Beiträge von Niani

    Na, das beantwortet deinen Thread doch schon fast selbst ;) Deine Hündin entstammt der "Guck-mal-ist-der-süüüüüüß"-Linie :D

    Das Problem mit diesen Zuchtverbänden ist, dass deren Zuchtordnungen im Normalfall das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben sind. Wenn ich schon lese, dass da eine Zuchtordnung für alle Rassen gelten soll... Anyway: Auch in dem VDH-angehörigen Retrieverclubs gibt es keine Vorschriften, welche Linien die Züchter zu verfolgen haben. Die Züchter schließen sich dem Club an, mit dem sie sich am ehesten identifizieren können, manchmal bedeutet das auch, dass damit ein wenig die Linien erahnbar werden, aber so prinzipiell können zwei Züchter in ein und demselben Retrieverclub völlig unterschiedliche Labradorlinien züchten. Das setzt jeder Züchter für sich selbst fest.

    Aber wie gesagt: Linien macht man an den Zuchtzielen des Züchters und dementsprechend an den Vorfahren des Hundes fest, nicht an Richtlinien eines Verbandes oder den Äußerlichkeiten eines Hundes. Es stimmt schon, dass bestimmte Linien sich äußerlich manchmal unterscheiden, aber nur weil ein Hund in das ungefähre Aussehen bestimmter Linien reinpasst, heißt das nicht, dass er dort auch wirklich einzusortieren ist. Dafür sind wie gesagt die Vorfahren ausschlaggebend.

    LG, Henrike

    Nöööö, sie muss gar nix sein ;) Von Linien kann man wirklich nur sprechen, wenn die Hunde tatsächlich gezielt in eine bestimmte Richtung gezüchtet werden und auch in dieser Hinsicht ausgesucht werden.

    Beim Vermehrer ist dies nicht der Fall, denn der denkt eben nicht in Linien und wählt diesbezüglich die Verpaarungen aus, der denkt maximal in "soll süß aussehen, damits Geld gibt".

    Angenommen da war vor 10 Generationen irgendwann man ein Hund aus einer Linienzucht bei den Ahnen deiner Hündin vertreten, aber danach wurde nur noch bunt gemischt innerhalb des zur Verfügung stehenden Labradorpools, dann kann man nciht von einer Linie bei deiner Hündin sprechen. Denn da ist ja dann kein Zuchtziel mehr, das dahinter stand, nimm das Wort "Linie" mal wörtlich: Da gings nicht linear in eine bestimmte Richtung, was den Verwendungszweck angeht, beim Vermehrer gings so, wies gerade passte und was man grad an Hündin und Rüde da hatte.

    Haks ab ;) Ich hab auch nen Labrador und kann dafür keine Linie angeben... Du hast nen netten Hund. Wen kümmert da eine Linie?

    Aber du kannst die Vermehrerin ja mal nahc Zuchtzielen befragen, wenn sie sowas hat, das würde dir noch am ehesten Aufschluss geben, wie du deinen Hund einschätzen kannst :)

    Beim Vermehrerhund wirst du keine Zuchtlinien festmachen können. Da wird im Normalfall irgendein Rüde auf irgendeine Hündin draufgelassen, mit Linien ist da nicht viel ;)

    Für meine kann man auch keine Linie festmachen, eben weil Vermehrerhund ;)

    Hmmm, wenn das Medikament eh nicht drinbleibt, macht es keinen Sinn das zu geben. Wobei bei Antibiotika ja schon immer angeraten ist, eine lückenlose Gabe zu gewährleisten, damit sich keine Resistenzen bilden... Wenn sie also erst ein paar Stunden später kotzen sollte, würde ich ihr heute noch ihre Tabletten geben.

    Ich weiß ja nun nicht, welche Titer du genau bestimmen lassen wollen würdest. Ich hab eben nochmal auf meine Befunde geschaut, manche Krankheiten werden über IFAT bestimmt, da gibts dann nur einen Titer, der dann auch nicht so aussagekräftig sein kann, weil man nicht weiß, ob er für eine aktuelle Infektion steht oder nur für einen stattgefundenen bereits bekämpften Infekt. Bei den ELISA-Tests gibts meist ja zwei Titer, anhand derer man schon erkennen kann, ob irgendwann mal ein Kontakt stattgefunden hat oder ob gerade aktuell Erreger bekämpft werden. Du müsstest sowieso mal mit dem Arzt absprechen, inwiefern die Bestimmungen nun Aufschluss geben könnten, nachdem Maya ja schon ein Weilchen Antibiotika bekommt.

    In Bezug auf Anaplasmose (das war ja glaub ich deine größte Sorge, oder?) hab ich in Wikipedia grad nur den Hinweis gefunden, dass Titerbestimmungen irreführend sein können, weil erhöhte Antikörperzahlen über einen recht langen Zeitraum noch ermittelt werden können. Bei meiner Maja war der Titer hingegen so niedrig, dass davon ausgegangen werden kann, dass kein Kontakt zu Anaplasmen bestand. Dementsprechend musste ich mir dann auch keine Gedanken um eine Infektion machen. :) Sagen wir es so: Eine Titerbestimmung kann bei "negativem" Titer recht aussagekräftig sein, bei positivem Titer nur bedingt. Aber es gibt sie ja durchaus, die Fälle, in denen man einen Verdacht hat, der dann aber durch einen negativen Titer ausgeräumt werden kann, ohne dass der Hund wochenlang mit AB vollgepumpt wird und unter der Gabe leidet :)

    LG, Henrike

    Es kommt drauf an, was genau du alles bestimmen lässt. Ich habe bei Maja jetzt letztens das komplette Programm durch, das waren FSME, Toxoplasmose, Borreliose, Anaplasmose und Ehrlichiose. Mit in der Rechnung war noch ein Differentialblutbild und eine Eiweißelektrophoresekurve, da war ich insgesamt bei 150 Tacken. Das war aber schon die "günstige" Variante, weil das Labor das mit der Tierklinik verrechnet und die Klinik dann mit mir. Würde das Labor direkt die Rechnung an mich schicken (wie es meist bei Tierärzten der Fall ist), wäre das Ganze 35% teurer. Es lohnt sich also, da ggf. vorher rumzutelefonieren und nachzufragen, wie der Tierarzt abrechnet und ob ihr eine Klinik in der Nähe habt, die das so anbietet wie meine.

    Nach wie vor würde ich mich erkundigen, obs machbar ist, das Medikament zu spritzen.

    LG, Henrike

    Zitat

    Ist es eigentlich möglich, dass ein Fohlen einen höheren GP hat als die Eltern?

    Ich frag deshalb, weil ich gerne noch Norweger züchten würde, davon aber nur wenige sehr gute da sind. Die Deckanzeigen gehen auch nur bis zu einem GP von 550.

    Meines Wissens nach ja. So stehts zumindest im Züchterhandbuch. Bei negativem BLUP beider Elternteiler verschlechtert sich das GP, bei neutralem ist es gleichbleibend, bei positivem BLUP kann sich das GP beim Fohlen verbessern.

    Einen Pegasus bekommt man nur mit MEdusas Blut und das wird nicht weitervererbt ;)

    Wie machen die "Profis" das eigentlich im Winter? Ich hab nun mehrfach in den anderen Foren gelesen, dass die Leute die zu trainierenden Pferde im Winter quasi nicht anrühren, damit sie sie bei Temperaturen über 0° trainieren können...

    Ich bräuchte dazu mal bitte eine Definition zum Begriff "moderne Erziehung".
    Erzieht man seinen Hund modern, wenn man von sich behauptet "reinpositiv" zu arbeiten? Ist man modern, wenn man sich nicht traut, dem Hund Grenzen zu setzen? Oder ist man voll im Trend, wenn man irgendeinen Hundeguru hat, dem man alles nachbeten kann, egal obs für den Hund passt oder nicht?

    Für mich schließen sich moderne Erziehung und Gebrauchshunde nämlich nicht aus. Zumindest nicht, wenn man wie ich unter moderner Erziehung versteht, seinen Hund gewaltfrei zu erziehen, ihm aber sowohl Regeln und Grenzen nahezubringen wie auch Dinge, in denen er sich "ausleben" kann.

    LG, Henrike

    Zitat

    interessant, die meisten foris hier scheinen den perfekten hund an ihrer seite zu haben ;)

    Och, warum perfekt? Ist vermutlich immer eine Sache der Sichtweise, oder? Die Dinge, in denen mein Hund beispielsweise "unperfekt" ist, haben herzlich wenig mit Leine dran oder Leine ab zu tun ;)

    Aber selbst wenn: Spricht irgendwas dagegen, wenn jemand den perfekten Hund an seiner Seite hat?