Beiträge von susami

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    Klar ist gute hochwertige Ernährung wichtig, man muss aber als Besitzer auch auf seinen Geldbeutel achten und jeder sollte für sich einen gesunden Mittelweg finden wie er füttern kann, also was er sich leisten kann.

    Da gebe ich Dir absolut Recht - und ich finde auch, Ihr seid auf einem guten Weg.

    Nur ganz grundsätzlich wundere ich mich, wie beim Geldausgeben bei vielen Leuten die Prioritäten liegen. Da werden Cent-Beträge gespart auf Teufel komm raus - um das Geld an anderer Stelle mit vollen Händen für irgendwelchen Mist rauszuwerfen.

    Zum Thema Futter: ein kleiner Hund frisst doch nun wirklich nicht viel. Britta hatte irgendwas von 16 Cent pro Tag ausgerechnet - also worüber reden wir hier eigentlich?
    Ich persönlich hab mit Sicherheit (ich mag es garnicht wirklich nachrechnen) mehr Geld für Leinen und solchen Schnickschnack ausgegeben als für das tägliche Futter - obwohl ich die "teuren" Sorten kaufe.

    lg
    susa

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    aber die Pflegefamilie wusste leider nicht mit ihr umzugehen und wollte alles mit "Gewalt" lösen. Also Halsband ran und Hund in Angstsituationen hineinzerren.

    hm.... aber der Wechsel von einem Zimmer in ein anderes IST doch gar keine Angstsituation.

    Man darf nicht den (menschlich verständlichen) Fehler machen, einen Hund aus schlechter oder unbekannter Haltung zu vorsichtig zu behandeln. Das überträgt sich nämlich leider unbewußt auf den Hund - der dadurch seine Angst bestätigt sieht.

    Zerren ist blöd - aber im Prinzip mußt Du den Hund ganz normal und souverän durch die Zimmer führen. Die Pflegefamilie hat das m.M. fast richtig gemacht. So hat mein Hundetrainer das damals mit dem Treppenhaus auch gemacht - immer wieder rein und raus gegangen, ziemlich zügig, und dann die erste Treppe raus und wieder runter.

    Guck mal diesen Thread hier - da ist schön erklärt das der Klick in Deinem Kopf stattfinden muss:
    literaturschocks Erfahrung wie viel die Gedanken bewirken

    lg
    susa

    Hm,

    kommt drauf an:
    wie klein war der Knochen - in Relation zum Hund
    war der Knochen gekocht, gegrillt, gebraten - also hart

    sie könnte sich z.B. an einem hart gekochten Knochen beim Schlucken die Speiseröhre leicht verletzt haben
    es könnte auch sein das der Knochen noch irgendwo auf dem Weg zum Magen steckt

    Im Stuhlgang selbst wirst Du nicht viel sehen, vielleicht wird er etwas heller und härter - wenn der Knochen verdaut wird.
    Oder der Knochen kommt in Ganzen wieder raus (ehr unwahrscheinlich).

    Bei verschluckten Gegenständen kann Sauerkraut das Durchflutschen unterstützen, also vielleicht mal je nach Hundegröße 1-3 Eßl. füttern.

    Große Experimente würde ich aber jetzt nicht empfehlen, übers WE noch beobachten und sonst morgen zum TA.

    lg
    susa

    Hallo Anne,

    hast Du schomal was anderes gemacht außer ignorieren?

    Also z.B. den Hund rufen und sein kommen belohnen?

    Oder per Hausleine kommentarlos ins Zimmer führen?

    Ich hatte ein einzige Mal so eine Situation - Jacko traute sich nicht über eine Brücke aus Metallgitter. Ich bin vorrausgegangen, er blieb stehen. Da hab ich ihn gerufen und gut zurgeredet: na komm, das schaffst Du. Hat er dann auch.
    Achja - Anfangs hat er Theater im Treppenhaus gespielt. Da hat kommentarloses durchführen geholfen. Da ging es wohl um Aufmerksamkeit.

    lg
    susa

    Liebe Blue Moon - Maria,

    mir ist ganz schwindelig vom Lesen. Ich bin kein Hundetrainer - wie einige andere hier die Dir schon geantwortet haben. Und ich hab keine Erfahrung mit Bordern. Daher möchte ich Dir nur mal meine Gefühle schildern die Deine Texte bei mir ausgelöst haben.

    Ich wurde unruhig, nervös, hibbelig - was sonst garnicht meine Art ist. Ich bin auf meinem Stuhl hin- und hergerutscht und hatte das dringende Bedürfniss irgendwas zu zerstören. Du machst mich irgendwie aggressiv :x
    Wäre ich ein Hund hätte ich wohl begonnen zu zwicken und zu beißen, oder was zu schreddern.

    so - vielleicht hilft Dir das ja was zu erkennen.

    Und nu noch meine Gedanken:
    Wer erzieht bei Euch eigentlich wen?
    Ich les immer nur: Peggy mag das nicht, will das nicht, geht garnicht, kann man mit ihr nicht machen usw.

    Wo bleibt da DEIN Wille?
    Also hätte mein Hund jemals versucht mich in die Brust zu zwicken hätte er wohl seine erste Flugstunde verpaßt bekommen. Mit meinem früheren Kater war das so - schon aus Reflex, da hab ich garnicht lange nachgedacht.

    Du schreibst selbst, ein paar Dinge kannst Du nicht extra für Peggy ändern (z.B. Leah abschaffen) - aber den Rest schon?
    HÄÄÄ? Gehts noch?
    Wie wärs denn mal damit das Peggy sich Eurem Haushalt und Lebensstil unterordnet?

    Und dann diese ganzen Analysen:
    schwierige Kindheit, arbeitswütige Linie, wieviele Trainer und Psychologen sind in den 6,5 Monaten schon gescheitert?
    Wie, glaubst Du, kriegen Leute die Erziehung von Hunden hin, deren Vergangenheit überhaupt nicht bekannt ist (Tierheim, Ausland) und deren Gene auch nicht (undefinierbare Mixe)?

    OK, gesundheitliche Gründe würde ich auch unbedingt abklären und ausschließen wollen. Wenn das was im Argen liegt nutzt kein Training der Welt was.
    Aber ansonsten würde ich dieses Köterchen ganz fix zu einer netten Nebensächlichkeit runter definieren, mit dem man sich selbstverständlich 2-3 mal am Tag intensiv beschäftigt, das aber gefälligst nach meinen Regeln bei mir leben darf - und nicht umgekehrt.
    Was Du in der kurzen Zeit schon alles veranstaltet hast, was Du alles schildern kannst und haarkleinst beobachtest - der reine Wahnsinn.
    Dutzende Trainer und Therapeuten braucht es sicher nicht - nur den festen Entschluß im Haus (und auch sonst) die Hosen wieder anzuziehen. Erziehung fängt immer im Kopf an - im Kopf des Erziehers.

    Und da Du ja gerne praktische konkrete Hinweise möchtest:
    - Dein Time out gefällt mir im Ansatz ganz gut, das würde ich ausweiten. Auch in einen anderen Raum und Türe zu. Damit verbunden das klassische Alleinbleib-Training.
    - Stubenreinheit würde ich nochmal bei NULL anfangen wie bei einem Welpen.
    - Die Tipps von Shoppy würde ich genauso trainieren, das ganze Programm knallhart runterfahren, es gibt Nullkommagarnix solange dieses Theater andauert ... und es gibt den Hundehimmel auf Erden sobald das Sturköpfchen brav ist
    - ob Du zum Durchsetzen eines NEIN nun eine Spritzpistole benötigst weiss ich nicht, kann schon helfen manchmal ... aber das NEIN würde ich gründlich aufbauen.

    ich schreib Dir noch ein paar Links rein, die ich mir im Laufe der Zeit rausgesammelt hab:

    Fluffys Nein-Kommando-Training

    Fluffys Konzept zur Stubenreinheit

    literaturschocks Erfahrung wie viel die Gedanken bewirken

    ob es Dir hilft weiss ich nicht - meinetwegen lynchst Du mich jetzt auch. Ich hoffe aber das es Deinem Hund hilft =)

    lg
    susa

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    Wenn wir sie allerdings mal allein lassen indem wir nur den Raum verlassen, dann macht sie nach ca 5 Minuten ihren Terz.

    Da ist Dein Ansatzpunkt - Du gehts schon nach 4 Minuten zu ihr zurück und belohnst sie fürs ruhig sein. Und dann gehst Du wieder raus .... dieses Spiel kann man locker ne Stunde lang machen.
    Und das auch noch mehrmals am Tag :D

    Am nächsten Tag klappen vielleicht schon 5 Minuten
    am übernächsten Tag 6, dann 7 ..... vielleicht kann man sogar 2 Minuten Schritte einführen .... später 5 Minuten-Schritte - die Grenze zeigt Dir Dein Hund

    Nach zwei Wochen intensivem Training solltet ihr normalerweise weit genug sein.
    Die Nachbarin ist übrigens nicht gemein - ich finde schon das es ihr Recht ist um Ruhe zu bitten und ein Dauergebell nicht ertragen zu müssen. Ein paar einzelne Wuffs sind was anderes. Aber vielleicht redest Du auch mal mit ihr und erklärst das Deine Süsse noch klein ist und das alles noch lernen muss - und es bestimmt im Laufe der Zeit besser wird. =)

    lg
    susa

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    Wenn ich das Wasser nicht mehrfach am Tag erneuern würde, würden meine auch nur das nötigste Trinken.

    Das kann ich voll bestätigen. Meine Jungs hocken sich mittlerweile vor mich wenn sie frisches Wasser haben wollen, wenn ich dann frage was los ist laufen sie zu den noch vollen Näpfen und wieder zu mir zurück.
    (Bin ich jetzt gut konditioniert oder die Beiden?)
    Zusätzlich wechsel ich das Wasser natürlich zu den Mahlzeiten, also 3-5 mal täglich.

    Wieviel die trinken kann ich aber auch nicht sagen, da die Beiden natürlich gegenseitig an die Näpfe gehen und auch unterwegs in den Flüssen und Bächen nichts auslassen.

    lg
    susa

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    was haltet ihr eigentlich von diesen ochsenziemern? hatten wir noch nie. und diese ohren? findet ihr schweine oder rinderohren besser? welche sind denn fettiger? möchte nämlich eher die , die weniger fett haben.

    Diese ganzen getrockneten Sachen sind im Prinzip super - kommt natürlich noch drauf an wie sie hergestellt wurden und ob sie evtl. um den halben Erdball gekarrt wurden.
    In der Regel ist Schwein fettiger als Rind, besonders mager ist Strauss - aber auch teurer. Getrockneter Fisch ist der Hit bei meinen Jungs - den gibts sogar hier im Shop http://www.dogsshop.de/trockenfisch-c…bbf5486534ed606

    lg
    susa

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    Wirklich informiert, hast du dich nicht wirklich oder?

    Ich bin auch - gerade bei SoKas - aber auch sonst bei allen anderen Hunderassen für sehr gründliche Information im Vorfeld des Kaufes.

    Aber genau das macht "der Langsame" doch hier ... :gott:
    also was wollt ihr noch?

    Wer was wichtiges an Info hat was bisher noch nicht genannt wurde, immer her damit. :^^:

    lg
    susa

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    Er lässt sie ja alle impfen und dan bekommen sie ein heimtierausweis vom tierarzt

    :lachtot: sorry, das ich lache - aber DAS sind doch keine Papiere.
    Logisch bekommt jeder Hund vom Tierarzt einen Heimtierausweis.

    Mit Papieren sind Ahnentafeln gemeint, die eben belegen das der Hund unter festgelegten Bedingungen innerhalb eines Zuchtverbandes gezüchtet wurde. Mit Hilfe dieser Papiere läßt sich die Abstammung zumindest einige Generationen nachvollziehen - da die Verbände Zuchtbücher führen.

    lg
    susa