Beiträge von BieBoss

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    Und nun sind die Löwen Tod :headbash:

    http://www.bild.de/news/ausland/z…34308.bild.html

    Die Giraffe war wohl die Henkersmahlzeit :headbash:

    :fear:


    Was mich an der Berichtertattung über die Löwen-Morde mehr fasziniert: da steht, daß die Mutter der Junglöwen 14 war - bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 15 Jahren für nen Löwen...... Jeder Hundezüchter, der hier im Forum erzählt, er würde seine Hündin mit 14 nochmal werfen lassen, würde gesteinigt.... Dazu aber hat noch niemand was geschrieben. Ist das üblich in Zoos, daß die so alt nochmal gedeckt werden?

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    Nur der Vollständigkeit halber:
    Tote Küken werden in großen Mengen von Wildvogelgehegen abgenommen, sie werden von Falknern bei der Ausbildung der Greife benötigt.

    ... und ich schätze mal, einen weiteren Teil findet man evtl. in hübschen Naßfutterdosen mit Aufschriften wie "Huhn und Putenherzen".....

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    ...
    -welche Vorraussetzungen sollte der Hund mitbringen und wie alt darf er maximal sein? Mein Hund ist 8 Monate alt, gut sozialisiert, lernt gerne und schnell, kennt und befolgt Grundkommandos altersentsprechend zuverlässig, hat keine Begleithundeprüfung oder ähnliches (hab ich eigendlich auch nicht vor), mit seinen 20kg kann ich ihn gerade noch tragen (ist ein Wolfsspitz) ...

    Der Hund sollte jung genug sein, die erste Prüfung mit seinem 7. Geburtstag hinter sich zu haben. Wenn man bedenkt, daß Mancher 2 Anläufe für die erste Prüfung braucht, und die Ausbildung 2-3 Jahre dauert, sollte der Hund max. 4 Jahre alt sein, besser aber jünger. Begleithundeprüfung ist nicht bei allen Staffeln ein Muß, was aber nicht bedeuten sollte, daß der Gehorsam nicht benötigt werden würde. Im Gegenteil, die Unterordnung, die in der Staffel abgefordert wird, beinhaltet mehr als die BH! Außerdem muß man glaub ich inzwischen bei der BH kein Sitz oder Platz aus der Bewegung mehr machen, das mußt bei ner Staffelprüfung aber zeigen, ebenso das Steh aus der Bewegung. Ablage des Hundes mit Hundeführer außer Sicht (bei der BH war´s glaub ich in 30 Schritt Entfernung, aber in Sicht. Voraussenden oder Detachieren, gibt´s auch beides nicht bei der BH.
    Maulkorb tragen muß er können (wird bei der Trageübung meist verlangt, je nach Organisation).
    All das reicht aber, wenn Du bis zur Prüfung/Vorprüfung (je nach Organisation) kannst - das wrid also nicht für die Teilnahme am Training vorausgesetzt. Aber der Hund sollte schon im normalen Alltag wenigstens abrufbereit sein *gg, sonst kann man ihn ja im Training nicht in den Wald lassen....


    -welche Vorraussetzungen sollte ich mitbringen? Medizinisches Know-How ist vorhanden
    Viiiel Zeit, viel Geld für die Fahrten zum Training (ich fahre jedes Training mind. 80 km einfach). Geduld, sich aufs Lerntempo des Hundes einzulassen. Bereitschaft, etwas vom Trainer anzunehmen. Da sein für die Staffelkollegen, wenn die jemanden brauchen, der sich suchen läßt. Interesse auch an Theorie-Themen (Funken, Karte/Kompaß, Kynologie, Suchtaktik etc.) und die Zeit, z.B. einen SAN-Kurs zu machen (sind einmalig ich glaub 48 Stunden, kann am Stück oder auf Wochenenden verteilt gemacht werden). Interesse an der Arbeit mit dem Hund, Nachfragen, wenn man was sieht beim Zuschauen, das einem nicht klar ist - nicht einfach schwatzend hinterherlaufen, das stört beim Training und zeigt Desinteresse.

    Kondition, weil Du den ganzen Trainingstag lang durchs Gelände laufen wirst (bei uns zumindest geht immer der ganze Tag drauf für´s Training).

    Gaaaanz wichtig und oft unterschätzt: eine Familie, die mitspielt und weiß, worauf sie sich einläßt. Wenn Du nach ner Zeit an den Wochenenden nur noch Ärger hast, weil Du "nie daheim" bist, setzt Dich das unter Druck und macht keinen Spaß mehr. Dazu kommt, wenn Du erstmal einsatzfähig bist, Einsätze, die oft mitten in der Nacht oder am Feiertag stattfinden. Bevorzugt Feiertage natürlich, wo man immer als Familie zusammensitzt sonst macht´s ja keinen Spaß *gg

    Zeit, gerade am Anfang regelmäßig im Training zu erscheinen, bis der Hund seinen Job mal verstanden hat. Denn anfangs kann man, da der Hund sich nicht so lange konzentrieren kann, nur kleine Dinge trainieren, und darauf wird später dann aufgebaut. Dafür aber dann halt 2mal die Woche, damit der Hund halbwegs schnell vorankommt und nicht jedes Mal von vorne anfängt, wie wenn Du nur alle 4 Wochen zum Training könntest. Bei uns ist z.B: 75% der Tarinings Anwesenheitspflicht. Wer dauernd nicht da ist, geht auch nicht in Einsatz (weil der Einsatzleiter dann nicht weiß, ob der noch einsatzfähig ist, unabhängig, ob geprüft oder nicht! Denn der Einsatzleiter hat die Verantwortung.). Es sei denn, jemand war echt krank mit Attest etc und fehlt ein paar Wochen. Kommt vor, ist zwar doof, aber kommt vor. Bringt einen bei nem jungen Hund auch nicht so in Bedrängnis bzgl. Prüfungstermin, insofern muß man dann halt damit leben.

    Wichtig: nen Job, bei dem man das machen kann. Hast Du Schichtarbeit und kannst die Schicht nicht verlassen, könnte es mit dem Training schwierig werden. Auf Dauer werden die Kollegen nicht immer zum Tauschen bereit sein, nur, damit Du am Wochenende ins Training kannst. Und auch für Einsätze: die meisten sind ja doch nachts. Wenn Du viel nachts arbeitest und der Chef Dich dann nicht weglassen kann, ist das natürich absehbar, daß das mit den Einsätzen Prbleme geben könnte. Staffeln bilden für Einsätze aus, net zum Spaß. klar, net jeden Tag kann jeder. Man ist mal auf ner Geburtstagsparty und hat schon 3 Bierchen drin, dann braucht man nicht zum Einsatz zu fahren. Oder man hat grad ein großes Projekt in der Arbeit und kann mal net. Sagt keiner was. Aber wenn man fast nur nachts arbeitet, und so gut wie nie zu Einsätzen können wird, sollte man das vorher überlegen, ob mans macht.... bei der Freiwilligen Feuerwehr muß der Arbeitgeber Dich freistellen für Einsätze. Das gilt nicht für die Rettungshundestaffeln. Die Zeit mußt du natürlich nacharbeiten, und wenn was Wichtiges zu machen ist, kann der Arbeitgeber nein sagen.

    -wie zeitaufwendig ist das ganze? Wie oft und wie lang wird trainiert?
    Bei uns 2x die Woche, am Wochenende den ganzen Tag, unter der Woche so ca. 6 Stunden ab 18 Uhr abends einmal. Wochenende ist Pflicht, wer da nicht auf seine 75% Anwesenheit kommt, der kann unter der Woche paarmal kommen. Ansonsten, wer Probleme hat o.ä., kommt unter der Woche, da sind weniger Leute da, da haben wir dann mehr Zeit für den Einzelnen und spezielle Problemstellungen. Parallel dazu wird privat die Unterordnung trainiert - also brauchst hier auch nochmal Zeit. Oder mit der Staffel an einem weiteren Tag, wenn jemand Hilfe braucht.

    Noch ein Tip: sieh Dir genau an, wie ausgebildet wird - paßt die Art und Weise so zu Dir, kann Dir bei Nachfragen ein Grund genannt werden, warum was wie geübt wird? Also die allgemeinen Dinge halt, wie in der Hundeschule auch. Das Persönliche muß halt auch passen und die Einstellung zur Arbeit mit dem Hund.

    Wenn Du Dich drauf einläßt, läufts z.B. bei uns so: erstmal ein paar Wochen mitlaufen und Trainingsteilnahme. Dann Entscheidung, ob Du dabeibleiben willst. Nach nem halben Jahr Probezeit für beide Seiten kannst Mitglied werden. Dein Hund muß dann noch einen Eignungstest ablegen. Der Trainer erkennt eine evtl. nicht vorhandene Eignung natürlich normalerweise schon vorher..... *gg

    Zum Eignungstest: ist nix Wildes, eigentlich sollte man dafür auch nicht üben (im Gegensatz zu den meisten Staffeln!) Es wird die Bindung zum Hund angeschaut, und es wird getestet, wie der Hund auf bestimmte Dinge wie Lärm/Rauch/Fremde, bedrohliche Situationen etc. reagiert, und auch, wie verträglich er mit anderen Hunden ist. Wird das mit dem Lärm vorher mit nem Rasenmäher geübt für den Test, dann gibt das kein neutrales Bild mehr ab über das Wesen des Hundes (schreckhaft, ängstlich o.ä.), weil der Hund das eine Geräusch ja dann gelernt hat. Spätestens beim ersten Einsatz, wo der Hubschrauber dann über Dir und Hund kreist, und der Hund vor lauter Panik abhaut, weiß der Hundeführer, daß das ein Fehler war.... *gg Wer vor dem Test nicht geübt hätte, hätte dort sehen können, daß der Hund viel zu schreckhaft/ängstlich für den Job ist. Das ist nämlich eigentlich der Sinn vom Eignungstest, und der geht verloren, wenn man das Zeugs vorher übt...

    Ansonsten: Du mußt eine Prüfung für die Einsatzfähigkeit machen, und die mußt Du meist (bei den Hilfsorganisationen) alle 18 Monate wiederholen (bei privaten Staffeln gibt´s glaub ich z.T. andere Zeiträume), um die Einsatzfähigkeit bestätigen zu lassen. Wenn Du Angst vor Prüfungen hast o.ä., kann das schon belastend sein.
    Du mußt damit rechnen, bei nem Einsatz mal jemanden zu finden, der schwer verletzt ist und blutet, oder schon tot ist. Klar - wie oft kommt sowas vor. Aber das Ziel ist es ja, die Leute zu finden, kann also passieren. Wenn Du also beim Anblick von Blut erstmal umkippst, sodaß Dein Helfer statt der gefundenen Person Dir Erste Hilfe leisten muß, ist das a weng doof.... *gg

    Das Wichtigste ist: der Hund hat die Nase und kann schon suchen. Der muß "nur" gezeigt bekommen, was er gezielt suchen soll auf Kommando, und daß er einen Fund anzeigt.

    Alles Andere mußt aber Du lernen: Suchtaktik, die Theorie, Du mußt lernen, den Hund zu lesen (er kann ja von Geburt an suchen), ihn zu unterstützen in seiner Arbeit, sehen, auf welche Entfernung er bei welchen äußeren Bedingungen was riechen kann und ihn entsprechend zu führen lernen. Einschätzen lernen, wie lange er echt sucht, und wann er platt ist und einen Fund erschöpfungsbedingt nicht mehr anzeigen würde. Will heißen: erst wird meist dem Hund gezeigt, was er zu tun hat. Und dann lernst Du, wie Du ihn führen kannst etc. und Dir wird seine Körpersprache erklärt etc. Ist halt wie Hundeschule: eigentlich ist der Mensch derjenige, der lernen muß. Lernen, sich seinem Hund verständlich zu machen, und lernen, seinen Hund zu verstehen und zu kennen bzw. einschätzen zu können.

    Aber wenn Du alle Hindernisse geschafft hast, und nach etwas Erfahrung erstmal so mit Deinem Hund zusammenarbeiten kannst, daß die Arbeit Hand und Fuß hat - ich find, es gibt nichts Schöneres...... ;-) Für mich ist es all die Mühe wert. Ich habe seither ein ganz anderes Verständnis für meine Hunde und auch Verhältnis zu meinen Hunden bekommen...

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    ........
    Die letzten zwei Tage habe ich einfach auch zum Teil aus Ermüdung mir bei dem Leinengeziehe eine Bank gesucht und mich erstmal hingesetzt und gewartet. Dann verkriecht er sich unter den Beinen dann langsam komplett unter die Bank und dann fängt er so leicht das Graben an, damit er in so seiner Art Kuhle liegt :) Dabei hat er dann nach und nach das Zittern aufgehört aber immernoch wahnsinnig gepumpt. Das blöde ist, dass der fiese Specht ja dann auch leider nicht mitm Pcohen aufhört, sondern Ben's (hund) Angst dann doch wieder kommt.
    Das mit dem Nicht-Ignorieren ist auch ein guter Tipp, bisher habe ich auch oft versucht den Specht einfahc zu übergehen und so zu tun als wäre das nicht weiter wild. Und die Auslastung ist vielleicht auch echt wichtig, im Endeffekt wird er dann vielleicht auch einfach keine Power mehr haben sich so in die Leine zu schmeißen.
    Zwecks "ihm den Specht zeigen" also meinst du dann auch sich tatsächlich der "Danger-Zone" zu nähern? Ich habe beobachtet, dass er die Stellen an denen er schon eine Specht-Erfahrung gemacht hat ultra meidet und da auch grundsätzlich schon mal mit ner sehr angespannten Grundhaltung bewegt. Ach mensch, ich weiß nicht ob ich mich da teilweise auch einfach ungeschickt im Timing anstelle oder irgendwo kleine Fehler mache, aber ich sehe leider keinerlei Verbesserung der Situation seit bald 2 Monaten.

    Das mit dem Futter ist doof - aber klar: wenn der Hund im Streß steht, ist er nicht in der Lage zu fressen. Umgekehrt kann es natürlich ein gutes Zeichen sein, wenn ein Hund unterwegs was frißt: daraus könnte man schließen, daß die "Gefahr" in für ihn noch akzeptabler Entfernung von ihm ist. Hilft oft, eine Situation bzw. den Streßlevel des Hundes besser einzuschätzen.

    Solang der noch Panik macht (also auch am Hecheln ist, wenn er das Fiepen schon aufgehört hat!), würde ich erstmal noch nicht hingehen zur Gefahr. Dann ist er noch nicht in der Lage, damit umzugehen. Wirklich da bleiben, bis er sich komplett beruhigt hat - wie gesagt, kann dauern.... *gg Erst, wenn er unterwegs halbwegs ruhig zu bleiben in der Lage ist, dann kannst Dich mit ihm evtl. mal etwas nähern und zusammen in den Baum gucken.

    Das mit dem unter-die-Bank-legen find ich schonmal gut, das war ja mein Ansatz, siehe oben: dableiben, bis er ruhig ist. Wenn er sich in ner Kuhle wohl fühlt, warum nicht - ist seine Strategie, den Streß abzubauen (Bewegung hilft oft dabei, und das Buddeln kann daher helfen beim Streßabbau). Darfst nur nicht gehen, bevor er sich wieder beruhigt hat. Will heißen, wenn er längere Zeit (etliche Minuten! Das vermeintlich Aufhören könnte auch nur einfach ne Pause sein! Lieber länger als zu kurz....Aber zumindest kannst eine kurze Ruhe zwischendrin auch verbal ganz ruhig bestätigen, oder mal kurz streicheln, wenn er etwas ruhig ist, und mit Fiepen aussetzt) nimmer zittert/fiept/hechelt/wasauchimmer, dann versuch mal nach ein paar Minuten, testhalber ein Leckerli reinzustopfen. Wenn er das nimmt, ist gut, siehe oben, dann ist der Streß gesunken oder ganz weg. Dann kannst nochmal beruhigend streicheln, verbales ruhiges Lob geben, und dann langsam und entspannt weitergehen. Fängt er nach dem ersten Schritt wieder zu ziehen an, setz Dich einfach wieder hin. Sodaß er lernt, solang er aufgedreht ist, passiert schlichtweg mal gaaar nix von wegen heimgehen. Und er lernt auf Dauer, daß ihm nix passiert und ihn keiner frißt in Deiner Gegenwart. Beim Losgehen mußt halt gucken, was der Hund anbietet, ob er irgendwas tut, um Dir zu zeigen, daß er jetzt komplett entspannt ist, und Ihr gehen könnt. Ich wüde fast echt darauf warten, ob von ihm aus was kommt, das Bereitschaft, weiterzugehen, signalisiert.

    Wie oben schon mal geschrieben, Bossi steht dann auf, wenn er sich komplett runtergefahren hat, schüttelt sich und guckt mich an, mit der Aufforderung zum Weitergehen im Blick. Vielleicht zeigt er Dir das anders: deutet durch ganz entspanntes Hinlegen an, daß er jetzt ok ist o.ä. Einfach gucken.

    Ich finde auch gut, daß er sich den Platz bei Dir unter der Bank aussucht - zeigt, daß er sich bei Dir versteckt und bei Dir Hilfe sucht. Sprich, er vertraut Dir da schon ein gutes Stück, fühlt sich bei Dir sicherer. Und er sucht selbst nach einer Lösung, wie er mit dem Streß in der Situation jetzt umgehen kann. Zeigt auch, daß er nicht komplett "weggetreten" vor Panik ist, sonst könnte er das nimmer.

    Mach das einfach mal weiter so - jeden Tag ne andere Taktik, wird nicht helfen. Einfach mal ein paar Wochen so durchziehen. Nachdem ja derzeit überall die Viecher unterwegs sind, wird´s nicht allzu lange dauern, bis sich das ein bisserl bessert, schätze ich ;-) Nur Mut! Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.....

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    .......
    Und was macht ein HSH mit einem Besoffenen, der über den Zaun klettert und nichts merkt, sprich, auch den offensichtlich warnenden Hund nicht mehr wahrnimmt?...

    Ach - DER verklagt Dich nimmer..... :lachtot: :lachtot: :lachtot:

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    ......... Das lässt sich abschrauben und nur die Halterung befindet sich dann noch am Sattel. Also nimmt nix Platz weg ;)

    Das wär mir schon zu blöd, jedes Mal da was hin und wegzuschrauben. Und wie ich mich kenne, würde das abgeschraubte Teil immer irgendwo liegen, nur nicht da, wo ich es brauche *gg

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    Also alle genannten Punkte sind relativ "Schwachsinn" um das mal so zu sagen.
    ...Tapatalk Gequatsche :)

    OK - dann ein letztes Argument: den Bauchgurt kann ich für ne Wanderung auch nehmen und hab dann die Hände frei. Ha - das versuch mal mit nem Fahrrad-Ausleger *gggg

    PS: das mit dem Gummiteil/Ruckdämpfer wußte ich net - hab so ein Ding ja noch nie gekauft..... Ich fand die Dinger immer zu klobig und häßlich und schwer am Rad (ok, das war damals ECHT teuer, ich geb zu: da wollt ich auch net irgendwas dranmontieren, das nicht 100% dazupaßt....)

    Ich nutz die Dinger überhaupt nicht. Bei uns gibt´s nen Bauchgurt für´s Fraule, mit Karabinern dran zur Aufhängung dazugehöriger Leinen.

    Vorteil: beide Hände frei, und Gewicht der Hunde da, wo ich meinen Schwerpunkt habe - da fällt so schnell nix um oder zieht mich in den Graben! Außerdem merke ich sofort, wenn ein Hund zurückbleibt (pinkeln muß, platt ist o.ä.), weils ja dann an mir zerrt, wenn einer stehenbleibt, der am Bauchgurt hängt. Mit nem Ausleger könnt ich mir vorstellen, merkt man das gar net so (ich seh nicht beide Hunde auf der Seite, weil die hintereinander laufen müssen).

    Kein unnötiges Dingsda am Radl, das sch.. aussieht, und das Gewicht auch noch hochtreibt, das ich da bewegen muß, und im Zweifel immer im Weg ist, es sei den, ich bin MAL mit dem Hund unterwegs. Selbst in der Garage wäre so ein Teil fehl am Platze, weil dann das Auto nimmer reinpassen würde.....

    Hat sich bislang gut bewährt mit meinen beiden Großen (Frieda fährt net am Rad, das trau ich mich doch nicht).

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    Was ich nicht verstehe, warum überhaupt Biokotbeutel? Hundekot (so wie jeder andere Tierkot) muss doch so oder so in den Restmüll, der am Ende verbrannt wird. Was ist dann der Sinn davon?

    Ganz einfach - wenn Du im Wald unterwegs bist, und der Hund das Geschäft dort erledigt, wo jemand reintreten könnte, kannst die Beutelchen dann im Gebüsch entsorgen. :hust:

    Ob das fürs Wild so gut ist, ob das da drangeht, weiß ich nicht. und wie "hübsch" das aussieht, das sei auch mal dahingestellt.

    Aber zumindest sind die Dinger umweltfreundlicher, und das wahrscheinlich auch in der Verbrennung..... Beruhigt also das Umwelt-Hundehalterherz ein bisserl... ;-)

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    ......Ist er aber allein im Auto bellt und fiepst und jammert er ununterbrochen. ...

    Wahrscheinlich, bis Du zurückkommst.... Was lernt der Hund daraus: wenn ich lang genug plärre, kommt die schon irgendwann wieder.... Weil er ja jedes Mal mit dem Geheule Erfolg hat - er weiß ja nicht, daß Du eh nur kurz wegbleiben wolltest, er sieht nur "ich plärre-sie kommt wieder".

    Ist für Dein Alleinbleib-Training wenig produktiv momentan, schätze ich..... So lange sie das Alleinbleiben im Auto nicht kann, würde ich das nicht mit ihr machen, weil Du Dir so alles wieder kaputtmachst. Lieber daheimlassen, wenn das klappt. 2 Stunden sind kein Weltuntergang, auch nicht, wenns früh und abends je 2 Stunden sind.

    Und dann mal, wenn Du Zeit hast, Alleinbleiben im Auto trainieren.

    PS: Idee, weil ich gerade "befristete Vermietung" las: Möglichkeit der Vermietung als Ferienwohnung an Familien?
    Dann hast kein Geschiß mit Abrechnungen, die Leute zahlen pro Nacht und Anzahl der Personen, die übernachten, und fertig. Möblieren, ein paar Teller und 2 Töpfe in die Küche mit rein, zur Selbstverpflegung.

    Oft ist es auch möglich, an Firmen zu vermieten, die Monteure in der Gegend haben und jeweils 4 Wochen am Stück irgendwo leben müssen. Bei Firmen ist das Ausfallrisiko evtl. etwas kleiner, und die Verträge sind dann auch wieder befristet. Und auch hier wird ne Monatsmiete verlangt, ohne daß Du groß Umstände hast mit Abrechnung von Nebenkosten etc.