Beiträge von susami

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    Ich möchte ihr aber auch ersparen den ganzen Morgen im Haus verbringen zu müssen. Weil sie im Garten immer großen Spaß hat.

    Hi Tobias,

    woher weisst Du das sie Spass im Garten hat, wenn Du nicht da bist?
    Die Situation ist ja nicht damit vergleichbar wie sie sich verhält, wenn Du mit im Garten bist.
    Die meisten Hunde schlafen wenn ihre Menschen nicht da sind, und da wäre Deine Hündin im Haus wesentlich wärmer und auch sicherer aufgehoben.

    lg
    susa

    Zitat

    Also wir haben auch gerade die BH Prüfung hinter uns gebracht, da haben
    wir gelernt, den Hund aus Sitz und Platz nur mit antippen und Kommando
    Komm oder Fuß oder Lauf aufzulösen. Das hilft zwar nicht dabei Sitz zu
    machen, aber wenn er es macht hat er nach kurzer Zeit viel bessere
    Ausdauer gehabt sitzen zu bleiben. =)

    Ja klar - das war mir schon so selbstverständlich, das ich vergaß es zu erwähnen.
    Natürlich braucht der Hund, wenn SITZ bedeuten soll, das er sitzt bis Du was anderes sagst, ein Auflösungskommando.

    Daher danke für diese Ergänzung.
    lg
    susa

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    Hab denn nur ich so einen Hund der eben vom Will-to-please so rein gar nix hält??????

    :lachtot:

    Nööööö!!!!

    Ich hoffe ich konnte Dir damit weiterhelfen :D


    Spass beiseite:

    Simone - Du hast einen Bernersennenmix im allerbesten Pubertätsalter. Also streich diese Worte "Will-to-Please" am Besten gleich aus Deinem Wortschatz.

    Durch die Pubertät muss jeder Hundehalter früher oder später durch - und die verläuft natürlich auch unterschiedlich "schwer".

    Aber die Veranlagung Deiner Hündin - damit musst Du lernen zu leben. Du wirst - und damit auch sie - totunglücklich werden, wenn Du ständig mit einem Mali oder Schäferhund vergleichst. Diese Rassen wurden für die perfekte Zusammenarbeit mit dem Menschen selektiert - ein Berner sollte selbstständig bleiben.
    Und selber denken wiederspricht eben blindem Gehorsam!

    Aber keine Sorge - diese selbstständigeren Hunde haben durchaus ihren Charme und ihre Vorzüge. Nur von irgendwelchen perfektionistischen Ideen sollte man sich schnell verabschieden.

    Das betrifft z.B. auch Deinen Plan, im Frühjahr die BH mitzulaufen. Ich glaube - so liest es sich jedenfalls - ihr seid noch nicht so weit.
    Das ist auch total normal - diese großen Rassen brauchen eben länger, bis sie erwachsen sind, auch im Kopf.

    Zu Deiner konkreten Frage:
    Wie hast Du dann das Kommando Sitz aufgebaut?
    Ich hab den Hund am Anfang fast "totgefüttert" - d.h. jede Sekunde die er sitzen blieb wieder ein Leckerkrümel in die Schnute gesteckt. Dann hab ich langsam die Frequenz wieder gesenkt - aber er wußte es lohnt sich ruhig sitzen zu bleiben.
    Aufstehen hab ich ohne Worte mit Körpersprache quittiert, d.h. in den Weg stellen, vor ihn stellen, bis der Popo wieder auf der Erde ist.
    Achja - und das Kommando wirklich nur einmal geben, der Rest geht auch über Körpersprache.
    Und ne Übung natürlich :???: nicht 50 mal hintereinander machen. Da wäre ich ja schon genervt, selbst wenn es immer klappen würde. :lachtot:
    Lieber öfters und dafür kurz trainieren, eine Übung vielleicht 5 mal. Dann was anderes. Beim jungen Hund gibts ja soo viel zu trainieren - dann wirds auch Abwechslungsreich und lustig. Ja doch, dann macht es sogar Spass - beiden!
    Und dann klappt es auch - versuchs mal.

    lg
    susa

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    Erziehung hat der andere Hund auch gehabt. So das übliche halt, Platz, Sitz, Pfote geben, geh auf dein Platz u.s.w.. Das beherrscht dieser auch. Aber nur dann wenn er will und wenn einer mit ihm alleine ist. Sobald die beiden zusammen mit ihm sind, geht gar nichts mehr.

    Na eben - der spielt Deine Eltern wunderbar gegeneinander aus. Weil er schnell gecheckt hat, das die Beiden sich nicht einig sind.

    Dabei wird auch das Buch nicht helfen - und wenn Deine Mum oder Dein Pa mit ihm allein ist scheints bislang ja auch ohne Buch geklappt zu haben?

    Ich bleib bei meiner Meinung: ohne Schulterschluss zwischen Deinen Eltern wird das nix.

    lg
    susa

    Zitat

    Mein Vater sieht das alles gar nicht so tragisch, weil Mickey ja lieb ist, wenn man alleine mit ihm ist.

    Dein Threadtitel ist m.M. nach falsch gewählt. Es müsste "uneinsichtiger Hundehalter" heißen.

    Sorry, aber nicht der Hund ist das Problem. Solange Dein Vater von ihm noch nicht gebissen wurde und daher "alle nicht so tragisch" sieht - auch nicht den Stress Deiner Mutter - wird sich nix ändern.

    Deine Mutter sollte also erstmal Deinem Vater Dampf machen, und zwar ordentlich.

    Zitat

    Ja wie reagiert sie wenn er
    durchdreht. Sie schimpft, schreit und wenn das nicht hilft packt sie ihn in den Nacken(wenn sie ihn so schnell kriegt) und schüttelt ihn und sagt dabei jetzt ist aber schluss. Bringt aber nichts. Also er macht was er will.
    Und dann bekommt meine Mutter schimpfe von ihrem Mann, vonwegen schrei den Hund nicht an!

    Da hat Dein Vater allerdings recht. Haben die anderen ja auch schon geschrieben.
    Rumschreien oder gar irgendwelche Handgreiflichkeiten sind absolutes No-Go! - und bringen nix.

    Mein Vorschlag:
    Macht einen Familienrat - eine Krisensitzung.
    Stellt den Vater ganz klar vor die Bedingung: entweder wird mit dem Hund gearbeitet (erzogen) - oder der Hund kommt weg. Weil eben Deine Mutter so nicht mehr klarkommt.

    Nur wenn Dein Vater sich darauf einläßt, habt ihr ne Chance. Dann allerdings werdet ihr ein paar Stunden wenigstens nen Profi brauchen. Für ein paar locker-flockige Tipps aus dem I-Net steckt "die Karre schon viel zu weit im Dreck".

    lg
    susa

    Zitat

    :schockiert:
    Das heißt, ALLE Deine Schränke reinigst Du einmal im Monat von innen? Also 12 x im Jahr?

    :ops:
    Ohne meinen Anwalt werde ich dazu lieber nix sagen

    schlaubi

    Wieso Dein Anwalt?
    Hilft der Dir etwa beim putzen? :lachtot:

    Kann ich seine Adresse haben?


    Also ich hab wohl nicht sooo viele Schränke, scheint mir. :???:
    Küchenoberschränke 4,5
    Küchenunterschränke 3
    Schuhschrank 1
    Kleiderschrank 2 meter
    Kommode 2

    Na und wenn man die regelmäßig feucht auswischt, ist es ja kein stundenlanger Akt. Also ich seh da jetzt kein Problem :ka:

    lg
    susa

    Hi,

    läuft bei uns genauso. Rudelschlafen bis ich wieder da bin.
    Wenn die Hundejungs doch mal Theater gemacht haben, dann hatten sie auch was (Durchfall war 2x)

    Spruch meiner Trainerin: ein müder Hund ist immer ein braver Hund. :D

    lg
    susa

    Hallo,

    soweit ich bislang die entsprechenden Auskünfte meiner Versicherungsheinis verstanden hab liegt die Sache so:

    Als Tierhalter haftet man immer grundsätzlich für sämtliche Schäden, die durch das Tier Anderen entstanden sind. Das liegt in der s.g. Tiergefahr begründet, das bedeutet die Haltung eines Tieres ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden das nur dann nicht bestünde, wenn man eben kein Tier hätte.

    Ob dann nun die jeweilige Versicherung haftet, hängt von deren Ausschlussklauseln ab. Was die Versicherung als fahrlässig einstuft und demnach nicht bezahlt, steht im Vertrag.

    Aber selbst wenn man in Fort Knox wohnt, wenn ein Einbrecher vom Hund gebissen wird muss man als Hundehalter dafür haften. Und wenn man im Haus der offenen Tür wohnt, dann zahlt das i.d.R. keine Versicherung :D.

    Das alles läuft über das Zivilrecht, also Ansprüche eines Bürgers gegenüber einem anderen Bürger.

    Davon völlig unabhängig werden dann ggf. die Taten der Anderen - in meinem Beispiel also des Einbrechers - beurteilt und gewertet.
    Der hat ja dann eine Straftat begangen, wird also erstmal nach Strafrecht (Ansprüche des Staates gegenüber einem Bürger) verurteilt.

    Danach kann man dann als Einbruch-Opfer versuchen, seine zivilrechtlichen Ansprüche geltend zu machen. Z.B. die Kosten für die kaputte Eingangstüre. Und diese Schadensersatzforderung kann man dann ggf. mit dem Haftpflichtschaden durch den Hundebiss verrechnen.

    Beim Eingangspost wäre es also m.M. nach so, dass die Hundehalter erstmal haften müssen, wenn der Hund irgendeinen Schaden verursacht.
    Anschließend können sie aber theoretisch versuchen die Jugendlichen ausfindig zu machen und - zumindest teilweise - in die Haftung zu nehmen.
    In der Praxis halte ich das allerdings für nicht durchführbar.

    Da das Öffnen eines nicht abgeschlossenen Tores meines Wissens nach keine Straftat darstellt, kann dies auch nicht untersagt oder verfolgt werden. Tore sind nunmal zum Öffnen da.
    Anders liegt die Sache, wenn das Tor abgeschlossen sind. Denn dann müsste ja erst das Schloss aufgebrochen werden, was zumindest Sachbeschädigung wenn nicht gar Einbruch darstellt.

    lg
    susa