Beiträge von susami

    Huhu,

    also ich denke im Rahmen der Übergabe eines Tierschutzhundes an eine Pflege- oder Endstelle bespricht man doch sowieso alle möglichen Komplikationen, mit denen der neue Halter rechnen muss.
    Warum dann nicht auch das Thema Futter?

    Oder das eben mit Durchfall gerechnet werden muss - wegen dem Stress des Umzuges - und eben auch wegen der vermutlich unvermeidlichen Futterumstellung (oft weiss man ja garnicht genau, wie der Hund vorher ernährt wurde)
    Oder das wegen Mangelerscheinungen oder Alter des Hundes besonderes zu beachten ist.

    Solange das Ganze als hilfreiche Tipps rüberkommt und nicht als Bevormundung werden die neuen Halter darüber sicher dankbar sein.
    Daher würde ich nicht einfach nur Marken nennen - sondern unbedingt in groben Zügen die Deklaration erklären bzw. auf nem Handzettel mitgeben. So kann der neue Halter letztlich selbst Kompetenz entwickeln und alleine entscheiden - und auch die genannten Marken prüfen :D

    lg
    susa

    @ grisou

    Was müsste denn Deiner Meinung nach im Jagdwesen dieser Länder passieren, damit eben diese Jagdhunde nicht dieses Schicksal erleiden müssen?

    Oder auch - was müsste denn bei den Jagdhundezüchtern passieren?
    Nicht nur in den südlichen Ländern, auch hier in DE?

    Hach - früher durften nur die Könige und Adeligen jagen, und die hatten auch das nötige Kleingeld um ihre Tiere auch unterm Jahr gut versorgen zu lassen. :roll:

    Na Vorsicht ... bring da nich noch die Hersteller auf gute Marketing-Ideen.

    Kennst Du noch den Spruch "Wie der Herr, so's Gescherr"?
    Kein Wunder das wir in unserer Gesellschaft auch das Diäten-Problem auf unsere Hunde übertragen haben. Das Thema Ernährung ist in unserer Gesellschaft stark emotional vorbelastet.

    Ich hab vor zwei-drei Jahren mal einen Bericht im TV gesehen, da wurde einer Halterin eindringlich von der TA geraten, doch bitte den ausgearbeiteten Diät-Ernährungsplan einzuhalten. Der schlichte Rat weniger und besser zu füttern und dazu mehr Bewegung zu verschaffen war bereits wirkungslos verhallt.
    Die Hündin war wirklich ne Presswurst auf vier Pfoten und hatte bereits sämtliche vorstellbaren Zivilisationskrankheiten. Die stand kurz vorm Herzinfarkt bei zu schneller Bewegung, daher musste da jetzt auch mit Fingerspitzengefühl vorgegangen werden.

    Aus der Tierklinik wieder raus gab die Halterin ein Interview in die TV-Kamera. Es kam mehr als deutlich rüber das sie es nicht übers Herz bringen würde, ihrer Hündin die heißgeliebten Leberwurstbrote zu versagen.

    Meine bekommen zweimal täglich die Reinfleischdosen von Kiening - vermischt mit Hermanns Gemüseflocken, dazu Reisflocken oder auch mal Haferflocken, gekochte Kartoffeln oder Nudeln. Und Lunderland Algenkalk.

    Meist am WE gibts statt Dosen Barf- oder Suppenfleisch überbrüht. Dazu frisches püriertes Gemüse und wieder Reis und Kalk. Ach ja, und Öl.

    Als Leckerlie gibts auch schonmal Leberkäse, Käsewürfel, Wiener und auch Butterkekse oder Spekulatius. Gelegentlich back ich auch selber Leckerlies aus Thunfisch im eigenen Saft und Kartoffelbrei.
    Meistens gibts aber das Platinum Lamm & Rice als Leckerlie - das ist schön klein und weich.

    Ich finde die Fragestellung schon falsch.

    Denn es geht nicht um Jäger oder Nicht-Jäger - sondern um artgerechte Haltung und Auslastung. Die kann/will leider auch nicht jeder Jäger bieten.

    trauriges selbsterlebtes Beispiel: ein Münsterländer, der an einen schon recht betagten Jäger verkauft wurde. Drei Monate später stand die Jägerswitwe mit dem Münster-Junghund allein und recht verzweifelt und hilflos auf der Hundewiese. Die Witwe war auch nicht mehr die Jüngste und konnte den Jungspunt kaum halten.

    Umgekehrt wohnt bei mir um die Ecke ein Jäger mit einer Dt. Bracke - die absolut Null Jagdtrieb hat - sie schlägt völlig aus der Art und auch Zuchtlinie. Diese Bracke wäre in nem normalen Familienhaushalt genauso glücklich wenn nicht gar glücklicher geworden.

    Man muss also immer schauen, was für ein Hundeindividuum man vor sich hat und das dann entsprechend auslasten. Das gilt für alle Rassen und alle "Arten" von Haltern - und es geht auch quer durch alle Gruppieren immer wieder gründlich schief - oder kann völlig überraschend gut klappen.

    Tja Grisou,

    und Dein Beitrag jetzt zeigt, das Du sehr wohl wußtest das das Wort Zwingerhaltung nicht verstanden wird, wie Du es jetzt darstellst.

    So ein gut gesicherter Auslauf in der Größe ist natürlich was ganz anderes - allerdings m.M. nach auch nicht für jeden Hund das Glückseeligmachende. Manche Rassen sind nicht für unsere Witterungsbedingungen geschaffen, sehr junge, alte oder kranke Hunde brauchens ebenfalls wärmer.
    Und ein Hund der das gemeinsame Leben im Haus mit der Familie gewohnt ist hat zumindest eine längere Umstellungsphase.

    Ich würde auch ehr ne Tagesbetreuung vorschlagen - manchmal muss man eben länger suchen. Aber letztlich findet man jemanden der genau paßt - so ist jedenfalls meine Erfahrung.

    lg
    susa

    Es gibt nur eine Lösung:

    Zaun höher!

    Und da nicht kleckern sondern klotzen, denn Deine Lady hat ja derzeit jede Menge Erfolgserlebnisse.
    Also mindestens 2 Meter hoch, evtl. sogar noch gegen untergraben sichern. Vielleicht macht ihr zusätzlich zum Holzzaun einfach noch nen Maschendrahtzaun - der versperrt nicht so sehr die Sicht.

    lg
    susa

    1. Lass den Hund nicht allein im Garten.
    Bei allem Training, Du wirst die Veranlagung nicht rauskriegen sein Territorium zu schützen.

    2. Wenn Du dabei bist schützt Du den Garten - es ist Deiner.
    Dein Hund braucht sich da um nix zu kümmern. Das kannst Du dem Hund mit viel Geduld und Training beibringen.

    lg
    susa

    Naja Stephi,

    die Frage ist ja, wie gut hat es ein Hund in einer Familie, deren erster Gedanke der des Abgebens ist?
    Leider ist diese Einstellung immer noch in sehr vielen Köpfen - und der Trend, Hunde als Modeassesoir darzustellen (das man dann austauscht wie die Pulloverfarben) wird ehr noch dazu beitragen.

    Extrem traurig finde ich es für ältere Hunde, weil die selten einen neuen guten Platz finden - für jüngere Hunde kann das doch oft ne Erlösung sein.

    lg
    susa

    Das Dackel irgendwie keine richtigen Hunde sind dachte ich ehrlich gesagt auch - bis mir einer über den Weg lief bzw. mir zugelaufen ist :D
    Seither weiss ich das grade die ganzen kleinen Terrier (was ja nur die engl. Übersetzung für Dackel ist) - ganz große Hunde sind, nur im zu kleinen Körper :lachtot:

    Für einen kompletten Anfänger würde ich aber nicht grade mit einem so großen Hund beginnen - nee, jetzt mein ich nicht Dackel sondern Deine Wunschrasse Labbi, Husky oder gar TWH.

    Hast Du mal über Eurasier oder Wolfsspitz nachgedacht? Die sehen doch auch sehr wölfisch aus, nur etwas kleiner? Deine Freizeitideen würden da auch passen.

    lg
    susa