Beiträge von BieBoss

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    ,.....Kann mir jemand Tipps geben was ich machen kann ? ....

    Ja - Du könntest Dich freuen, keinen Kläffer daheim zu haben.... Aus den bereits hier ausführlich erklärten Gründen - ich wär gottfroh, solch einen Hund zu haben, noch dazu in nem Mietshaus.....

    Ansonsten: stell doch mal böse Mäusefallen o.ä. auf dem Balkon auf *gg Wenn derjenige in den Fuß gezwickt wird, verrät er sich durch einen Aufschrei, und evtl. überlegt er sich beim nächsten Mal, ob er da draufklettert.

    Oder Du holst Dir mal nen Freund/Bekannten aus der HuSchu mit ausgesprochen großem, beeindruckendem Hund, der gut knurren kann, und läßt den bei Euch übernachten. Balkontüre nur angelehnt (damit Hundi raus kann!), sodaß, wenn derjenige kommt, plötzlich vor nem knurrenden, sich aufbauenden Hund steht da draußen *gg Aber das würd ich nur machen, wenn ich sicher bin, daß der Hund net gleich draufgeht auf dem Fremden - nicht, daß da was passiert.....

    Abgesehen davon: würde lieber meinen Balkon absichern z.B. mit Katzennetz o.ä. (oder Pflanzen, die alles zuwuchern am Geländer - notfalls Stacheldraht ums Geländer, echt...-aber schätze mal, das wird nicht durchgehen.), als meinem Hund die Bellerei beibringen zu wollen. Solang da überhaupt noch einer auf den Balkon raufklettern kann, würd ich kein Auge mehr zu machen in der Wohnung....

    Meine fressen´s roh - allerdings hatte ich vorsichtig angefangen, weil das Zeugs ja doch leicht abführende Wirkung hat- und ich hatte keinen Bock auf ne Nacht mit 700 Gassigängen *gg

    Erstmal ein bißchen was unter eine andere Fleischsorte druntermischen, vorzugsweise beides gewolft, dann kann´s der Hund nicht trennen und ißt es mit. Dann beim nächsten Mal etwas höheren Anteil Leber mit rein etc. Bis sie´s halt pur auch futtern. Wobei - bei uns gibt´s eigentlich immer auch Gemüse (-flocken eingeweicht) dazu.

    Oder eben einfach weiterhin immer halb-halb mit ner anderen Fleischsorte anbieten. Wird ja nicht in so riesigen Mengen benötigt, das Zeugs.

    Hübsches Kerlchen hast Du da..... ;-)

    Hey - das ist ein Terrier..... Da würd ich das mit dem Ballspielen auch schnell mal komplett sein lassen. Terrier drehen damit bloß extrem hoch, und dann hast nen Terrier(mix), der auf 180 ist - ne danke....

    Abgesehen davon: der darf dauernd hinterm Bällchen herjagen, vollkommen unkontrolliert, das Ding hetzen und diese (für ihn) Beute auch noch rumtragen - und dann wunderst Du Dich, wenn er im Wald jagen möchte?? Du stachelst ihn damit auf, bis er auf 180 ist (und nebenbei lernt, daß Hetzen ne tolle Sache ist, weil Du bestätigst ihn für jedes Hetzen mit dem nächsten Ballwurf!), und wunderst Dich dann, daß er im Wald angesichts einer Spur nimmer in der Lage ist, sich zu beherrschen! Wenn Du Dir das mal klar machst, wirst Du von alleine aufhören, den Ball zu zücken - weil Du dann weißt, was Du damit anrichtest...

    Zum Ball-Hergeben: allein die Tastsache, daß er das Ding nimmer hergibt, zeigt doch schon, wie hochgedreht er ist, und daß er schon halbwegs süchtig ist nach dem Teil. Es gibt nichts Schlimmeres als Balljunkies, die dauernd auf 180 sind....

    Wenn der Hund so hochdreht mit der Rennerei, gibt´s im Körper nen Adrenalinschub ohne Ende. Adrenalin und Cortisol glaub ich auch. Das Zeugs braucht über ne Woche, bis es im Körper ganz abgebaut ist - in der Zeit ist der Hund die ganze Zeit sprungbereit, Tag und Nacht. Das ist äußerst ungesund - wie wenn Du 7 Tage am Stück nicht schlafen dürftest und immer auf dem Sprung sein mußt. Und dann kommt noch jeden Tag einer her und schreit "Feueralaaaarm" (auf die Situation mit dem Hund bezogen: schmeißt Bällchen), damit er auch ja net zur Ruhe kommt.

    Ich würde den Hund mit adäquater ruhiger Beschäftigung auslasten: Suchspiele, Fährten, Zielobjektsuche etc. - Du wirst sehen, wenn er so kontrolliert und auf Kommando seinen Jagdtrieb ausleben kann, wird er wesentlich ruhiger werden, und auch lernen, sich auf seine Aufgabe immer länger zu konzentrieren. Mit dem ganzen Ballgewerfe werden die Hundis echt blöd im Kopf.... Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche.....

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    OT: Wieso "neue deutsche Schreibweise"? Das wurde doch schon immer so geschrieben. :smile:

    Hihi - vielleicht schreibens die Leute nur so, seitdem es diese Schreibweise gibt - ich habs noch nie anders als mit ß geschrieben, aber oft schon gelesen, wo es eindeutig "in Maßen" hätte heißen sollen, aber "in Massen" geschrieben wurde - wahrscheinlich wird jetzt mal so eben alles, was früher ß war, "vorsichtshalber" mit ss geschrieben, und dann kommts zu sowas ;-)

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    Verunsichert nicht , eher am überlegen mich hier abzumelden,weil mein Hund scheinbar zu normal ist :lol:

    Ich helf Dir: komm uns besuchen, und wir lassen Deinen mit Bossi durch die Wälder streifen. Irgendwann erwischen sie den Hasen schon - dann hast genug zu tun für die nächsten 7 Jahre, die Jagerei wieder rauszukriegen, und kannst gaaaanz viele Fragen stellen..... *gggg
    :headbash:

    Das hört sich an wie:

    - beim Training IMMER nach dem Abruf angeleint worden (klar, daß er dann jetzt nicht mehr kommt, weil er gelernt hat, daß Dein Abruf den Ende vom Spaß bedeutet)

    - Schleppleine zum Heranholen verwendet. Wenn die nämlich einfach nur dranhängt, und man den Hund dort abholt, wo er meinte, Wurzeln schlagen zu müssen, kommt der nicht auf die Idee, sich dafür zu interessieren, ob die Schlepp darn ist oder nicht, geschweige denn, dies zu unterscheiden beim Gehorsam. Das passiert eigentlich nur, wenn man den Hund dann mittels Schlepp ranzieht nach nicht befolgtem Abruf.

    Gegenmittel: häufiger Abruf unterweg, erstmal an der Schlepp, und JEDEN mit Leckerli oder wieder-laufen-lassen belohnen. Nur jedes gefühlt 100ste Mal wird dann doch mal die Leine kurz genommen anschließend - nur, um die Leine gleich wieder schleifenzulassen nach 1 Minute. So lernt der Hund, Abruf ist was, nach dem immer was Tolles bei Dir passiert oder ein supertolles Leckerli gegeben wird. Statt "Abruf ist das Ende vom Spaß".

    Und: wenn der Hund nicht mitkommt/zurückkommt an der Schlepp, NICHT herziehen (die Schlepp ist nur ne Sicherung gegen Weglaufen, dürfte sich eigentlich nicht mal spannen unterwegs!), sondern den Hund abholen und mit Hand am Halsband (oder mittels Körpersprache) dorthin führen (durch auf ihn zugehen in die gewünschte Richtung "schieben" oder "drängen", wenns mit Körpersprache passiert), von wo aus Du ihn abgerufen hattest, ganz konsequent. Dort loben, und gleich wieder Freigabe zum Laufen erteilen, oder eben (aber erst nach ner Weile des Trainings) mal nur kurz neben Dir laufenlassen, und wieder Freigabe zum Laufen geben.

    Generell gilt die Regel: lieber einmal gar nicht rufen, weil man sehen kann, daß der Hund eh nicht folgen wird, als zehnmal, die der Hund dann zu ignorieren lernt, weil keine Konsequenz aufs Nichtbefolgen kommt. WENN Du rufst, dann momentan nur, wenn er eh schon zu Dir unterwegs ist, in langweiligen Situationen, wo er im Kopf eh schon "bei Dir" ist, oder wo er Dich anguckt.

    Das kann auch bedeuten, daß Du ein ungewöhnliches Geräusch machst, das ihn auf Dich aufmerksam macht, und er zur Geräuschquelle guckt - und sobald er Dich anguckt, ist er auch mit der Aufmerksamkeit bei Dir, und Du kannst ihn fröhlich rufen: "Jawoll! Komm her!" (das "Jawoll" ist zu verstehen als Bestätigung für´s Reagieren und herschauen, da kannst ein eigenes Lobwort genauso einfügen, das ist egal). Erhöht die Wahrscheinlichkeit, daß er reagiert, sehr - denn in dem Moment, wo er Dich anguckt, ist er auch im Kopf bei Dir, und nicht bei dem eben gebuddelten Mausloch. Das war nämlich schon langweilig genug, um seine Aufmerksamkeit bei Deinem Geräusch auf Dich zu lenken! und wenn Dein Tonfall dann noch Spaß verspricht, wird das mit dem Rückruf auch bald wieder funktionieren.

    Welche Diagnose habt Ihr bekommen, was haben die Docs gemacht mit dem Hund, müßt ihr Medikamente geben? Woher kommt die Vergrößerung? Wie alt ist der Kater? Was sagen die Ärzte zu Behandlungsmöglichkeiten? Was für ein Titer wurde denn überhaupt geprüft??

    Bevor man nicht weiß, was der Kater hat, wie alt er ist, und welche Aussichten er noch hat unter anständiger Behandlung, kann doch dazu keiner was sagen! Bzw. wenn überhaupt eine Behandlung möglich ist.

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    DAS kann auch gut sein, dass die eh an das Netzwerk noch was abgeben müssen.

    Oh ja, das ist so - lt. seiner Website 525,- € pro MONAT vom 3.-10. Vertragsjahr (die Verträge laufen über 10 Jahre):

    http://www.ruetters-dogs.de/markenlizenzhu…menbedingungen/

    Die 525,- € monatlich muß man erstmal reinkriegen, und man selbst möchte ja auch noch was verdienen..... Das sind bei 50,- € fiktivem Stundensatz für ein Training über 10 Trainingsstunden monatlich, die man nur für die Franchise-Gebühren zahlt, also, bevor man überhaupt die eigenen KOsten anfangen kann, herienzuholen, geschweige denn Gewinn macht.

    525,- € pro Monat --> macht 6.300,- € pro Jahr --> 50.400,- im Laufe des 3.-10. Jahres der Vertragslaufzeit.

    Und das zusätzlich zu den Ausbildungskosten von 15.000,- € (bei Vorabzahlung des Gesamtbetrages immer noch 12.000,- €). Das heißt, für 10 Jahre Selbständigkeit nach 25 Mon. Ausbildung habe ich dann erstmal mit Abschluß des Ausbildungsvertrages nen offenen Posten i.H.v. 63.400,- - 65.400,- €, die ich in der Zeit werde erwirtschaften müssen. Klar, Fälligkeit erst im jeweiligen Vertragsjahr - aber die Gesamtsumme ist zu entrichten, wenn man denn mal dabei ist. Wäre in der Höhe für mich keinerlei Option, weil man sich damit auf Jahre hinaus verpflichtet.....

    Aber darum ging es ja nicht - Fakt ist, diese Summe will irgendwie gezahlt werden, und das zahlt man natürlich mit mit dem Stundensatz, wie die Ausbildung jedes Trainers natürlich. ;-)

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    für mich eine ganz klare antwort - Hund an die leine.
    erstens kommt er dann mit seinem blöden stehenbleiben nicht mehr durch und begreift , daß er sich an dir zu orientieren hat.
    zweitens würden sich meine Hunde " bedanken " wenn irgendeiner an ihnen rumschnüffelt wenn sie an der leine sind.
    empfinde ich , ehrlich gesagt , als unhöflich von mensch und Hund. kannst du deinen Hund nicht vom kontakt zu anderen , vor allem angeleinten Hunden abhalten - dann nimm ihn an die leine.
    ich habe auch einen , der nicht einfach ist , verstehe also schon Probleme.
    aber du gibst die Führung aus der Hand in dem du ihn machen läßt und ungefährlich ist es für deinen Hund auch nicht. nicht jeder Hund läßt sich einfach so anknurren weil er nicht " paßt ".

    Äh - wenn ich das richtig gelesen habe, geht es darum, daß ihr Hund wartet, bis der andere da ist - nicht umgekehrt, die TS läßt ihren doch gar nicht wohin gehen!

    Und daß er knurrt, ist die ganz normale Kommunikation" Geh weg!" zu dem anderen Hund. Eine logische Konsequenz, daß die HF jeden Fremdhund zu ihrem Hund hinläßt, ohne einzugreifen: dann muß der Hund das selbst kommunizieren, daß der Andere nicht willkommen ist. Spätestens das wäre für mich eindeutliches Zeichen, daß er den Kontakt nicht möchte, und ich diesen besser selbst verhindere.

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    Wenn der Hund nicht mitkommt würde ich natürlich auch nicht weitergehen.

    Sofern du das Gefühl hast, dass dein Hund diese Hundebegegnungen nicht möchte würde ich mal versuchen andere Hunde zu blocken. Also entweder mit der Hand wegschieben oder einen Schritt auf die Hunde zu und mit energischer Stimme „hau ab“ sagen. Das hilft (leider) nur manchmal da einige Hunde aufdringlich sind. :roll:

    Damit vermittelst du deinem Hund die Sicherheit, dass du Hundekontakte für ihn regelst.

    Genau so würde ich auch vorgehen. Der Hund bleibt doch stehen, weil er den anderen komisch findet. Wenn Du nun zusammen mit ihm wartest, und den anderen Hund jedes Mal zu ihm läßt, bekommt er keinerlei Schutz und muß sich jedes Mal mit ihm unangenehmen Fremden Hunden auseinandersetzen. Dadurch entsteht erstmal wie schon geschrieben eine gehörige Spannung (und das, wenn dem Hund eh schon unwohl ist, sonst würde er ja nicht stehenbleiben), und andererseits vermittelst Du ihm, daß Du ihn hilf- und willenlos dem "Feind" überliefern würdest.

    Daher denke ich, daß es hilfreich wäre, in solchen Situationen erstmal Hund anzuleinen, und dann im Bogen möglichst weit am anderen Hund vorbei (der eigene auf der dem Fremdhund abgewandten Seite halten!) gehen, sodaß Dein Hund lernt, Du schaffst es, ihm diese Fremden vom Hals zu halten. Anderen Hund abblocken, dem Halter sagen, Du möchtest keinen Kontakt, egal, was - aber der Hund darf nicht ran an Deinen. So gewinnt Deiner wieder Vertrauen zu Dir und wird Dir auch ohne Leine irgendwann wieder folgen, am anderen Hund vorbei.

    Und evtl. hat er dann später im Freilauf auch das Selbstbewußtsein (weil er weiß, Du hilfst ihm notfalls), mal selbst zu einem ganz ruhigen Fremdhund hinzugehen und zu schnuppern, und macht dann erste positive Erfahrungen mit "Fremdhundbegegnung direkt". ;-)