Beiträge von susami

    Liebe Regina,

    zunächst muss ich loswerden: toll wenn jemand so wie ihr seine Ängste angeht statt sie zu pflegen.
    Das ihr das auch noch für Eure Kinder tut spricht nur für Euch.

    Dennoch spricht aus allen Deinen Postings die ich jetzt so gelesen hab sehr viel Besorgniss - jetzt auch für Dein Hundekind - und viele Ängste.

    Ich will das jetzt auch nicht vollkommen verharmlosen - schlecht sozialisierte große Hunde sind für die Kleinen wirklich gefährlich.

    ABER: die allermeisten Hunde haben ganz gute Instinkte, die wissen was sich gehört. Wenn sich ein kleiner und auch noch so junger Hund daneben benimmt, dann wird er auf hundgerechte Art zurecht gewiesen, quasi erzogen. Das hört sich grade für unerfahrene und ängstliche Menschen oft wild an - ist es aber nicht. Hunde haben nunmal keine Hände und nutzen für alles ihre Schnauze, aber sie können damit sogar aus dem Nest gefallene Küken retten. Und große Hunde tänzeln oft wie ne Primaballerina um und über die Kleinen rum, um bloss nicht auf sie zu treten.

    Ich find die Idee mit der Hundeschule nach wie vor sehr gut - dort kannst Du unter fachkundiger Anleitung lernen, Hunde zu "lesen". Ein guter Trainer wird Dir die unnötigen Ängste nehmen und Dein Augenmerk auf die wirklich prikären Situationen lenken.

    PS: auch ein kleiner Hund kann bellen wie ein Großer. Meine Beiden werden im Dunkeln oft verwechselt - der Kleine ist 20 cm groß, der Große 60. ;)

    lg
    susa

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    bei der dame hat sie schon so oft versucht sie zu erreichen und das leider nicht geschafft weil sie wohl immer zu tun hatte, soweit ich weiß sind die gruppen da immer sehr voll sind.

    sie sagt sie hat da auch nachrichten hinterlassen und kein rückruf bekommen.darauf hin hat sie sich ja dann an den hundetrainer gewandt was ja nun auch nix gebracht hat.

    Naja - es gibt ja solche und solche Hundetrainer. Leider sind doch einige das Geld nicht wert, nichtmal das für das Telefonat mit denen.

    Bei guten Trainern lieber mal dran bleiben, hartnäckig immer wieder anrufen und auch auf nen Termin warten.
    Das trainiert dann schonmal die notwendige Konsequenz, Geduld und Disziplin - die man als Hundehalter eh braucht.

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    Solange von der Situation keine offensichtliche Gefährdung für die beteiligten Personen ausgeht, empfinde ich sowas als der Mühe der Aufregung nicht wert

    Jaaaaa ... mit der Zeit und dem Alter wird man ja ruhiger :D

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    Auslaufgebiet, kommt darauf an! Handelt es sich um eine Wiese, auf der alle Hunde mehr oder weniger gemeinsam toben und spielen, dann haben da weder läufige Hündinnen noch sozial unverträgliche Hunde etwas verloren.

    Naja - ich wohne ländlich, da sind wohl auch die Hundespiel"wiesen" etwas großzügiger bemessen. Aber dieses Gebiet ist extra ausgeschildert und i.d.R. toben dort alle Hunde mehr oder weniger gemeinsam.

    Nachteil dieser ländlichen Wohnweise: es wird schwierig bis unmöglich, ausreichend häufig läufige Hündinnen als Trainingsobjekte für den Gehorsam meiner Rüden zu finden. :roll:

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    Hallo!
    Warum z.B. soll sich jemand einen Hund ins Haus holen, der möglicherweise unheilbar krank ist (Leishmaniose)?
    Warum soll man sich mit den Krankheiten, die zu den bei uns ZUSÄTZLICH noch dazu kommen, herumärgern?
    Warum soll jemand mit dem Nachteil leben, daß viele Tierärzte manche dieser Krankheiten nicht einmal kennen?
    Warum soll ein vernünftiger Mensch sich offenen Auges handfeste Probleme bereiten?

    Warum denn nicht?
    Du tippst Dir ja hier auch die Finger wund, obwohl ...

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    Einen Punkt habe ich bis jetzt noch gar nicht erwähnt, weil ich nicht glaube, daß die meisten ihn auch nur im Ansatz begreifen können!

    ... Du ja anscheinend fest damit rechnest, nicht verstanden zu werden.

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    Klar! Es gibt Menschen, die solche Probleme brauchen wie die Luft zum Leben, damit sie sagen können: "Das habe ich geleistet!"
    Ich leiste woanders genug und brauche das nicht!

    Ist das jetzt Deine Erklärung für Dein Verhalten?
    Was und wo leistest Du? Das würde mich mal viel mehr interessieren als Polemik und Provokationen hier.

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    Der Tierschutz, auch unserer Tierschutz, wird niemals rational glaubwürdig!

    Hast Du auch konstruktive Lösungsansätze zu bieten?
    Wie sollte Deiner Meinung nach glaubwürdiger Tierschutz aussehen?
    Und warum sollten dafür - um etwas am Thema zu bleiben - irgendwelche Ländergrenzen wichtig sein?

    Das klingt für mich so als wäre da wesentlich mehr im Argen als "nur" die Bellerei. Der Hund scheint eine Beschützerrolle zu übernehmen, die ihn aber völlig überfordert.

    Zusammengefasst ist die Gesamtsituation für Hund und Deine Freundin derzeit Stress pur. Schwer das mit ein paar Tipps und Ratschlägen zu ändern - da muss ein kompetenter Trainer her, der etwas kreativer ist als nur mal mit ner Dose um sich zu schmeißen.

    Und der Hund muss vielleicht wirklich erstmal dort weg, bevor die Wohnung gekündigt wird oder entsprechende Auflagen wegen der Anzeige stattfinden.

    lg
    susa

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    Läufige Hündinnen sind Teil unserer Umwelt, mein Rüde muss(te) lernen auch unter dieser Ablenkung ansprechbar zu bleiben und auf meine Befehle zu reagieren.

    Klingt toll ... aber wie geht das?
    Vor allem, wenn der Rüde eh noch jung und ungestühm ist?

    Ich finde es vor allem von Hündinnenbesitzer/rinnen ihren eigenen Hunden gegenüber fahrlässig, sie in dieser Zeit, die ja nicht umsonst Läufigkeit heißt, ohne Leine laufen zu lassen.

    Denn es steht eben nicht jeder Rüde so perfekt im Gehorsam, und ansehen kann man es den Hündinnen ja auch nicht - oft ist der Rüde dann schon "abgezwitschert" und muss erstmal wieder eingesammelt werden.
    DAS ist für mich allerdings ne Selbstverständlichkeit - außer im Auslaufgebiet, da hab ich mich neulich schon über ne Hündinnenhalterin geärgert.

    lg
    susa

    Ich finde man muss differenzieren:

    Bei Handwerkern oder ähnlich kurzen Stippvisiten ist es für alle Beteiligten weniger stressig, die Hunde kurz wegzusperren. Auch wenn die Leute keine Angst vor Hunden haben - meine Hunde sind noch jung und das Begrüssungsritual ehr lebhaft.

    Hab ich Gäste die länger bleiben - zum Essen oder über Nacht - kann und will ich meine Hunde nicht wegsperren. Sie sind Familienmitglieder und wohnen hier - und damit haben sie die gleichen Rechte wie jeder andere auch.
    Sorry, aber niemand käme auf die Idee von einer Mutter zu verlangen, dass sie ihre Kinder wegsperrt weil man angeblich eine Kinderphobie hat oder Kinder einfach ekelig findet.
    Sicher, Hunde sind keine Kinder - dennoch finde ich derartige Forderung von Gästen einfach unverschämt.
    Selbstverständlich gibt es eine Hausordnung an die sich Gäste und Hunde halten müssen, so trage ich dafür Sorge, das niemandem etwas passiert.

    Einen echten Phobiker habe ich aber auch nicht im Bekanntenkreis. Dem würde ich dringend zu einer Therapie raten, denn auch im Alltag kann man Hundebegegnungen ja nicht immer vermeiden. Bei einer derartigen Therapie wäre ich selbstverständlich bereit so gut ich kann zu unterstützen - wenn dazu zeitweise die Hunde noch weggesperrt werden müssten, wäre das für mich die berühmte Ausnahme von der Regel.

    Und hätte ich einen Bekannten der seine Schlangen frei im Wohnzimmer rumkriechen läßt - tja dann müsste ich das so akzeptieren und ihn eben außerhalb seiner Wohnung treffen.

    Zitat

    Die ersten Tage hat sie schlafend in ihrer Tasche verbracht, so das der Kennel nicht zum Einsatz kam, aber das wird leider auf Dauer nicht so sein.

    Da wär ich mir garnicht mal so sicher. Die meisten Hunde lernen recht schnell, wann Aktion angesagt ist - und wann sie Zeit für ihren Schönheitsschlaf haben.
    Die Fellnasen verpennen ja eh irgendwie ihr halbes Leben - die Saubande.

    Ich könnte mir sehr gut vorstellen, das Deine Flocke einfach schon gelernt hat Büro = nix los = gute Zeit zum Pennen, ob nun im Kennel oder in der Tasche.
    Ich könnte mir ebenfalls sehr gut vorstellen das Flocke lieber in ihrem geschützen Kennel schläft als an einer Leine unter dem Tisch. Und es kommt ja insgesamt gesehen wirklich nicht soo oft vor - das finde ich durchaus zumutbar für das Flöckchen.

    lg
    susa

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    Ja, nur wirst du zu diesen Kriterien auch tausendfach unterschiedliche Meinungen bekommen. Darum muss man dann ja mehrere Meinungen anbieten, sonst kann der HH nicht mündig entscheiden. Ansonsten ist es doch wieder nur Bevormundung.

    Die Futterdeklaration hat aber nun nix mit Meinung zu tun. Das ist schließlich gesetzlich geregelt. Allein darüber zu informieren was da was bedeutet kann schon immens hilfreich sein.
    Wenn dann noch die Info dazu kommt, das ein Hund nunmal ein Carnivore ist - also schon überwiegend Fleisch fressen sollte, aber eben nicht nur - ist schon viel gewonnen. Und darüber sind sich doch wohl auch alle Experten einig, oder?

    lg
    susa