Boah - immer diese extreme Schwarz-Weiss-Malerei ![]()
Grundsätzlich sollte man sich an die kommunal erlassenen örtlichen Verordnungen halten.
Hinzu kommt m.M. nach: Es kommt doch unglaublich auf die örtlichen Begebenheiten an.
Ich hab kein Kind und wußte daher z.B. garnicht, das der von mir benutzte Waldweg direkt hinter der Ecke durch einen Spielplatz führte.
Von dieser Seite aus gab es dort nichtmal Schilder ... am Ende des Spielplatzes gab es dann ein Schild, das Hunde an der Leine zu führen sind. Das ist ein Spielplatz, der nicht eingezäunt ist und durch den mittendurch ein öffentlicher Weg führt. Auf der einen Seite des Weges stehen Bänke, die von Spaziergängern und natürlich auch von den Müttern genutzt werden.
Ein anderer Spielplatz hier im Ort ist komplett eingezäunt, sogar mit Zauntoren. Und es gibt unübersehbare Schilder, das dort Hunde nicht erlaubt sind. Der Platz ist auch nicht sonderlich groß, so daß man kaum den Hund am Rand von Kindern fernhalten könnte.
Da würde ich nie und nimmer mit Hund hingehen.
Der große Abenteuerspielplatz am Ende eines großen Parks - da gibt es sicher ausreichend Möglichkeiten, Kinder und Hunde verträglich miteinander zu kombinieren - d.h. mit Hund am Rand warten und trotzdem die Kinder noch im Blick haben.
Bei sowas kommt es sicher auch immer aufs Alter der Kinder an, wieviel Aufsicht da noch nötig ist.
Der Weg über einen Spielplatz als Abkürzung, zu einer Zeit wo dort eh keine Kinder sind, und der Hund ist an der Leine und darf weder markieren noch häufeln - ja mei, wo kein Kläger da kein Richter. Das seh ich nicht so eng.
Wenn Mütter und/oder Kinder Angst vor Hunden haben, dann sollte man das schon akzeptieren und sich nicht einfach über deren Gefühle hinwegsetzen. Ein Kinderspielplatz ist doch dann eins der wenigen Refugien, wo sich solche Mütter zurückziehen können und eben nicht zwangläufig mit Hundebegnungen fertig werden müssen.
lg
susa