Beiträge von susami

    Zitat

    Er erklärt es sich damit, das der Hund eben blöd ist.
    Wenn ich vor Ort wäre und nicht 800 km weit weg könnte man sicher ne Menge machen, filmen wäre sicher keine schlechte Idee.

    Ich werd den Tierschutz mal anrufen, was die so meinen (hab aber ehrlich gesagt wenig Hoffnung)

    @ blackTears
    es geht nicht um alte Leute - es geht um einen totkranken Mann.
    Der Hund wird ihn mit Sicherheit überleben wenn kein Unfall geschieht. Ich glaube grad WEIL er so krank ist hat er sich nochmal nen Hund geholt, als Aufgabe. Das kann ich sogar verstehen - ich hätte allerdings dringend zu einer kleineren Hündin geraten.

    tg
    susa

    Danke Henrike,

    ja, meine Mutter ist der einzige winzige Hebel an dem ich ansetzen kann. Eine richtige eigene Meinung hat sie aber nicht - der Hund ist ihr auch egal. Sie mag Tiere nicht besonders - wir durften als Kinder nie welche haben - und versorgt sie nur, solange sie muss - wenn mein Stiefvater z.b. im Krankenhaus ist. Sie würde/wird den Hund auch sicher sofort abschaffen.
    Im Grunde ist aber diese gleichgültige Haltung noch besser als diese "Trainingsmethoden" meines Stiefvaters. :(

    Ich werde versuchen weiterhin auf sie einzureden - aber das Welpengeschirr was ich ihr letztes Jahr geliehen hab kam jetzt unbenutzt und frisch gewaschen zurück. Brauchten sie ja nicht, Charly trug sofort Krallenhalsband :(

    tg
    susa :(

    Zitat

    alle anderen Leute müssen das ja auch so machen. Und wenn mein Freund arbeiten ist und ich muss dringend was kaufen.

    Welche anderen Leute? Ich seh äußerst selten Hunde angebunden vor Geschäften.

    Alles eine Frage der Organisation - zumindest der Welpe noch so klein ist und das Alleinbleiben nicht gelernt hat geht es eben nicht, da muss eingekauft werden wenn der Freund zuhause ist.
    Nicht umsonst sagen alle, das die Welpenzeit anstrengend ist - das gehört auch dazu. In einem Jahr lachste drüber.

    lg
    susa

    Hallo Gitti,

    schön mal wieder was von Dir zu lesen - allerdings WAS ich da lese ist weniger schön.
    Meinst Du wirklich DEN Snoopy den ich kenne? Hat er sich so verändert?

    So wie ich ihn kennengelernt habe war er schon ein lebhafter, ehr hibbeliger Hund - aber nicht unter permanentem Dauerstress.
    Und ich hab ihn einmal in der HuSchu auf dem Platz, einmal auf der Wiese und einmal bei unserem gemeinsamen Gassigang gesehen - also für ihn lauter neue schwierige Situationen.

    Wie ist denn Dein Verhältnis zu den Mitbewohnern? Könntest Du ihn nicht doch öfters in der WG lassen wenn der Besuch bei Oma ansteht oder ähnliches? So ganz allein ist er dort ja dann nicht, oder?
    So könntest Du das Training langsam aufbauen - dafür melde ich mich hier auch gerne nochmal als Sparringspartner. :^^:

    lg
    susa

    Wenn ich wüßte das es irgendetwas hilft, würd ich beim Tierheim anrufen.
    Aber welche Auflagen kann es da schon geben?

    Der Zwinger und der Hof sind groß genug, der Hund bekommt regelmäßig 1 Stunde Auslauf, wird gefüttert und bei Bedarf ordentlich medizinisch versorgt. Knüppel irgendwo hängen zu haben ist nicht verboten, das E-Halsband hat er ja noch nicht und selbst das darf ja irgendwo rumhängen.

    tg
    susa

    Natürlich hab ich versucht mit den Beiden zu reden - keine Chance. Weder vorsichtig einfühlsam noch klipp und klar. Mein Mutter würde sich auch niemals gegen ihrem Mann mit mir verbünden.

    Meine Hunde sind beid noch jung und dementsprechend noch nicht "fertig" - sonst wäre die Argumentation tatsächlich vielleicht einfacher. Mein Stiefvater hingegen hat das mit den Hündinnen ja damals zu seiner Zufriedenheit hinbekommen. :/

    Und natürlich würde er sich sofort einen neuen holen - daran zweifel ich keine Sekunde.
    Dazu kommt, daß meine Mutter meinen Stiefvater erst kennengelernt hat, als ich nicht mehr Zuhause lebte. Wir kennen uns also nicht wirklich gut - warum sollte er sich von mir was sagen lassen?
    Einen neutralen Bekannten auf den ER hören würde kenne ich auch nicht.

    und @ AuraI - mein Stiefvater ist tatsächlich ein herzensguter Mensch, in allen anderen Punkten. Nicht das DA ein falscher Eindruck entsteht.

    tg
    susa

    zur Erklärung für die Mitlesenden, die sich vermutlich über mein Post wundern:

    ICH persönlich wäre längst beim TA gewesen, logisch. Ich glaube aber nicht das jemand der die Nerven hat bis heute zu warten sich jetzt den Hund unter den Arm klemmt und zum Notdienst fährt. Da der Hund bislang nicht erstickt ist macht es medizinisch vermutlich keinen Unterschied bis morgen zu warten. Außer den Schmerzen im Hals :/

    erklärende Grüsse
    susa

    Hallo,

    ich weiss „man“ müsste, nein MUSS, etwas tun – aber ich weiss nicht wie und was.
    Wir waren bei meiner Mutter und deren neuem Mann zu Besuch und ich bin einfach nur verzweifelt und traurig.
    Ich hab die Situation auch schon mit Burgit (Aporebu) besprochen, ihr fällt auch nichts ein.
    Euch vielleicht?

    Die Fakten:
    Mein krebskranker 67-jähriger Stiefvater (diagnostizierte Lebenserwartung noch 2,5 Jahre) hat sich vor einem Jahr einen Schäferhundwelpen geholt, Charly, ein bildhübscher fast schwarzer Rüde mit wunderschönen bernsteinfarbenen Augen – aus einem nicht gemeldetem Wurf natürlich um Geld zu sparen. Er hatte bis dahin zwei Schäferhündinnen und damit gut 25 Jahre Erfahrung, mit der ersten Hündin war er auf einem SV-Platz „alter Schule“.

    Der acht Wochen alte Welpe wurde selbstverständlich gleich vom ersten Tag an draußen gehalten, d.h. die erste Nacht gleich komplett allein gelassen. Draußen – das ist ein gepflasteter Hof, zum Haus hin teilweise überdacht, Anbauten, ein gemauerter Zwinger mit isolierter Hundehütte, eine kleine Sandfläche wo sich der Hund lösen soll.

    Lt. den Erzählungen meiner Mutter am Telefon (ich wohne 800 km weit weg) sei der Hund ziemlich blöd und lerne nichts, macht bei alles und jedem Theater, sei aggressiv und ziehe wie bekloppt an der Leine. Eine Frau könne den gar nicht halten – mein Stiefvater nur mit Krallenhalsband. Daher wird der Hund nur morgens früh in der Dämmerung für ca. 1 Stunde ausgeführt – allerdings immer mit dem Risiko einer Begegnung. Wenn er von der Leine darf läuft er weg und lässt sich auch nicht mehr abrufen.

    Jetzt hab ich diesen Hund kennen gelernt – und er ist einfach nur lieb, gelehrig und verhält sich zu Menschen genauso wie die typischen Tierheimhunde, die ja auch um jedes nette Wort und um jede Streicheleinheit betteln. Das ist sogar meiner Mutter aufgefallen, die meinte Charly würde sich benehmen als kenne er mich von Anfang an.
    Spielen kannte er nicht – das haben wir ihm in den zwei-einhalb Tagen ein wenig beigebracht. Mein Stiefvater setzt sich manchmal in einen Stuhl auf den Hof und wirft einen Ball – ärgert sich aber das Charly den nicht zuverlässig zurück bringt.
    Obwohl ich eigentlich nicht durfte bin ich kurz mit dem Hund auf einem Feldweg auf und abgegangen – und finde, dass er ganz „normal“ zieht, also durchaus noch zu halten ist. Die Leinenführigkeit müsste eben mit Geduld und Konsequenz trainiert werden.

    Es gibt kaum freundliche Worte für den Hund – stattdessen hat mein Stiefvater sich einen Stock präpariert und einen Gummiknüppel gekauft, mit er auf den Rücken und die Nase schlägt.

    Wegen dem Weglaufen möchte mein Stiefvater sich ein E-Halsband besorgen – obwohl sogar sein Nachbar und von ihm anerkannter Hundeexperte vom SV-Platz ihm davon abgeraten hat, weil er befürchtet mein Stiefvater würde „zu lange drauf halten“.

    Im ersten Jahr wurde RoyalC gefüttert, zusätzlich für „300 Euro“ irgendwelche Tabletten, weil ein Ohr sich nicht richtig aufstellen wollte und der Hund zu schnell gewachsen ist.
    Soweit ich das beurteilen kann hat er auch schon einen schlackernden Gang.
    Jetzt gibts Dosenfutter von Al** oder Lid* unter die (natürlich gleichzeitig) irgendein billiges Trofu vom Raiffeisen* gemischt wird, der 15-kg Sack zu 13,- €.

    Das Problem: mein Stiefvater ist zu 150 % Prozent davon überzeugt, genau das Richtige zu tun und ein überdurchschnittlich guter Hundehalter zu sein. Von unseren „neumodischen“ Methoden hält er gar nichts, in seinem Bekanntenkreis bestätigen ihn ja auch noch alle, meine Mutter gehört zu der Generation Frauen die gelernt haben ihrem Ehemann niemals zu widersprechen.

    Von mir als Stieftochter würde er sich eh nichts sagen lassen – um keinen Streit zu provozieren haben wir uns daher die zwei Tage extrem zurück gehalten. Die Auflagen des Tierschutzgesetztes sind erfüllt, Knüppel und E-Halsband würden sicher verleugnet – daher halte ich es für sinnlos ihn zu melden.

    Am liebsten würde ich den Hund da rausholen – aber das ist völlig utopisch. Mein Stiefvater würde ihn nicht hergeben. Und ich hab nur die Erlaubnis für zwei Hunde in unserem gemieteten Haus. Außerdem hätte ich dann drei intakte Rüden von 1,5 und 2 Jahren – auch nicht wirklich ideal.
    Ich fürchte nur, wenn mein Stiefvater aus gesundheitlichen Gründen den Hund nicht mehr halten kann ist Charly ziemlich verdorben – und wird bestimmt im TH oder bei einem ähnlichen „Kenner“ landen.

    abgrundtieftraurige Grüsse
    susa

    Zitat

    ....und drau0en versammeln sich Menschen um sie herum, die sie mit irgendetwas füttern und sich hinterher bei mir beschweren, dass man sowas mit nem kleinen Hund nicht machen kann.

    ... und damit haben sie auch noch Recht, diese Menschen. Obwohl dieses Füttern ja auch nicht der Hit ist - woher wissen die denn was Hundchen verträgt und an diesem Tag schon gefressen hat. Und woher weißt Du dann was Hundchen noch braucht.

    Schlimmer sind allerdings die Menschen, die Hunde hassen und Gift füttern. Oder treten und schlagen. Oder den Hund mitnehmen, weil er ja sooo süss ist.

    Mein Hund käme NIEMALS alleine vor einen Supermarkt. Grademal der Bäcker wo ich den Hund ständig im Blick hab geht, aber eigentlich auch ungern. Und ich wohn auf dem Land in nem tollen Ortsteil.

    lg
    susa

    Anne,

    klingt für mich richtig - zerren ist doof, wenns mittels Bogen laufen geht, dann lauf so. Ist bestimmt eh sone Marotte von Dir, kannst bestimmt nicht so lange gradeaus laufen oder ;) ?

    Wenn Du glaubst sie hat Angst das die Türen zufallen - dann häng die Türen aus. Dann weißt Du es.
    Aber ich denke, es gibt einfach keinen echten Grund - und Mensch sucht dann verzweifelt eine Erklärung und fällt so auf das durch-Mitleid-Angst-Bestätigen-Spiel rein.

    Ja, manchmal hilft ein Trainer den die ganze Vorgeschichte nicht weiter belastet und einfach macht - dann kann mans selbst plötzlich auch.

    lg
    susa