Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    ich werde am Montag mit meinem Tierarzt in Kontakt treten da Ronjas Zungenspitze, also der Rand gerötet ist.
    Es ist etwa ein 1mm breiter Rand der dunkelrot ist und wenn man genauer hinschaut, dann sieht man auch so etwas wie Grind.

    Ich vermute, dass es von dem vielen Lecken kommt, könnte aber auch eine Reaktion auf ein Medikament, oder ein Organ sein welches nicht richtig funktioniert.
    Gefunden habe ich im www nichts und in den Beipackzetteln ist auch nichts aufgeführt.

    Sie hat keine Probleme damit, frisst und trinkt normal und ich kann da auch hinfassen (sie hat eh oft die Zungenspitze draußen, vielleicht tut das der Zunge auch nicht gut?)

    Ansonsten ist sie recht fit. Sie hat zwar immer wieder diese Zitteranfälle, läuft aber sehr gut und auch größere Strecken. Die Hinterhandschwäche ist besser, wenn auch nicht ganz weg.

    Wenn ich ihr ständig was zu fressen anbieten würde, dann wäre sie schon extrem übergewichtig. Sie hat sehr viel Hunger und tinkt auch sehr, sehr viel. (steht als Nebenwirkung bei dem Luminal).
    Mir wäre es ja mittlerweile egal, aber für ihre HD ist es nicht, denn sie muss das Gewicht ja dann rumschleppen und ihrer Hinterhand täte es auch nicht gut.

    An den Medikamenten hab ich jetzt vorerst nichts geändert, denn ich möchte erst mit meinem Tierarzt sprechen.
    Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

    Ach ja, seit vier Tagen verliert sie Urin und zwar regelmäßig einmal am Tag. Es ist dann eine Lache und wenn sie aufsteht, dann zieht sei eine Tröpfchenspur hinter sich her bis zur Terrassentür.
    Hab schon geschaut ob es mit den Medikamenten zusammenhängt (also Zeitpunkt des Wasserlassens), konnte aber nichts feststellen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich finde es ganz toll dass die Hündin nun wohl ein Zuhause gefunden hat.

    An Deiner Stelle würde ich mit beiden Hunden spazieren gehen und sie dann auf dem Feld laufen lassen. Wenn das alles gut klappt, dann geht gemeinsam auf den Hof und lasst sie dort laufen.

    Futter und Spielzeuge würde ich wegräumen, denn das kann zu Streit führen.
    Auch getrennt füttern würde ich sie, denn gerade wenn ein Hund gelernt hat, dass Futter nicht selbstverständlich ist, kann er dies vehement verteidigen. Von daher würde ich da kein Risiko eingehen.

    Jeder Hund bekommt seinen Platz zugewiesen und dort ist sein Rückzugsort.

    Ich würde es einfach probieren. Kleinere Kappeleien können auftreten, müssen aber nicht. Beobachte die Hunde und reagiert schon frühzeitig.

    Ich drücke Euch die Daumen dass es klappt und sich die beiden verstehen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    manchmal ist es so, dass man ich den Objekten der Angst nicht wirklich nähern kann.
    Was ich an Deiner Stelle machen würde:
    ich würde den Rasenmäher morgens irgendwo im Garten weit hinten hinstellen und dort den Tag über stehen lassen.
    Abends räumst Du ihn wieder rein.

    Das würde ich so lange machen bis er den Rasenmäher irgendwann anschauen kann ohne Panik zu bekommen.
    Auch würde ich gar nicht probieren ihn an den Rasenmäher ranzuführen, sondern würde selbst ab und an zu dem Rasenmäher gehen und mich mit dem Teil beschäftigen.
    Das alles so relaxt wie möglich als wäre es selbstverständlich, dass Du dem Rasenmäher guten Tag sagst.

    Beachte ihn nicht dabei und sag auch kein Wort zu ihm, denn er soll selbst darauf kommen, dass diese Ungeheuer nicht gefährlich sind.

    Du hast doch auch noch andere Hunde, oder?
    Nimm diese mit in den Garten, aber ruf sie nicht zum Rasenmäher, sondern lass sie kommen. Freu Dich mit den Hunden über den Rasenmäher und beachte Nono nicht.

    Wenn Du merkst, dass er sich entspannt, dann würde ich nach ein paar Tagen mit dem Rasenmäher ein paar Meter hin und her laufen.

    Irgendwann kannst Du den Rasenmäher dann auch mal kurz anmachen und an Ort und Stelle stehen lassen.
    Das kann dann wieder einige Tage dauern...

    Das kann ein langer Prozess werden, aber es kann klappen.
    Unterstützend könntest Du ihm eine Bachblütenmischung zusammenstellen lassen.
    Vielleicht hilft ihm das auch.

    Es gibt noch eine andere Möglichkeiten, die ich aber nur mit einem Trainer ausprobieren würde der sich mit Angsthunden auskennt und den Hund live erlebt.

    Setzte einfach mal auf "der Rasenmäher gehört zu unserem Leben".

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    einen Hund gewöhnt man langsam an ein Halti und nicht von heute auf morgen.
    Hast Du Dir zeigen lassen wie man ein Halti benutzt?
    Wenn nicht, dann hol Dir einen Trainer der es Dir zeigt. Du kannst damit sehr viel Schaden anrichten.

    Die Probleme welche Du wieder hast, bekommst Du mit Konsequenz wieder in den Griff.
    Hast Du Dich vielleicht schon zu sicher gefühlt und bist nachlässig geworden?
    Zumal Dein Hund jetzt nochmal in so eine Flegelphase kommt. Das Alter dafür hätte er.

    Ich gratuliere Dir auch herzlich zum Nachwuchs.
    Vielleicht bist Du zur Zeit auch durch die Schwangerschaft etwas nachlässiger geworden weil Dir ganz bestimmt andere Sachen im Kopf herum gehen.
    Wie geschrieben, einfach weiter trainieren und üben und Dir vorher zeigen lassen wie man ein Halti führt.

    Liebe Grüße und viel Erfolg


    Steffi

    Hallo,

    die Kleine ist seit 2 Wochen bei Dir...
    Was erwartest Du von ihr?

    Sie braucht einfach Zeit und liebevollen Umgang.

    Das Verhalten von ihr ist nicht schräg, sondern nachvollziehbar.
    Sie hat sich gefreut dass Du endlich da bist und Du machst sie nass.
    Sie bekommt Angst vor Dir weil sie überhaupt nicht weiss was Du von ihr willst und uriniert sich dabei schon ein.
    Bitte mach so Sachen nicht mehr, sondern zeige ihr auf was Du von ihr erwartest.
    Bring es ihr bei... Durch verbieten und bestrafen lernt sie nur was sie nicht darf, aber nicht was sie darf und soll. Du lässt sie quasi in der Luft hängen und wirst für Deinen Hund immer weniger einschätzbar.

    Ich habe nicht generell etwas gegen Wasserspritzpistolen, aber hier ist sie völlig fehl am Platze.
    So etwas setzt man ein wenn ein Hund dermaßen auf Durchzug schaltet und nicht ansprechbar ist. Und dann auch nur wenn man zig andere Maßnahmen probiert hat und diese nicht gefruchtet haben. Bei Deinen Problemen und der Zeit eures Zusammenseins seh ich absolut keine Notwendigkeit dafür.
    Auch sollte einem so ein Umgang mit der Spritzpistole gezeigt werden, denn wenn Du zur falschen Zeit damit spritzt, dann kann Dein Hund nicht nur eingeschüchtert werden sondern eine Fehlverknüpfung herstellen.

    In Deinem Beispiel kann Deine Hündin das Wasser mit Dir in Verbindung bringen und sich deshalb vor Dir so dermaßen fürchten, dass sie sich unterwirft um Schlimmeres zu vermeiden.
    Mir tut die Kleine echt leid... (ist nicht böse gemeint und es war Dir mit Sicherheit nicht bewusst)

    Bitte such Dir jemand der Dir zeigt wie Du Deiner Hündin auch ohne ihr Angst einzujagen, etwas beibringen kannst.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich kann Dir auch nur empfehlen in eine Tierklinik zu gehen.
    Warum Darmspülung gemacht wurde, würde mich auch interessieren.

    Du schreibst sie hat einen Herzfehler. Bekommt sie dafür Medikamente?

    Vielleicht sollte man da auch mal genauer nachschauen.
    Eine Tierklinik kann viel mehr untersuchen und ich hoffe, dass Deiner Kleinen bald geholfen werden kann.

    Berichte doch bitte mal was rausgekommen ist.

    Das Verhalten Deiner Hündin drückt ganz deutlich ein Unwohlsein aus und wenn sie vermehrt trinkt, dann würde ich auch mal die Nieren genauer abchecken lassen.
    Ein Blutbild würde da eventuell schon mehr ans Licht bringen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    Du hast jetzt zwei mögliche Auslöser, einmal die Einbrüche die einen Hund schon sehr verunsichern können und dann natürlich die von SheltiePower angesprochene Unsicherheitsphasen.

    Waren die Hunde zuhause als eingebrochen wurde?

    Ich sehe es auch so, dass Du von vorne beginnen musst.
    30 Minuten ist ja schon mal was und ich würde nun öfter mal nur 20 Minuten weggehen, dann mal 30 und wenn das klappt auch mal 40 und dann langsam steigern.

    Wie lange müssen sie denn normalerweise Alleinebleiben?

    Dazu brauchst Du natürlich Zeit.
    Wenn Du Dir jetzt keinen Urlaub nehmen kannst, dann würde ich die Hunde bei jemandem unterbringen der sie während Deiner Arbeitszeit sittet.
    Hast Du da niemanden dann käme für mich noch eine gute Hundepension in Frage.

    Am Wochenende heißt es dann üben, üben und üben.

    Es kann sein, dass sie sich schnell wieder einfinden wenn sie sich in der neuen Wohnung sicher fühlen.
    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass bals wieder Ruhe einkehrt.

    Liebe Grüße

    Steffi

    PS: eventuell würden auch Bachblüten helfen die Angst etwas zu mildern.

    Danke Schopenhauer für Deinen Beitrag.
    Bei ihr ist es nicht so dass sie krampft (das war nur einmal als sie diese Panikattacken hatte) , sondern sie fällt einfach langsam um.
    Stelle es Dir vor wie wenn ein Mensch ohnmächtig wird und langsam nach vorne fällt.
    Entweder sie geht dann einen Schritt und kommt wieder raus, oder aber sie fällt einfach auf den Boden und bleibt liegen. Wobei sie im letzten Moment hinten runterfällt und dann erst vorne, also sie fällt nicht auf die Schnauze oder den Kopf.

    Was danach sehr extrem ist, ist dieses orientierungslose. Auch leckt sie dann für einige Minuten alles ab was sich grad vor ihrer Nase befindet. Das kann dann die Couch, eine Tür, die Wand, oder einfach der Laminatboden sein.
    Ich kann sie davon auch nicht abbringen, denn sie wirkt dann wie zwanghaft.
    Nach einigen Minuten ist dann alles wieder ok.

    Wenn wir spielen und sie dabei so einen Anfall bekommt, dann weiss sie im ersten Moment nicht mehr was wir gerade gemacht haben oder wo wir sind. Es fällt ihr dann wieder ein.

    Manchmal hat sie auch einfach einen Blick, bei dem der Hund meilenweit entfernt ist. Meine Schwester meinte, dass sie wie ein Authist wirkt und das trifft es dann am besten.

    Im Liegen hat sie öfter ein Kopfzittern mit diesem Blick, so als wenn ein Hund einfach nicht einschlafen möchte weil er nichts verpassen will und der Kopf immer nach vorne nickt, nur schnell hintereinander.

    Diese Anfälle dauern nicht lange, werden aber häufiger.

    Ich werde das mit dem Karsivan mal mit meinem Tierarzt besprechen. Danke Dir dafür.

    Liebe Grüße

    Steffi