Beiträge von hundeloseSteffi

    Es ist unser erstes Jahr ohne mein weltbestes Terriermädchen! Ich bin unendlich dankbar das ich diesen besonderen Hund 15 Jahre an meiner Seite hatte!

    Klar, gibt es traurige Momente aber allgemein komme ich deutlich besser mit ihrem Tod zurecht als ich befürchtet habe und Dunja hat natürlich einen ganz großen Anteil daran.

    Dunja und ich sind nochmals deutlich mehr zusammen gewachsen und nach Momos Tod ist Dunja irgendwie erwachsener geworden.

    Bei der Kontrolle des Jagdverhaltens sind wir noch mal ein gutes Stück voran gekommen, allgemein ist sie einfach noch etwas zuverlässiger im Alltag geworden.

    Im Februar waren wir auf Borkum. Das war leider kein erholsamer Urlaub weil Dunja, wegen der vielen Kaninchen, total im Jagdfieber war sobald wir die FeWo verlassen haben. War einfach nur stressig und frustig für uns beide.

    Im April sind wir bei unserem 1. Rally Obedience Turnier gestartet und spätestens da wurde ich "infiziert". Das ist einfach unser Sport, es macht sooo viel Spaß mit Dunja!

    Gesundheitlich war es ein gutes Jahr. Dunja ist seit über 1 Jahr anfallsfrei, Blutwerte sind top und das Befinden auch.

    Ich habe lange, lange hin und her überlegt - wollte so gerne wieder einen 2. Hund. Mit Dunja läuft es so gut, fast ein bisschen langweilig und ich hätte mir gerne mit ihrer Unterstützung einen Nachfolger herangezogen. Aber letztendlich habe ich mich dagegen entschieden - eine Vernunftsentscheidung, meine finanziellen Ressourcen sind einfach zu knapp für 2 Hunde. :pleading_face:

    So, jetzt gibt es die Jahresberechnung, da meine alte Hündin im letzen November gegangen ist, jetzt also ein Jahr mit nur noch einem Hund:

    Kosten gesamt 1 Jahr: 2.372,46€

    Kosten durchschnittlich Monat: 197,70€

    Futter 416,06€

    Tierarzt/Medikamente 983,98€

    Zubehör 370,42€ (Heckgitter und Fahrradanhänger sonst nicht viel)

    Steuer 60€

    Haftpflichtversicherung 80€

    Hundepension 201€

    Hundeverein/Turniere 261€

    Wenn ich mir das so anschaue muß ich mir wohl eingestehen dass ich mir keinen 2. Hund leisten kann :loudly_crying_face:

    Vorallem angesichts der steigenden TA Kosten. Und ich bei den Sachen wo ich sparen könnte (Training) nicht sparen möchte.

    Ich finde schon dass es Qualzucht ist oder zumindest Zucht zum Nachteil der Hunde wenn einem Hund/einer Rasse bewusst das Selbstschutzverhalten weggezüchtet wird!

    Sowie ich das mitbekommen habe geht der Trend aber auch dahin das man wieder etwas mehr Selbstschutzverhalten will.

    Natürlich ist die Jagd auf Schwarzwild gefährlich, Schutzkleidung für die Hunde gibt es ja nicht aus Spaß und natürlich braucht es da mutige Hunde aber nicht welche die völlig übertrieben eskalieren und kopflos da ran gehen. Es will doch keiner ständig schwerverletzte oder tote Hunde von der Jagd nach Hause bringen - kann passieren aber das sollte man doch nicht focieren.

    Westfalenterrier und Heideterrier werden ja auch auf Schwarzwild eingesetzt und sind da wohl im Durchschnitt etwas weniger "suizidal" unterwegs als DJT.

    5 Pylonen aufgestellt und dann soll im Fuß das Haus vom Nikolaus abgelaufen werden - natürlich darf jede Linie nur einmal gegangen werden.

    Hund im Platz Bleib, der Mensch muss Sackhüpfen eine 8 um 2 Pylonen

    Mensch und Hund gehen gemeinsam über eine Wippe (diese ist entsprechend breit und recht niedrig), in der Mitte soll das Team für 2 Sekunden die Waage halten

    Hund im Bleib, Mensch balanciert einen Ball auf dem Löffel und geht rückwärts durch den Slalom. Am Ende wird der Ball an der Seite abgelegt und der Hund in den Vorsitz abgerufen - viele Hunde sind am Menschen vorbei zum Ball gelaufen

    Und gibt es hier jemanden der bei RO und Agi Turnieren unterwegs ist? Wie empfindet ihr den Unterschied von Lautstärke und Atmosphäre?

    Krass, sehr, sehr krass!

    Magst du das vielleicht noch etwas ausführen?

    Hatte heute mit einer gesprochen, die schon jahrelang Agi läuft und auf ihrem 1. RO Turnier geschockt war über Zitat die Totenstille die dort herrschte :rolling_on_the_floor_laughing:


    Weiß jemand wie es dazu kam dass man anders als bei Agility usw keine BH braucht um RO Tuniere zu starten? Ich finde das gut aber irgendwie auch ein bisschen unfair für "die Anderen".

    RO ist schlicht als Turniersportart noch nicht so alt wie Agility. Warte noch ein paar Jahre ab, dann ist die BH bei uns auch Pflicht.

    Ich hoffe nicht! Ansonsten geht Dunja dann halt in Rente. :winking_face_with_tongue:

    Aber Agility war ja irgendwann auch mal neu und die brauchten schon immer BH, oder?

    Ich hatte eigentlich gehofft das die BH eher bei allen oder zumindest weiteren Sportarten als Vorraussetzung in Zukunft wegfallen könnte.

    Hallo zusammen!

    Jetzt im Winter finden ja keine oder nur sehr wenige Turniere statt. Nutzt ihr diese um etwas bestimmtes zu trainieren, vielleicht Schilder der nächsten Klasse oder individuelle "Baustellen"?

    Macht ihr vielleicht ganz bewusst eine mehrwöchige / monatige Pause? Findet das Training im Verein bei euch auch im Winter statt?

    Weiß jemand wie es dazu kam dass man anders als bei Agility usw keine BH braucht um RO Tuniere zu starten? Ich finde das gut aber irgendwie auch ein bisschen unfair für "die Anderen".

    Und gibt es hier jemanden der bei RO und Agi Turnieren unterwegs ist? Wie empfindet ihr den Unterschied von Lautstärke und Atmosphäre?

    Ich möchte noch einen Hinweis geben für die, die sagen " in der Gruppe wird nicht individuell auf mich eingegangen":

    Das ist in einer Gruppe halt auch nur bedingt möglich weil z.B. dann andere Teams oder Übungen zu kurz kommen. Vielleicht gibt es ein Kurskonzept das der Trainer durcharbeiten möchte weil das eben das Leistungsangebot ist und andere Teams sich ggf zu Recht beschweren wenn sie das nicht bekommen weil zu viel Zeit fürs individuelle "verplempert" wurde.

    Möglicherweise wäre da Einzeltraining sinnvoller. Dann kann ich als Kunde nämlich vorgeben, was wir brauchen/wollen und der Trainer kann ganz individuell auf mich und meinen Hund eingehen.

    Klar, Einzelstunde ist teurer aber dafür passt es dann (im Optimalfall) 100% und in der Gruppe vielleicht nur 50.

    Gerade für Menschen, die es gut hinbekommen dann auch im Alltag selbstständig weiter zu trainieren, finde ich ab und zu eine Einzelstunde effektiver als wöchentlich Gruppentraining.

    Eben weil viele Junghunde in der Gruppe zu abgelenkt/gestresst/überfordert sind um gut lernen zu können.