Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    Du hast in der Vorstellung geschrieben, dass Du vier Kinder verschiedensten Alters und eine 7 jährige Hündin hast.

    Wie alt sind die Kinder denn genau und was für eine Rasse ist Deine Hündin? Wann kam sie zu Euch, als Welpe oder schon erwachsen?

    Wie genau beisst sie, also mit richtigen Wunden oder ist es eher ein festhalten ohne Beschädigung?
    Wann kommt das vor?

    Generell würde ich ihr auch einen Maulkorb aufziehen und mir Hilfe bei einem Hundetrainer suchen.
    Ihr kommt aus Dresden habe ich gelesen und vielleicht kann euch ja jemand aus dem Forum helfen, oder euch eine gute Adresse bezüglich eines Trainers nennen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo ihr lieben,

    wir sind nun wieder zuhause.
    Filou wurde nicht direkt über die Vene in Narkose gelegt, sondern hat erst eine Beruhigungsspritze erhalten. Er wurde zwar müde, aber trat nicht weg. Die Ärztin hat nochmals nachgespritzt und dann blieb mir das Herz stehen.

    Er schloss schlagartig die Augen, atmete nochmal tief aus und das war es. Ich rüttelte ihn, aber keine Reaktion. Die Ärztin kam und auch sie rüttelte und stupste ihn, aber auch da gab es erst gar keine Reaktion.
    Nach gefühlten 10 Minuten (in Wirklichkeit waren es nur Sekunden), begann er wieder flach zu atmen und wurde dann auch in den OP geschoben.

    Ich bekam dann um 10.00 den Anruf, dass wir kommen sollten, da Filou sehr panisch wäre. Ich bin dann mit der Trainerin hingefahren und Filou lag noch auf seiner Decke im Op-Raum. Er hatte einen Maulkorb auf. Bei Bewusstsein war er noch nicht richtig.

    Der Arzt kam und sagte mir, dass er ihm Valium gespritzt hat, da er so panisch war. Nach 1 Stunde war er dann soweit, dass er aufstehen wollte, aber sich nicht traute. Er urinierte vor Angst, suchte aber meine Nähe.

    Jetzt sind wir zuhause und er liegt mit einer Decke zugedeckt im Wohnzimmer und jammert. Er ist aber nicht mehr panisch und vom Kopf her ruhig. Der innenliegende Hoden war ganz oben bei der Niere und nur erbsengroß. Er hat also den ganze Bauch aufgeschnitten bekommen um an den Hoden zu gelangen.

    Morgen sollen wir nochmals kommen. Der Arzt möchte nachschauen ob alles ok ist und dass es keine Einblutungen gab.

    Er tut mir so leid...

    Er hat einen schicken grünen Anzug an, aber der wird ihn wohl nicht aufhalten können an die Wunde zu gehen. Darin sieht er obersüß aus. Der Pipimann guckt vorne raus und auch der Schwanz und der Popo sind frei.
    Der Arzt hofft, dass wir so auch keinen Trichter brauchen.

    Ich habe Fotos, tu mir aber noch schwer diese einzustellen.
    Ich werdes es schaffen, versprochen.

    Die Hüfte hab ich röntgen lassen und auch die rechte Hinterpfote wurde gecheckt, da diese beim laufen knackt.
    Alles ist in bester Ordnung. Die Pfote knackt zwar, aber es ist nichts festzustellen.

    Ich hoffe jetzt noch, dass alles gut geht. Mach mir Sorgen weil er öfter mal zuckt und jammert. Denke aber das ist normal.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    hat denn Dein Hund irgendwelche Probleme wegen des Schlingens?
    Erbricht er sein Futter oder warum machst Du Dir solche Gedanken?

    Hunde sind generell Schlingfresser wenn sie schlingen können. Ihr Magen ist auf das hastige Fressen ausgelegt und normalerweise schadet es ihnen nicht. Meist sind es die Menschen, denen das Schlingen des Hundes unangenehm ist.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das kommt immer ganz auf den Hund an.

    Ronja z.B. bleibt in jeder Wohnung ohne Probleme alleine. Sie braucht nur ihre Decke und dann bleibt sie da.
    Filou bleibt auch nach einer Woche nicht alleine. Das haben wir in einer Ferienwohnung getestet.

    Ich würde das einfach mal testen indem ihr alle aus der Wohnung geht und mal abwartet was passiert. Vor allem würde ich sie nicht direkt am ersten Tag alleine lassen, sondern erst nach zwei bis drei Tagen.

    Wie bleibt er denn sonst alleine? Macht er das gut oder hat er generell ein Problem mit dem Alleinesein?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    also ich denke, dass keiner hier sagen kann ob eine Gefahr für ein Kind besteht oder nicht!
    Dies mache ich jetzt nicht an dem Thread fest sondern meine das generell.

    Ich würde niemals sagen, dass keine Gefahr von einem Hund ausgeht, vor allem wenn ich ihn nicht gesehen habe.
    Selbst wenn ich einen Hund gesehen habe kann ich nicht generell sagen wie er in welcher Situation reagieren wird. Das wäre grob fahrlässig!

    Eines kann ich jedoch sagen:
    ich würde nie ein Kind mit einem Hund alleine lassen, egal was es für ein Hund ist und auch egal wie lieb er ist.
    Es können immer Situationen auftreten in denen ein Hund schnappen kann.

    Mehr kann und werde ich nicht sagen!!!

    Doch eines noch:
    "nur" weil ein Hund jagt, ist er noch keine Gefahr für ein Kind!

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    es kann gut sein, dass Dein Hund verunsichert ist. Deine Frau ist hochschwanger, weniger beweglich und reagiert auch nicht mehr so schnell wie sie es früher getan hat.
    Euer Hund spürt, dass irgendetwas mit Frauchen passiert und meint sie beschützen zu müssen. Er knurrt und bellt wegen Geräuschen, die ihm Angst machen und wenn dann niemand reagiert, dann pullert er vor Unsicherheit, denn er weiss nicht was er jetzt tun soll...

    Dies ist nur eine Vermutung meinerseits.

    Er ist in der Pupertät und braucht genaue Anweisungen und Korrekturen, jemandem an dem er sich orientieren kann. Deine Frau ist das zur Zeit nicht, was absolut verständlich ist. Wäre es denn möglich den Hund mit Deiner Frau in einem Zimmer zu lassen und die Tür in den Flur zu schließen? So ist er in unmittelbarer Nähe und Deine Frau könnte bei unberechtigtem Bellen eingreifen und müsste nicht ständig aufstehen um erstmal zu dem Hund zu gelangen.

    Kannst Du irgendeine Regelmäßigkeit erkennen wann der Hund pullert. Ist dem Pullern irgendetwas vorausgegangen? Ein Geräusch, ein Klingeln, oder sonstiges? Achte mal darauf.

    Meine Schwester war vor kurzem schwanger und gegen Ende der Schwangerschaft hat ihre Hündin wesentlich länger und intensiver angeschlagen beim Türklingeln als vorher. Dies lag aber auch daran, dass meine Schwester einfach nicht mehr so schnell reagieren konnte und die Hündin das eben auch ausnutzte.
    Seit das Kind da ist, hat sich vieles normalisiert und meine Schwester ist eben jetzt auch wieder viel schneller was das Reagieren angeht.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    sagen wir mal so:
    Du solltest damit rechnen und nicht nur bei der Freundin, sondern in allen fremden Wohnungen und eventuell auch Geschäften wo Du ihn mit rein nimmst.

    Pass auf ihn auf und lass ihn nicht aus den Augen. Jeden Ansatz von markieren sofort unterbinden.
    Wirst sehen, mit der Zeit weiss er wo er markieren darf.
    Viele Rüden in der Pupertät machen das und es ist nicht ungewöhnlich.

    Liebe Grüße

    Steffi