Beiträge von susami

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    ähm ich habe doch gesagt, dass meine eltern davon angetan sind!!!

    Na aber dann brauchst Du doch keine schlimmen Fotos mehr, oder?

    Ich würd übrigens auch den Weg über ne Tierschutzorga gehen, allein wegen der oft komplizierten Ausreisebestimmungen.
    Damit ist auch der "Markt" größer, den ne seriöse Orga kann Euch auch nen Hund vermitteln der keine der bekannten Reisekrankheiten hat, obwohl er aus einen entsprechenden Land kommt.

    Gute Frage, wieso Machtspielchen auf dem Rücken von Hunden oder Kindern ausgetragen werden.
    Manche Leute sind halt so verbittert, das nichts anders als Ihren Frust wahrnehmen, leider.
    Ich find Eure Entscheidung super - und ich finde die Idee, nen Hund aus dem Tierschutz zu holen auch nicht so verkehrt.

    Ich hab grad aktuell zwei Pflegehunde da und kann nur bestätigen, das die sehr froh sind endlich ein richtiges Zuhause gefunden zu haben. "Euer" Hund hingegen hat sein Zuhause und wohl auch sein Herrchen vermisst.

    Kauf Dir ne Kette für die Tür, noch besser weil stabiler sind bestimmte Riegel. Es gibt auch welche die komplett quer über die Türe gehen, da hilft auch eintreten nicht.
    Und kauf dir Pfefferspray. Der Typ hat seine Füsse aus der Tür zu lassen.
    Am Besten ist natürlich die Tür garnicht erst zu öffnen.

    Bei nächsten Randalierversuch legst Du sofort jedes laufende Telefonat auf und rufst die Polizei. Wenn derartige Ausraster nämlich aktenkundig werden weil die Polizei ja dann immer kommen muss - dann haste zumindest hinterher gute Beweise für Notwehr.

    Manche Vermieter haben nen echten Schatten - hier kam am Freitag ne Radiomeldung, das ne 56-jährige Vermieterin und ihr Bruder zu 11 Jahren verknackt wurden, weil die eine Mieterin die nicht ausziehen wollte mit Benzin übergossen haben. Die Ausrede das die Beiden das Benzin nur wegen dem Hund dabei hatten, weil sie doch Angst hätten, und dann zufällig über den Hund gestolpert seien und ganz aus Versehen das Benzin dann über die Mieterin geschüttet wurde :irre: - hat das Gericht nicht anerkannt.

    [quote="pimpfi"]Wenn man sich hier einige Beiträge zu dem Thema anschaut, kommt bei mir die Frage auf, wenn es dort so hundeunfreundlich ist, warum haltet ihr genau in der Gemeinde dann überhaupt einen Hund?quote]

    Ähm - wie stellst Du Dir das denn in der Praxis vor?
    Soll man dann solange umziehen, bis man ne hundefreundliche Gemeinde gefunden hat? Samt Arbeitsplatzwechsel und für die Kinder Schulwechsel?
    Oder den Hund wieder abschaffen nachdem man festgestellt hat, das die Gemeinde nun nicht so begeistert reagiert?

    Und das eine Leine in bestimmten Situationen/Gebieten sinnvoll ist steht hier doch garnicht zur Debatte. Toleranz ist immer gut - war hier aber nicht die Frage. Und das man sich zu dem Thema Gedanken macht liegt vielleicht auch einfach daran, das hier eben die Frage mal aufgeworfen wurde.

    Ich finde die Frage extrem schwer zu beantworten, denn Deutschland scheint mir grade in diesem Punkt regional sehr unterschiedlich zu sein.
    Und wie das dann noch im Vergleich mit dem Ausland ist - :ka:

    Die gesetzliche Regelungen a) Leinenzwang und b) Hundesteuer - sind ja nur ein Aspekt für den Wohlfühlfaktor.

    Für mich macht es einen riesigen Unterschied, wie tagtäglich die Menschen auf mich mit Hund reagieren - und da hab ich mit meinem damals noch recht unerzogenen Junghunderocker extreme regionale Unterschiede erlebt.
    Wenn man bei jeder "Menschensichtung" mit dem Gedanken beschäftigt ist, oh - hoffentlich bellt mein Hund nicht gleicht wieder und zerrt nicht an der Leine, weil sonst gibts wieder Stress - dann ist auch ein entspanntes Training in Richtung Leinenführigkeit extrem schwierig.

    Das Verhältniss zum Hund ist inzwischen hysterisch - und zwar in alle Richtungen. Total übertriebenes Verhätscheln und Vergöttern auf der einen Seite - vollkommen unbegründete Panikattacken und Hasstriaden auf der anderen Seite.
    DAS ist es eigentlich, was für mich DE zu einem relativ hundeunfreundlichen Land macht. Der normale entspannte Umgang mit Tieren ist komplett verloren gegangen - es gibt fast nur noch Extreme.

    Naja - ich fütter unter der Woche, wenn die Zeit knapp ist - auch mal öfters Hermanns-Gemüsemix statt frisch püriertem Gemüse.
    Ist für mich ein tragbarer Kompromiss.
    (ich bestells bei futterfreund-de)

    Aber nur irgendwelche Pülverchen und Tinkturen :???:

    So genau ist die Wolfsernährung ja auch noch nicht erforscht - geht sicher auch nicht, jeder Wolf hat wohl andere Vorlieben.
    Und dann muss es ja noch auf die Hunde übertragen werden ...
    also DIE perfekte Zusammensetzung in eine Tablette gepresst wird es ganz sicher niemals geben.

    Zitat

    Und wieso sollte ich sie nicht in den Alltag einbringen?
    Ich hab doch gar keine andere Wahl und das jetzt auch nicht als falsch angesehen.

    Na für einen unsicheren und schlecht sozialisierten Hund kann unser ganz normaler Alltag riesengroßer Stress bedeuten. Und im Stress sind solche Hunde dann garnicht mehr richtig ansprechbar.
    Es ist ja alles neu, fremd und eben beängstigend. Auch die Dinge, an die wir Menschen erstmal garnicht so denken. Z.B. gibt es Hunde, die schon Stress damit haben, das die Mülltonne nicht mehr da steht, wo sie gestern stand ....
    für Hunde kommen ja auch noch die ganzen Geräusche und Gerüche hinzu, die wir garnicht wahrnehmen können.

    Natürlich geht es garnicht anders, als den Hund im Alltag zu integrieren :roll:
    aber man sollte eben versuchen, diesen Alltag möglichst reizarm zu gestalten und z.B. möglichst immer die gleichen langweiligen Wege zu gehen. Besondere Stresssituationen (viele Menschen, viel Lärm, viele Hunde etc.) sollte man wenn irgendmöglich vermeiden.
    Bis der Hund sicherer und souveräner geworden ist und seine Ängste verloren hat. Dann kann man natürlich den Hund überall hin mitnehmen.

    lg
    susa

    Zitat

    Hunde sind nicht nachtragend (siehe oben) – aber ... – Bruno hat den Problemhundetrainer immer angeknurrt und sich hinter mir versteckt ... ich weiß, er ist aggressiv, aber dafür liebe ich ihn.

    @ Massa

    und andere Jünger - äh Jürgens

    man beachte den Kontext! :klugscheisser:
    Der Hund hat einfach - wie die meisten Hunde die ich kenne - nen eingebauten A**lochdetektor.
    Der Hund hat diesen - in Heikes Augen Problemtrainer - angeknurrt. Und dafür liebt sie ihn.
    Kann ich gut nachvollziehen :D

    Ach ja - wie schon erwähnt: es gibt hier einige Threads über die HW, dort haben sich auch andere Leute über ihre eigenen negativen Erfahrungen ausgelassen. Es ist also nicht nur Heike und nicht nur dieser Thread.

    Vielleicht gräbt ja beim nächsten Sendetermin irgendeiner mal einen der anderen Threads aus. Und irgendein Depp springt dann wieder auf den fahrenden Zug ... oder schmeißt sich hinter nen Bus.

    lg
    susa

    Tja - es gibt schon merkwürdige Zufälle. So kurz vor der Sendung entdeckt man diesen alten Fred ... erstaunlich ...

    Zitat

    auch dieses Debakel schauen sich schon ganz automatisch wieder genug Leute an - und ich wohl leider auch, damit ich wenigstens weiß, wieso manche HH auf seltsame Ideen kommen).

    Du tust mir jetzt schon leid. Ich glaub Deine Berufswahl ist doch nicht so wohlüberlegt.

    lg
    susa
    *die froh ist nicht jeden Mist gucken zu müssen

    Zitat

    Aber sie ist eigentlich so ein lieber, eher ängstlicher Hund, deshalb war ich so erschrocken.
    Ich will sie auch nicht gleich wieder aufgeben, sondern lernen mit dem Verhalten umzugehen und sie noch zu erziehen.

    Hall Yvonne,

    Du schreibst es ja selbst: Sie ist ängstlich - und da Hunde i.d.R. keine typischen Fluchttiere sind (wie z.B. Pferde) gilt: Angriff ist die beste Verteidigung!

    Da sie aus schlechter Haltung kommt ist sie anscheinende nicht oder nur wenig sozialisiert. Das bedeutet, sie kennt weder Kontakt zu anderen Hunden (oder nur schlechten) - noch andere Menschen, unseren normalen Alltag mit Spaziergängern, Walkern, Radfahrern, Kinderwagen, Inlinern, Mofas, Kinderwagen usw.usw.usw.

    Wenn Du Dir da selbst so unsicher bist, wirst Du vor Ort nen guten Trainer brauchen, der Dir ein paar Tricks beibringt.

    Aber als vorbeugende Management-Maßnahmen kannst Du auch jetzt schon ohne Trainer folgendes beachten:
    1. Kein Kind (egal wie groß Deine größere Tochter ist) kann einen irgendwie aggressiven Hund führen. Das liegt vor allem daran, das der Hund dem Kind nicht zutraut, notfalls Schutz bieten zu können und die "gefährliche" Situation regeln zu können.

    2. Sollte es organisatorisch unvermeidbar sein, den Hund in solche Situationen zu bringen, dann nur noch mit Maulkorb. Daran muss der Hund zunächst schrittweise gewöhnt werden.
    Ein weiteres "Erfolgserlebniss" durch Beissen musst Du unbedingt verhindern.

    3. Besser ist es allerdings, den Hund erst garnicht in solche Schwierigkeiten zu bringen. Für ihn war das eine bedrohliche Situation, in der er sich nicht mehr anders zu helfen wußte.
    Du musst Deinen Hund ganz langsam, zunächst mit sehr großen Abstand, an andere Hunde und an Menschen gewöhnen. Die Anwesenheit von anderen Hunden und Menschen wird Stress bei ihm auslösen - das wird er Dir auch deutlich durch Körpersprache zeigen. Du musst daher den Abstand so groß halten, das er fast keinen oder nur ganz wenig Stress zeigt und dann dafür sorgen, das er sich besonders wohl fühlt (mit Leckerlies, mit Spielen, mit Streicheln - nicht mit Reden!)
    Nach und nach (aber wirklich sehr langsam) kann man dann nach Wochen oder Monaten den Abstand verringern.

    Such Dir für dieses Training unbedingt nen guten Trainer - der kann Dir auch die Körpersprache "übersetzen" bis Du es selber gut drauf hast.

    lg
    susa