Beiträge von Niani

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    Wieso uralt Methoden? Weil ich meinem Hund eine Grenze ziehe? Weil ich ihm Privilegien entziehe?? :???:
    Und was zum Henker hat das mit einem Verein zu tun?

    Weil Kniffe oder Leinenrucke nunmal uralte Methoden sind? Weil man Grenzen nunmal auch besser ziehen kann als so? Und weil manche Leute (und dazu gehört auch Sylvi) dafür arbeiten, mit Uralt-Methoden in den Vereinen aufzuräumen und du kommst daher und präsentierst das als die Methoden, um einen nicht-leinenführigen Hund leinenführig zu bekommen...

    Stimmt, die Halter haben ein Problem, nicht die Hunde. Wirkliche ProblemHUNDE sind seltener als du es hier darstellst.

    Und ob ein Hund sich zu dick im Bett macht oder ständig bellt oder sonstwas, das sind alles Dinge, die ich mit mehr Konsequenz, Grenzen und Regeln lösen kann, nicht durch weniger "Vermenschlichung". Meinst du der Hund bellt weniger, wenn er abends statt dem Nassfutter, das er mag, nur noch Trockenfutter, das er nicht mag, vorgesetzt bekommt?

    Ich bleib dabei, nicht die Vermenschlichung ist der Faktor, sondern mein Durchsetzungsvermögen. Und um etwas durchzusetzen, dafür muss ich keinem Hund in die Seite kneifen oder sonstiges. Aber hey, lass uns doch mal diskutieren, wie erfolgreich du mit deinen "härteren" MEthoden damals warst, bei Dusty... Hast du das nicht schon oft genug beschrieben? :roll:

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    So, ich war jetzt 20 Min langsam spazieren mit ihm. Er ist ohne Leine gelaufen und hat gut gehört. Ohne Leine gehts für mich leichter, weil dann das Ziehen oder rucken unterbleibt.
    Jetzt hab ich ihm noch seinen Futterball gefüllt und er spielt mit Begeisterung hier um mich herum. Dann ist Ruhe angesagt, dann kann ich auch wieder liegen. Die nächsten Gassi-Runden übernimmt mein Mann, wenn er von der Arbeit kommt. Das wars dann, ich such mir noch einen Trick raus, den ich heute abend mit ihm üben kann. Er lernt sehr schnell und eifrig, da werd ich bestimmt jeden 3. Tag was Neues anfangen müssen aber solange das im Sitzen oder ohne große Bewegung von mir geht, paßt es schon.
    Wielange sollte man üben? Reichen 10 - 15 min am Stück und etwa 2 x am Tag.Was meint Ihr?

    Maximal 10 Minuten am Stück und einmal täglich reicht aus. Mach lieber unterschiedliche Dinge. Heute Nasenarbeit, morgen ein erclickerter Trick, übermorgen das Apportieren von Dingen, die du ihm benennst. Er braucht zwischendrin "Pausen", damit das Gelernte sich festigen kann. Darum solltest du nicht an drei Tagen dasselbe hintereinander machen, weil ers dann eben nicht so gut verarbeiten kann, als wenn sich das Gelernte erstmal "setzen" kann.

    Was du beschreibst, nämlich hausgemachte Probleme durch zu wenig Konsequenz, das hat doch mit Vermenschlichung nix zu tun. Vermenschlichung heißt, dass ich menschliche Eigenschaften/Denkweisen auf das Tier übertrage. Sehen wir uns an, wie viele Eltern nicht in der LAge sind, ihren Kindern entsprechende Grenzen zu setzen, fällt das dann auch unter Vermenschlichung? :roll:

    Bleiben wir also dabei, dass man sich viele Probleme mit seinem Hund erst selbst kreiert, weil man nicht konsequent genug war, die Grenzen nicht eng genug gesteckt hat usw: Das ist doch ein alter Hut. Was genau ist an den Erkenntnissen/Fragestellungen im Eingangsposting neu?

    Ich muss meinen Hund nicht vermenschlichen, um ihm gegenüber inkonsequent zu sein. Um ihm gegenüber konsequent zu sein, muss ich ihn aber auch nicht nicht-vermenschlichen. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, die vielleicht bei manchen Hunden auf einmal zum Tragen kommen, die einander aber nicht wirklich bedingen.

    Danke Gaby, aber genau das meine ich ja. Auslauf ist nicht gleichgesetzt mit Freilauf. Dreht mein Hund eine große Runde mit mir angeleint am Rad, hatte er ebenso Auslauf...

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    Jetzt wirst du wirklich grotesk. Die Öffentlichkeit hat auch kein Interesse daran, dass ich überhaupt einen Hund halte. Wenn ich es aber tue, verlangt das Tierschutzgesetz Freilaufmöglichkeit.

    Wo genau steht da was von Freilaufmöglichkeit? Da steht meines Wissens nach was von "Auslauf", oder? :???:

    Doch, du kannst ihn mal untätig lassen. Das solltest du sogar. Was, wenn Momo mal krankheitsbedingt etwas nicht darf? Dann ist es gut, wenn er kennengelernt hat, dass es mal Tage gibt, an denen eben nicht so viel gemacht wird. ICh war dankbar, dass meine Hündin das kennt, als sie verletzt war und auch, als ich mal nicht so konnte, wie ich wollte.

    Ich hab in Zeiten meiner Knieverletzung mit Maja mit der Zielobjektsuche begonnen. Außerdem hat Maja da gelernt, Gegenstände voneinander zu unterscheiden. Man kann vom Sofa aus auch tolle Tricks mit dem Hund erclickern. Aber auch da würd ich nicht zu viel machen.

    Ein bisschen was machen reicht manchmal einfach aus. Meiner Meinung nach muss jeder Hund - auch ein Australian Shepherd - auch mal mit Tagen klarkommen, an denen er nicht wer weiß wie gefordert wird :)