Beiträge von susami

    Warum willst Du ihm denn Angst machen?

    Setzt einfach konsequent Deine Hausregeln durch. Das kann bei nen Dickschädeligen Hund bedeuten, das Du ihn vielleicht 100 Mal vom Sofa schicken musst - in aller Ruhe, aber Bestimmtheit. Irgendwann wird er diese Regel akzeptieren - besonders wenn Du ihm einen schön weichen kuscheligen Alternativ-Platz anbietest und ihn fürs dort bleiben mit Leckerlies belohnst.

    Für die Zeit wo Du nicht dabei sein kannst, blockierst Du am Besten die Sitzgelegenheiten mit Wäschekörben oder Kartons. Sieht blöd aus, hilft aber bei den meisten Hunden.

    Na man muss schon dabei bleiben - und ich nehm meinem Jacko die Hütchen auch schnell wieder ab, weil er sie sonst zernagt.
    Er glaubt immer noch, er sein ein Biber :lachtot:

    Verschlucken :???: auf die Idee kommen meine Hunde nicht. Jacko spielt sogar mit Schrauben ohne die zu Verschlucken - gottseidank.

    Hallo,

    ich hab eins von Karlie - das hat zwei Seiten. Eine Seite das Solitär, auf der anderen müssen kleine Holzplättchen verschoben werden um an das Futter zu kommen.

    Wie es funktioniert haben Hunde schnell raus, meine Beiden sind zu faul zum Suchen. Oder es liegt daran das irgendwie alles nach Futter riecht.
    :ka:

    Trotzdem lieben sie es, damit zu spielen ... ungeteilte Aufmerksamkeit vom Frauchen. :roll:
    Wir machen es vielleicht alle zwei Wochen mal, geht schnell - maximal 5 Minuten pro Spiel+Hund.

    Moin,

    ich glaub auch, das ein Herdi möglich wäre.
    Mein HSH-Mix unterscheidet z.B. sehr stark, wann jemand sich unserem Grundstück nähert.
    Euer Herdi würde sicher die Öffnungszeiten des Ladens schnell zu respektieren lernen. Und auch den normalen Hofbetrieb.
    Mein Jacko hat auch innerhalb von 2 Wochen nach unserem Umzug gelernt, das die Nachbarn in ihren Gärten nicht gemeldet werden müssen.

    Kann denn jemand, der schonmal nen Kaukasen hatte, sich noch für ne andere Rasse begeistern? Mir fällt das schwer - so sehr ich auch alle anderen Hunde liebe und in jedem seine Vorzüge sehe.

    Hallo,

    ich hab nen Herdenschutz-Mix - und ziemlich lange mit der Leinenführigkeit gekämpft weil ich Anfangs einiges falsch gemacht hab.
    Nunja, wirklich perfekt Leinenführig ist er immer noch nicht - aber der Knoten ist geplatzt als ich aufgehört hab mich selbst und damit den Hund unter Druck zu setzen.

    Bei meinen Experimenten (mein armer Hund :( ) hab ich auch mal den ortsansässigen Schäferhundverein besucht, dort wurde mir sofort ein Stachler empfohlen, den nutzen dort alle. Die Vereinsvorsitzende hat meinem Hund dann auch mal einen draufgemacht und wir sind so 10 Meter gegangen.
    Naja - meinen Sturkopf hat das nicht die Bohne interressiert, der hat weiter gezogen als wäre nichts anders.

    Ich glaube daher das ein Hund, der wirklich nach vorne will, sich nicht von einem Stachler abhalten läßt. Auch nicht von einem angespitztem Stachler, auch nicht wenn Blut fließt. In dem Moment ignoriert der Hund den Schmerz, verknüpft aber natürlich Halsband und Leine für den Rest seines Lebens Negativ.
    Wenn es bei Euch bislang mit Stachler und Impuls (schöne Umschreibung) geklappt hat, dann nur, weil Deine Dogge nicht wirklich nach vorne wollte.

    Zum Halten hilft dieses Halsband nichts - da brauchste Physik.
    Eine versierte Reiterin hat mir mal den Tipp gegeben, die am Geschirr befestigte Leine nicht vor dem Körper zu tragen sondern hintenrum über den eigenen Po. Aber wirklich Po und nicht etwa Kniekehle!
    Wenn dann der Hund anzieht, "setzt" man sich in Schrittstellung (also ein Bein vorne) auf die Leine wie auf nen Schlepplift.
    Damit halten die sehr große starke Pferde - man muss nur gleichzeitig lernen etwas vorraus zu schauen, wann so eine Situation entstehen könnte.

    Achja - im Übrigen heißt das Halti ja nicht umsonst so - es ist m.M. nach das sinnvollste Hilfsmittel um einen großen Hund abzusichern.

    :silvester_up:

    Meine Beiden läßt die Knallerei ja eh cool - und meine beiden Spanischen Pflegehunde haben es auch ganz gut weggesteckt.
    Diego, der Schäferhund, war Anfangs recht nervös, hat sich im Laufe des Tages aber an die Knallerei gewöhnt und um Null-Uhr lag er ganz ruhig auf seinem Platz.
    Batzi, der Yorki-Mix, hat sich kaum dran gestört. Nur die große Knallerei genau um Null-Uhr, da wurde er etwas nervös und hat unsere Nähe gesucht ... und natürlich auch gefunden.

    Ich würd trotzdem die Knallerei abschaffen wenn ich könnte.

    Als Anfänger würde ich mich nicht auf das Experiment einlassen, einen Hund von Privat zu übernehmen.
    Sicher gibts es auf diesem Weg tolle Hunde, deren Familien einfach nur Pech hatten und den Hund daher abgeben müssen - aber häufiger sind nach meiner Einschätzung die anderen Fälle. Kannst Du das unterscheiden?

    Ich würde Dir zu ner seriösen Tierschutzorga raten (Vorsicht, auch da gibt es "schwarze Schafe" denen es nur ums Geld geht). Ne seriöse Orga hat den Hund aus 2. Hand schon gründlich gesundheitlich durchgecheckt und gibt Dir die Untersuchungsergebnisse des Tierarztes mit.
    Am Besten Auskunft über das Verhalten können Dir Pflegestellen geben, wo der Hund ganz normal mit in der Familie lebt. Denn im Tierheim ist pro Hund einfach weniger Zeit, außerdem verhalten sich einige Hunde im TH komplett anders.
    Ne seriöse Orga und ne gute Pflegestelle stehen Dir auch nacher beratend zur Seite. Man muss einfach spühren, das es um das Wohl des Hundes und um nichts anderes geht. (auch keine Eitelkeiten á la "ich bin der weltbeste Tierkenner und Tierretter)

    Zitat

    bei einem Hundetrainer oder der Firma HandundPfote.com)

    *kritisch die Augenbrauen hochzieht*

    soso - Firma XY ist also kompetent? Und verkauft die Teile natürlich auch?
    Und berät die Handhabung ganz uneigennützig?

    :lachtot:

    Und Hundetrainer - jeder Hinz und Kunz darf sich in DE so nennen. Also auch nicht zwangsläufig ein Hinweis auf Fach- und Sachkunde.

    Ein kompetenter Hundetrainer braucht keine Hilfsmittelchen, weder selbst noch für die Hundehalter. Er ist in der Lage den richtigen Umgang auch mit verhaltensauffälligen Hunden vorzuführen und zu lehren!

    Diese Sprayhalsbänder funktionieren - richtig angewandt. Genauso wie andere aversive Hilfsmittelchen, die auch immer noch ihre Anhänger und Nutzer finden.
    Aber 1. ist die richtige Anwendungen alles andere als einfach - manch einer kommt schon nicht damit klar, die Batterien oder Sprayflüssigkeit rechtzeitig nachzufüllen
    und 2. hat man hinterher keinen freudig gehorchenden, selbstbewußten fröhlichen Hund - sondern ein devotes, speichelschleckendes Wesen neben sich. Und wehe dem, dessen Hund bemerkt, das die "Wunderwaffe" nicht mehr scharf ist!

    Im Übrigen bevorzuge ich persönlich es, wenn mein Hund auf mich hört - nicht auf sein Halsband.

    Ich finde das Thema Tierarzt nicht unwichtig.

    Dieser Landtierarzt mit den 2x2 Wochenstunden Sprechzeit kann natürlich eine Koryphäe auf dem Gebiet der Kleintier - und besonders der Hundemedizin sein. Besonders hoch ist die Wahrscheinlichkeit dafür allerdings nicht.

    Sorry, ein TA der mich in die Praxis bestellt (auch noch auf Sylvester), mich ne Stunde warten läßt um mir die Hand zu schütteln - da hätte ich mehr Probleme als mit der eingeschränkten Situation im Wartezimmer.

    Was, wenn Du Deinen Hund und seinen Zustand falsch eingeschätzt hast?

    Was passiert, wenn Du unter der Woche nen Notfall mit Deinem Hund hast?

    Also ich würd mich mal nach ner Alternative umsehen - notfalls auch etwas weiter dafür fahren (lassen). Und wenns machbar ist nicht nur auf die Preise schauen - wobei der Preis bei Tierärzten irgendwie überhaupt kein Kriterium für Qualität ist. :roll: