Beiträge von susami

    Gute Idee ... das Thema Hundetrainer ist ja auch unendlich.
    Ich hab vier Anläufe gebraucht, bis ich jemand gefunden hab der mich nun wirklich weiterbringt.

    Ich find auch, ab und zu ein Einzeltraining, schadet nie. Auch als erfahrener Hundehalter - man sieht sich nicht selber, und schwupps schleichen sich kleine Nachlässigkeiten ein.
    Außerdem gibt einem ein Trainer ja doch immer wieder noch neue Impulse.
    Meine Trainerin arbeitet nach Animal-Learn. Vielleicht wär das ja auch was für Euch?

    lg
    susa

    gut so, Tanni2 :gut:

    denn nun bekommt man doch nochmal ein anderes Bild.
    Okay - vermutlich ein typischer Vermehrerhund
    Super das Ihr den armen Wurm gerettet habt und Euch die Mühe gemacht habt, ihn aufzupäppeln. Dem TA gehört allerdings die Lizenz enzogen :zensur:

    :???: ... ich bin mir nicht so sicher ob da nicht doch ehr Angstaggression ne Rolle spielt als Dominanz.

    Das er bei anderen Hunden ständig versucht aufzureiten rührt ja wohl daher, das er kein Hunde-Benimm gelernt hat. Und vielleicht (?) aus Angst lieber gleich die Sache "klar macht".

    Und sein Verhalten Menschen gegenüber ... besonders wenn die ihn "bedrohen" durch drüberbeugen etc. .... ein dominater Hund würde sich einfach umdrehen und gehen wenn ihm das zu blöd wird.

    Vieleicht solltest Du vorerst solche Anlässe mit größeren Menschenmengen :lol: noch meiden, das scheint noch zuviel für den pubertären Teenie.

    Die Leinenpöbelei find ich schon tragisch ... selbst wenn Ihr ihn gut halten könnt, es ist jedesmal Stress für ihn. Und irgendwann passiert ein Unglück und ein angepöbelter Hund reißt sich los und ....

    Ich hab nen Dackel-Terriermix, der mir zugelaufen ist, ca. 1-jährig.
    Der ist ganz genauso. Er scheint rotzfrech zu sein ... aber wenn man ganz genau hinsieht, das sieht man, das er bloss aus Angst so aufdreht.
    Wer weiss was der erlebt hat in seiner Streunerzeit.

    Wir bauen sein Selbstbewußtsein auf mit vielen Übungen - z.B. Wald-Agility, Fährtensuche, Intelligenzspielchen .... mit möglichst vielen Erfolgserlebnissen. So langsam wird es besser, Larry ist jetzt 2,5 - also seit 1,5 Jahren bei uns.
    Geduld ist also unbedingt notwendig :D
    Aber im Großen und Ganzen scheint Ihr ja auch auf dem richtigen Weg zu sein ... halt einfach noch ein wenig durch.

    lg
    susa

    Zitat

    MCP tropfen und lopedium ist überhaubt nicht gut für einen hund .

    Mein TA hat meinem Yorki-Mix aber vor 4 Wochen ebenfalls MCP-Tropfen gegeben? :konfus:

    Ich würd sowas allerdings niemals auf eigene Faust verabreichen, schon wegen der Dosierung.

    lg
    susa

    Es kann aber auch daran liegen, das er richtig Angst hat allein zu sein .... und seine Panik an den Sachen abreagiert.

    Um rauszufinden was dahinter steckt könnte man ihn filmen und das Video auswerten - ggf. mit einem erfahrenen Hundetrainer.

    Allerspätestens wenn das Auspowern nix bringt würd ich mir ratzfatz nen Trainer dazu holen.

    lg
    susa

    Ja - das ist definitv Tierquälerei.

    Wenn Deine Angaben wirklich so stimmen ... von ab und zu mal aus dem Fenster rüber schauen weiss man ja nicht zwangsläufig den wirklichen Tagesablauf.

    Zeig ihn an ... der Amtstierarzt wird dann schon prüfen, ob es stimmt.
    Mach Dich aber drauf gefasst, das der Nachbar dann sauer auf Dich ist.

    Meiner Meinung nach wäre die Hündin im TH besser aufgehoben als unter solchen Verhältnissen (immer vorrausgesetzt, die sind tatsächlich so)

    lg
    susa

    Huhu,

    die wichtigsten Tipps wurden Dir ja schon gegeben.
    Daher nur noch ein Gedanke: Dein Hund hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich. Er war ausgesetzt, wurde eingesammelt und war im TH, dann wurde er wieder verfrachtet, kam in eine Pflegestelle ... und jetzt ist er wieder entwurzelt und bei Dir gelandet.

    Er braucht einfach mal ein bissi Zeit um Vertrauen aufzubauen.

    Selbst Hunde die gut allein bleiben können, müssen das nach so einer Odysse erstmal wieder lernen. Hab also ein wenig Geduld mit ihm.

    Das er kein Theather macht, wenn Du innerhalb der Wohnung die Räume wechselst ist doch schonmal ein gutes Zeichen.


    Zum Thema Leinenführigkeit:
    ich halte nix von irgendwelchen Hilfsmitteln (außer in extremen Fällen unter fachkundiger Anleitung vom Halti)

    Dein Hund soll ja schließlich lernen an der normalen Leine normal neben Dir zu laufen.
    Wenn er stark zieht, dann nutze lieber ein Geschirr ... das drückt nicht auf den Kehlkopf, was die "Flucht nach vorne" dann nur verstärkt.
    Und dann bleib stehen wenn er zieht ... es geht nur vorwärts wenn die Leine locker bleibt. Die meisten Hunde lernen das schnell, wenn der Halter wirklich konsequent ist.

    Zum Thema Aufmerksamkeit draußen:
    auch da gilt es, erstmal die Bindung zum Hund zu stärken - z.B. durch gemeinsame Spielchen in ruhiger Umgebung. Und dem Hund Zeit lassen, die doch völlig fremde Umgebung erstmal kennenzulernen.

    Geduld und Konsequenz ... dann wird das schon
    Viel Spass
    susa

    Ach Tanni,

    Du hast einen Terrier im allerbesten Rüpelalter .... so gesehen ist das erstmal ziemlich normal, was da derzeit abgeht.

    Alle Terrier die ich kenne sind zwar relativ klein ... stehen aber ansonsten den richtig großen Hunden in nichts nach.
    Die haben ihren eigen Dickkopf und brauchen ne coole, souveräne Führung.

    1. Wenn nochmals eine solche Situation entsteht - und das wird so sein weil man das als Hundehalter erstmal lernen muss, wirklich vorrausschauend zu handeln .... dann hol den Hund völlig wortlos und ohne ihn groß zu beachten aus der Situation raus. D.h. Du gehst hin, machst in an die Leine und drehst Dich um.
    (nicht "mitbellen" mit Aus oder Nein oder sowas)
    Für so Situationen wie am Strand wär dafür natürlich ne Schleppleine gut, damit kannst Du ihn im Zweifel dann doch etwas schneller einsammeln. Die Schlepp dann aber bitte ausschließlich am Geschirr!

    2. Was die anderen schon geschrieben haben .... üben, üben und nochmal üben. Immer wieder solche Situationen suchen und rechtzeitig, bevor der Hund überhaupt mitkriegt was los ist ein Kommando geben (z.B. Sitz) und dieses dann belohnen. So lernt er, das es Leckerlies gibt wenn er sich ruhig verhält.
    Du must ihm sagen, welches Verhalten Du von ihm in solchen Situationen erwartest.

    3. Lern noch mehr über Hundesprache .... wenn Dein Hund auf der weiten Fahrt zu Deinen Eltern so hochdreht, das er dann erstmal beim Aussteigen rumtobt, dann hat er auf der Fahrt Stress.
    Du musst erkennen, wann er Stress hat ... und ihn dann in kleinen Schritten daran gewöhnen. Wenn Du ihn überfordert läuft Dir die Situation immer wieder aus dem Ruder.

    Und so ganz grundsätzlich ... hab Geduld, noch ein paar Monate, dann ist die schlimmste Pubertät überstanden.

    viel Spass mit Deinem Terrier-Terrorist
    susa