole (traurig, wenn man das als Tierhalter selbst sagen muß...). Gerade selbst erlebt bei uns im Haus. Über mir das klassische Beispiel von Mietnomaden, allerdings mit Katzen. Nach dem Auszug (ohne Gas -abgeschaltet nach unbezahlter Gasrechnung- war´s in der Altbauwohnung wohl doch etwas zu kühl *gg) durfte die Vermieterin dann die gesamte Wohnung generalrenovieren: Katzenpipi in den Holzfußböden (die schwammen richtiggehend, habs selbst gesehen), und Flöhe in der ganzen Wohnung incl. den Teppichen..... Daß ich mir da nix eingefangen hab mit meinen Viechern, war wohl nur der Tatsache zu verdanken, daß deren Katzen keine Freigänger waren. Sonst hätten die die Flöhe wohl im ganzen Haus verteilt. Und trotzdem noch ein Wunder, daß die sich nicht über die Wohnungs-Bewohner im gemeinsam genutzten Flur verteilt hatten....*bah, mich juckt´s grad schon wieder bei dem Gedanken..... ;-)

    Bei uns in der Staffel ist ne Hausbesitzerin, die vermietet auch schon ewig. Zitat: "Nie wieder Mieter mit Tieren!"......

    PS: ob "ich" als Mieter zum Mietnomaden mutiere, kann kein Mensch an SCHUFA & Co. festmachen: wenn ich irgendwann keinen Bock mehr habe, zu zahlen, weil mir was über den Kopf wächst, steht das da voher nicht drin, und wenn ich heute keinen SCHUFA-Eintrag habe, könnte das morgen der Fall sein. Weiterer Fall aus der Nachbarschaft bei uns: nach 13 Jahren Miete zahlen wurde die Mieterin arbeitslos. Ab da das gleiche Trauerspiel. Offene Mieten, ramponierte Wohnung etc. Leider (oder manchmal auch zum Glück) ist das Leben halt doch meist nicht so berechenbar, trotz aller Sicherheiten... Eine gewisse Sicherheit, die Leutz wieder loszuwerden, ist die Idee mit den Studenten - aber dann hast halt auch alle Naselang Wechsel da drin, mit Umzug, evtl. Treppenhaus-Beschädigungen etc. Jemand Anderes wird kaum befristete Verträge unterzeichnen.

    Ich würde, wenn dies das nächste Mal vorkommt, einfach stehenbleiben. Oder mich ganz gechillt auf den Boden setzen. Leise mit dem Hund plaudern, in leichtem freundlichen Ton: "Uiii - horch..... ein Voooogel..." So richtig wie für Doofe, damit er versteht, es besteht keine Gefahr, Frauchen ist total relaxt.

    Und dann eben sitzenbleiben, bis er sich wieder beruhigt hat. Sobald er ruhig wird, kannst weitergehen. Was lernt er: wenn ich ruhig bin, geht´s weiter (und das ist in dem Moment ja sein Ziel: "nix wie weg hier!" und damit die bestmögliche Bestätigung überhaupt in dieser Situation, da brauch ich kein Futter), mach ich Terz, komm ich nicht vom Fleck (er kommt also nicht zum Erfolg mit diesem Verhalten). Nebeneffekt: er lernt, sich selbst zu beruhigen, was evtl. auch in anderen Situationen von Vorteil sein kann, und sich auf Dich zu verlassen.

    Wenn Du Dich jedes Mal in seiner Panik zum Auto ziehen läßt, zeigt das dem Hund nicht, daß nix passiert, oder daß Du die Situation unter Kontrolle hast, geschweige denn, daß er lernen würde, es passiert nichts - Du flüchtest ja mit zum Auto (mehr oder weniger freiwillig *gg), und er lernt auch nicht, sich wieder zu beruhigen nach einem kurzzeitigen Schreckmoment. Also ganz wichtig: den "Ort des Schreckens" nie verlassen, solang er noch panisch ist. Da muß man dann halt evtl. mal ne Viertelstunde oder auch mehr (!) Zeit einplanen fürs Gassi, ansonsten eben dort gehen, wo die Gefahr recht gering ist, auf Spechte zu stoßen.

    Ich hab das bei Bossi-Aufregern (Wild-Situationen) angewendet, und das hat schon mal ne halbe Stunde gedauert, bis wir wieder gehen konnten - aber er hat ganz deutlich gezeigt, als er so weit war, daß wir gehen konnten: ein Aufstehen und Schütteln ist sein Zeichen, so wie wenn er den letzten Rest Streß abschüttelt - und dann kann er ganz gechillt weitergehen, ohne Leinengezerre, und im Kopf komplett bei mir. Erkennt man also gut.

    Wie das bei Angstreaktionen ist, weiß ich nicht - könnte mir aber vorstellen, daß wenn Du den Hund noch vor der "Panik-Stufe" erwischst und souverän reagierst (siehe mein dritter Satz - das Ansprechen signalisiert "ich habe das auch wahrgenommen, es ist spannend, aber nicht gefährlich", Du nimmst also seine Reaktion wahr und antwortest sozusagen darauf), könnte das auch dort klappen. Evtl. mit unterstützendem Körperkontakt, wenn er das dann mag in der Situation (Hand vor der Brust oder auf dem Rücken, mußt halt austesten). Körperkontakt hat mir bei Frieda viel weitergeholfen, wenn die panisch wurde in Hundebegegnungen. Aber wie gesagt, da ist jeder Hund anders.

    Wenn irgend möglich, und Ihr seht den Specht, zeigt ihn ihm doch einfach. Bleibt stehen, beobachtet den zusammen - ich denke, der Schrecken resultiert einfach daraus, daß er nicht sehen kann, woher das Geräusch kommt in dem Augenblick (insofern ist Deine wahrscheinlich eher lustig gemeinte Idee, ihm nen Specht vorzusetzen, gar nicht so verkehrt!). Notfalls geht ihn gemeinsam suchen: "Ui - was ist das? Wo isser denn?" und dann ganz interessiert die Bäume raufgucken... *gg (was wahrscheinlich nur klappt, wenn er schon etwas gelernt hat, sich zu beruhigen.....)

    Ha - ich hab gedacht, ich bin besonders schlau, und hab meinen Hunden nen (billig-) Wasserkanister gekauft, damit immer Wasser im Auto dabei ist....

    Ergebnis heute Morgen: Naht des Kanisters ist irgendwo geplatzt, das Ding stand in der Hundebox, damit´s net rumkullert, und die ganze Box mitsamt eingelegtem Teppich, das darinstehende Stoff-Körbchen, und der Kofferraum sowie alle Hundedecken hinten im Kofferraum sind triefnaß........ :headbash:

    So hab ich das Auto heut auf dem Firmenparkplatz mit sperrangelweit geöffnetem Kofferraum stehenlassen, in der Hoffnung, daß ein bisserl was schonmal verdunstet, bis ich abends wieder heimfahre....

    Die Moral von der Geschicht: kauf keine Billigware nicht...... *gg Oder auch: gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht?

    Werde jedenfalls ab jetzt wieder Wasserflaschen für größere Touren bevorzugen, und für kleine Spaziergänge darauf vertrauen, daß es hier überall Bächlein gibt, oder im Dorf dann eben den Dorfbrunnen oder die Dorfkneipe mit Biergarten und Wassernapf. Insofern: nein, für normale Spaziergänge von 2-3 Stunden nehm ich kein Wasser mit, weder für mich noch für den Hund.

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    ......

    Nun ja, ich bevorzuge ja auch die haustreue und menschenbezogene Waldkatzenfraktion aus Züchterhand. ...

    Ok - dann schreib ich mal dazu, daß mein einer auch ein halber Waldkater ist (Papa war was Freilaufendes, nicht bekannt). Kann natürlich auch damit zu tun haben, daß er im Haus keine Probleme hat...... Seine verschmuste Art, da hat er schon viel von der Waldkatze mitbekommen, warum dann also nicht auch das....

    Und der Andere war ja vom Bauernhof, ist da aber schon lieber im Haus mit gewesen als draußen, insofern war das halbwegs absehbar, daß der keinen Terz machen würde in der Wohnung, mit Beschäftigung und Partner.

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    Ich frage mich nur, was es denn wirklich mit Lebensqualität zu tun hat, wenn Wohnungskatzen ihr Leben damit verbringen am Fenster zu sitzen und sich nach draußen zu sehnen? Es mag Wohnungskatzen geben, bei denen das anders ist - keine Frage -, ich persönlich nur kenne viele dieser Exemplare. Und da frage ich mich schon, ob das wirklich ein Leben ist.

    Ja, das kann ich schon verstehen - aber das versteh ich auch net unter einer artgerechten Haltung *gg Die müssen schon beschäftigt werden, ganz klar, und natürlich net alleine sein.

    Es ist natürlich immer schwierig, solche Dinge im Interesse der Viecherln zu entscheiden (das wollte ich mit meiner obenstehenden Bemerkung ausdrücken)- zumindest mein Bossi würde, wenn Du ihn fragen würdest, sicherlich auch gern mal ohne Aufsicht draußen rumstrawanzen gehen *gg Aber ich möchte das verhindern, wenn´s geht - weil ich damit nicht leben könnte, daß er verschwindet oder gar überfahren wird oder gequält wird (was auch immer) und ich es hätte verhindern können. Daß er dafür natürlich entsprechend beschäftigt wird, ist auch klar, sodaß er in der Bude durchaus gechillt im Eck liegt, und keinen Wohnungs-Koller oder so kriegt *gg Und gleiches gilt dann für mich natürlich auch für die Katzis..... Hab neulich erst wieder ihren coolen Kratzbaum erweitert und umgebaut, damit´s mal wieder was Neues zu entdecken und mehr zum Klettern gibt....

    Die Frage ist natürlich auch, ob jede Katze, die am Fenster sitzt, nicht einfach nur gerade ihrer Neugier frönt - muß ja nicht sein, daß sie sich grad nach draußen sehnt.... (wobei man es ja meist deutlich zu sehen/hören/merken scheint, wenn ne Katze raus will.... *gg)

    Naja - wenn Du den Hund aus dem Tierheim/Tierschutz hast, kannst Du Dir doch problemlos dort bestätigen lassen, daß der Hund schon kupiert übergeben wurde. Ich hab so ne Bescheinigung damals nicht angefordert, aber Bossi ist auch nur hobbymnäßig im Trailen unterwegs, einsatzmäßig hab ich ja die Biene, das langt *gg (außerdem kam die Regelung erst, nachdem ich Bossi schon hatte). Notfalls kann ich mir sowas immer noch holen vom damals zuständigen Tierarzt, den weiß ich ja.

    Ich denke, wenn man nachweisen kann, daß der Hund aus einer Zucht stammt, die hauptsächlich für Jäger züchtet, und der deswegen kupiert wurde, könnte das gehen. Normalerweise gehen Jagdhund-Welpen ja fast immer nur an Jäger, aber kein Züchter, der Jagdhunde züchtet, wird normalerweise das Risiko eingehen, einen Welpen nicht zu kupieren, bevor er nicht sicher ist, wer welchen Welpen bekommen wird - und das entscheidet sich ja meist erst nach der 5. Woche oder so. Insofern wird dann halt der ganze Wurf kupiert, und wenn dann einer mal an privat gehen sollte, muß derjenige sich das eben bescheinigen lassen. Der Züchter weiß ja zum Zeitpunkt des Kupierens noch nicht, ob der Hund evtl. nicht seiner ursprünglichen Bestimmung nachgehen wird. Insofern gehe ich davon aus, daß kupierte Jagdhunde (auch wenn sie dann letztlich doch nicht jagdlich geführt werden) mit den entsprechenden Nachweis-Papieren keine Probleme kriegen sollten.

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    .......Habe auch einen Hundetrainer aufgesucht der mir Kastration empfohl und würde das nichts bringen Einschläferung!...

    Na, da hat sich aber einer selbst ein Armutszeugnis ausgestellt...... ;-(

    Wenn die Aggressivität bei Euch besser wurde, und nach einem Tag bei den Vorbesitzern wieder extrem aufflackert, würd ich die Ursache erstmal bei den Vorbesitzern suchen, bei denen sie den Tag verbracht hatte - Hund kam von denen und beißt, Hund ist wieder den einen Tag dort und beißt wieder ganz extrem - der Zusammenhang ist doch sowas von augenfällig...... Wie soll man ein solches Geschehen (was auch immer da passiert war) durch eine Kastration vergessen machen für den Hund??

    Indem Ihr dem Hund das Maul zuhaltet, wird die Vertrauensbasis zwischen Hund und Euch aber sicherlich auch nicht besser, da muß ich den Vorschreibern Recht geben. Dann hört der Hund bestenfalls auf, zu beißen, weil er die negativen Folgen (Maulzuhalten durch Euch) fürchtet - nicht aber, weil sich an seinem Streßlevel etwas geändert hat, oder Ihr Euer Verhalten geändert habt. Sprich, die Ursache (die wahrscheinlich eine Angst vor Tritten o.ä. ist!) werdet Ihr damit sicherlich nicht bekämpfen, und damit wird das Verhalten wahrscheinlich immer wieder auftreten, sobald einer grad mal net aufpaßt oder irgendeine Erinnerung im Hund aufkommt an vergangene Situationen. Versucht´s doch bitte lieber anders: der Hund muß erstmal Vertrauen zu Euch bekommen. Das bedeutet, ihn erstmal gar nicht in Situationen zu bringen, in denen er sich wehren muß. Also nicht bedrängen etc., respektieren, wenn er grade nicht angefaßt werden möchte etc. Evtl. ne Hausleine dran, damit Du ihn nicht berühren mußt, wenn Du ihn ins Körbchen führen möchtest. Erst, wenn er Euch da vertraut, könnt Ihr wieder anfangen, die Situationen zu üben, die für ihn jetzt eben einfach nicht gehen. Und das Ganze bitte mit Hilfe eines kompetenten (!) Trainers.....

    Magst Du evtl. Deine Postleitzahl hier mal angeben (zumindest grob die Wohngegend, also "Großraum xy"), hier gibt´s so viele Profis, die Dir gute Trainer empfehlen können.

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    Als wir nur einen Hund hatten, haben wir die Kotbeutel bei der Heimfahrt immer in die Scheibe beim Beifahrerspiegel geklemmt. Scheibe runter, Tüte raushängen (nur der Knoten bleibt innen im Fahrerraum) und Scheibe zu. Ok, mit 180 über die Autobahn würde ich damit nicht fahren, aber ein paar Kilometer Landstraße haben alle Tüten ausgehalten :smile:

    Hihi - da riecht dann gar nix mehr, alles ist wohlgelüftet, wenn Du daheim angekommen bist - sofern die Tüte hielt *gg Ansonsten freut sich der Hintermann über die verzierte Frontscheibe ;-) ;-) Das mit raushängen hab ich noch nie ausgetestet - muß ich mal probieren..... ;-) Aber vorher besorg ich mir n falsches Nummernschild - rein vorsichtshalber......*ggggg

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    .....wer wäscht den schon seine Tonne aus??......

    Frage nicht - jeden Montag Abend (geleert wird alle 7 Tage jeweils die Biotonne oder die normale im Wechsel, sodaß jede Woche nur die eine Tonne dran ist), wenn ich heimkomm, stehen die Nachbarn da mit dem Schrubber (!) und schrubben die geleerten Tonnen aus! Vorzugsweise ältere Leute sind das bei uns..... |)