Beiträge von susami

    Zitat

    Weg soll der Hund nicht, nur es tut mir halt leid ihn so zu sehen und frage mich ob ich aktiv werden sollte

    Ja - der Hund kann einem schon leid tun.
    Und Ja - ich finde Du solltest aktiv werden.

    Allerdings würd ich persönlich den Hund da auch nicht so ohne weiteres rausholen.
    Red mit dem Besitzer, geh täglich Gassi mit dem Hund. Steck ihm evtl. gutes Futter zu und achte darauf, ob er nen Tierarzt braucht.
    Vielleicht geht's ihm ja auch nur deshalb so schlecht - und mit ärztlicher Hilfe ginge es noch ne Weile?

    lg
    susa

    Hi,

    also ich finde - und das meine ich nicht als Angriff - wenn Dir öfters mal die Sicherung durchbrennt und Du dann Dinge tust die Du eigentlich garnicht willst - dann solltest Du Dir professionelle Hilfe suchen und daran arbeiten.

    Du kannst ja von Glück reden das Deine Hündin so klein ist - bei etwas größeren Kalibern werden solche Wutausbrüche nicht selten bumerang-artig beantwortet.

    Zum Thema Hund wurde ja schon alles notwendige geschrieben - entweder gib ihn ab, oder lerne so viel wie möglich über Hunde. Auch dabei kann dann eigentlich nur ein Profi helfen.
    Trotzdem wird (würde) es sicher sehr lange dauern bis Deine Hündin zu Dir wieder Vertrauen aufbauen kann. Du müsstes also außerdem lernen extrem geduldig und ausdauernd und beständig zu werden.
    Eigentlich eine schöne Herrausforderung sich mal weiter zu entwickeln.

    lg
    susa

    Hi,

    mal ganz abgesehen von der Hunderasse - da kenn ich eigentlich auch nur große Hunde denen es unter Umständen im Zwinger ganz gut gefällt ...

    ... normalerweise sind heutzutage weder die Häuser noch die Gärten so angelegt, das man einen Hund längere Zeit unbeaufsichtigt dort lassen sollte.
    Was ist wenn der Hund nachts im Zwinger bellt?
    Werden dann die Nachbarn wach?

    Was ist wenn ein Hundehasser Gift über den Zaun wirft?

    Oder auch nur wenn andere Hunde Theater an Eurem Zaun machen, bloss weil dort eben ein Hund wohnt?

    Wenn der Hund tagsüber ins Haus darf - was genau spricht dagegen ihn auch nachts dort zu halten?
    Er muss ja nicht unbedingt mit ins Schlafzimmer - obwohl das meine bevorzugte Variante wäre.

    Und so ganz grundsätzlich: die ehr kernigen Hundetypen, die es auch vertragen würden draußen zu leben, sind nicht grade die beste Wahl für einen Hundeanfänger.
    Pudel find ich nichtmal uninteressant - allerdings eben nicht zur Zwingerhaltung.

    lg
    susa

    Zitat

    Weil danach auch gar nicht gefragt wurde.
    Es ist doch durchaus vorstellbar, dass sie ihre Probleme ganz in Ruhe mit viel Nachdenken und Bedenkzeit mit ihren Freunden und Familie besprochen hat. Nun ist sie zu diesem Entschluss gekommen.
    Wieso könnt ihr das nicht einfach als gegeben hinnehmen; es wird keiner gezwungen es zu verstehen oder nachzumachen; und wenn ihr könnt, ihr Tips geben, um die sie auch gebeten hat.

    Sie meldet sich extra hier an, um auch noch auf diesem Wege Möglichkeiten zu finden, wie die ganze unschöne Situation für ihre Hunde noch bestmöglich gelöst werden kann.

    Genau das find ich ja schade ...
    denn oft ist es doch so, das Familie und Freunde garnicht soviel mit dem Thema Hunde im Sinn haben - und entsprechend ehr abraten. Oder diesen Leute ist bislang einfach noch nicht DIE Lösung eingefallen, irgendeinem von den x-tausend Usern hier würde diese Lösung aber einfallen.
    Denn so wie Quarktasche selbst über ihre Entscheidung schreibt, ist sie nicht wirklich glücklich damit.
    Klar kann am Ende dann doch das gleiche Ergebniss rauskommen.

    Ich finds halt schade einen solchen Fred hier zu eröffnen und sich dieser Disskussion nicht zu stellen.

    Schade :sad2:

    was mir hier fehlt:
    ein ausführliche Beschreibung wo genau die Belastungen liegen - und was versucht wurde um das Problem zu lösen.
    Vielleicht hätten hier einige noch gute Ideen dazu gehabt.

    Ich persönlich hab z.B. derzeit 4 Hunde und eigene Firma, arbeite teilweise von Zuhause aus - und hab nen Coach mit dem ich u.A. auch Zeitmanagement bearbeite.

    Nein - die Entscheidung ist gefallen. Daher brauchen wir hier darüber nicht mehr diskutieren. Nachvollziehbar ist es für mich so nicht - vielleicht nur weil Informationen fehlen, vielleicht aber auch weil ich eben anders ticke und meine Hunde über alles liebe.

    Zitat

    Gestern war ich mal mit ihm alleine draußen(sonst gehen wir immer mit einer Nachbarin) und das hat richtig Spaß gebracht! Ich habe mit ihm fangen gespielt und Übungen gemacht: Komm! Bleib! Sitz! Platz! usw. Er war richtig fröhlich und das hat echt Spaß gemacht. Glaube, ich muss einfach mehr Zeit mit ihm intensiv verbringen.

    :gut:

    Super Ansatz.
    Immerhin ist der kleine Kerl ja schon die ganze Woche über nicht bei Dir, seiner Hauptbezugsperson. Da solltest Du ihm zum Ausgleich schon Exklusiv-Zeit gönnen, also Zeit wo Du 100 % nur mit ihm beschäftigt bist.

    Wie läuft's denn inzwischen so bei Euch?

    Genau deshalb entwurm ich nicht vorsorglich.
    Es kostet Geld, ist ne Chemiekeule weil gegen alle möglichen Würmer gleichzeitig - und das obwohl meine Hunde bislang nie Würmer hatten.
    Und es vernichtet zwar vorhandene Würmer hat aber keinerlei vorbeugende Wirkung.

    Ich lass regelmässig kontrollieren und würde ggf. gezielt gegen die festgestellen Würmer vorgehen.
    Ich achte drauf das meine Hunde nicht aus Pfützen oder stehenden Gewässern saufen und das sie sich nicht ausgiebigst mit den Hinterlassenschaften anderer Hunde beschäftigen. Mehr kann man vorbeugend nicht tun.
    Naja - gesunde Ernährung = starkes Immunsystem ist natürlich auch nie verkehrt.

    Na ich hab zwar keinen hütenden Border - aber dafür nen schützenden Herdi. Auch nicht lustig.

    Und ja, ich kann bestätigen das vieles einfach mit der Zeit kommt, wenn Du dran bleibst.

    Wieso kannst Du sie nicht am Geschirr hinter Dir halten?
    Mein Herdi wiegt 35 kg und rastete völlig aus, festhalten ging immer.

    Deine Ansätze sind gut, üb noch mehr Impulskontrolle mit ihr - bis sie eben nicht mehr völlig ausrastet.
    Draußen ist wahrscheinlich alles noch viel zu aufregend und spannend für sie - aber Suchspiele kann man ja auch bestens im Haus machen. Beschäftige ihren Kopf.

    Wenn Du ein Kommando gibst, dann muss sie es ausführen - ein Leckerlie erscheint erst danach. Bitte nicht vor die Nase halten - das ist nur Locken. Notfalls musst Du (und sie :D ) eben warten bis das Platz ausgeführt wurde, kann schonmal 10 Minuten dauern.
    Wenn sie das in der Situation nicht kann (weil z.B. draußen und zu aufregend) dann gibt das Kommando nicht.

    Hi,

    ist jetzt nur sone Idee - ich kann damit auch völlig falsch liegen, daher würd ich unbedingt vor Ort mal nen Hundetrainer drauf gucken lassen (müssen ja nicht x-Stunden sein wenn das Geld knapp ist)

    also ... vielleicht hat bei Euch der Hund die Hosen an und er betrachtet Dich als seine Recource?
    Auf die Idee komm ich weil Du schreibst das er Theater gemacht hat, als Ihr mal gemeinsam die Hunde getroffen habt mit denen er sich sonst immer gut versteht.
    Läuft er Dir immer nach? Sucht extrem Deine Nähe? Bestätigst Du das weil Du wegen der Hundepension ein schlechtes Gewissen hast?

    Mach ihm klar das er nur der Hund ist! Schick ihn in seinen Korb und mach auch in seiner Anwesenheit öfters mal Dein Ding, er hat sich dabei ruhig und unauffällig zu verhalten.
    Stöckchen werfen ist eh sch*** - wegen der Verletzungsgefahr. Aber auch sonst ist es immer klug Recourcen wie z.B. Spielzeug wegzuräumen sobald andere Hunde im Spiel sind, das ist oft ein Anlass zum Streit.
    Sein Superduper-Lieblingsspielzeug würd ich schon mitnehmen auf die Hundewiese, wenn Du z.B. Deinen Racker abrufen willst - allerdings würd ich es auch niemals aus der Hand geben sondern nur gemeinsam mit ihm spielen.

    Also sich öfters mal rar machen ... aber wenn, dann sehr konzentriert mit ihm spielen. Qualität hoch, Quantität runter.
    Und Du bist der Boss .... wenn er irgendwo im Körbchen ne Strichliste liegen hat auf der er abhakt wie oft er's geschafft hat Dich zu was zu manipulieren, dann haste verloren. ;)

    lg
    susa

    Okay - dann muss ich wohl erstmal genauer definieren, was für mich ein guter Trainer ist. :D
    Ein guter Trainer weiss viel über Hunde und kann dieses Wissen nachvollziehbar vermitteln, d.h. er kann Dir erklären wann ein Hund so ungefähr welche Entwicklungsphasen durchläuft, wie Hunde lernen und generalisieren oder eben nicht, wie die Körpersprache zu deuten ist. Er erkennt wenn es dem Hund schlecht geht und schickt Dich zum Tierarzt.
    Er kann Dir das Handling zeigen und beibringen und Dich im Timing kontrollieren. Und er hat ausreichendes Personal im Hintergrund für entsprechende Trainingseinheiten.

    Ich glaube einfach das Du ganz bestimmt alles Notwendige schon in Bernau gelernt hast, falls Ihr dort irgendein Thema noch nicht angesprochen habt kannst Du es auch hier nachlesen - hier steht mehr Wissen drin als man eigentlich braucht um nen Hund groß zu ziehen.

    Beziehungsarbeit: Es ist so schwer in Worte zu fassen :???: ... für mich liest es sich so als würdest Du viel zu viel machen weil Du ein bestimmtes Ergebniss erreichen willst.
    Klar, Du willst z.B. nicht gebissen werden. Du willst z.B. nicht, das Dein Mädel an der Leine rumpöbelt bloss weil da ein Skateboardfahrer langfährt. Und Du willst auch zuhause oder bei Deinen Eltern im Garten wieder mal Besuch empfangen.
    Lauter verständliche und ganz normale Ansprüche gegenüber einem Hund.

    Aber was würdest Du tun wenn Du nun wüßtest, das diese Ziele niemals mit Deinem Hund erreichbar wären?
    Und dieser Hund so natürlich auch nicht vermittelbar ist?
    Richtig - Du müsstest einen Weg finden trotzdem irgendwie mit dem Hund klarzukommen, die Probleme so zu managen das möglichst wenig Schaden entsteht.
    Und genau auf dieses Niveau würde ich an Deiner Stelle erstmal das Training runterfahren. Ich würd komplett auf Null gehen, jeden Druck rausnehmen und erstmal nur zusammensein. Wäre Dein Hund mein Hund, dann müsste die nix können, auf kein Kommando hören, und dürfte ruhig auch an der Leine rumpöbeln. (Erstmal :roll: )
    Bzw. würde ich sie mir am Geschirr packen und ruhig und absolut kommentarlos hinter mir halten.
    Und dann würd ich versuchen möglichst viel mit Ihr zu unternehmen ... Spielchen spielen unterwegs, z.B. Fährtensuche, über Baumstämme hüpfen. Auch zuhause ... das im Körbchen warten ist doch ein tolles Spiel und Deine Kleine kann das bestimmt schon richtig gut. Irgendwann kann sie es dann sogar, wenn Besuch kommt.

    Beziehungsarbeit bedeutet für mich, das Beiden Beteiligten völlig klar werden muss, das sie zusammengehören, das sie einander vertrauen und sich aufeinander verlassen können. (Also ohne Trainer, ohne neue Methoden) Dafür ist der Tagesablauf immer klar, und auch die Hausordnung wird nicht mal so und mal so gehandhabt.
    Wichtig ist nur, das Deine Kleine weiss, das Du manche Dinge entscheidest weil Du es eben besser drauf hast und sie so sicher durch diese Welt führst. (Das ist für mich der Unterschied zwischen Führen und Dominieren, das braucht kein Mensch und auch kein Hund)

    Glaub mir, der Rest kommt irgendwann von ganz allein oder Du kannst es schrittweise mal bissi üben. Allerdings wirst Du vielleicht 3-4 Monate brauchen bis Dein Hund Dir glaubt, das es jetzt so ist.

    lg
    susa