Beiträge von Niani

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    I
    Ich weiß nicht, ob er das macht und das machbar ist, da ich ja nie etwas davon geschrieben habe, das ausschließlich er mit den Hunden arbeitet. Einiges macht er vor, wenn der Halter es nicht versteht-aber in erster Linie arbeitet der Halter mit seinem Hund.
    !

    Mir persönlich gehts darum, dass ich mir neue Trainer immer erst einmal in der Arbeit mit anderen ansehen will, ohne meinen Hund.

    Ich sollte ihn vielleicht mal anmailen und nachfragen :)

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    Sehr schade, dass Ihr mich irgendwie nicht versteht oder verstehen wollt....aber so ist es eben immer bei den ganzen "Spezialisten" in solchen Forem ;-) (Bitte nicht angegriffen fühlen, ist mit etwas Ironie und Zwinkern gemeint!)

    Mir ist es einfach zu mühselig auf wirklich banale und zu kurz gedachte Fragen zu antworten.
    Habt Ihr so schlechte Erfahrungen mit Trainern gemacht, dass Ihr denen solche Verhaltensweisen und Arroganz hier unterstellt?
    Man kann hier scheinbar schreiben was man will und immer wird es irgendwie zuerst SCHLECHT gemacht.
    Eure Fragen kommen mir nicht so vor, als kämen aus reinem Interesse, sondern wohl eher aus negativen Beweggründen.

    Ich kann für meinen Teil sagen, dass das Training absolut super ist und in kurzer Zeit einen erstaunlichen Erfolg zeigt, wenn man offen für Neues ist.

    Meine Absicht war gar nicht hier in eine Diskussion zu gerade, sondern lediglich auf einen interessanten Trainer hinzuweisen, der den HH in einer kostenlosen Stunde gerne von seiner Art der Kommunikation mit dem Hund etwas zeigt.

    Mir ist es absolut egal, was wer wie mit seinem Hund macht...ich amüsiere mich sogar sehr gerne, wenn die Leute immer durch den Wald irgendwelche Namen brüllen und denke: "Nur gut, dass wir das nicht müssen!"

    Ich glaube, ich würde diesen Trainer gerne mal "in Arbeit" sehen. Allerdings nicht mit meinem eigenen Hund, sondern ich will erstmal komplett beobachten können. Ist sowas bei ihm möglich?

    Denk an deine Gesundheit, denk an dich. Momo wird die Wochen bei deinem Mann schon überstehen, es geht ihm ja nicht wirklich schlecht bei ihm, er darf sogar im gewohnten Zuhause bleiben. Das ist nunmal für ein paar Wochen so, da wird er für die erste Zeit in den sauren Apfel beißen müssen, dann wird er sich dran gewöhnen.

    Aber du und deine Gesundheit sollten da nun wirklich Vorrang haben. Momo hat ja auch nichts davon, wenn es dir immer noch schlechter geht.

    Gute Besserung!

    LG Henrike

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    flying-paws, dann hatte ich Dich falsch verstanden :smile:

    Ich hätte ja kein Problem damit, erwünschtes Verhalten zwischendurch immer mal wieder zu bestärken. Ich will nur nicht auf diese Verstärker angewiesen sein. Bei Cleo ist es zB so, dass sie in bestimmten Situationen zwar hört - aber nur solange, wie ich Leckerlies bereit halte. Sind die Leckerlies zB aufgefuttert, muss ich sie an die Leine nehmen, weil dann gar nichts mehr geht. Sobald sie merkt, dass ich nichts mehr dabei habe, sieht sie es gar nicht ein, bspw. auf Rückruf zu mir zu kommen. Das ist auch der Unterschied, den ich zwischen Bestechung und Bestärkung sehe =)

    Hat Cleo denn jemals gelernt, dass es nicht immer für alles eine Belohnung gibt? Mir kommt das so vor als würdest du zu Beginn die gesamte Ration verfüttern für jeden Rückruf und dann wenn nix mehr da ist, muss Cleo auch nicht mehr hören, weil sie ja gelernt hat, dass es für jedes Zurückkommen was gibt - Umkehrschluss: Wenn nix da ist, muss ich auch nicht zurückkommen.

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    Niani, im Grunde hast Du ja Recht. Ich will eben gerne an ein Konzept wie Animal Learn glauben, danach arbeiten - aber in der (unserer) Realität hat sich jenes eben als unzulänglich erwiesen. Vielleicht habe ich es auch nicht richtig umgesetzt, das wird sogar ganz bestimmt mit reingespielt haben, aber ich denke dass dieses Konzept de facto einfach Grenzen hat. Sonst hätten nicht auch die Hunde der Trainerinnen so viele Baustellen... Das finde ich sowieso immer sehr interessant; wie die Trainer mit ihren eigenen Hunden umgehen. Im Grunde würde mir das die Wahl einer Hundeschule sogar am meisten erleichtern - jede*n Trainer*in einmal mit den eigenen Hunden sehen. Sitzt alles? Wirkt es harmonisch? Sind die Hunde eingeschüchtert? Ist die Atmosphäre entspannt? Denn ich denke, dass niemand einem etwas vermitteln kann, was er selbst nicht umsetzen kann.
    Und ja, ich bin gerade selbst hin und hergerissen - zwischen Wunschvorstellungen, der Realität und hunderten von gut gemeinten Ratschlägen. Ich bin auf der Suche, nach dem für uns richtigen Weg - und ja, ich weiß noch nicht sicher, wie dieser aussehen soll. Ich weiß aber, dass ich meinen Hunden nicht weh tun kann - auch nicht durch vermeintlich harmlose Dinge wie Leinenruck am Halsband oder eine Tür vor den Kopf stoßen. Wenn sowas aus dem Affekt mal passiert, dann finde ich es okay - denn in dem Moment ist es authentisch. Aber vorsätzlich würde ich sowas nicht tun wollen.

    Was die Baustellen der Trainerhunde angeht: Ich kenne die Hunde nicht, weiß es also nicht sicher. Aber so prinzipiell nehmen viele Trainer "Problemhunde" mit Vorgeschichte auf. Dass die Baustellen haben, ist für mich völlig normal. Andererseits sagt eine gute Bekannte, die ebenfalls AL-Trainerin ist von sich: Wenn meine Hunde dies und jenes nicht können, dann war es mir bislang wohl einfach nicht wichtig genug. Und da jeder seine Prioritäten anders setzt, kommt das schonmal vor, dass der eine etwas als superwichtig empfindet, worauf der andere pfeift und umgekehrt...

    Wie gesagt, mit dem "dran glauben/dahinterstehen" meine ich nicht, dass man hinter seinen MEthoden stehen soll. Das sowieso und auch ich könnte mich nicht mit Leinenimpulsen usw identifizieren. Ich meine, dass man hinter seinen Grenzen, hinter den Verboten stehen muss. Ich muss erstmal der Überzeugung sein, dass es für meinen Hund gut und richtig ist, dass er dieses und jenes nicht darf und dieses und jenes stattdessen soll. Erst, wenn ich weiß, warum ich etwas verbiete und dass das gut ist, dass ich es verbiete, kann ich mir Gedanken darüber machen, WIE ich es verbiete. Aber ich kann meinem Hund nicht authentisch vermitteln, dass er nun den Mülleimer nicht plündern darf, wenn ich mich selbst schwer damit tue, generell etwas zu verbieten und stattdessen lieber möchte, dass der Hund es "von sich aus" nicht tut.

    Wenn ich einmal hinter meinen Grenzen stehe, dahinter, dass mein Hund bestimmte Dinge einfach mal nicht darf, auch wenn das noch so fies/gemein/böse von mir ist, dann brauche ich auch keine Gewalt, um das durchzusetzen. Nur habe ich bei dir immer das Gefühl, dass du eben nicht dahinterstehst, überhaupt Grenzen zu setzen. Dass du deinen Hunden eigentlich gar keine Grenzen setzen willst, weil sie damit ja eingeschränkt werden und das widerstrebt dir zutiefst. Und solange du darüber so denkst, glaube ich nicht, dass irgendeine HuSchu dir helfen kann, egal welche.

    Zuerst muss bei dir die Einsicht kommen, dass Grenzen sozusagen "for a greater good" gesetzt werden und darum notwendig und gut sind.

    Henrike

    Ich glaube, das Problem liegt momentan nicht mehr bei den Hundeschulen, sondern viel tiefer, bei dir.

    Deine Suche nach den Hundeschulen ist bloß ein Symptom dessen. Um es ganz platt auszudrücken: Du weißt nicht, was du willst. Einerseits willst du es alles ganz lieb und nett, hast du es ganz lieb und nett, bist du unzufrieden, weil deine Mädels merken, dass du "nur" lieb und nett bist, es aber eben nicht nachdrücklich durchsetzt, wenn nötig. Dann kommst du zu dem Schluss, dass "lieb und nett" nicht ausreicht, suchst dir was mit mehr Nachdruck und stellst da wiederum fest, dass das nicht lieb und nett genug ist. Das jetzt mal so auf die Spitze getrieben formuliert.

    Und da glaube ich einfach, dass du dir selbst ein wenig im Weg stehst und dass dir da weder ein AL-Trainer noch ein Canis-Trainer helfen kann, solange er "am Hund" arbeitet und nicht an dir. Denn meiner Meinung nach, brauchst du einen Trainer, der dir zeigt, dass du meinen musst, was du deinen Hunden sagst. Dass du das auch konsequentesterweise durchsetzen musst. Und der dir zeigt, WIE du genau das deinen Hunden vermittelst. Und da helfen weder Kekse noch Leinenimpulse, solange du nicht hinter dem stehst, was du sagst. Nicht, dass ich nun eine LAnze für Leinenimpulse brechen wollte, beim besten Willen nicht. Im Gegenteil: Ich glaube, dass der Leinenimpuls ein verzweifelter Versuch ist, den Hund glauben zu machen, dass man meint, was man sagt, weil man anders nicht in der Lage ist, ihm das zu vermitteln...

    Das Grundproblem liegt aus meiner Sichtweise darin, dass du gerne irgendwie deinen Hunde alle Freiheiten der Welt bieten möchtest, dass du sie nicht einschränken willst, dass sie bei dir "gleichberechtigt" sind und dass sie dennoch hören sollen.

    Und ich glaube, dass das nur bei den allerallerwenigsten Hunden funktioniert und dass du offensichtlich nicht das Glück gehabt hast, mit deinen beiden genau solche Hunde zu erwischen.

    Deine beiden brauchen Grenzen, die brauchen Verbote, die brauchen ein Frauchen, das hinter diesen Grenzen und Verboten steht und diese auch voller Überzeugung umsetzt (und dafür braucht man meiner Erfahrung nach keine Gewalt).

    Henrike

    Maja möchte vermutlich entweder am Meer leben oder dauerhaft irgendwo, wo es schön kalt ist.

    Ansonsten wäre etwas mehr (nagut, VIEL mehr) Futter im Napf schön. Eigentlich, wenn sie alles fressen dürfte, wovon sie der Meinung ist, dass es essbar ist...

    Im Großen und Ganzen gehe ich aber davon aus, dass sie so unglücklich nicht ist. Sie wird ausgelastet, hat Ruhephasen, darf regelmäßig schwimmen und verhungert ist sie auch noch nicht. Schnee liegt neuerdings auch jeden Winter und ab und an findet sich sogar ein Depp, der ihr den Bauch krault :roll: