Zitattut mir leid, aber ich habe das gefühl, dass das denken und fühlen bei der hundeerziehung oft aussetzt.
Mir kommt es so vor, das diese Menschen noch in der Vorstellungswelt von Annotubbak leben
"ist doch nur ein Hund, der fühlt ja nicht so wie ein Mensch - und denken kann er auch nicht"
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@ Hundeherz
Ich würde Dich gerne mal - sagen wir eine Woche lang - mit diesem Halsband führen. Du hättest Freilauf (meistens), allerdings würde ich Dich nur in Dir völlig unbekannten Worten warnen, wenn mir was nicht paßt und ich dann als nächstes aufs Knöpfchen drücken werde.
Stell Dir einfach folgende Situation vor: Wir gehen durch eine belebte Innenstadt, Du hast Hunger und willst zu einem Imbißstand, ich grummel irgendwas doch Du gehst weiter in diese Richtung.
S P R A Y
Du orientierst Dich um und siehst mich wieder an (vermutlich nicht sonderlich freundlich)
naja - wir gehen weiter
Du siehst eine Bekannte, wirst unruhig, freust Dich und willst eigentlich zu ihr hin. Weißt aber nicht, ob ich damit einverstanden wäre. Du unterdrückst Deinen Impuls und trottest brav weiter neben mir her.
Wie fühlst Du dich?
Weiter gehst: Ich hab Hunger und geh in ein Kaffee. Weil ich kein Unmensch bin geb ich Dir großzügig auch nen Kaffee aus.
Na siehst Du, ich bin doch wirklich nett zu Dir.
Aber jetzt mußt Du mal ... ah, da vorne ist eine Toilette. Du gehst in diese Richtung - aber ich rufe Dich, Du sollst zu mir kommen. Wir haben doch keine Zeit mehr. Aber Du mußt mal und versuchst mir das klar zu machen, gehst weiter in die Richtung.
S P R A Y
Ja doch - ich denke jetzt ist die Basis für ein freudiges Miteinander gelegt. Jetzt bist Du sicher bereit und wirst gerne mit mir zusammenarbeiten. Und nicht weil ich Dich dazu gezwungen hab.
Denk nach - und schau Dir Deinen Hund nochmal genauer an!