Zitat@niani...wie lange hat es bei dir gedauert bis dein Hund wieder normal gefressen hat, nach Absetzen des AB´s?
Und war dein Hund auch schlapp und träge?
Sorry, dass ich so lange nicht reagiert habe, ich komm eben erst von der Arbeit. Maja hat nicht auf das AB reagiert, sondern auf ein Schmerzmittel, Metacam...
Ich rekonstruier das nochmal:
Samstags hat sie die letzte Dosis Schmerzmittel abends bekommen, Sonntag morgens erbrochen. Sonntag abends habe ich das Schmerzmittel weggelassen, die Nacht über dennoch starkes Erbrechen bis zum Montag. Montag kam Tee wieder raus, klares Wasser mit der 5ml Spritze eingeflößt konnte ich ihr ab abends alle halbe Stunde geben (Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als nichts). Dienstag Mittag gabs teelöffelweise Reis (alle 45 Minuten ein Teelöffel), der kam abends wieder raus. Daraufhin bin ich mit ihr zum Notarzt (sie war einfach superschlapp und ich machte mir um ihren Flüssigkeitshaushalt doch Sorgen), der hat Cerenia (ein Anti-Kotz-Mittel) gespritzt, ein Schmerzmittel und ein Antibiotikum ebenfalls. Daraufhin hat sie Dienstag nicht mehr erbrochen. Mittwoch habe ich gaaaaanz langsam angefangen, Reissuppe mit der 5ml Spritze zu geben (das war anfänglich mehr Wasser denn pürierter Reis, aber sie sollte sich langsam dran gewöhnen) und habe nach und nach die Abstände verringert und die Konzentration der Reissuppe erhöht, aber immernoch alles püriert. Mittwoch abends waren wir dann bei der Haus-TÄ, die hat nochmal Cerenia gespritzt und uns für Donnerstag und Freitag Cerenia-Tabletten mitgegeben, die Maja auch gut vertragen hat. Außerdem haben wir sie nochmal an den Tropf gehängt für ein Flüssigkeitsdepot, für den Fall, dass sie doch wieder erbrechen müsste, der Donnerstag war ein Feiertag... Stück für Stück habe ich sie dann angefüttert und zum Wochenende hin gabs den Reis dann nicht mehr püriert. Erst zum Anfang der folgenden Woche habe ich dann ihren fisch Stück für Stück dazugefüttert.
Und ja, Maja war wahnsinnig schlapp. Wen wunderts, die hatte einen erheblichen Flüssigkeitsmangel, hatte mehrere Tage nichts gefressen, der Dienstag und der Mittwoch waren die schlimmsten Tage, danach gings langsam bergauf. Sie war sehr lurig, lag nur rum, hatte kaum Kraft, ich bin mit ihr nur hinten in den Garten zum Lösen. Gefressen hätte sie allerdings immer, egal wie schlecht es ihr ging, ich habe aber noch nie erlebt, dass mein Hund nicht frisst, völlig wurscht, welche KRankheiten ihr zu schaffen machen, daher ist das nun nicht sonderlich aussagekräftig ![]()
LG, Henrike