Beiträge von Niani

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    Muss der Hund zurück kommen obwohler er lieber Jagd.
    Muss der Hund Sitz machen obwohl die Wiese nass ist.
    Muss der Hund "Bleiben" obwohl Er das Kind lieber umschmeissen würd
    Muss der Hund hören obwohl er lieber seinen eigenen Weg gehen würde
    Muss der Hund ins Körbchen obwohl er lieber im Fernsehsessel sitzt

    :???: :???: :???:

    mfg

    Ich muss wohl Chinesisch schreiben... Es geht nicht darum, ob der Hund andere Dinge lieber tun möchte, sondern darum, dass dem Hund etwas bestimmtes unangenehm ist und es dennoch tun soll und das noch unter dem Mäntelchen "Hobby". Das einzige Beispiel, das hier zählen würde wäre das mit der nassen Wiese. Und auch da bin ich der Meinung, dass ich keine Freizeitbeschäftigung aussuchen muss für den Hund, bei der er ständig im nassen Gras sitzen muss, wenn er das als unangenehm empfindet. Denn dann ists halt auch absolut kein Spaß mehr für den Hund.

    nepolino: Danke für deine Erklärung. Mit einer "Gewöhnung", dass der Hund das nicht mehr als unangenehm empfindet, komme ich viel eher klar, als mit dem Gedanken, dass es einem Machtverlust gleichkäme, da nun dem Hund seinen Willen zu lassen. (Das war ja die oben zitierte Passage, an der ich mich hochgezogen habe) Allerdings finde ich die von dir zitierte Erklärung schon wieder ziemlich "daneben", den Hund solange einem negativen Reiz auszusetzen, bis er macht, was ich will, damit der negative Reiz wegfällt, sorry, ist nicht meins, wirds in diesem Leben auch nicht mehr werden...

    Mit Regeln hab ich kein Problem, ich hab mit dem Gedanken ein Problem, dass der Hund etwas tun soll, was ihm offensichtlich unangenehm ist. Und mit der Sichtweise, dass es eine Machtfrage ist, dem Hund da seine Bedürfnisse zuzugestehen bzw. der Verlierer zu sein, wenn man da Rücksicht auf die Bedürfnisse des Hundes nimmt.

    Klar kann man dem Hund beibringen, bestimmte Dinge nicht zu tun, die er im Eifer sonst wohl täte. Ich verstehe auch durchaus, dass der Hund, wenn er zieht, immernoch ansprechbar sein muss und lenkbar sein muss. Das sind nachvollziehbare Regeln für mich. Aber muss ich einen Hund zwingen, einen Wasserapport auszuführen, wenn er offensichtlich schwimmen hasst, sonst aber gern apportiert? Muss der Hund Agility machen, wenn er nicht gern springt? Und muss ein Hund neben einem anderen ziehen, wenn er genau das eben nicht mag, aber sonst gern zieht?

    Btw: MEIN Hund hat Spaß an UO ;)

    Zitat

    hupps....


    verstehe den Post nicht, Niani...


    würdest du bei UO-Training das auch so formulieren?
    "Nö, wozu soll der denn jetzt "bei Fuß" laufen, wo der doch lieber schnüffeln will?" :lol:

    Nö, aber mein UO-Training sähe so aus, dass ich erstens den Spaß daran hervorherben würde für den Hund und zweitens es für mich auch kein Machtverlust ist, wenn mein Hund mir mal zeigt, dass etwas nichts für ihn ist. Und ja, wenn ich auf Dauer merke, dass der Hund mit Obedience-mäßigen Aktivitäten nix am Hut hat, dann wird das unter garantie nicht unsere zukünftige Freizeitbeschäftigung. Muss ich meinen Hund zu Dingen zwingen, die offiziell "Hobby" sein sollen, die er aber partout nicht möchte?

    Hätte ich einen Hund, der den Wasserapport blöd findet, wäre es für mich kein Drama, dann machen wir eben keinen Wasserapport. Kann sich mein Hund nicht dafür begeistern Agility zu machen, muss ich doch auch nicht auf Biegen und Brechen versuchen, ihn durch den Parcour zu kriegen, weil ICH beschlossen habe, dass wir Agility machen, egal, ob er da Spaß dran hat oder nicht.

    Bei lebensnotwendigen Kommandos wie einem sicheren Rückruf verstehe ich ja durchaus, dass man da wenig kompromissbereit ist. Aber bei etwas, das man mit dem Hund macht, weil es pure Freizeitbeschäftigung ist und nicht lebensnotwendig?

    Ist es das, worauf es hinausläuft? Ein Machtkampf? Ein "mir egal, was du willst, ICH will, also wird das auch gemacht"? Hat der Hund nicht auch das Recht, mal eine Vorliebe oder ein Bedürfnis anzumelden? Ist ein Nebeneinanderherlaufen so wichtig, dass ich mich dafür über die Wünsche meines Hundes hinwegsetze und halt solange mit ihm "arbeite", bis er endlich akzeptiert, dass ICH das Sagen habe und er gefälligst nur auszuführen hat?

    Aus meiner ganz persönlichen Warte eine sehr komische Einstellung, betreiben die meisten hier doch den Zughundesport, weil es ihrem Hund Spaß bereiten soll, nicht, weil sie darüber ihre Macht demonstrieren wollen und den Hund zu Handlungen bringen wollen, die ihm unangenehm sind...

    Zitat

    Du meinst also,

    das nasse Erdferkel kann weiter unbekleidet spazierengehen. Würdest Du denn bei Minusgraden (und wenn ja ab welcher Gradzahl) das Hundi schützen oder ist das auch ok., wenn sie nass ist, und wir den halben Tag unterwegs und draußen sind? Mir schwebt hier Schlittenfahren mit den Kindern auf der Alb mit anschließendem Wintergrillen und solche Hardecoreaktivitäten vor.... da gibts einfach unterwegs keine Möglichkeiten zum Trocknen und Aufwärmen. Wäre das für Dich auch noch unbedenklich oder wie würdest Du da vorgehen... ?

    gespannte Grüße vom Ersthundehalter
    Astrid mit Leila

    Solange der Hund nicht angeschlagen ist und keine Probleme hat, würde ich mir auch keine machen. Meine war auch schon bei Minusgraden zwei Stunden am Strand und immer wieder in der Ostsee, ohne am nächsten Tag nur zu niesen.

    Was ich nicht machen würde, wäre den nassen Hund draußen länger "liegen" zu lassen, schon gar nicht im Schnee. So eine Blasenentzündung verhindert dann auch das schönste Winterfell nicht.

    Für normale Gassigänge und Aktivitäten, bei denen der Hund zwar nass, aber immer in Bewegung ist, würde ich also keinen MAntel anziehen. Bei Aktionen, bei denen der Hund auch mal länger stehen/sitzen/liegen muss, würde ich mir was überlegen.

    LG, Henrike

    Fressgier ist im Normalfall nicht abgewöhnbar, aber mit Erziehung lenkbar.

    Ich würde jedoch hinterfragen, woher dieser plötzliche Wandel seit ein paar Tagen kommt und da überlegen, was sich geändert hat, wenn es vorher halt nicht so war wie nun.

    LG, Henrike

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    Gibts hier noch mehr solche "Spinner", über die nur der Kopf geschüttelt wird? :hilfe:

    Na klar. Maja geht derzeit 2-3x die Woche im Kanal schwimmen, vom TA angeordnet, für den Muskelaufbau.

    Erst bin ich ein fürchterlicher Tierquäler, weil mein Hund bei den Temperaturen ins Wasser muss (dass sie freiwillig reinspringt, zählt nicht!). Und danach bin ich ein fürchterlicher Tierquäler, weil ich sie abtrockne, ihr ihren Fleeceanzug anziehe und ihr ein Körnerkissen an den Poppes lege, sobald wir am Auto sind, weil der Hund ja wohl mal ein wenig Kälte abkönnen muss! :D

    Der Fairness halber muss ich dazusagen, dass die Meisten dann doch recht verständnisvoll auf den Fleeceoverall reagieren, wenn ich einen kurzen Satz als Erklärung abgebe. Aber so prinzipiell ists immer alles erstmal falsch.

    Mir isses wurscht. Ich weiß, dass meinem Hund das Schwimmen wahnsinnig gut tut. Und ich weiß, dass sie eine Blasenentzündung bekäme, würde ich sie nicht abtrocknen und anziehen danach. In der Kombination ist es für Maja also das Richtige, was andere dazu sagen, ist mir doch egal. Die haben den Hund mit den Rückenschmerzen oder der Blasenentzündung ja dann hinterher nicht daheim hocken...

    Spinnende Grüße, Henrike

    Nein, das lass besser lieber. Man sollte immer nur leere Feuerzeuge nehmen, weil sonst eine Verletzungsgefahr nicht auszuschließen ist. Zumal der Feuerstein selbst schon recht "intensiv" riecht. Wenn Paula noch Probleme hat, das Objekt zu finden, dann mach es ihr vorerst noch einfacher. Dann hat sie den Geruch einfach noch nicht stark genug verinnerlicht. Und bevor sie nun frustriert und demotiviert wird, würde ich erstmal noch einen Schritt zurückgehen.

    LG, Henrike