Beiträge von Niani

    Jupp, die Parcours Iso sind verstellbar. Bei meinen kann ich rein theoretisch genausogut die Jeans in die Stiefel stecken, hab aber auch schon die Skihose in den Stiefeln gehabt ;)

    Ich hab meine im Laden angehabt. Prinzipiell schwanke ich zwischen zwei Schuhgrößen und ich hatte den Eindruck, dass die relativ groß ausfallen. Ich hätte also locker die kleinere Größe nehmen können, hab aber die größere genommen, weil ich noch mit dicken Wollsocken oder Skisocken drüber reinpassen wollte. Und es passt super, ich kann auch zwei Paar Socken drin anziehen und habe noch ausreichend Freiraum.

    LG, Henrike

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    Als erstes mal ne Frage. Taugen diese Aigle Iso Parcour was? Ich möchte ungerne soviel Geld für Gummistiefel ausgeben wenn die dann nicht gut sind. :ops:

    Ich hab meine erst zwei Winter getragen, aber die sind noch wie neu.

    Die sind klasse. Halten absolut warm und man kann auch drei, vier Stunden damit rumlaufen, ohne dass sie unbequem wären.

    Das war ein Kauf, der sich wirklich gelohnt hat.

    LG, Henrike

    Meine Erfahrung mit solchen Hunden zeigt, dass es sinnvoll ist, wenn der Hund sich nicht anfassen lassen muss und auch gar nicht bedrängt wird, im Sinne von "mal gucken, ob ich sie/ihn streicheln kann". Je mehr der Hund in solchen Situationen ignoriert wird und gar nicht groß betüddelt wird von dem Fremden, umso eher ist er bereit, von sich aus auf ihn zuzugehen und zu lernen, dass von diesem Fremden nichts Schlimmes ausgeht. Und je mehr positive Erlebnisse er dann mitnehmen kann (weil er selbst das Tempo vorgegeben hat, nicht der Mensch immer wieder "versucht" hat, ihn anzufassen, obwohl der Hund dafür noch nciht bereit ist), umso schneller geht der Prozess des Zugehens auf den Fremden irgendwann.

    LG, Henrike

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    Gäbe es die Leine nicht, und würde somit die Absicherung wegfallen, bin ich mir sicher das jeder mehr Herzblut in die Erziehung stecken würde (mich eingeschlossen :lol: )

    Das ist wohl eine Sache der Einstellung und des inneren Schweinhundes ;) Ich bin ein fauler Mensch. Also steck ich einiges an Zeit und Nerven in die Erziehung meines Hundes, damit ich irgendwann entspannt mit ihr Gassi gehen kann und nicht nur mit ihr angeleint durch die Gegend laufen muss ;)

    Genausogut könnte ich sagen "Gäbs keine Geschirre, würde jeder mehr Herzblut in die Leinenführigkeit des Hundes stecken." Und dennoch bin ich mir sicher, dass es hier sehr viele Forenmitglieder gibt, die ihren Hund dennoch zur Leinenführigkeit erzogen haben, trotz Geschirr ;)

    LG, Henrike

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    Das Argument mit dem Artübergreifenden versteh ich ja noch (wobei mir selbst meine Schafe stellenweise Dinge nachgemacht haben), aber wenn Hunde generell nichts oder wenig über Nachahmen lernen würden, wie sollen denn dann bitte Wölfe das Jagen von ihren Eltern lernen? :???:

    Mead z.B. erklärt das darüber, dass sie mit den Eltern jagen gehen und aufgrund ihrer Instinkte Jagdverhalten zeigen, dieses zum Erfolg führt und sie es somit lernen, es sich aber nicht abgucken bei den Eltern.

    Tomasello unterscheidet da nochmal zwischen Nachahmungslernen und Imitationslernen. Nachahmung liegt vor, wenn ein Lebewesen einem anderen etwas nachmacht, ohne dessen Intentionen dabei zu kennen/zu verstehen/ zu verfolgen. Imitation liegt vor, wenn ein Lebewesen etwas nachmacht und dabei auch den Grund des "Vorbildes" kennt und es deswegen auch tut. Laut Tomasello sind nicht einmal nicht-menschliche Primaten zu Imitationslernen in der Lage.

    Und da ich große Tomasello-Anhängerin bin und der hier beschriebene Fall quasi Imitationslernen beschreiben würde, sage ich: Der Hund macht den Menschen nicht nach. Sei es Zufall, sei es, dass der Hund irgendwann mal aufgrund dieses Geräusches die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen hat, bewusstes Imitieren ist es aus meiner Sicht nicht.

    LG, Henrike

    Mein wichtigstes "Winteraccessoire" sind meine Aigle Parcours Iso. Die geb ich nimmer her. Ansonsten geh ich im Winter bei Schnee und Regen ganz gern mit Skihose raus, schön warm und trocken. Für Tage, an denen der Wind pfeift, gehts nicht ohne Mütze, die die Ohren bedeckt (und ich hasse Mützen ;)). Für den Hund brauch ich lediglich Melkfett für die Pfoten.

    Im Herbst brauch ich eigentlich nix besonderes. Ein paar Fettlederstiefeletten, die gut gepflegt schön wasserdicht sind. Ich persönlich mag hingegen keine Regenjacken, da werd ich entweder lieber nass oder nehm den Schirm oder investier irgendwann mal Geld in eine atmungsaktive Jacke. Aber bislang klappts auch ohne ;)


    LG, Henrike

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    Weil er m. M. nach, "noch" zuviel mit den Augen sucht. Mal sehen, was Susanne
    dazu schreibt.

    Ich bin nicht Susanne, schreib aber trotzdem mal meinen Senf dazu: Ich bin der Meinung, dass man nicht jeden Hund anfeuern kann/sollte. Mein Riesenbaby zum Beispiel hätte ich damit immer völlig "rausgeholt", die wäre dann total aus dem Konzept gewesen, hätte sich nach mir umgeschaut, ob's nicht vielleicht auch ein Leckerchen gibt, wenn ich schon anfeuer und darüber hätte sie das Suchen völlig vergessen. Bei ihr hat sich das mit dem Naseneinsatz ganz von allein entwickelt, mit wachsender Übung, mit stärkerer Gewöhnung an den Geruch des Suchgegenstands und mit steigendem Schwierigkeitsgrad :)

    Bei manchen Hunden ist das bestimmt hilfreich, bei meiner aber wohl eher nicht. Vielleicht ist Yoschi ja auch so ein Kandidat :)

    Aber bestimmt schreibt Martina da noch was zu, vielleicht probiert sies ja auch grad mit dem Anfeuern aus und berichtet uns später, wies geklappt hat? ;)

    LG, Henrike