Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    der Hund ist 10 Jahre alt und wurde jetzt in eine neue Umgebung mit neuen Personen verpflanzt.
    Klar, dass der nach einer Woche noch nicht so funktioniert wie man das gerne hätte.

    Wenn ein Hund in einer gewohnten Umgebung alleine bleiben kann, dann heißt das noch nicht, dass er es auch woanders kann. Hier brauchst Du noch viel Geduld und lass den Hund ankommen.
    Ich muss hier auch keine Kamera installieren um zu wissen, dass der Hund schlicht und ergreifend Angst hat in der neuen Umgebung alleine zu bleiben. Er muss sich erst sicher fühlen und das geht nicht von heute auf morgen.
    Zudem hat der Hund nun einiges in kurzer Zeit erlebt. Trennung seiner Menschen, neue Personen, neue Wohnung, neue Gassiwege, neuer Tagesablauf.
    Das muss ja auch erstmal verarbeitet werden.

    Ich bin mir sicher, dass er nach einiger Zeit auch bei Dir alleine bleibt, aber jetzt im Moment ist er einfach zu unsicher dafür. (neue Gerüche, neue Geräusche usw)

    Mich würde zudem auch interessieren wie er sich sonst gegenüber Deinem Mann und Deinem Sohn verhält?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    für mich hört sich das nach normalem Junghundgehabe an.
    Ich kenne fast keinen Hund, der das nicht mal ausprobiert hat.

    Tiefere Gründe dafür zu suchen wäre mir zu mühselig und bringt auch nicht wirklich was, denn der Hund soll es einfach lassen und fertig.
    Wenn der Hund nicht auf ein Abbruchkommando reagiert, dann hat er es nicht richtig gelernt. Entweder ich bring ihm das Abbruchkommando bei und achte darauf, dass er es befolgt, oder ich mach es mir ganz einfach...

    In dem Moment wo der Hund in die Leine beisst, pack ich mit beiden Händen die Leine und ziehe sie samt Hund, der sie ja noch im Maul hat, an meinen Körper.
    Der Hund hat keine andere Möglichkeit als irgendwann aufzuhören, denn es entscheht keine Zieherei welche in ein Zergelspiel übergeht. Man muss die Leine einfach nur fest halten und darf kein Spiel geben.

    Bisher wurde es den Hunden so dicht an meinem Körper dann doch zu blöd und sie haben es gelassen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo und herzlich Willkommen,

    ich würde es auch so machen wie Ilona geschrieben hat.
    Trennen würde ich sie auch nicht.

    Wenn Du einen Hund im Badezimmer/Garten einfach so separierst, dann empfindet es dieser Hund als Strafe und das ist kontraproduktiv. Er hört ja dass Du noch da und bei den anderen bist.

    Ich würde auch immer mal wieder den Raum verlassen und die Hunde dort zurücklassen. Die Zeitspannen kannst Du dann langsam erhöhen und irgendwann auch mal einkaufen gehen.

    Ich drücke Dir die Daumen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    so wie ich das rauslese hat er zu wenig kennen gelernt in der Prägephase.
    Es ist leider nicht damit getan Welpen zu holen, sie in eine Haus zu packen, danach in einen Stall und bei gutem Wetter in den Garten.
    Campino konnte nichts kennenlernen und meiner Meinung nach muss da irgendetwas schief gelaufen sein, denn sonst wäre er nicht so wie er jetzt ist.

    Zu einer guten Welpenaufzucht gehört nun mal auch, dass die Kleinen viel kennenlernen in der Zeit wo sie noch bei ihrer Mutter sind.
    Das ist viel Aufwand für eine Pflegefamilie, aber wenn ich das mache, dann muss ich es auch richtig machen.

    Es ist keinem geholfen wenn Campino jetzt abgegeben wird und dann wieder in einem Tierheim landet. Das sollte nicht Sinn und Zweck sein, wobei ich Deine Eltern verstehen kann. Auch Dir mache ich keinen Vorwurf, denn Du kannst es nicht besser wissen und hast Dir ja auch gleich einen Trainer geholt als Du Probleme erkannt hast.

    Ich muss Dir aber ehrlich sagen, dass ich gleich zu Beginn Deines Postings dachte, dass es ein langer Weg wird bis Campino in eine betreute Wohngruppe mitgenommen werden kann. Wenn er das überhaupt jemals kann.

    Solche Hund brauchen einen geregelten ruhigen Tagesablauf, bei Menschen, die sich die Zeit nehmen können sie langsam an neue Sachen heranzuführen und ihnen aber auch Grenzen aufzeigen und eine Richtung geben an der sie sich orientieren können.
    Manches ist angstgesteuert, aber manches eben auch nicht. Das herauszufinden ist sehr schwer für jemanden der wenig Erfahrung mit Angsthunden hat.

    Ich habe hier auch einen ehemaligen Angsthund.
    Er kam mit 4 oder 5 Monaten aus Spanien zu mir. Auch hier war es nicht einfach und ich habe alleine zwei Jahre gebraucht um ihn wirklich alltagssicher zu bekommen.
    Das heißt aber nicht, dass ich ihn jemals so mitnehmen kann wie ich es mit meiner Hündin mache die aus einer guten Zucht kommt, nie was schelchtes erlebt hat und gut sozialisiert wurde.

    Er hält Stress mittlerweile aus, aber eben auch nur begrenzt und ich würde ihn niemals in Menschenmassen mitnehmen. An Geburtstagen bringe ich ihn ins obere Stockwerk, da er sonst keine Ruhe findet und ich auch nicht. So ist es für alle am besten, gerade wenn ich nicht ständig für ihn da sein kann und ihm sagen kann was er zu tun hat. Wenn die meisten gegangen sind, dann hol ich ihn runter.
    Normaler Besuch ist kein Problem mehr, aber viele Menschen überfordern ihn, auch heute noch.

    Stadtspaziergänge sind ok, aber auch hier merkt man, dass er nach einer Stunde Stresssymptome zeigt. Er hat gelernt sich an mir zu orientieren und mir zu vertrauen, aber bei anderen Menschen ist er eben nicht so einfach.

    Ich hatte viele Entbehrungen in der Anfangszeit. Früher ging ich Skifahren, damals ging ich zwar mit in den Winterurlaub aber nur um mit meinem Hund zu trainieren und ihn sicherer zu machen.

    Heute ist er vier Jahre alt und ich möchte ihn nicht missen. Ich kann auch wieder in Urlaub fahren und mein bester Freund zieht dann bei uns ein und hütet die Hunde. Er kommt gut mit ihm klar so lange sich mein Freund an meine Regeln hält.
    Nur diese Regeln geben meinem Hund Sicherheit und er ist entspannt und umgänglich.

    Hält man sich nicht an diese Regeln, dann bekommt er Stress und fällt auch wieder in alte Muster zurück.

    Damit will ich Dir keine Angst machen, sondern nur sagen, dass manche Hunde nie so werden wie man sie sich vorstellt. Sie werden kleine Macken behalten die nicht weiter schlimm sind weil man mit der Zeit damit umgehen kann, aber sie sind eben nicht so unbefleckt wie ein Hund der die besten Voraussetzungen für einen guten Start ins Leben hatte.

    Das heißt dann aber auch wieder, dass man einen solchen Hund nicht mit in eine Wohngruppe nehmen kann wenn ihn nicht ständig im Auge hat und dort auch mal fremde Menschen auftauchen können.

    Ich wünsche Dir und Campino dass ihr euren Weg findet. Sei Dir aber bewusst, dass es nicht leicht werden wird und wenn Du Zweifel hast, dann such ein gutes, angsthunderfahrenes Zuhause für ihn.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    Sand schmirgelt ja auch etwas...
    Also bei mir jedenfalls...
    Wenn ich viel im Sand laufe, dann fühlen sich meine Füsse weicher an.

    Kann mir vorstellen, dass es vielleicht auch daran liegt.
    An Deiner Stelle würde ich verschiedene Wege laufen. Musst ja nicht gleich auf Asphalt, aber normale Feldwege finde ich jetzt nicht zu hart.

    Zeigt Deine Hündin denn Schmerzen beim laufen?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich entwurme nicht wenn ich nicht muss...
    Kommt aber stark auf den Hund an. Hab ich einen der draußen alles frisst was rumliegt, dann sollte man schon öfter mal nach dem Rechten sehen.

    Bei Wurmbefall wird ja auch nicht nur einmal entwurmt, sondern mindestens zwei Mal.
    Das erste Mal tötet man die Würmer die bereits vorhanen sind und beim zweiten Mal tötet man die, die damals noch Eier waren und jetzt erst Würmer (Larven) sind.

    So sollte dann doch gewährleistet sein, dass der Hund wurmfrei ist.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    ich finde es sehr schwer einzuschätzen.
    Manchmal hört sich das nicht unbedingt nach "nur" Angst an, gerade wenn Du schreibst er sei hinterher gegangen und hätte dann in die Hacken deines Vaters geschnappt.

    Daher möchte ich hier gar nichts äußern, sondern Dir auch nur den Ratschlage geben Deine Hundeplatztrainerin nach hause kommen zu lassen.
    Sie kann ihn dann am besten einschätzen.

    Weist Du irgendetwas über seine Vergangenheit?
    Wie wurde er die ersten Wochen gehalten?

    Sorry wenn ich das überlesen habe...

    Ich finde das Verhalten von einem Welpen, und das war er als er zu euch kam, schon etwas extrem. Hier muss einiges schief gelaufen sein bevor der Hund zu Dir kam.

    Liebe Grüße

    Steffi